• Kanazawa: Tradition, Genuss und Regen

    Apr 22–24 in Japan ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer längeren Anreise mit mehreren Umstiegen erreichten wir Kanazawa – begrüßt von Regen, aber auch von deutlich weniger Menschen als in den vorherigen Städten.

    Unser Hotel überzeugte direkt mit seinem traditionellen Stil, und zur Begrüßung bekamen wir sogar eine japanische Süßigkeit. Den Tag ließen wir entspannt ausklingen: ein kurzer Abstecher zu Uniqlo und danach Curry bei Go! Go! Curry, eine lokale Spezialität in Kanazawa.

    Der nächste Morgen startete unerwartet früh – ein Feueralarm im Hotel riss uns aus dem Schlaf. Zum Glück stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Nach diesem turbulenten Start gab es ein traditionelles japanisches Frühstück mit Reis und Misosuppe.

    Anschließend stand ein besonderes Highlight auf dem Plan: eine traditionelle Matcha-Zeremonie. Wir bekamen spannende Einblicke in die Kultur und Zubereitung und durften danach selbst Matcha zubereiten und trinken.

    Danach ging es weiter in den Kenroku-en Park, einen der bekanntesten Gärten Japans, bevor wir das Samurai-Viertel erkundeten und ein historisches Haus von innen besichtigten.

    Zur Mittagszeit zog es uns auf den Fischmarkt, wo wir uns einmal quer durchprobierten: frische Austern, Sashimi, Wagyu-Spieße und Wagyu-Roastbeef. Dazu gab es ein kleines Craftbeer-Tasting einer lokalen Brauerei.

    Am Nachmittag schlenderten wir durch das Geisha-Viertel. Die engen Straßen und traditionellen Holzhäuser erinnerten uns stark an Kyoto – nur mit einem Bruchteil der Touristen. Wir ließen uns treiben, probierten das berühmte vergoldete Eis und gönnten uns einen Matcha Latte.

    Leider hielt der Regen den ganzen Tag an, sodass wir etwas früher als sonst ins Hotel zurückkehrten. Dort nutzten wir noch das Angebot einer kostenlosen Suppe am Abend und ließen den Tag entspannt ausklingen.

    Am nächsten Tag geht es für uns weiter in die Berge – eine Nacht in einem traditionellen Ryokan mit Onsen wartet auf uns.
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