• Tag 05 crucero fluvial

    22. januar, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute war der Masterplan eigentlich simpel: rüber vom Bolívar-Revier ins César-Territorium, damit wir morgen den legendären Paso de la Muerte anrollen können – alte Eisenbahnstrecke, seit ’60 totgelegt, genau unser Ding.
    Aber nur straight fahren? Nicht mit Britta. Die hat wieder ordentlich Benzin ins Chaos gekippt 😁
    Nach ’nem gemeinsamen Frühstück im tropischen Garten ging’s los – und keine zehn Minuten später standen wir schon am Rio Magdalena. Straße Ende, Brücke Fehlanzeige. Willkommen in Kolumbien 🇨🇴: Hier heißt’s dann Einbaum statt Umleitung.
    Also rauf auf den wackligen Holzsarg mit Außenborder, festklammern, beten – und rüber. Auf der anderen Seite wieder Böschung hoch, Stollen packen Geröll, alles wieder im grünen Bereich.
    Dann: Kilometerlang Offroad direkt am Fluss entlang – Staub, Schweiß, Dauergrinsen.
    Bei der ersten Trinkpause kam dann die klassische Schnapsidee:
    „Jungs… wollt ihr 80 km Asphalt tauschen gegen 11 Seemeilen per Boot?“
    Pedro, der alte Wildwasser-Haudegen, hat die Frage gar nicht erst gecheckt.
    Martin und ich? Keine Sekunde gezögert: „Ja klar, machen wir!“ 😳🤷🏻‍♂️🫣🤩
    Also Boot samt Fahrer organisiert, Bikes verladen und ab ging die wilde Schipperei. Nach über zwei Stunden irgendwo angespült.
    Aber Moment… irgendwas stinkt hier.
    Jenny sagt ja immer, ich hätte den Orientierungssinn einer Erdnuss 🥜 – aber diesmal war ich der Einzige, der gemerkt hat: Falsches Ufer, Leute!
    Vier Bikes schon runter, aber ich hab meinen Culo fest im Sattel verankert und mein Moped umklammert wie meine Erstgeborene.
    Nach etwas Gelaber und Kopfschütteln: Alles wieder rauf aufs Boot.
    Weitere 20 Minuten später dann endlich: richtiges Ufer, richtige Seite, alles gut.
    Mittagessen? Klar. Zeit gelassen? Auch klar.
    Belohnung: Tropischer Wolkenbruch deluxe 🌧️🌴
    Und was macht man in Kolumbien, wenn’s schifft wie aus Eimern?
    Man wendet auf der Autobahn, fährt auf die Gegenspur und zurück zur Tanke. Logisch.
    Dort bisschen abgehangen, dann weiter nach San Alberto gebrüllt.
    Hotel mit Pool in der Tiefgarage – damit auch die Mopeds mal Wellness kriegen 🛁🏍️
    Abends noch Routen geplant, dann mit dem Motochivaz (Tuk-Tuk) ins Zentrum geeiert und lokale Leckereien getestet.
    Martin wie immer vorneweg, Brust raus, Blick stolz – und Schweineschwarte probiert 😳🤷🏻‍♂️🫩🤣
    Ich hab’s ruhiger angehen lassen und mir ein Tres Leches Dessert reingeschraubt.
    Jetzt liegen wir alle wieder im Hotel, Akkus laden, Klamotten trocknen –
    und freuen uns wie kleine Kinder auf morgen… 🔥😎🏍️
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