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Kolumbien - Eine Diamir-Reise

Von den Gletscherlagunen zu den Hütern der verlorenen Stadt. Read more
  • Trip start
    February 16, 2026

    Abfahrt

    February 16 in Germany ⋅ ☁️ -5 °C

    Bereits 3 Uhr geht an diesem Morgen die elektronische Sonne für uns auf, denn der Abflug vom BER am Vormittag soll mit dem Halbfünfer Flixbus von Dresden anstelle einer unpassenden Rail&Fly - Zugfahrt erreicht werden. 2h sind für die Strecke geplant und tatsächlich mit etwa 5 Minuten Verspätung nähert sich der Bus unserem ersten wichtigem Zwischenziel. Selbstbedienung beim Gepäckabgeben, natürlich beschwert sich die Logik, wenn man den scheinbar falschen Kofferanhänger bei 2 Möglichen mit dem eigenen Flugticket verheiraten will. Immerhin die Sicherheitskontrolle geht fix. Irgendwann beginnt das recht geordnete Boarding und der zweite Teil der Anreise, die uns am Abend, nach dem Umstellen der Zeit in Bogota landen lässt. 14 Uhr Pariser Zeit: Inzwischen sitzen wir im ausgebuchten A350 und erwarten den Start zum Flug über den großen TeichRead more

  • Erkundungen Bogotas

    February 17 in Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Mit einem Marktbesuch begann der Tag. Der lokale Guide für die anschließende Radtour präsentiert uns eine Kostprobe verschiedener Obstsorten, die alle hier wachsen und gekauft werden können. Einige Arten kannten wir schon. Dann startete eine 3 stündige Radtour durch die inzwischen über 8 Millionen Stadt. So kamen wir in Ecken, die man zufuß nicht gefahrlos vom Hotel erreicht hätte. Nach der Rückgabe der Räder empfahl uns Holger eine typische Kartoffelsuppe zu probieren. Mit einem, fachkundig von Holger geführten Schnelldurchgang durch das Goldmuseum, einer Stadtführung zu den Highlights der nahen Altstadt und einer noch schnelleren Monserrate-Stippvisite war der Nachmittag gefüllt.Read more

  • Goldmuseum

    February 17 in Colombia ⋅ ☁️ 11 °C

    Erstaunlich, welche Kunstwerke aus Gold und Kupfergoldlegierungen die indigenen Völker Kolumbiens hervorgebracht haben und vor dem Einschmelzen durch die spanische Krone bewahrt werden konnten. Älteste Funde stammen sogar noch der Zeit vor Christus. Ein paar Stücke habe ich dokumentiert.Read more

  • Eldorado

    February 18 in Colombia ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute besuchen wir auf der Fahrt zum nächsten Hotel einen Vulkansee Laguna de Guatavita mit großer Bedeutung für die hier immernoch lebenden Indios. Auf dem See fand in alten Zeiten ein Ritual statt, dessen Bekanntwerden bei den Spaniern viele erfolglose Expeditionen auf der Suche nach dem Eldorado zur Folge hatte. Sie suchten die goldene Stadt, doch war Eldorado nur eine Zeremonie auf diesem Vulkansee, wo ein, mit Goldstaub eingehüllter Priester von einem goldenen Floß in den See sprang. Die Darstellung dieses Floßes war das kleine, aber groß gesicherte Highlight des Goldmuseums.Read more

  • Villa de Leyva

    February 18 in Colombia ⋅ ☁️ 16 °C

    Das Ziel des Tages ist ein Hotel im heute touristischen Ort Villa de Leyva. Zu Zeiten der Spanier hatten hier die Reichen einen Zweitwohnsitz, um der Kälte Bogotas zu entfliehen. Später wurde hier die 1. demokratische Regierung Kolumbiens nach der kolonialen Befreiung gegründet. Kurz vor einem starken Regenguss checken wir ein. Die nicht vorhandene Regenwasserableitung erschwert ein wenig unseren geplanten Stadtbummel. Mit einem gemeinsamen kleinen Abendessen in einem schönen Restaurant endet dieser, kurz unterbrochene Fahrtag.Read more

  • El Cocuy

    February 20 in Colombia ⋅ ☁️ 12 °C

    Für 3 Tage übernachten wir in einem Hostal im Bergdorf El Cocuy auf ca. 2700m Meereshöhe. Dieser Ort, den wir nach einem kompletten Fahrtag erst in der Dunkelheit erreichten, ist der Eingang in den gleichnamigen Nationalpark.
    Als erste Bergtour steigen wir auf den Cerro Mahoma. Toll war der Weg durch ein Tal mit Schopfrosettenbäumchen. Der Gipfel 4040m hoch, mit seinen markanten Antennen sollte nicht nur als Konditionstest dienen, vielmehr war er für seine tolle Fernsicht auf den Gebirgszug des Nationalparks bekannt. Da hatten wir leider kein Glück und mussten beim Abstieg bald die Regenschirme rauskramen.
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  • Laguna Seca

    February 21 in Colombia ⋅ ☁️ 11 °C

    Anstelle der angepeilten Laguna Grande mit schönem Blick auf den Gletscher schaffen wir es nur zur Laguna Seca, die trockene Lagune, auf immerhin 4318m. Aber auch von dort erhascht man den Gletscher- Blick, wenn es die Wolken erlauben: 3:30 Uhr Wecken, 4:00 Uhr Frühstück, dann ab in die Geländewagen, die uns bis auf 3600 m hoch fahren. Nach dem Vergleich der Passdaten, die wir im Nationalpark-Haus am Abend zuvor abgegeben hatten, geht es los. Bald trennt sich der Spreu vom Weizen. Es war irgendwie nicht mein Tag oder die falsche Höhe. Jedenfalls kehrt die Bummelgruppe mit uns nach einer Rast an der ersten erreichbaren Lagune um. Die nachmittägliche Regenwolkenwand erfordert auf dem Rückweg auch noch die Regenschutzmontur. Müde und mit feuchten Sachen bringen uns die Jeeps zurück nach El Cocuy.Read more

  • Sektor Ritacubas

    February 22 in Colombia ⋅ ☁️ 2 °C

    Noch einmal stehen wir so zeitig wie gestern auf, um mit den gleichen Geländewagen bis kurz nach 6 Uhr zu den Kanwara-Hütten auf knapp 4000 m gebracht zu werden. Das ist der Ausgangspunkt zur Bergtour im Sektor Ritacubas. Die Fahrer haben von unserer Wirtin Marta, die als Bergführerin dabei war, ein Mittagessen mitbekommen und warten, während wir die Höhe erklimmen, auf einer Anhöhe mit Internet auf unser Zeichen zur Rückfahrt. Diesmal ist unsere Kondition besser und wir erreichen immerhin 4543m Höhe, wo wir dort beschließen, den Rückweg anzutreten. Kurz sieht es regnerisch aus, doch das war zum Glück nur Spaß.Read more

  • Zwischenstopp Barichara

    February 23 in Colombia ⋅ ☁️ 18 °C

    Am Abend nach einer ca. 10 stündigen Busfahrt, unterbrochen fast nur von Kaffee- und Pinkelpausen, durch die Berge und stundenlang über ungeteerte Pisten erreicht unser zum Glück gut gefederter Bus Barichara, das, nach einer kolumbianischen Wahl, schönste Dorf im Land. Angeblich hat es seit 3 Wochen das erste Mal geregnet, dafür aber bei unserer Ankunft und in Strömen. Gut dass hier die Bordsteige etwas höher sind. Eine Unterbrechung an einer besonderen Stelle eines besseren Straßenstücks sei hervorgehoben: ein von Fernfahrern erbautes Denkmal für einen tödlichen Autounfall, Die große Vase, die Kerstin auf einem Foto hält, war leider doch zu groß für das Handgepäck. Etwas Kleineres fand sich auch noch für unseren Hausrat im Erzeugerdorf dieses Kunsthandwerks. Später am Meer soll die gleiche Ware das 10fache kosten.Read more

  • Camino Real

    February 24 in Colombia ⋅ 🌧 19 °C

    Fast ein Ruhetag! Am Vormittag wandern wir hinter Holger auf dem Camino Real nach Guane her und lassen uns durch einige Erläuterungen von ihm die Strecke etwas verlängern. Zurück dann im Tuk Tuk. Der Rest des Tages steht zu freien Verfügung.Read more

  • Santa Marta

    February 25 in Colombia ⋅ ⛅ 26 °C

    Als Ausgangspunkt für die morgen startende 4 Tägige Regenwaldwanderung zur verlorenen Stadt erreichten wir mit einer Flugverbindung via Bogota die 17mal von Piraten geplünderte Hafenstadt Santa Marta an der kolumbianischen Karibikküste. Die Zeit zwischen Ankunft und Abendessen reichte gerade noch für einen kurzen Stadtbummel durch die lebendige Innenstadt.Read more

  • Camp Alfredo

    February 26 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Der 1. Wandertag begann mit einem zu lösenden Problem: eine während der Anfahrt zu passierende Brücke war durch 3 Tage Dauerregen teilweise kaputt gegangen, auch wenn dort kein Hennigsdorfer Stahl verbaut war. Die Lösung bestand darin, mit einem einzigen größeren Reisebus die Wandergruppen unserer Vorort-Agentur bis zur Brücke zu bringen und mit den Allradjeeps auf der anderen Seite weiter zu fahren. Letztlich erreichten wir doch noch einigermaßen pünktlich das Dorf, wo uns das Mittagessen serviert wurde. Von dort startete dann die Mehrtageswanderung tatsächlich, erstaunlicher Weise ohne Regen erreichten wir gegen 17 Uhr das Camp Alfredo.Read more

  • Camp Paradies

    February 27 in Colombia ⋅ ⛅ 22 °C

    Vom Camp Alfredo laufen wir bis zum Camp Wiwa und bekommen dort ein zeitiges Mittagessen serviert. Gut verpflegt startet dann die anstrengendste Etappe bis zum Camp Paradies. Unterwegs passieren wir ein Kogi-Dorf und werden darauf eingeschworen, möglichst keine Indigenen zu fotografieren.Read more

  • Die Verlorene Stadt

    February 28 in Colombia ⋅ ☀️ 19 °C

    10 Minuten vor Sonnenaufgang starten wir den kurzen Anstieg zum Eingang des Archäologischen Parks der Verlorenen Stadt und weiter auf vielen kurzen Stufen hoch zur eigentlichen heute inzwischen wieder vorzeigbaren Anlage. Sie wurde erst in den 70er Jahren von Grabräubern wiederentdeckt und mehrere Jahre lang durch insgesamt 30 Familien geplündert. Die eigentlichen früheren Bewohner hatten das gesamte Siedlungsgebiet kurze Zeit, nachdem die Spanier Santa Marta gegründet hatten und von dort aus auf die Suche nach dem Gold der Indios gingen, verlassen. Heute wohnt oben ein heiliger Mann mit mehreren Frauen und wohl derzeit 17 Kindern. Wir durften zu ihm Kontakt aufnehmen und so eines der wenigen Foto von den Kogi-Indianern schießen. Aktuell sieht man von dem Siedlungsgebiet mehrere freigelegte, meist runde mit Steinen umrahmter Wiesen, wo die, in der Kogi-Kultur auch heute noch üblichen, allerdings leicht vergänglichen Rundhütten standen oder Ackerbau betrieben wurde.Read more

  • Quetzal Dorado Eco-lodge

    March 1 in Colombia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer letzten Wanderetappe, die noch einmal 10 vor 6 Uhr startet, erreichen wir glücklich gegen 12 Uhr den Ausgangspunkt unserer Mehrtagestour zur Verlorenen Stadt. Dort gönnt man sich meist ein kühles Blondes zum allerletzten, wieder recht umfangreichen Mittagessen.
    Natürlich ist auch nach 4 Tagen die bereits seit etwa 2 Monaten halbseitig kollabierte Brücke nicht wieder repariert, was den Transport zum vorleztzten Hotel der Reise noch einmal logistisch aufwändig werden lässt. Doch als auch das geschafft war, richtet sich die Gruppe für 2 Nächte und einen ganzen Tag in dieser schön gelegenen Lodge mit kleinem Pool ein.
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  • Tubing auf dem Rio Don Diego

    March 2 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Schon im Regenwald erreichte Holger die schlechte Nachricht, dass der Besuch des Tayrona Nationalparks derzeit unmöglich ist. Als Ausgleich für diesen Programmpunkt dachte sich Chaska Tours für uns was Schönes aus! Zuerst eine kurze naturkundliche Wanderung und dann eine Tubing-Fahrt auf dem Rio Don Diego vorbei an mehreren Brüllaffenfamilien und mindestens einem friedlich dösenden Kaiman bis zu seiner Mündung in die Karibik. Wir genossen die Erlebnisse dieses Tages sehr, da die Tiersichtungen am Ufer die Eindrücke dieser aktiven Reise noch einmal erweiterten. Der Dank für die Fotos dieses Tages geht an Lisa, unseren lokalen Guide und Dagmar.Read more

  • Cartagena de Indias

    March 3 in Colombia ⋅ ☀️ 32 °C

    Das Ende naht! Natürlich (hoffentlich) nicht das der Welt, auch wenn die Nachrichten aus Nahost nicht Gutes vermelden. Nur unsere Rundreise endet morgen mit dem Heimflug von Cartagena. Noch einmal führt uns Holger mit großem Detailwissen zur Stadtgeschichte am Nachmittag durch die historisch interessantesten Stellen der spanischen Hafenstadt.
    Mit einem Besuch des Cerro La Popa mit seinem dort befindlichen Kloster und der Festungsanlage des Castello San Felipe de Barajas, die die Stadt gegen Angriffe vom Festland aus schützen sollte, begann die Stadterkundung. Weiter dann durch die von der Stadtmauer umgebende Altstadt.

    So erfahren wir, dass die Stadt 1586 gegen die Reichweite der moderneren Kanonen des Freibeuters Sir Francis Drake nach einem Treffer in den Kirchturm kapitulieren musste.

    Danach die Festung des Castello San Felipe de Barajas erbaut,
    die beim Angriff im Jahr 1741 durch die zahlenmäßig überlegene englischen Flotte ihre Qualitäten unter Beweis stellen konnte. So wurden während der erfolglosen Belagerung bereits Gedenkmünzen zum vermeintlichen britischen Sieg geprägt - jedoch musste die englische Flotte nach 67 Tagen erfolglos und nach vielen Verlusten abziehen.
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  • Heimflugtag

    March 4 in Colombia ⋅ 🌙 28 °C

    Mit stundenlange Verspätung startet am Abend doch noch die Linienmaschine KL 741 mit uns an Bord. Dadurch wird derr Anschluss ab Amsterdam morgen Mittag neu ausgewürfelt werden. Bis zur pünktlichen Abholung vom Hotel vergeht die Zeit beim Stadtbummel durch die Altstadt.Read more

  • Fazit

    March 5 in the Netherlands ⋅ 🌙 7 °C

    Kolumbien ist mindestens eine tolle Reise wert! Um aber zum Beispiel auch noch den eindrucksvollen farbigen Fluss zu sehen, müssen wir wiederkommen. Im Land fühlt man sich als Touristen sehr (wenn man bestimmte kritische Viertel Cartagenas bspw. meidet) sicher. Die Zeit der Paramilitärs und der FARC ist lange vorbei und spielte nur in Holgers spannenden Busgeschichten eine Rolle. Unsere Kondition für das Hochgebirge hätte besser sein können, aber dennoch konnte die persönliche selbsterlaufene Höhenmarke von über 4500m ohne Kopfschmerzen gesetzt werden. Teile der, verglichen mit uns, weit sportlicheren Reisegruppe kamen noch bis knapp unter 5000m. Die 4-Tage Trekkingtour erfordert teilweise etwas Durchhaltevermögen, jedoch wurde der Schwierigkeitsgrad der Strecke mit Hilfe mehrerer Brücken reduziert und der Komfort durch ausgebauts Camps mit festen Betten erhöht, dass man das Ziel der Verlorenen Stadt als geübter Wanderer schaffen kann. Die Reise mit dem Reiseleiter Holger Ralph Weber hat Spaß gemacht!Read more

    Trip end
    March 5, 2026