• Kyoto - Matcha, Märkte, Menschenmassen

    Apr 15–17 in Japan ⋅ 🌧 15 °C

    Als wir in Kyoto ankamen, regnete es. Zum Glück hielt der Bus direkt vor unserem Hotel, sodass wir halbwegs trocken ankamen. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Nishiki Markt und probierten uns durch verschiedenes Streetfood – Gyoza mit Wagyu, Matcha-Soda und alles, was uns sonst noch in die Hände fiel.

    Weil noch etwas Platz war, ging es danach zu Kura Sushi. Ein ziemlich verrücktes Erlebnis: Sushi kommt hier auf einem Fließband direkt am Platz vorbei, Bestellungen werden über ein Tablet aufgegeben und die Teller wirft man nach dem Essen in einen Schlitz am Tisch. Wenn man will kann man auch kleine Spiele spielen.

    Der Donnerstag begann früh und bei bestem Wetter. Unser Ziel war die berühmte Pagode (Hōkan-ji-Tempel) im Geisha-Viertel Gion - möglichst ohne Menschenmassen. Ganz leer war es um 7 Uhr zwar nicht mehr, aber deutlich angenehmer. Danach ging es weiter nach Uji, der Hauptstadt des Grüntees. Hier wollten wir unbedingt Matcha probieren – und vor allem kaufen. Selbst bei Jannik als Nicht-Matcha-Fan war der Jagdinstinkt geweckt, denn die begehrten Dosen sind schnell ausverkauft. Wir hatten Glück, wurden fündig und gönnten uns außerdem ein Matcha-Parfait bei Nakamura Tokichi.

    Am Nachmittag stand der Fushimi Inari Schrein auf dem Plan. Während viele Besucher nur ein Stück durch die roten Torii laufen, sind wir den kompletten Weg gegangen. Anstrengend, aber absolut lohnenswert.

    Zurück in Kyoto ließen wir den Tag entspannt ausklingen, inklusive Stopp in einem kleinen Tsukemen-Restaurant.
    Read more