• Jenseits vom Alltag
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Im Schatten des Fuji

A 21-day adventure by Jenseits vom Alltag Read more
  • Trip start
    April 8, 2026

    Los geht’s: Japan, wir kommen!

    Apr 8–9 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Am Mittwoch startete unser Japan-Abenteuer ganz entspannt: von Berlin über Helsinki nach Tokio Narita. Am Flughafen BER angekommen, durfte unsere liebste Tradition natürlich nicht fehlen: Nach dem Kofferabgeben erst einmal einen Kaffee bei Starbucks. Ein kleines Ritual, das für uns einfach zum Reisen dazugehört und sofort für die richtige Stimmung sorgt.

    Bei bestem Wetter ging es pünktlich los, inklusive traumhaftem Blick auf die Ostseeküste. Nach kurzem Aufenthalt in Helsinki begann dann der anstrengende Teil der Reise: 13 Stunden Flug nach Japan. Mit ein paar Filmen, viel Blaubeersaft (Finnair-Spezialität) und einem Glas Wein verging die Zeit aber überraschend schnell.

    Ein langer, aber rundum gelungener Start in unsere Reise.
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  • Urban Pulse: Tokyo - Teil 1

    Apr 9–11 in Japan ⋅ 🌬 18 °C

    Nach rund 14 Stunden Flug landeten wir gegen 13 Uhr in Tokio Narita – ziemlich müde, denn trotz Nachtflug war an richtigen Schlaf kaum zu denken. Unser Ziel: möglichst lange durchhalten, um den Jetlag in den Griff zu bekommen. Die Einreise zog sich, und auch am Bahnhof herrschte zunächst pures Chaos. Doch nachdem wir das Zugsystem und den Einstiegsmechanismus verstanden hatten, ging es schließlich Richtung Stadt.

    Unser Hotel in der Nähe des Tokyo Skytree erwies sich als perfekter Ausgangspunkt. Klein, aber schön – genau richtig, um kurz anzukommen, bevor wir uns direkt ins Getümmel stürzten. Erste Station: ein 7-Eleven. Natürlich mussten wir sofort einige der „viralen“ Snacks probieren – von Cola Plus über Smoothies bis hin zu Sandwiches und Onigiri.

    Danach zog es uns in den Sumida Park, in der Hoffnung, noch ein paar der letzten Kirschblüten zu erwischen. Den Abschluss des Tages bildete eine Schüssel Ramen bei Ichiran – besser kann ein erster Abend kaum sein. Um 19 Uhr fielen wir dann todmüde ins Bett.

    Dank Jetlag waren wir am nächsten Morgen früh wach und starteten direkt in den Tag. Auf dem Plan standen Asakusa mit dem Senso-ji Tempel und den umliegenden Straßen, gefolgt vom Ueno Park und einem Abstecher nach Akihabara. Ein perfekter Mix aus Kultur, Natur und Neonlichtern. Der zwischenzeitliche Regen konnte unsere Stimmung nicht trüben.
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  • Urban Pulse: Tokyo - Teil 2

    Apr 11–12 in Japan ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Samstag meinte es besonders gut mit uns: strahlender Sonnenschein und ein echtes Highlight am Morgen – TeamLab Borderless. Danach ein kurzer Fotostopp am Tokyo Skytree und einem Besuch in der für uns dritten Starbucks Reserve Roastery (6 weltweit), bevor wir weiter nach Shibuya zogen. Das berühmte Crossing live zu erleben war ein Erlebnis. Am Nachmittag ging es hoch auf die Aussichtsplattform Shibuya Sky – pünktlich zum Sonnenuntergang, mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt und sogar bis zum Fuji.Read more

  • Urban Pulse: Tokyo - Teil 3

    Apr 12–13 in Japan ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Sonntag begann etwas ruhiger: ein Spaziergang durch den Shinjuku Gyoen Park, vorbei an wunderschönen Kirschblüten, begleitet von einem Eiskaffee von Starbucks. Danach standen der Meiji-Schrein sowie die Erkundung der Stadtteile Shinjuku und Harajuku auf dem Programm. Kulinarisches Highlight des Tages war unser erstes Wagyu-Grillerlebnis. Die Wartezeit für einen Tisch betrug um 14 Uhr ca. 30 Minuten.

    Den Abend verbrachten wir mit der Lichtshow am Tokyo Metropolitan Government Building und einem Abstecher ins bunte Kabukicho-Viertel – bevor uns schließlich unsere Füße deutlich machten, wie viel wir an diesem Tag unterwegs waren.

    Tokio hat uns von der ersten Minute an begeistert – intensiv, vielfältig und voller Eindrücke. Und morgen geht es schon weiter: mit dem Shinkansen Richtung Fuji.
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  • Fuji für Frühaufsteher

    Apr 13–15 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Montag ging es für uns in die Region rund um den Fuji. Zum ersten Mal Shinkansen fahren! Und obwohl das Wetter eher bewölkt war, zeigte sich der Fuji schon aus dem Zug. Ab Odawara mieteten wir uns ein Auto, um möglichst flexibel zu sein, denn Zeit ist in Japan schließlich kostbar.

    Unser erster Stopp war Fujiyoshida mit der berühmten Chureito-Pagode. Die Wartezeit war überraschend kurz und das Anstehen, wie alles in Japan, bestens organisiert. Währenddessen genossen wir den Blick auf den Fuji und die Kirschblüten.

    Danach ging es weiter zum Oishi Park am Kawaguchiko-See. Die Aussicht war schön, der Park selbst wirkte jedoch deutlich touristischer als erwartet.

    Zum Abschluss des Tages machten wir Halt beim bekannten Lawson-Spot mit Blick auf den Fuji. Ein spannender Kontrast aus Natur und Alltag. Snack geholt, Foto gemacht, weiter ging’s.

    Die Suche nach einem Restaurant für das Abendessen war hingegen schwieriger als gedacht, denn vielen Restaurants schließen hier bereits am späten Nachmittag, sobald die Tagestouristen abreisen. Am Ende fanden wir ein kleines Ramenrestaurant, in dem Swea ihre ersten Tsukemen probierte.

    Danach ging es ins Hotel mit eigenem Onsen und überraschend schönem Blick auf den Fuji. Den Abend ließen wir entspannt im heißen Bad ausklingen.

    Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um die Pagode noch einmal bei Sonnenschein zu sehen und den großen Besucherandrang zu vermeiden. Die Entscheidung hat sich gelohnt!

    Anschließend frühstückten wir am Yamanaka-See mit Pancakes, machten einen kurzen Stopp am Fuji-Q Highland und fuhren weiter nach Hakone. Dort ging es spontan mit der Seilbahn nach Owakudani. Wir wollten die berühmten schwarzen Eier probieren, die der Legende nach das Leben verlängern. Mit etwas Glück bekamen wir tatsächlich noch eine Packung.

    In Moto-Hakone bezogen wir unser kleines, gemütliches Hotel. Die Restaurantsuche war erneut schwierig, sodass wir schließlich im Hotel aßen und den Abend entspannt am Kamin ausklingen ließen.

    Am nächsten Morgen ging es sehr früh zum Hakone-Schrein. Um 6:45 Uhr war es dort noch angenehm ruhig und wir konnten in aller Ruhe Fotos machen. Nach dem Frühstück fuhren wir zurück nach Odawara, gaben das Auto ab und nahmen den Shinkansen Richtung Kyoto.
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  • Kyoto - Matcha, Märkte, Menschenmassen

    Apr 15–17 in Japan ⋅ 🌧 15 °C

    Als wir in Kyoto ankamen, regnete es. Zum Glück hielt der Bus direkt vor unserem Hotel, sodass wir halbwegs trocken ankamen. Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Nishiki Markt und probierten uns durch verschiedenes Streetfood – Gyoza mit Wagyu, Matcha-Soda und alles, was uns sonst noch in die Hände fiel.

    Weil noch etwas Platz war, ging es danach zu Kura Sushi. Ein ziemlich verrücktes Erlebnis: Sushi kommt hier auf einem Fließband direkt am Platz vorbei, Bestellungen werden über ein Tablet aufgegeben und die Teller wirft man nach dem Essen in einen Schlitz am Tisch. Wenn man will kann man auch kleine Spiele spielen.

    Der Donnerstag begann früh und bei bestem Wetter. Unser Ziel war die berühmte Pagode (Hōkan-ji-Tempel) im Geisha-Viertel Gion - möglichst ohne Menschenmassen. Ganz leer war es um 7 Uhr zwar nicht mehr, aber deutlich angenehmer. Danach ging es weiter nach Uji, der Hauptstadt des Grüntees. Hier wollten wir unbedingt Matcha probieren – und vor allem kaufen. Selbst bei Jannik als Nicht-Matcha-Fan war der Jagdinstinkt geweckt, denn die begehrten Dosen sind schnell ausverkauft. Wir hatten Glück, wurden fündig und gönnten uns außerdem ein Matcha-Parfait bei Nakamura Tokichi.

    Am Nachmittag stand der Fushimi Inari Schrein auf dem Plan. Während viele Besucher nur ein Stück durch die roten Torii laufen, sind wir den kompletten Weg gegangen. Anstrengend, aber absolut lohnenswert.

    Zurück in Kyoto ließen wir den Tag entspannt ausklingen, inklusive Stopp in einem kleinen Tsukemen-Restaurant.
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  • Kyoto - Matcha, Märkte, Menschenmassen

    Apr 17–18 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Auch der Freitag startete früh, diesmal im Arashiyama Bambuswald. Trotz der frühen Uhrzeit waren wir nicht allein, konnten aber trotzdem einige schöne Eindrücke mitnehmen. Danach ging es weiter zum Adashino Nenbutsu-ji Tempel, der für seine tausenden Gedenksteine für unbekannte Verstorbene bekannt ist, und zum Otagi Nenbutsu-ji Tempel, wo hunderte kleine, individuell gestaltete Buddha-Figuren stehen – jede mit ihrem ganz eigenen Gesichtsausdruck. Zum Abschluss besuchten wir noch den Goldenen Tempel.

    Am Nachmittag zog es uns erneut nach Gion, diesmal zum Souvenir-Shopping. Am Abend wollten wir Kyoto im Laternenlicht erleben, doch die Realität blieb etwas hinter unseren Erwartungen zurück.

    Insgesamt hat uns Kyoto mit seiner Schönheit und den traditionellen Häusern sehr beeindruckt. Gleichzeitig merkt man deutlich, wie stark die Stadt vom Tourismus geprägt ist, was dem Ganzen etwas von seinem Zauber nimmt. Umso gespannter sind wir auf Kanazawa.

    Für uns geht es jetzt weiter nach Osaka.
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  • Schlemmen in Osaka

    Apr 18–20 in Japan ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Kyoto aus ging es für uns am Vormittag weiter nach Osaka. Da die Städte fast ineinander übergehen, dauerte die Fahrt mit dem Shinkansen gerade einmal 14 Minuten. Am Hotel angekommen, gaben wir zunächst nur unsere Koffer ab, da ein früher Check-in noch nicht möglich war.

    Unser erster Stopp war das Osaka Castle. Sowohl das Gebäude als auch die weitläufige Parkanlage beeindruckten uns sehr. Allerdings zeigte das Thermometer an diesem Tag 25 Grad, und in der Sonne fühlte es sich schnell deutlich heißer an. Deshalb zog es uns bald weiter nach Shinsaibashi zum Mittagessen und wie so oft landeten wir wieder bei Ichiran Ramen.

    Danach ging es zurück zum Hotel, wo wir pünktlich zum Check-in ankamen und uns die „Free Beer Hour“ nicht entgehen ließen. Den Abend verbrachten wir in Dotonbori, einem der bekanntesten Viertel Osakas, mit seinen Neonlichtern, Menschenmassen und unzähligen Essensständen.

    Der Sonntag begann erneut früh. Unser Ziel war der Katsuo-ji Tempel, den wir direkt zur Öffnung besuchen wollten. Die frühe Anreise hat sich gelohnt, denn wir konnten den Tempel noch in ruhiger Atmosphäre erleben. Besonders sind hier die vielen kleinen Daruma-Figuren, die überall auf dem Gelände stehen. Sie symbolisieren Wünsche und Ziele: Man malt ein Auge aus, wenn man sich etwas vornimmt, und das zweite, wenn sich der Wunsch/ das Ziel erfüllt. Viele Besucher lassen ihre Figuren anschließend am Tempel zurück.

    Auch wir machten mit, kauften jeweils eine Figur und platzierten sie an einem schönen Platz mit Ausblick. Eine weitere schöne Besonderheit war die Stempelkarte: Auf einer zunächst leeren Postkarte konnten an verschiedenen Stationen Stempel gesammelt werden, die sich nach und nach zu einem vollständigen Bild zusammensetzten – eine richtig schöne Erinnerung an den Besuch.

    Zurück in der Stadt probierten wir ein virales Wagyu-Sandwich, bevor wir erneut durch die Viertel Namba, Dotonbori und Shinsaibashi schlenderten. Dabei besuchten wir auch den Namba Yasaka Schrein, der für seinen großen, auffälligen Löwenkopf bekannt ist.

    Zum Abendessen stand eine regionale Spezialität auf dem Plan: Okonomiyaki. Nach etwa 60 Minuten Wartezeit bekamen wir schließlich einen der begehrten Plätze in einem kleinen Restaurant. Der herzhafte „Pfannkuchen“ aus Teig, Kohl und weiteren Zutaten war definitiv das Warten wert.

    Gut gesättigt ging es für uns zurück ins Hotel.
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  • Level Up in Osaka - Universal Studios

    Apr 20–21 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Am Montag ging es für uns in die Universal Studios Japan. Die Tickets hatten wir schon Monate im Voraus gebucht und uns nach einigem Abwägen auch für Expresspässe entschieden. Eine gute Wahl, denn so hatten wir garantierten Eintritt in die Super Nintendo World und mussten nicht stundenlang an den beliebtesten Attraktionen anstehen.

    Direkt beim Betreten des Parks fiel uns die unglaubliche Liebe zum Detail auf, mit der die verschiedenen Themenbereiche gestaltet sind. Unser erster Stopp war ein 4D-Kino mit einem Film aus Jujutsu Kaisen. Zwar war alles auf Japanisch, aber die Effekte machten das Erlebnis trotzdem sehenswert.

    Danach ging es zum Klassiker „Jaws“, bevor wir in die Welt von Harry Potter eintauchten. In Hogsmeade probierten wir Butterbier und fuhren die Bahnen Flight of the Hippogriff und Harry Potter and the Forbidden Journey. Letztere war für uns etwas zu viel des Guten, da die Simulation bei uns eher Übelkeit als Begeisterung auslöste.

    Weiter ging es in den Jurassic Park Bereich. Für die Wasserbahn nutzten wir die Single Rider Schlange, da sie nicht im Expresspass enthalten war. Die Fahrt hat uns so gut gefallen, dass wir sie später direkt noch einmal gefahren sind.

    Am frühen Nachmittag schauten wir uns eine actionreiche Wassershow an, die uns mit ihren Effekten wirklich beeindruckt hat. Danach war endlich unser Zeitslot für die Super Nintendo World gekommen. Die Umsetzung dieser Welt hat uns komplett begeistert und wir konnten den Hype absolut nachvollziehen. Unsere erste Fahrt dort war Mario Kart: Koopa’s Challenge. Die Technik war spannend, auch wenn wir durch eine etwas unklare Einweisung nicht alles optimal nutzen konnten. Spaß gemacht hat es trotzdem. Anschließend drehten wir noch eine Runde in der Bahn Yoshis Adventure und erkundeten die Welt aus einer etwas entspannteren Perspektive.

    Zum Abschluss ging es nach Donkey Kong Country, wo wir die beliebte Bahn Mine Cart Madness fuhren – für uns definitiv eines der Highlights des Tages.

    Zwischendurch probierten wir noch verschiedene Snacks, bevor wir den Tag langsam ausklingen ließen. Ein langer, intensiver, aber rundum gelungener Tag voller Eindrücke.
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  • Geschichtsträchtiges Hiroshima

    Apr 21–22 in Japan ⋅ ☁️ 17 °C

    Im Anschluss an Osaka ging es für uns nach Hiroshima, eine Stadt mit Geschichte. Vor über 80 Jahren explodierte hier die erste Atombombe, die große Teile der Stadt innerhalb von Sekundenbruchteilen zerstörte. Heute steht an diesem Ort eine moderne, grüne Millionenstadt, die sich aktiv für Frieden und atomare Abrüstung einsetzt.

    Wir besuchten das Friedensmuseum, das die Ereignisse dieses Tages, die Schicksale vieler Betroffener und auch die Auswirkungen bis in die Gegenwart eindrucksvoll darstellt. Der Besuch hat uns nachdenklich gestimmt.

    Anschließend spazierten wir durch den angrenzenden Friedenspark. Die weitläufige, grüne Anlage mit ihren vielen Blumen wirkt ruhig und hoffnungsvoll. Wir läuteten die Friedensglocke und verweilten am Atombomben-Dom, dem wohl eindrücklichsten Symbol für die Zerstörungskraft der Bombe.

    Ein Tag, der uns im Gedächtnis bleiben wird.
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  • Kanazawa: Tradition, Genuss und Regen

    Apr 22–24 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer längeren Anreise mit mehreren Umstiegen erreichten wir Kanazawa – begrüßt von Regen, aber auch von deutlich weniger Menschen als in den vorherigen Städten.

    Unser Hotel überzeugte direkt mit seinem traditionellen Stil, und zur Begrüßung bekamen wir sogar eine japanische Süßigkeit. Den Tag ließen wir entspannt ausklingen: ein kurzer Abstecher zu Uniqlo und danach Curry bei Go! Go! Curry, eine lokale Spezialität in Kanazawa.

    Der nächste Morgen startete unerwartet früh – ein Feueralarm im Hotel riss uns aus dem Schlaf. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Nach diesem turbulenten Start gab es ein traditionelles japanisches Frühstück mit Reis und Misosuppe.

    Anschließend stand ein besonderes Highlight auf dem Plan: eine traditionelle Matcha-Zeremonie. Wir bekamen spannende Einblicke in die Kultur und Zubereitung und durften danach selbst Matcha zubereiten und trinken.

    Danach ging es weiter in den Kenroku-en Park, einen der bekanntesten Gärten Japans, bevor wir das Samurai-Viertel erkundeten und ein historisches Haus von innen besichtigten.

    Zur Mittagszeit zog es uns auf den Fischmarkt, wo wir uns einmal quer durchprobierten: frische Austern, Sashimi, Wagyu-Spieße und Wagyu-Roastbeef. Dazu gab es ein kleines Craftbeer-Tasting einer lokalen Brauerei.

    Am Nachmittag schlenderten wir durch das Geisha-Viertel. Die engen Straßen und traditionellen Holzhäuser erinnerten uns stark an Kyoto – nur mit einem Bruchteil der Touristen. Wir ließen uns treiben, probierten das berühmte vergoldete Eis und gönnten uns einen Matcha Latte.

    Leider hielt der Regen den ganzen Tag an, sodass wir etwas früher als sonst ins Hotel zurückkehrten. Dort nutzten wir noch das Angebot einer kostenlosen Suppe am Abend und ließen den Tag entspannt ausklingen.

    Am nächsten Tag geht es für uns weiter in die Berge – eine Nacht in einem traditionellen Ryokan mit Onsen wartet auf uns.
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  • Eine Nacht im Takaragawa Onsen

    Apr 24–25 in Japan ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser nächster Stopp war eines der absoluten Highlights dieser Reise. Es zog uns nach Takaragawa, ein echtes Onsen-Juwel in der Region Minakami, tief in den Bergen der Präfektur Gunma. Das Bad liegt direkt am Gebirgsfluss Tone River und ist umgeben von dichten Wäldern.

    Neben der schönen Natur ist das Onsen natürlich für die wohltuende Wirkung der heißen Quellen bekannt, das bei Beschwerden wie Muskelverspannungen oder Gelenkschmerzen helfen soll.

    Wir folgten den Empfehlungen und verbrachten eine Nacht im Takaragawa Onsen Osenkaku, der einzigen Unterkunft vor Ort. Das traditionelle Ryokan bietet gemütliche Zimmer im japanischen Stil und authentische Küche.

    Schon am Eingang beginnt das Erlebnis: Straßenschuhe werden gegen Hausschuhe getauscht und man sucht sich eine Yukata aus, die man während des gesamten Aufenthalts trägt. Am Abend erwartete uns zudem ein köstliches mehrgängiges Menü mit frischem Fisch und Fleisch – ein kulinarisches Highlight, das perfekt zum traditionellen Ambiente passte.

    Ein Ort zum Entschleunigen.
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    Trip end
    April 28, 2026