• One Night in Bangkok

    15. oktober 2022, Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Der nun wirklich allerletzte Tag steht an. Da uns eine direkte Durchreise zu anstrengend ist, haben wir noch eine Nacht Aufenthalt in Bangkok gebucht. Und auch, weil wir noch mal etwas Zeit dort verbringen wollten. Wir landen nach einer knappen Stunde Flug gegen Mittag in Bangkok. Statt im Wolkenkratzer zu übernachten, probieren wir dieses Mal das Anantara Riverside Hotel aus. Vom 50. Stock runter in den 2., dafür allerdings direkt am Fluss und mit freiem Blick darauf. So können wir vom Balkon aus bequem das Flußleben beobachten. Die Lage generell ist ebenfalls gut, von hier fährt eine kostenlose Hotelfähre zum Sathon Pier, von dem aus alle sehenswerten Orte sehr gut erreichbar sind. Nur in den angrenzenden Straßen rund um das Hotel ist nichts los, wir brauchen heute allerdings auch keine Action mehr.1

    Ungeahnt kommen wir über unsere Bonuspunkte bei Anantara in den Genuss einer 90-minütigen Massage, das hatten wir so gar nicht geplant und freuen uns umso mehr. Massage in den unzähligen Salons ist angenehm und praktisch, aber richtige thailändische Hotel SPAs sind einfach enorm gut und der Erholungsfaktor ist nochmal deutlich höher, allein wegen der tollen Atmosphäre dort durch Einrichtung, Musik und Privatsphäre. Erholung steht hier im Vordergrund. In den Salons ist es auch gut, aber eher Fließbandmassage.

    Der Abend hält noch eine sagen wir mal kulinarische Überraschung für uns bereit. Auf Hotelempfehlung besuchen wir das Ko Sahmed, 10 Minuten mit dem Taxi am Flussufer abwärts gelegen. Wir sitzen auf einem Ponton über dem Wasser, die Atmosphäre ist toll und es sind nur Locals zu Gast. So gibt es dann eben auch die Speisekarte nur auf thailändisch und einen Kellner, der etwas englisch spricht. Wir schildern so gut es geht, was unseren Vorlieben entspricht, beziehungsweise eigentlich wird für uns bestellt und wir werden nicht enttäuscht. Die Garnelen von Alex sind riesig und ich esse das erste Mal auf der Reise Krebsfleisch, beides richtig lecker. Nur die Schärfe der Suppe zieht mir wieder mal richtig die Schuhe aus und ich vergieße ein paar dicke Tränen.

    Zurück im Hotel schaue ich mir dann noch das 5:1 der Eintracht gegen Leverkusen an, während Alex schon mal die Augen schließt. Die etwas ernüchternden Champions League-Spiele gegen Tottenham habe ich auch gesehen, live, mitten in der Nacht, ab 2 Uhr, mit thailändischem Kommentator.
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