• Tag 8: Endlich Segeln, Arsuk

    1. august 2025, Grønland ⋅ ☁️ 5 °C

    Zur Bundesfeier gibt's eine Schweizer Fahne, aber keine Signalraketen! 🇨🇭

    Etwas vernebelt geht es vorbei durch die vielen kleinen "Inseli" wieder hinaus aufs Meer die Küste runter. Bereits früh am Tag frischt der Wind auf und wir ziehen zunächst den Genacker (rotes Segel), dann noch die Genua. Der Wind kommt praktischer Weise von achtern und so segeln wir im Butterfly-Mode mit etwa 5 Knoten, also etwa gleich schnell wie wir vorher mit der Maschine unterwegs waren. Wir sehen wieder Eisberge vor uns und denken uns nicht viel dabei, plötzlich realisieren wir, dass wir uns inmitten eines riesigen Feldes voller Eisberge befinden und die Dichte nimmt ständig zu. Die meisten sind eher klein, aber wir wollen dennoch jegliche Kollision vermeiden und ändern den Kurs, nehmen den Genacker und Genua runter und setzen das kleinere Jib-Segel. Mit verringerter Geschwindigkeit halten wir weiter aufs Meer raus. Die Eisbergdichte nimmt ab. Nach etwa einer Stunde Ausweich-Parkur durchs Minenfeld wird die Sache wieder deutlich entspannter. Also wieder auf den Originalkurs Richtung Tagesziel mit voller Segelgarnitur. Der Wind frischt weiter auf und so fahren wir teilweise mit über 10 Knoten. Wow - das macht richtig Freude!

    Der erste Ankerplatz ist in einer sehr kleinen Bucht noch relativ weit draußen. Der Anker findet leider keinen Halt und so fahren wir am Dorf Arsuk vorbei den Fjord noch etwas rauf und biegen dann links ab in eine grössere Bucht. Wunderschön, kein Wind, tolle Bergwelt rundummedum.
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