• Tag 06 Línea del Ferrocarril de Wilches

    24. januar, Colombia ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute wieder Sonnenaufgang deluxe. 06:00 Uhr – die Zeit, zu der nur Wahnsinnige, Frühaufsteher und Kaffee-Junkies existieren. Ohne die heiligen Vitamine K, N, T & C (Kaffee, Nikotin, Teer & Condensat) springt hier kein Motor an – weder aus Stahl noch aus Fleisch.
    Zum Glück stand neben dem Hotel ein Bäcker… der wurde standesgemäß überfallen 🥐☕️😈
    06:30 Uhr: Mopeds aus dem Pool gefischt, Zündung an, V2-Gebet gesprochen und ab von San Alberto Richtung Sabana de Torres – auch bekannt als die Perle des Magdalena Medio (sagen die Einheimischen, wir glauben’s einfach mal).
    Erstmal Frühstück reingeschraubt und dann im Zentrum bei der Heiligen Lokomotive 🚂 um göttlichen Beistand gebeten für die alte Bahntrasse. Sicher ist sicher.
    Und dann: Abfahrt in die grüne Hölle – Welcome to the Jungle, Baby 🌴🐍
    Abenteuerbrücken, die man höflich NICHT Brücken nennt, dunkle Tunnel und die große Tagesfrage nach Regen:
    👉 Was gibt’s gratis und in Massen?
    Riiiiiichtig: SCHLAMM 🫩😱🤣
    Also haben wir uns wie echte Ferkel im Dreck gesuhlt – von sauber war da keine Rede mehr 🤩
    Wo Brücken endgültig aufgeben, fängt der Spaß erst an: steile, steinige Auf- und Abfahrten – runter, hoch, fluchen, lachen. Wer braucht schon Brücken?
    An einem alten Bahnhof vorbei und weiter Vollgas ins Nichts.
    Plötzlich: Zwei Biker kommen uns im Stehen entgegen. Sofort klar – das sind keine Locals. Kurzer Boxenstopp, Diagnose: Zwei Österreicher 🇦🇹. Bikes bei Britta gemietet, Tourtipps abgeholt. Kurzer Nerd-Talk unter Offroad-Kranken, Schulterklopfen, weiter geht’s.
    Nächster Bossfight: Rein und raus aus Bucaramanga – aber bitte an der richtigen Stelle.
    Und was soll ich sagen? First try, no casualties 😎
    Wer einmal in Palermo gefahren ist – oder wie ich eigentlich gar keinen Führerschein haben sollte – kommt in Kolumbien 🇨🇴 sowieso bestens klar 🤪
    Kurze Mittagspause, dann das nächste Brett: Zweitgrößter Canyon der Welt! 🌍
    Der Chicamocha Canyon – bis zu 2.000 Meter tief, 108.000 Hektar breit, 227 Kilometer lang.
    Kurz gesagt: Alter Falter 😳🤩
    Oben an einer exponierten Stelle: Pause. Kaltgetränk. Motoren runterkühlen. Blick ins Unendliche schweifen und Seele baumeln lassen. Innerer Frieden 🐼
    Heute Nacht schlagen wir in Zapatoca auf. Miguel, der Schrauber-Magier, muss noch einen Plattfuß verarzten, aber wie immer gilt: Bis zum Essen ist alles gefixt ✅😇
    Das Moped braucht auch Therapie – auf dem Train Trail war’s kurz bewusstlos. Display meinte nur höflich:
    „Por favor, actúen individualmente.“
    Ich spreche zum Glück kein Spanisch 🇪🇸, hab genickt, Gas gegeben und bin weitergefahren 🤪😇🤩
    Jetzt ab in die City, dem Sonnenuntergang entgegen 🌅
    Tag gerettet. Reifen eckig. Herz glücklich. 🥰🏍️🔥
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