Athen - back to Europe
Apr 25–28 in Greece ⋅ ⛅ 20 °C
Nach fast sechs Stunden layover am Flughafen Mumbai landen wir am Samstagmittag in Athen und freuen uns, vor unserer Rückkehr nach Deutschland noch einige Tage im sonnigen Athen zu verbringen. Als wir die elektronische Passkontrolle in wenigen Minuten passieren, wissen wir die Europäische Union und den Schengenraum einmal mehr zu schätzen - es fühlt sich schön an, wieder europäischen Boden unter den Füßen zu spüren.
Da wir beide schon einmal in Athen waren, lassen wir uns in den nächsten 2,5 Tagen durch die herrlich entspannte griechische Hauptstadt treiben, trinken Freddo Cappuccino, essen köstliche griechische Mezze, bummeln über einen Antiquitätenmarkt und durch die Markthalle, kaufen Oliven und Olivenöl und lassen die Abende bei einem Gläschen griechischen Rotwein ausklingen. Ganz besonders gefällt uns ein Besuch im von Renzo Piano entworfenen Gebäude der Stavros Niarchos Foundation, in dem sich unter anderem die griechische Nationalbibliothek und die Nationaloper befinden. Wir sind begeistert von dem Gebäude, auf dessen abgeschrägtem Dach sich ein Garten befindet, der nach und nach in einem ebenen Garten mündet und so in die Stadt übergeht. So sehr wir die wunderbare Natur während unserer Reise auch genossen haben, so merken wir beide auch immer wieder, dass wir auch begeisterte Städtereisende sind und uns für Bauwerke, Kulturangebote und städtische Räume begeistern können, an denen Menschen zusammenkommen. Von solchen Orten gibt es in Athen einige und so kommen wir Schritt für Schritt wieder an in Europa mit seinen vielseitigen Städten und Kulturen.
Als wir am Samstagmittag wohlbehalten und bei strahlendem Sonnenschein in Düsseldorf landen, sind wir erfüllt von einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für all die Orte, die wir bereisen durften, für die Menschen, die uns aufgenommen, unterstützt und so manches Mal ein kleines bisschen ihres Alltags mit uns geteilt haben und auch für den Einblick in die innere Haltung, die Menschen in Nepal und Indien gegenüber den kleinen und großen Themen des Lebens haben. So waren die Konsequenzen des Iran-Krieges sowohl in Nepal als auch in Indien zu spüren, sei es durch die zurückgehende Anzahl an Touristen in beiden Ländern oder durch den zunehmenden Mangel an Gas und steigende Benzinpreise. Der Umgang mit diesen Auswirkungen erschien uns jedoch weitaus entspannter als die deutsche Haltung hierzu - sei es, aufgrund einer entspannteren Mentalität oder auch aufgrund der Tatsache, dass die überwiegende Anzahl der Menschen es sowohl in Indien als auch in Nepal gewöhnt sind, mit erheblichen Herausforderungen im Alltag konfrontiert zu sein.
Wir haben uns fest vorgenommen, ein wenig dieser Haltung und Lebenseinstellung mitzunehmen und uns im Alltag möglichst häufig daran zu erinnern. Möge es uns gelingen und wir so oft es geht an die vielen schönen, atemberaubenden und mutmachenden Momente zurückdenken. 😌✨Read more




















Traveler
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