Nördlicher geht’s nicht
August 3 in Ireland ⋅ ☁️ 17 °C
Um 11 Uhr soll es aufhören zu regnen, dann ist das für uns Startzeit. Aber auch vorher tröpfelt es eigentlich nur…dennoch sind die Straßen halt nass und damit rutschig. Also erstmal Vorsicht angesagt!!!
Wir fahren heute auch wirklich vor oder neben dem Regen her, man sieht immer wieder dunkle Wolken in der Nähe. Aber das Glück ist mit den Mopedfahrern, wir werden bis auf vereinzelte Tropfen nicht nass.
Es geht weiter an der Küste entlang, auch eine Fährfahrt ist mal wieder dabei, gut gebucht in der Gegenrichtung, es steigen viele Feierwütige aus.
Als wir uns unserem Ziel Quigley’s Point nähern (8km vor der Grenze zu Nordirland) beschließen wir, noch eine Schleife zum nördlichsten Punkt Irlands, Malin Head, zu fahren. Und das hat sich auch gelohnt, solche Punkte müssen besucht werden. Hier ist auch das Ziel einiger Radfahrer, die wir vorher schon getroffen hatten, sie sind wohl vom Mizen Head, dem südlichsten Punkt Irlands, bis hier gefahren. Das wird von Ihnen natürlich ausgiebig gefeiert, auch mit Sekt!
Diese Strecke scheint allgemein beliebt zu sein, viele fahren darauf irgendwelche Rekorde, einer hat mit dem Moped nur 19 Stunden gebraucht, andere fahren sie mit Oldtimern oder Treckern.
Dort gibt es auch aus weißen Steinen das Zeichen „80 Eire“ ins Gras gelegt.
Die Bedeutung:
Das Éire-Zeichen Nr. 80 am Malin Head ist ein historisches Bodenzeichen aus dem Zweiten Weltkrieg, das Piloten die irische Neutralität und ihren Standort anzeigte. Es besteht aus großen, weiß getünchten Steinen direkt neben einem alten Auslugsposten.
Geschichte und Zweck Warteposten 80: Das Zeichen gehört zum Look Out Post No. 80, den die irischen Streitkräfte dort betrieben.
Neutralitätssignal: Während des Zweiten Weltkriegs legte man die Aufschrift „ÉIRE“ samt Nummer aus weißen Steinen an, damit alliierte und deutsche Piloten erkannten, dass sie neutrales Gebiet überfliegen.
An unserem heutigen Ziel wird erstmal wieder ein Stiefelbier genommen, ist ja Tradition, essen gehen gestaltet sich hier schwierig, in der Nähe gibts nix und keiner will nochmal aufs Moped steigen…Chips und Nüsse müssen heute reichen!
Es kommt immer anders als man denkt…wir finden noch eine Frittenbude und gemäß der irischen Gebräuche nehmen wir das Essen mit in den Pub und verspeisen es da!
Kleiner Nachtrag zu unsere England/Wales-Zeit:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/engla…Read more

































