January 2020
  • Day7

    Noch mehr Schimpansen

    January 24, 2020 in Uganda ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir scheinen wirklich Glückskinder zu sein. In der Kyambura-Schlucht, durch die wir heute circa drei Stunden wandern gibt es nur zwei Schimpansenfamilien (...Inzucht...!?) und kurz vor Ende sehen wir tatsächlich noch eine davon.
    Das ist aber auch eine schöne Schlucht!!! Tiefes sattes Grün und der Fluss ist zur Zeit relativ gemächlich, das sieht hier zur Regenzeit sicherlich anders aus.

    Es wird eine kurzweilige Wanderung, man merkt dem Guide wieder, wie eigentlich überall hier in Uganda, an, wie engagiert und stolz er ist, dass er den Touristen alles zeigen darf.

    In den meisten afrikanischen Ländern ist es garnicht erlaubt, zu Fuß herum zu laufen wenn dir überall Hippos, Elefanten und Krokodile begegnen können, aber der Tourismus in Uganda ist ja noch relativ jung, bis jetzt ist wohl noch nichts passiert...🤔😂
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  • Day7

    Fahrt zum Queens Elizabeth NP

    January 24, 2020 in Uganda ⋅ ⛅ 23 °C

    Dieser Freitag fühlt sich an wie ein Sonntag, wir müssen erst um 15 nach 6 aufstehen...👌

    Ronald fährt uns heute ein wenig durch das Hochland, wieder sehr fruchtbar alles, Massen an Bananen, Baumwolle, Tee und auch Erdnüssen. Man sieht wie arm die Bevölkerung ist und dennoch sind alle sehr freundlich, lachen und winken!
    Bei einem kurzen „Toilettennotfallstop“ gehe ich alleine etwas die Straße runter, direkt halten fünf junge Männer auf EINEM Moped an und fragen ob alles in Ordnung sei. Ich denke, sie hätten mich sonst mitgenommen! 😂

    Heute haben wir es getan, wir haben den Äquator überquert. War aber relativ unspektakulär... wir machen das nochmal kurz vor Ende der Reise, da steht dann wohl ein richtiges „Denkmal“.

    Danach gehts dann bis zur Queen’s Elizabeth Bush Lodge... auch diese Lodge ist wieder ein Träumchen, wir wohnen in einem festen Zelt und die Tiere kann man schon von der Veranda aus beobachten.

    Später machen wir noch eine Wanderung, aber das gibt wieder einen extra Footprint.

    Diese Lodge hat quasi keine Mauern sondern besteht nur aus Zelten, zum Abendessen werden die Tische rund um ein Lagerfeuer gruppiert, Romantik overloaded!!
    Wenn man danach zu seinem Zelt will gibt es ne Begleitung vom Personal...aufrund der fehlenden Zäune rennen hier wohl nachts alle Tiere kreuz und quer durch das Camp.

    Da morgen zwar Samstag ist, aber für uns wieder ein normaler „Arbeitstag“ 😉, geht der Wecker gegen 05.15 Uhr und wir sind heut Abend früh im Bett!
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  • Day6

    Swamp Walk

    January 23, 2020 in Uganda ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben den Hals noch nicht voll und machen nachmittags mit dem Rest unserer Gruppe noch eine Mini-Wanderung durch den hiesigen Sumpf, einfach mal zum locker werden...👌

  • Day6

    Home of Chimps

    January 23, 2020 in Uganda ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute steht für uns das „Schimpansen Habituation Tracking“ an.

    Mensch, war ich froh als um 05.10 h der Wecker klingelte und ich aufstehen durfte. Was war das eine dunkle Nacht, welch eine Geräuschkulisse!!! Vögel, Grillen, diverses, was ich nicht kenne, ab zwei Uhr fingen die Affen an zu brüllen und danach hat ein Hund uns den Rest gegeben. Naja, wir sind ja nicht zum schlafen hier... haha!

    Die anderen aus de Gruppe „schwächeln“ heute 😉, wir haben als einzige die „Habituation Tour“ gebucht, das heißt die anderen „dürfen“ nur eine Stunde mit einer Schimpansengruppe zusammen sein, die schon an Menschen gewöhnt sind und wir „folgen“ den Tag einer Gruppe, die zur Zeit erst an Menschen gewöhnt wird.
    Beides hat seine Vor- und Nachteile, die habituierten Schimpansen sind natürlich echt gechillt und posen fast schon für die Touristen (wir waren da auch eine halbe Stunde bei), wir durften dann eine nicht an die Menschen gewöhnte Gruppe quasi verfolgen (nachdem wir sie gefunden hatten). Das war echt mega, man hatte fast das Gefühl man gehört zur Schimpansenfamilie! Hört sich doof an, aber echt mega-beeindruckend.

    Wenn die unterwegs sind, wird es schon schweißtreibend, es geht durch den tiefsten Dschungel, aber das merken die Affen, dann machen sie Pause zum fressen/lausen/chillen bis wir wieder zu Atem gekommen sind....😉
    Nein, ehrlich, das war schon ein wirklich wundervolles beeindruckendes Erlebnis, das auch jeden Schilling wert ist!!! Aus den gefühlten 300 Fotos versuche ich mal die besten hier und im nächsten Footprint zu zeigen, natürlich nur Handyfotos...👍
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    Hase und Ritter on tour

    Sehr beeindruckend, war es sehr anstrengend?

    1/24/20Reply
    Heike Siermann

    Ja, schon, aber man hat immer Pausen dazwischen wenn die Schimpansen fressen oder chillen

    1/24/20Reply
     
  • Day5

    Fahrtag zum Kibale Forest

    January 22, 2020 in Uganda ⋅ ☁️ 29 °C

    Man könnte meinen, dass man an einen Fahrtag ne Stunde länger schlafen kann... die Wirklichkeit läßt denn Wecker jedoch um 05.10 h klingeln. Wir werden etwa 400 km fahren und bei den Straßen hier kann das schonmal den ganzen Tag dauern.

    Ersteinmal wird uns hier aber der Programmpunkt „Reifenwechsel“ nach dem Frühstück eingebaut, ich glaube inzwischen, dass das ein fest vorgeplantes Event bei jeder Afrika-Safari ist 🤔 (aber beruhigend wenn die Löwen mehr als 200 m weg sind und nicht wie vor drei Jahren in Kenia)

    Quer durchs Land bis zum Heumarer Dreieck (die Stadt Hoima), zwischendurch hatte ich bei einer Tankpause Diskussionen mit einem Anzugträger, der Bedenken hatte weil ich ein Nummernschild bzw die ugandische Flagge darauf fotografiert habe....ich hab dann das Bild gelöscht und unser eigenes Kennzeichen fotografiert...

    Weiter nach Fort Portal... die Landschaft verändert sich langsam, alles sehr grün und fruchtbar, wir fahren durch Mais-, Bananen-, Tee- und was weiß ich alles für Plantagen. Dabei genießen wir die kurzen asphaltierten Abschnitte bevor wir wieder über die roten Pisten fahren (nicht die aus den Skigebieten..)

    Bemerkenswert ist hier auch die Ausnutzung der PKWs LKWs Mopeds Fahrräder... kein Zentimeter bleibt ungenutzt, überladen gibts hier nicht. Zehn Personen im PKW und vier auf dem Moped sind keine Seltenheit. Dazu natürlich noch das Nutzvieh, Nahrungsmittel und auch Möbel...die Fotos zeigen nur die harmlosen Varianten!
    Gerade wollte ich schreiben, dass ein lila Sarg mit einem Kreuz aus aufgeklebten Straßsteinen auf einem Moped das Highlight war, da fahren wir an einem Moped mit zwei festgebundenen LEBENDEN Schweinen vorbei... hm... mich überrascht hier nix mehr!
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    Hase und Ritter on tour

    Ja, die Mopeds mit den lebenden Schweinen, die haben wir auch schon gesehen (in Asien), nur leider nicht fotografiert. Gratulation zum Foto :-)

    1/24/20Reply
     
  • Day4

    Victoria-Nil-Delta

    January 21, 2020 in Uganda ⋅ ⛅ 30 °C

    Auch heute tun wir so als wären wir gerne der frühe Vogel....10 vor 5 geht der Wecker!
    Wir fahren bis zur Nilfähre und steigen dort wieder in ein kleines Boot, das uns in ca. zwei Stunden bis zum Nildelta bringt. Dort fließt der Victorianil in den Lake Albert und heißt dann Albertnil. Das ist voll kompliziert mit dem Nil, wo fließt welcher Nil...weißer Nil...blauer Nil...und vor allem: wo ist die Quelle? Oder die Quellen???

    Nun, auf jeden Fall gibts hier reichlich Vögel zu sehen, aber wir sind uns in der Gruppe einig, dass uns die großen Viecher mehr reizen....
    Aber schön ist es, es gibt diese „floating Island“, also Inseln, die nur aus Gräsern und so nem Gedöns bestehen und die schwimmen halt. Daher schwanken die natürlich, wenn man mit dem Boot vorbei fährt und es sieht aus, als würden sie permanent die LaOla-Welle für uns bringen!! Sieht einfach nur klasse aus!!
    Und, was wirklich faszinierend ist: die beste Leberwurst vom Schlömer wächst hier auf Bäumen!!! 😂😂

    Am Albertsee ist es dann auch nicht weit bis in den Kongo...aber da wollen wir (zumindest momentan) nicht hin.

    Highlight (neben den Massen an Vögeln, Hippos, paar Krokodilen, Giraffen, Affen) war dann ein Elefanten, der keine fünf Meter entfernt bis über den Bauch im Wasser stand und gefressen hat. Er war ziemlich alt und hatte nur noch einen Stoßzahn, aber herrlich anzusehen. Er hat aber auch mächtig mit den Ohren gewackelt, ihm hat es wahrscheinlich nicht ganz so gut gefallen wie uns. 😬😳 die Fotos dazu gibts noch im nächsten Footprint...

    Ich erzähl jetzt hier nicht die Geschichten vom Elefantenfriedhof... zu traurig! 😔

    Nach einszweidrei „Nilwasser“ auf der Lodgeterasse machen wir noch einen Drive durch den Park, suchen erfolglos den berühmten Schuhschnabel, ein Ausflug ohne besondere Vorkommnisse...außer vielleicht, dass josh eine Brücke fotografiert hat und wir deshalb schwere Diskussionen mit dem hiesigen Militär hatten...aber letztendlich durften wir nach Löschen der Fotos unter Aufsicht weiterfahren ohne ins Gefängnis zu gehen, aber wir durften auch nicht über Los, hihi 😉
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  • Day3

    Murchison Falls, der Victoria-Nil

    January 20, 2020 in Uganda ⋅ ☀️ 29 °C

    Beschreibung mit einem Wort?
    GIGANTISCH!!!

    Wir fahren durch den Park bis zu einer Nil-Fähre, dort befindet sich auch die Ablegestelle für Boote, die Touristen zu den Murchison Falls bringen. Wir sind hier heute allerdings die einzigen Touristen, die das in Anspruch nehmen.

    Erstmal ist natürlich Pipipause angesagt, auch hier macht die Natur nicht Halt, in meinem Klo wohnt ein Minifrosch (den ich aber erst beim spülen bemerke😬)!

    Auf der Bootsfahrt bekommt man dann mal vom Wasser aus eine andere Sicht auf die Tiere, die sich hier am und im Wasser aufhalten... Giraffen, Elefanten, Massen an NILpferden (ach, daher kommt der Name), Krokodile an jeder Ecke etcpp und natürlich auch Unmengen an Vögeln, Seeadler etc., wofür Uganda ja auch bekannt ist.

    Das Boot bringt uns ca. 1,5 Stunden bis zu einer kleinen Anlegestelle, dort steigen wir aus und machen eine Wanderung entlang des Wasserfalles (bergauf!). Und, was soll ich sagen? Iloveit!!! Es ist giiiigantisch!! Nein, die Wasserfälle sind nicht hoch und auch nicht breit, im Gegenteil, der Nil quetscht sich hier durch eine 7 Meter breite Felsspalte... das ist KRAFT!! Nicht umsonst sagt man hier auch „The most powerful waterfalls in the world“.
    Soweit ich das beurteilen kann: stimmt!!
    Es ist traumhaft!!! (Und warm ist es auch😂)

    Hier lernen wir auch die interessanten Tsetse-Fliegenfallen kennen, die Viecher (die die Schlafkrankheit übertragen) werden durch die Farbe blau angezogen, fliegen dann in den Netzen hoch und Bäääm... gefangen!!
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  • Day3

    Murchison Falls National Park

    January 20, 2020 in Uganda ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute fahren wir -erst, haha- um 07.30 h los, quer durch den Park bis zum Nil .... (siehe „Nil-Footprint“).
    Es ist sooo mega-schön, es gibt zwar bei weitem nicht so viele Tiere wie in den Parks in Kenia, aber es ist irgendwie viiiel authentischer, viel weniger los, herrlich!
    Trotzdem gibts natürlich Giraffen, Büffel, Elefanten, Massen an Antilopen, und die witzigen Warzenschweine.

    Und dazu die Landschaft.... erst sind wir durch die Savanne gefahren, der Blick geht ins unendliche ... später viel grün, Büsche... ach, es ist einfach nur schön!!!

    Zwischendurch sitzt ein megagroßer Adler beim Frühstück neben dem Weg.. er möchte leider nicht, dass wir seine Beute sehen, rennt immer weiter hinter einen Busch und wir sehen nur Federn fliegen...🤣

    ...
    Nach der Bootsfahrt und unserem Mittags-Nile-Beer geht’s dann wieder quer durch den Park Richtung Lodge, dabei haben wir das Glück (natürlich Dank des best driver/guide of the world) auch noch einen Leoparden zu sehen. 👍 Leider ist er für ein Handyfoto zu weit weg.

    Jetzt fehlen uns also für die Big 5 hier in Uganda nur noch die Löwen 😍
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