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Mopedtour nach UK🇬🇧/Eire🇮🇪

A 24-day adventure by Heike, josh & VD Read more
  • Trip start
    July 15, 2026

    Los geht’s, Etappenziel Valenciennes

    Jul 16–17 in France ⋅ ☀️ 22 °C

    Das Wetter sieht gut aus für die kommende Zeit!! Grund genug die nächste Tour zu starten!!

    9 Uhr ist Treffpunkt bei Volker! „Eigentlich“ eine humane Zeit, aber….
    Aufstehen für josheike sechs Uhr, erstmal gemütlich Kaffee trinken, josh isst zwei bis drei Brote. Plötzlich ist es schon sieben Uhr! Okay, Spülmaschine anschmeißen, Müll runterbringen, Blumen vom Balkon in Eimer und Kisten stellen und wässern, Brote für alle schmieren (ziemlich viel😆), die gebrauchten Messer Brettchen etc. auch noch spülen, zwischendurch muss Heike auch noch rauchen, josh bepackt die Mopeds mit den Taschen und Koffern, Blumen aus der Wohnung in die Küche stellen und wässern, duschen josh, duschen Heike und schwupps ist es 10 vor neun bis wir losfahren. Getankt werden muss natürlich auch noch…
    Na gut, 20 nach neun sind wir dann auch bei Volker, er unterhält sich ganz entspannt mit Su und einem Nachbarn auf der Straße vor dem Haus…👌
    Wir haben ja keinen Zeitdruck, es wird noch etwas gequatscht, ein Wässerchen getrunken und die ersten Fotos geschossen, und um kurz vor 10 fahren wir tatsächlich los.

    Es geht erstmal auf die Autobahn Richtung Aachen, eigentlich dann abbiegen Richtung Brüssel. Josh ist der Navigator, fährt aber schlauerweise ganz hinten und so fahren wir an der Ausfahrt schonmal vorbei.
    Naja, egal, wir drehen eine Kurve durch Aachen und fahren erstmal über Land durch Belgien. Zwischendurch werden die geschmierten Stullen gefrühstückt und in einem Café ein alkoholfreies Bier getrunken.
    Dabei beschließen wir nochmal ein Stündchen Autobahn zu fahren, was sich aber als sehr ermüdend rausstellt. 😴
    Das letzte Stück über Land und Grenze nach Valenciennes geht dann schnell und gegen 17.00h haben wir schon im Grand Hotel eingecheckt. Gefahren sind wir heute genau 300 km💪

    Nach dem üblichen Stiefelbier geht’s erstmal unter die wohlverdiente Dusche und um 21 Uhr treffen wir uns zum WM-Rudelgucken in der Hotelbar, trinken dabei noch ein Bierchen (Hunger hat dank der Masse an Stullen keiner mehr) bevor wir in die Betten fallen.

    Ein guter Anfang: wenn wir jeden Abend heil in neue Betten fallen haben wir alles richtig gemacht! 🍀🍀
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  • Rye/England

    July 16 in England ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir starten nach dem Frühstück gegen halb 10 schon bei schönstem Sonnenschein Richtung Eurotunnel, dort ist der Shuttle auf die Insel schon gebucht. Tatsächlich sind wir sogar zu früh da, in der Zwangspause müssen noch ein paar mitgebrachte Mettwürstchen dran glauben, die dürfen wir sowieso nicht nach England einführen.
    Zum Glück fällt uns auch noch auf, dass der Check in nicht für alle sondern nur für Volker gilt, das können wir aber noch schnell am Informationsschalter regeln.
    Hier in Nordseenähe ist es zwar nicht wirklich kalt, aber durch etwas Wind schon merklich frischer. Auf der Zugfahrt durch den Tunnel kann man sich aber wieder aufwärmen…Dicke Luft😬.
    Wir haben es auf die Insel geschafft! Volker lässt es sich nicht nehmen uns etwas die Gegend zu zeigen, böse Zungen (er selber) behaupten allerdings, dass er direkt im ersten Kreisverkehr die falsche Ausfahrt genommen hat. Hat sich auf jeden Fall gelohnt, wir fahren an einem umwerfend hübschen Cottage vorbei, leider zu schnell für ein Foto, aber wir sind alle begeistert.
    Es geht dann mit einem kurzen Zwischenstopp mit Blick aufs Meer und die White Cliffs of Dover auf der Küstenstraße nach Rye, wo wir schon gegen 15 Uhr im River Haven Hotel einchecken.
    Der erste Eindruck von England und diesem Örtchen ist wirklich gut, alles sieht idyllisch und gemütlich aus.
    Auf unserem abendlichen Spaziergang durch den Ort kehren wir noch in zwei urige Kneipen ein und lassen es uns gut gehen.
    Hier kann man es aushalten!!
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  • Selsey

    July 17 in England ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute schlafen wir (fast) aus. Half past eight gibt’s breakfast, danach etwas technischen Dienst am Motorrad und erst gegen halb 11 fahren wir los.
    Kleiner preview: josh vergisst die Wäscheleine im Zimmer, 7,99 Euro, da muss er wohl morgen nochmal zurück!
    Wir fahren wieder an der Küste lang, aber nur kurz, biegen dann ins Hinterland ab, es geht auf schönen Straßen nach Battle, wo 1066 die Schlacht von Hastings stattfand (nähere Info im Link/Spot) und sagen hallo zu „Johnny, dem Zwiebelfranzosen“.
    Info KI: Es handelt es sich um die sogenannten „Onion Johnnies“ (Zwiebel-Johnnies) – bretonische Zwiebelhändler, die ab dem 19. Jahrhundert das bis heute weltweit bekannte Klischeebild des typischen Franzosen im Baskenmütze (Baskenmütze), gestreiftem Breton-Shirt und mit Zwiebelzöpfen behängtem Fahrrad prägten.

    Wir cruisen weiter nach Goodwood, einem Mekka für Oldtimer-Liebhaber, kommen aber leider zu spät um noch auf das Gelände zu fahren, bis gestern hat hier ein riesiges Speedfestival stattgefunden!
    Schade!!!
    Danach ist es nicht mehr weit, bis Selsey, unserem heutigen Ziel, dort passiert aber nicht mehr viel, Stiefelbier, lecker Burger und Chicken essen und müde in die Federn fallen…😴
    Resümee: Schöne Landschaft, schöne Häuser und Dörfer, freundliche Engländer, traumhaftes Wetter (nicht so typisch englisch…👌🍀🍀)! Linksverkehr war bisher auch unproblematisch, beim Losfahren muss man sich halt etwas mehr konzentrieren😬.
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  • Über Stonehenge nach Crudwell

    July 18 in England ⋅ ☁️ 24 °C

    Knapp über 180 km stehen heute auf dem Programm, das beschließen die Männer und ihre Garmins noch vor dem Frühstück.
    Das ist übrigens garnicht so typisch englisch mit Bohnen und so…man kann natürlich verschiedene warme Speisen wählen, Eier und Würstchen etc., Aber es gibt auch Overnight-Oats, selbstgemachte Müsli, griechischen Joghurt mit frischem Beerenpüree und ähnliches! Wirklich grandios!!!
    Danach gehts dann los, durch unheimlich viel Landschaft mit endlosen gemähten Weizenfelder, die golden in der Sonne leuchten.
    In Stockbridge machen wir eine längere Kaffeepause, die Restaurants hier sind auch wirklich alle super gemütlich, urig, sauber, freundliches Personal, es gibt nichts worüber man sich beschweren könnte.
    Auf der Weiterfahrt kommen wir an so großen Steinen vorbei, die jemand auf ner Wiese im Kreis aufgestellt hat, aber keiner weiß warum. Viele Leute schauen sich das an, uns ist es in den Motorradklamotten zu heiß, zu voll und auch zu teuer mit etwa 30 Euro pro Person. Immerhin konnten wir aus der Ferne ein Foto machen.
    Von dort ist es auch garnicht mehr so weit bis zu unserer heutigen Unterkunft, das House Crudwell. Die Bilder sagen alles…perfekt inclusive Begrüßung durch die Hunde!
    Direkt nebenan können wir nicht preiswert aber lecker essen und trinken und danach spazieren wir weiter zu einem weiteren Restaurant/ Bar, wo wir mit noch EINEM Engländer einsam das WM-Spiel um den dritten Platz Frankreich gegen England anschauen.
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  • Willkommen in Wales

    July 19 in Wales ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einer ausgiebigen Verabschiedung durch die Hunde machen wir uns auf den Weg nach Wales.
    Spektakuläre Zwischenstationen gibt es heut nicht, aber die Straßen werden für Mopedtouren immer schöner! Enger, kurviger, weniger Verkehr …
    Das faszinierende ist wirklich die Begeisterung der Menschen hier fürs Auto, natürlich sind auch viele nach dem Motto „laut, schnell, prollig“ dabei, aber wir haben auch noch nie eine solche Dichte an Oldtimern (meistens auch schnelle, aber halt nicht prollig) gesehen. Und gefühlt fahren hier 90 Prozent aller noch existierenden Defender (Heikes Lieblingsauto🥰) rum.
    Zwei kleine Zwischenstopps machen wir heute, einmal Frühstück und einmal Durst löschen, und schon gegen 16 Uhr erreichen wir unsere heutige Unterkunft in Abergavenny.
    Während die Jungs die Mopeds abladen latscht Heike zur Tanke das Stiefelbier kaufen.
    Nach dem Genuß ist erstmal ein Zwischenschläfchen angesagt und dann geht’s zwecks Nahrungsaufnahme (in Huldigung unserer Motorräder heute indisch/nepalesisch) und WM-Rudelgucken (diesmal circa 30 Teilnehmer) ins Städtchen.
    Die Halbzeitpause ist heute so lang, Gelegenheit Heikes Moped mittels KI neu zu lackieren, passt dann zum Fahrrad (siehe Foto🤩)
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  • Perfect Day

    July 20 in Wales ⋅ ☀️ 21 °C

    Wales ist schön, seeeehr schön! Grandiose Landschaften, kleine kurvige Straßen mit querenden Schafen, sanfte Hügel (die sind normalerweise grün, zur Zeit aber fehlt auch hier der Regen, alles braun).
    Zum Glück gibt es auf den Sträßchen wenig entgegenkommenden Verkehr, selbst mit dem Moped wird es mal eng zum Ausweichen. Die Autofahrer sind aber hier auch sehr nett und zuvorkommend, selbst wenn sie merken, dass wir dahinter sind fahren sie an den Rand und lassen uns vorbei, genauso wie beim Stau (hatten wir nur am Stonehenge), alle fahren nach links um uns passieren zu lassen.
    Insgesamt kommen wir heute auf etwa 150 km, hört sich wenig an, dauert aber, hier ist Pole Pole angesagt.
    Frühstücken tun wir wieder auf dem Weg in einem kleinen Hotelpark und nach zwei weiteren Stops (Kaffeepause und Devils Bridge) erreichen wir unsere Unterkunft in Tregaron.
    Zwei Zimmer sind gebucht im Hotel Talbot, hier war auch schon King Charles zu Besuch. Niedliches, schön dekoriertes kleines Hotel mit Restaurant (lecker) und Bar. Wir können heute also quasi zu Hause bleiben!👍
    Auf vielen gemalten Bildern und den Frühstücksset im Hotel ist ein Elefant abgebildet, Heike fragt ob man solch ein Set kaufen kann…“we don’t sell it, take it!“. Ja, gerne, nettes Souvenir!!!
    KI-info: Der Elefant in Tregaron (Ceredigion, Wales) bezieht sich auf "Jwmbi", einen jungen Zirkuselefanten aus dem Jahr 1848. Der Legende nach gehörte das Tier zu Batty's Travelling Menagerie, erkrankte an verunreinigtem Wasser und starb. Es soll bis heute im Biergarten des Talbot Hotel in Tregaron begraben sein.
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  • Grobe Richtung Küste

    July 21 in Wales ⋅ ☁️ 21 °C

    Gut genächtigt haben wir! Morgens geht es wieder los mit Frühstück, klar, und Planung der heutigen Tour. Das zieht sich etwas, erst nach 11 Uhr fahren wir los. Aber wir sind ja auch nicht auf der Flucht!
    Zunächst fahren wir Richtung Irische See nach Aberystwyth, wo wir beim Hafenmeister einen Kaffee trinken.
    Danach ein Stück die walisische Küste lang und dann werden die Straßen teilweise wieder eng, wir lernen, dass man auch in eine gesperrte Straße fahren kann. Zumindest bis zu der Baustelle, wegen der die Straße gesperrt ist! Aber nicht schlimm, kurz vorher geht eine Straße ab, die führt dann über einen privaten Bauernhof, mündet in einen „befestigten Feldweg“ und, schwupps, sind wir wieder auf der Straße, diesmal hinter der Baustelle.💪
    Abends checken wir im ArtHotel ein, begrüßt werden wir durch den hier lebenden Pfau, der wachhundmäßig seine Runden über den alten Hof, der heute unter anderem zu einer Galerie ausgebaut wurde, dreht.
    Essen tun wir in Jesse‘s Bar auf einem Campingplatz, der sich teilweise noch in der Bauphase befindet und wo dann sicherlich mehr Glamping als Camping stattfindet.
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  • Start=Ziel

    July 22 in Wales ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Frühstückszeit ist heute eng getacktet, nur von 8 bis 9 Uhr gibt’s was auf den Löffel. Aber auch hier mehr als ausreichend, frisch und lecker mit Kaffee bis zum abwinken.

    Da wir hier für zwei Nächte gebucht haben ist alles entspannt, gegen halb 12 starten wir die geplante Runde durch die Walachei bis an die Küste und zurück.
    Die Strecke ist teilweise wieder anspruchsvoll, in Deutschland würden wir solche Straßen wahrscheinlich nicht fahren und wenn, würden sie wohl irgendwann an einem Zaun vor Privatgelände enden.
    Richtung Küste wird es spannend, wir fahren etwas erhöht durch ein Tal bzw. Schlucht und werden plötzlich rechts in Kopfhöhe von einem Militärjet und dann von einem Militärhubschrauber „Banane“ überholt. Was ist denn hier los??? Die Lösung erfahren wir als wir wenig später auf einem Pass, wo überall Leute rumsitzen, die sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und auf Flugzeuge warten. Der Spot nennt sich „Mach Loop“.

    Wikipedia sagt dazu: „Der Mach Loop, auch bekannt als Machynlleth Loop oder CAD West unter Spottern, ist ein System von Tälern in der walisischen Gebirgsregion Snowdonia des Vereinigten Königreichs, die für ihre Nutzung als Tiefflug-Trainingsareal für Militärflugzeuge bekannt sind.

    Das Talsystem befindet sich 13 km östlich von Barmouth und liegt zwischen den Städten Dolgellau im Norden und Machynlleth im Süden. Es gehört zur Low flying Area 7 (LFA7), welche Wales fast vollständig abdeckt.

    Aha! Wir halten uns auch ne halbe Stunde auf, bekommen aber leider keinen weiteren Übungsflug zu sehen.
    Weiter geht’s für uns Richtung Dolgellau zu einem kleinen Imbiss und an der Küste lang bis wir wieder ins Inland abbiegen und noch durch weitere Täler wieder Richtung Hotel fahren.
    Essen gibt’s wie gestern in Jesse‘s Bar, im Hotel noch einen Absacker und ausruhen für morgen…da werden wir etwas länger auf den Moped sitzen…
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  • Letzter Tag in Wales

    July 23 in Wales ⋅ ☁️ 15 °C

    An die 250 km fahren wir heute, bis nach Holyhead, da geht’s auf die Fähre nach Dublin/Irland.
    Da die aber erst mitten in der Nacht abfährt haben wir noch genug Zeit ausgiebig zu frühstücken und uns von dem Pfau zu verabschieden, den ein oder anderen Schlenker durch den wunderschönen Snowdonia-Nationalpark zu fahren und ausgiebige Stops zum Fotografieren, Mittagessen, Abendessen, Eisessen usw. zu machen. Heike schafft es sogar noch ein Wales-Magnet zu kaufen💪.
    Das Wetter spielt nach wie vor mit, unglaublich für diese Gegend hier, die Einheimischen sind das anders gewohnt.
    Übrigens hat man hier auf der britischen Insel die ganzen ausgedienten roten Telefonzellen nicht abgebaut, sondern umfunktioniert zu Schränken für Tauschbücher (ja, gibt es bei uns auch) und noch besser, in vielen ist ein Defibrillator für Notfälle gelagert, schlaue Idee!!
    Um viertel vor 10 sind wir an der Fähre, viel zu früh, es dauert noch bis halb zwei bis wir ablegen…das wird eine kurze Nacht!!!
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  • Plattfuß in Dublin

    July 24 in Ireland ⋅ ⛅ 23 °C

    Schon um 20 vor 5 geht der Wecker heute in Form einer Durchsage des „Speech Director’s“, dass wir um 5 im Hafen anlegen.
    Sprintmäßig wird geduscht, los geht’s, wir wollen erstmal irgendwo in der Nähe frühstücken. Bis dahin kommen wir aber garnicht, nach fünf Kilometern merkt josh, dass er nen Platten hat….
    Aufpumpen, zur nächsten Tankstelle, aufpumpen, warten, aufpumpen und ab in die Werkstatt. Zum Glück ist heute erst Freitag, die Werkstatt ist schon offen (öffnet eigentlich um 9, der Plattfuß ist schon vor 8 repariert💪), der Chef ist supernett, kredenzt Kaffee, Kekse und Kuchen (die fantastischen drei K‘s) und braucht circa 20 Minuten um den Schaden zu beheben!! 🥰🥰
    Danach fahren wir nach Howth und gehen erstmal gemütlich frühstücken und überbrücken etwas Zeit… wir holen nämlich heute Mittag Su vom Flughafen in Dublin ab, sind also die folgenden Tage zu viert. Su ist mit ihrer Freundin Sanne angereist, die aber direkt weiter zu ihrem Mann Heinz in den Westen fährt, sie besitzen dort ein Häuschen, in dem wir auch nächste Woche drei Tage zu Gast sein dürfen. 🫶
    Vom Flughafen aus wollen wir schnell zu unserer Unterkunft in Laragh in den Wicklow Mountains fahren, dort haben wir für die nächsten zwei Nächte gebucht.
    Wir stellen fest, dass schnell relativ ist, erstmal müssen wir uns durch den katastrophalen Verkehr in und um Dublin kämpfen (wir sehnen uns zurück nach Wales), später werden die Straßen wieder kleiner und leerer, dafür ist eine davon wieder gesperrt, diesmal nicht wegen Baustelle sondern durch die Feuerwehr. Nicht nur in Südeuropa brennt es zur Zeit, auch hier ist das Torf in Flammen aufgegangen und wegen des Qualmes ist die Straße bis auf weiteres unpassierbar!!! 😱
    So werden aus knappen 100 km mal schnell 150, dafür aber wieder schöne Mopedstrecken und Landschaften.
    Passend zum heutigen Pech fällt Volker dann auch noch mit einem Schaukelstuhl um, aber auch das geht glimpflich aus.
    Alles in allem hatten wir heute viel Glück im Unglück, können uns nicht beschweren!!! 🍀🍀

    Abends essen wir gemütlich im örtlichen Pub, natürlich wieder auf der Terrasse bei bestem Wetter, aber schon früh rächt sich die ultrakurze letzte Nacht 💤🛏️💤🛏️.
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  • Ruhetag!!

    July 25 in Ireland ⋅ ☁️ 17 °C

    10 km Moped sind wir heute gefahren!! Stolze Leistung!!
    Mit Frühstücksstop und einem schönen Spaziergang (sogar etwas Kultur war dabei!) vergeht der Tag aber auch schnell, nachmittags ist sogar noch Zeit für etwas Augenpflege! 💤

    Abends wird es lustig beim Essen mit einem Kollegen aus Irland, John, natürlich auch retired, und seiner Frau Imelda. Sie bringen noch Geschenke mit, selbstgebackenes Brot und selbstgemachte Erdbeermarmelade, so ist für das Frühstück morgen auch schon gesorgt.
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  • Langer Ride Richtung Westküste

    July 26 in Ireland ⋅ 🌬 18 °C

    Erstmal läßt Su es sich nicht nehmen noch morgens vor dem Frühstück in den Bach hinterm Haus zu springen (wie gestern auch).
    Zum Frühstück gönnen wir uns das leckere Brot mit Marmelade, eine gute Grundlage für einen laaaangen Tag.
    Über 250 km werden es heute auf dem Moped, und es ist ganz schön kalt. Zum Glück huschen wir aber ziemlich schnell unter den aufkommenden Regenwolken durch, richtig nass werden wir nicht. Aber wir sind alle froh als wir gegen 17 Uhr in Adare ankommen und einchecken können.
    Wir gehen auch nicht mehr vor die Tür, Priorität hat jetzt nur noch heiß duschen, etwas trinken, essen und schlafen….
    Das Dunraven Arms Hotel ist wieder eine tolle Unterkunft, gut besucht, überall gibt es noch kleine gemütliche Lesezimmer, in die man sich zurückziehen kann. Unsere gebuchten Zimmer selbst kann man auch als Ballsaal nutzen…
    Allerdings haben hier Sparfüchse schlechte Karten, die Preise sind eh sehr hoch in GB und Irland und heute müssen wir noch ein Scheinchen drauflegen….!
    Kein Wunder, auch Michael Douglas und Prinzessin Anne waren hier zu Gast!
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  • Spanish Point

    July 27 in Ireland ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute musste Su zum planschen mit dem Schwimmbad vorlieb nehmen, dafür hat Volker sie begleitet. Und das alles noch vor dem Frühstück, verrückt.
    Das Frühstück ist der Hammer, alles was das Herz begehrt! Sogar das Roastbeef, das gestern Abend noch teuer verkauft wurde, liegt auf dem Buffet.
    Wir sind also wieder gut gerüstet für den Tag und viel Strecke machen wir heute auch nicht. Es geht zum Spanish Point, der so benannt wurde, weil hier 1588 ein spanisches Schiff gesunken ist…Wikipedia sagt dazu: „Der Name Spanish Point leitet sich von dem Versuch Spaniens ab, mit seiner Armada auf Irland einzufallen. 1588 zerschellten zahlreiche Schiffe der Armada an den Felsen vor dem heutigen County Clare. Diejenigen, die sich von den sinkenden Schiffe auf Land retten konnten, wurden wenig später hingerichtet. Die Massengräber der getöteten Spanier befindet sich in Spanish Point unter dem Namen Tuama na Spáinneach (dt.: „Grab der Spanier“).“
    Gruselig!!
    Abends wird natürlich wieder ein Pub aufgesucht, um neun stimmt ein Musiker seine Instrumente und gibt zwei Stunden lang irische Musik zum Besten. Sehr kurzweilig und die Bude ist rappelvoll.
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  • Ballyvaughan

    July 28 in Ireland ⋅ 🌬 19 °C

    Dem ein oder anderen (Heike) fällt heute das Aufstehen schwer…war wohl spät gestern Abend…
    Dafür kommt Su in den Genuss endlich im Meer zu schwimmen oder zumindest sich in die Brandung zu legen! Respekt!!
    Heute können wir das Mopedfahren nochmal genießen, das Wetter ist gut und die Küstenstraße ein Träumchen. Es stehen aber nur etwa 60 km auf dem Programm, unser Ziel ist Ballyvaughan, wo Freunde von Su und Volker ein Häuschen besitzen. Das haben sie (Susanne, mit der Su ja angereist ist, und Heinz) schon vor etwa 30 Jahren gekauft und es liegt wirklich traumhaft etwas abseits von Ort und Straße.
    Hier dürfen wir netterweise drei Tage wohnen, und die Mopeds haben sich auch eine Pause verdient!
    Nachmittags geht Su mit Susanne joggen, Heinz spazieren, josh und Volker bauen Volkers Vorderrad aus und wieder ein (die Laufrichtung stimmte nicht) und Heike flezt sich in einen Ohrensessel im Wintergarten und hört dem Wind zu. So hat jeder was zu tun!

    O'Loclainn's Irish Whiskey Bar haben wir abends auch noch besucht, die Pubs hier sind halt das Wohnzimmer der Iren. Immer gut gefüllt, die Wirtin hat Spaß, die Stimmung ist passend.
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  • Galway

    July 29 in Ireland ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einem spätem Frühstück fahren wir (bis auf Volker, der hat Ruhetag) heute nach Galway, rainy day = shopping day.
    Ach….fast vergessen, natürlich waren die zwei Susannes vorher wieder trainieren, schwimmen und laufen! Sehr fleißig!!!
    Galway liegt zwar in Sichtweite, aber mit dem Auto muss man um die ganze Bucht fahren, das zieht sich. In Galway macht Heinz eine kleine Stadtführerung mit uns, die Susannes gehen etwas shoppen bevor wir uns auf einen Drink im Pub treffen.
    Momentan ist hier Hochsaison, es ist mächtig viel los in der Altstadt und Fußgängerzone, dazu kommt noch, dass im Moment hier das örtliche Pferderennen stattfindet, was viele Besucher anzieht.
    Nach dem Pubbesuch besuchen wir noch das ein oder andere Lädchen zwecks Souvenir-Blechschilder zu kaufen.
    Auf der Rückfahrt halten wir dann an einem netten Fischrestaurant, die nächste Portion fish&chips wartet.
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  • Sporttag

    July 30 in Ireland ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute sind wir sportlich (bis auf Volker, der hat Ruhetag😆).
    Das Team „Crazy Susannes“ geht erstmal wieder laufen und schwimmen, diesmal mit einheimischen Anschluss und Gesang! Danach wird gefrühstückt, und bis 12 Uhr geruht.
    Trotz Wind schwingen sich dann Heinz und Su aufs Rad, josh und Heike bezwingen den Hausberg. Dies gestaltet sich mangels Weg schwieriger als gedacht, wird aber mit einem grandiosen Blick belohnt.
    Danach fahren wir (diesmal mit dem Auto) Heinz und Su hinterher und treffen sie zu einem gigantischem Stück Kuchen in dem Café einer Parfüm-Manufaktur, wo hinterher natürlich auch noch geshoppt wird.

    Heute Abend bleiben wir „zu Hause“, Volker kocht alles, was der Kühlschrank hergibt, sehr lecker, und danach wird alles getrunken, was die Bar hergibt, naja…fast alles…
    Zwischendurch fliegen josh und Heike mit Heinz und seinem Flugsimulator noch eine Cessna von Hangelar eine Runde und zurück…. Die Landung klappt erst im dritten Anflug, aber nichts geht zu Bruch 😆😆.
    Klasse, so ein Teil, sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, viele Instrumente, das macht man nicht mal so eben. Aber Heinz hat es drauf, er hatte ja auch schon einen Flugschein.
    Auf jeden Fall für josh und Heike eine kurzweilige Stunde und man merkt, dass Heinz Spaß hat uns das zu zeigen!
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  • Cruisen durch Connemara

    July 31 in Ireland ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen von Nane und Heinz…😢…aber natürlich erst nach einem ausgiebigen Frühstück! Heinz hatte ja schon seit gestern Abend die Minuten gezählt wann wir endlich weg sind und mehrfach darauf hingewiesen, dass er spätestens um 11 mit unserer endgültigen Abreise rechnet! Kleiner Scherz 😆😆!!!

    Naja, 11 Uhr schaffen wir nicht ganz, aber ab halb 12 haben die zwei wieder ihre Ruhe! Dafür regnete bei ihnen den ganzen Nachmittag wie aus Kübeln während wir durch schönes Wetter durch die wundervolle Landschaft von Connemara cruisen!
    Frisch ist es aber auch bei uns, was die irren Iren natürlich nicht davon abhält in kurzen Hosen und T-Shirts rumzulaufen. Heike kauft dagegen in ner Tankstelle noch dünne Handschuhe für unter die Mopedhandschuhe…für 2,50 Euro ein Schnäppchen und sooo nützlich!

    Am späten Nachmittag sind wir schon in unserem heutigen Zielort Killala, da unser Hotel etwas auswärts liegt gehen wir noch auf dem Weg essen.
    Und nach dem einchecken bleibt auch noch Zeit an den Strand zu spazieren und einen leckeren Sundowner zu trinken! Perfekt!!!

    Das Hotel war ganz nett, aber gewöhnungsbedürftig, man musste direkt die Schuhe ausziehen 🤷🏻‍♀️und „no tolerance“ für Alkohol inside. Da hat man wohl mal gaaaanz schlechte Erfahrung gemacht😆😆🫢😵😵‍💫🥳!!!
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  • Nach Donegal und weiter…

    August 1 in Ireland ⋅ ☁️ 16 °C

    Das Frühstück war echt gut. Man konnte gestern auf einem Zettel ankreuzen, was man haben wollte und morgens hatte man das dann frisch, lecker und reichhaltig auf dem Tisch!!
    Kurz vor elf geht’s weiter, wie immer mit Kaffee-, Eis-, Fotostops und einer etwas komplizierteren Toilettensuche für Su und Heike (zuviel Kaffee),
    Volker versucht mal uns abzuschütteln, klappt aber nicht, bis wir irgendwann dann doch in Ardare ankommen.
    Ein lebendiges Örtchen, es ist Samstag, alles voll mit gut gelaunten Menschen.
    Der Hotelmanager reserviert uns noch schnell einen Tisch in einem nett dekorierten Restaurant (die ganze Decke hängt voll mit Gedöns) und danach finden wir den Pub (Corner House), in dem hauptsächlich Einheimische zu guter irischer Musik den Abend verbringen.
    Das Schöne hier ist, dass bis tief in die Nacht vor den Pubs eine rollende Imbissbude steht, dort kann man sich was holen und dann problemlos im Pub verzehren. Zur Not kann man sich auch das Essen aus dem Restaurant nebenan bringenlassen.
    Reste werden dann an andere Gäste abgegeben🥰👍!
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  • Dunfanaghy

    August 2 in Ireland ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Himmel hat sich etwas zugezogen, dafür ist die Strecke heute wieder richtig toll! Den Wild Atlantic Way sollte man mal fahren wenn man die Gelegenheit dazu hat. Mit dem Motorrad macht es auf jeden Fall viel Spaß, abgesehen von der Landschaft ist die Streckenführung auch toll, viele Kurven und es geht in sanften Wellen auf und ab, wir genießen es auch ohne blauen Himmel.
    Fast zu kurz ist die Etappe, schon vor drei Uhr erreichen wir unser heutiges Ziel. Das Städtchen ist wieder proppenvoll, morgen ist hier auch noch Feiertag, da gibt es heute nochmal Party!!!
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  • Nördlicher geht’s nicht

    August 3 in Ireland ⋅ ☁️ 17 °C

    Um 11 Uhr soll es aufhören zu regnen, dann ist das für uns Startzeit. Aber auch vorher tröpfelt es eigentlich nur…dennoch sind die Straßen halt nass und damit rutschig. Also erstmal Vorsicht angesagt!!!

    Wir fahren heute auch wirklich vor oder neben dem Regen her, man sieht immer wieder dunkle Wolken in der Nähe. Aber das Glück ist mit den Mopedfahrern, wir werden bis auf vereinzelte Tropfen nicht nass.

    Es geht weiter an der Küste entlang, auch eine Fährfahrt ist mal wieder dabei, gut gebucht in der Gegenrichtung, es steigen viele Feierwütige aus.

    Als wir uns unserem Ziel Quigley’s Point nähern (8km vor der Grenze zu Nordirland) beschließen wir, noch eine Schleife zum nördlichsten Punkt Irlands, Malin Head, zu fahren. Und das hat sich auch gelohnt, solche Punkte müssen besucht werden. Hier ist auch das Ziel einiger Radfahrer, die wir vorher schon getroffen hatten, sie sind wohl vom Mizen Head, dem südlichsten Punkt Irlands, bis hier gefahren. Das wird von Ihnen natürlich ausgiebig gefeiert, auch mit Sekt!
    Diese Strecke scheint allgemein beliebt zu sein, viele fahren darauf irgendwelche Rekorde, einer hat mit dem Moped nur 19 Stunden gebraucht, andere fahren sie mit Oldtimern oder Treckern.

    Dort gibt es auch aus weißen Steinen das Zeichen „80 Eire“ ins Gras gelegt.
    Die Bedeutung:
    Das Éire-Zeichen Nr. 80 am Malin Head ist ein historisches Bodenzeichen aus dem Zweiten Weltkrieg, das Piloten die irische Neutralität und ihren Standort anzeigte. Es besteht aus großen, weiß getünchten Steinen direkt neben einem alten Auslugsposten.

    Geschichte und Zweck Warteposten 80: Das Zeichen gehört zum Look Out Post No. 80, den die irischen Streitkräfte dort betrieben.

    Neutralitätssignal: Während des Zweiten Weltkriegs legte man die Aufschrift „ÉIRE“ samt Nummer aus weißen Steinen an, damit alliierte und deutsche Piloten erkannten, dass sie neutrales Gebiet überfliegen.

    An unserem heutigen Ziel wird erstmal wieder ein Stiefelbier genommen, ist ja Tradition, essen gehen gestaltet sich hier schwierig, in der Nähe gibts nix und keiner will nochmal aufs Moped steigen…Chips und Nüsse müssen heute reichen!

    Es kommt immer anders als man denkt…wir finden noch eine Frittenbude und gemäß der irischen Gebräuche nehmen wir das Essen mit in den Pub und verspeisen es da!

    Kleiner Nachtrag zu unsere England/Wales-Zeit:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/engla…
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  • Zeit für Nordirland

    August 4 in Northern Ireland ⋅ 🌧 18 °C

    Das war jetzt echt mal ein B&B mit Familienanschluss!
    Ein Mega-Frühstück und während wir erstmal Müsli mit Unmengen frischem Obst genießen steht die Chefin singend in der Küche und brutzelt Eier, Speck und Würstchen. Es ist eh ein „offenes“ Haus, man kann in alle Zimmer schauen, gefrühstückt wird im Wintergarten, alles ist voll Deko und typischen britischen Nippes, für uns etwas „too much“, aber es steckt viel Mühe und Liebe drin.

    Da es heute morgen tatsächlich das erste Mal „RICHTIG“ regnet lassen wir uns Zeit mit dem Start.
    Su hat dann auch irgendwann richtig den Kaffee auf, sie hat ihren Reisepass vergessen, Mist, das wird spannend an der Grenze.

    12 Uhr legen wir nach einer herzlichen Verabschiedung mit Küsschen los!

    Tatsächlich schaffen wir es wieder, ungefähr wie gestern, immer vor, hinter oder neben dem Regen herzufahren, nur ein paar Tröpfchen kriegen wir ab! Kein Grund die Regensachen auszupacken.

    Es geht erstmal auf die Fähre nach Nordirland, hier gibt es zum Glück noch keine Passkontrolle, noch ein Tag Schonfrist. Aber das wird schon klappen!!🍀
    Danach fahren wir nach Bushmill, Sitz der ältesten Whiskey-Destillerie der Welt. Da jetzt die Sonne sogar scheint fahren wir schnurstracks durch den Ort Richtung Giant’s Causeway. Dort empfangen uns Massen an Menschen und Bussen, wir ziehen vorbei (wir waren allerdings auch alle schonmal da) und drehen noch eine kleine Runde mit Fotostopp an der Küste.
    Danach checken wir ein, das B&B ist so…naja…aber wir bleiben ja nur eine Nacht und zum schlafen reicht’s.

    Später drehen wir noch ne Runde durch den Ort, jetzt ist nichts mehr los, die ganzen Tagestouristen sind weitergefahren, wir essen etwas im Bushmills Inn. Auf dem Rückweg zur Unterkunft müssen Su und Volker in der Bush House Bar nochmal den Whiskey probieren, josh und Heike bleiben beim Bier. Chef der Bar ist ein kleiner Mops namens Harley, der gerne im Mittelpunkt steht, er wird von allen Gästen bespasst und stand auch Modell für den Logoaufkleber der Bar.
    Letztendlich gehen wir aber früh schlafen, morgen wird ein langer, früher, anstrengender und hoffentlich trockener Tag!
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  • Weiter nach Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    August 5 in Scotland ⋅ 🌧 14 °C

    Heute ist es soweit, es geht kein Weg an der Wolke vorbei, wir werden nass.
    Auch abwarten ist keine Option, die Fähre nach Schottland ist gebucht.

    Wir nehmen natürlich die kürzeste Strecke und sind pünktlich zum Einchecken da und die Fähre legt sogar 5 Minuten früher ab, als sie sollte.
    Zwei Stunden Zeit zum shoppen!!! 💪 Duty free!!
    Das schöne an so einer zweistündigen Fährfahrt ist auch, abgesehen von dem heutigen nicht zu verachtendem Wellengang, dass man bei nassem Wetter eincheckt und bei trockenem Wetter auscheckt! So war es heute zumindest bei uns!
    War zwar kein strahlender Sonnenschein in Schottland, aber trocken, das ist die Hauptsache!
    Da wir aber noch circa 200 km vor uns haben, machen wir zwischendurch nur eine Pause, Kaffee, Cola, heiße Schokolade und für jeden einen leckeren Sandwich.
    Danach machen uns spinnende Navis und Straßensperren noch etwas das Leben schwer schnell unser Ziel, den Mittelpunkt von Britannien, Haltwisthle zu erreichen.

    Dort erwartet uns ein herzlicher Empfang im Old School House, ein tolles B&B, das wir wärmstens weiterempfehlen können. Der Chef räumt auch direkt seine Garage frei, damit wir unsere Mopeds unterstellen können.

    Abends können wir leider nur in einem Take away essen, alles andere ist schon zu oder voll. Also machen wir es uns mit dem Essen wieder in einer Bar gemütlich….
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  • Letzter Tag in England

    August 6 in England ⋅ ☁️ 15 °C

    …leider nur ein reiner Fahrtag bis zur Fähre in Hull, die uns heute Nacht nach Rotterdam bringt.

    Aber von vorne…das Frühstück passt zum Hotel, gigantisch! Und viel zu viel!
    Mit dicken Bäuchen schwingen wir uns um kurz vor 11 auf die Mopeds und fahren trotz etwas Nieselregen erstmal schöne kleine Sträßchen durch schöne Landschaften. Ist zwar sehr zeitaufwendig, hat sich aber definitiv gelohnt.
    Später nehmen wir dann etwas größere Straßen, bis Hull sind es insgesamt etwa 240 km und wir müssen ja pünktlich ankommen.
    Das schaffen wir aber locker mit ein paar Päuschen und Wartezeiten, wenn Schafe die Straße sperren.

    Beim Einchecken im Hafen ist es dann soweit, sie wollen den Reisepass von Su sehen und wundern sich, dass sie ohne einreisen konnte. Ist aber ganz einfach wenn man bis Dublin fliegt.
    Naja, letztendlich sind sie zufrieden mit dem Personalausweis und wir dürfen rein.
    Das Schiff ist riesig, viel Entertainment, Restaurants, Duty free, Bars, Casino und so weiter….

    Wir brauchen kein Restaurant, wir hatten Reserven geschaffen, es gab lecker Wraps vom Aldi🤩.

    20 vor acht legt die Fähre ab, wieder früher als geplant, hier kann sich die deutsche Bahn mal ne Scheibe abschneiden!
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  • Nach Hause

    August 7 in the Netherlands ⋅ ☁️ 19 °C

    Huch, die fahren ja hier auf der falschen Seite!
    Ach ne, doch richtig! Wir müssen uns jetzt wieder an das rechts fahren gewöhnen.
    Zum Glück fahren wir heute die letzten knapp 300 km bis Köln nur Autobahn, da ist das nicht so schwer.
    Schwer ist es nur sich wach zu halten, Autobahn ist halt langweilig, wird auch irgendwann unbequem und viel Schlaf hatten wir ja auch nicht…aber Augenpflege auf dem Moped, lieber nicht!
    Aufgestanden sind wir gegen 15 vor sieben (englische Zeit 15 vor sechs!!!!), ein Blick aus dem Fenster offenbart, dass wir schon bald in Rotterdam anlegen.
    Wir frühstücken noch in aller Ruhe im Bordrestaurant, Heike nutzt noch den Duty free für Zigaretten, dann geht’s runter zu den Mopeds.
    Als wir von der Fähre fahren merken wir direkt, dass es hier auf dem Kontinent einige Grad wärmer ist.

    Zu der Autobahnfahrt kann man naturgemäß nicht viel sagen, wir machen drei kleine Pausen und verabschieden uns auf dem Frechener Rasthof mit Blick auf den Dom, immer wieder schön!

    Und danach, klar, Stau!!! Aber zum Glück sind auch hier alle so nett und bilden eine Gasse für uns…Stau mit dem Moped ist nämlich echt ätzend!!!

    Um 14 Uhr sind wir wieder zu Hause, alle gesund, alles heil geblieben, alles richtig gemacht!!!
    Nicht ganz 4000 km mit dem Moped, dazu noch die Fährfahrten, in wirklich tollen Hotels übernachtet, lecker gegessen und getrunken, geschwitzt und nass geworden, schöne Gegenden gesehen, nette Menschen kennengelernt und dummes Zeug gequatscht,
    was ein schöner Urlaub!!!
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    Trip end
    August 7, 2026