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  • Day3

    Tag 3 Agucadoura - Belinho

    August 8 in Portugal ⋅ 🌧 19 °C

    Hallo Ihr Lieben,

    Tag 3 des Wanderns, Tag 2 mit Regen, Tag 1 in einer Herberge bzw. dem Versuch in einer Herberge zu schlafen, diese war bei meiner Ankunft allerdings schon voll.
    Aber der Reihenfolge nach: nach einem netten Kaffee-Gespräch in der Hostel Küche mit einem Caminho-Radler aus Spanien, sind Teodora und ich mit leerem Magen, auf der Suche nach einem Coffee-Shop für die tägliche Frühstückstradition, losgelaufen. Leider mussten wir uns bis 10 Uhr durch Nebel, Sprühregen und entlang unzähliger Gewächshäuser gedulden, bis wir einen Campingplatz mit Restaurant gefunden haben. Frisch gestärkt ging es wieder raus in den grauen Tag. Es folgte ein ständiges an und ausziehen der Regenponchos, weil es entweder zu warm war oder aus dem Nieseln größerer Tropfen wurden.
    Gegen Mittag kamen wir in dem ursprünglichen Städtchen Fao an und machten eine längere Pause zum Kräftesammeln.
    Die letzten Km bis Marinha schafften wir bis 14:30 um erschöpft fest zu stellen, dass vor der Pilger Herberge eine Schlange von 15 Leuten standen, die alle in der 34 Betten Unterkunft noch eine Platz ergattern wollten. Wir waren die Letzten in der Schlange. Eigentlich hatten wir uns bei der Bettenanzahl eine Chance erhofft, aber nach 20min Warten kam die Nachricht "they are full" bei allen an und leichte Hektik brach aus, bis jeder eine andere Adresse zum unterkommen gefunden hatte. Wir haben uns mit Lisa aus Berlin zusammen getan und uns von jemandem abholen lassen, der Betten für Pilger anbietet. Schlussendlich schlafen wir jetzt zu 6 (3 tschechische Mädels unter 18, Lisa, Teodora und ich) in einem Ferienhaus im Wohnzimmer (hier wurden wahllos Betten und Matratzen reingestelllt für 8 Pilger) im Nebenort Belinho.
    Schade, dass die Herberge schon voll war, Glück dass es nur 5 statt 17 Nebenschläfer sind heute Nacht!
    Wir vermuten, dass die Überfüllung an der Zusammenführung von Caminho da Costa (Küstenweg) und dem Caminho Traditional (weg im Landesinneren) liegt und einfach noch mehr Pilger auf zu wenig Herbergen-Infrastruktur kommen. Morgen wird es ähnlich sein, Dh ich plane mal mit einer alternativen Unterkunft.

    Fazit des Tages:
    Wer nur auf den Weg vor seinen Füßen schaut, bekommt nicht mit wohin er läuft, der vorausschauende Pilger schaut nach Vorne und "sieht" seinen Weg.
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