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Dirtroadscolombia

A 10-day adventure by Vogtländer No.1 & Obdigger Read more
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    🇨🇴 Fundación, Kolumbien

    Técnica especial

    Yesterday in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    @ Pete
    Zum Fahren haben die „normalen“ Fahrer eine 200er AKT TTR bekommen. Direkt vor Ort in Medellin aus China Teilen zusammengeschraubt.
    https://www.aktmotos.com/TT200
    Große hässliche Fahrer bekommen eine AKT TTR Aventura. 🤣
    Sie wiegen alle 125kg und haben 16PS.
    Pedro richtet liebe Grüße aus und sein Urteil ist: „langsam und schlapp!“.
    Sie sind aber sehr leicht zu fahren. Die Einweisung lautete: Fahrt sie im Zweifel wie einen Traktor 🚜. Gang rein und tuckern lassen. Dass hat die AKT bei anspruchsvollen Untergrund steil bergauf dann aber gut gemacht. Ein Thema ist noch Größe und Federung. Schon Pedro hat seine zig mal durchgeschlagen und hat bei einer fast neuen Maschine einen Kopflager Schaden. Wurde während das Abendessens vom Mechaniker hier in einer Werkstatt repariert. AKT ist in 🇨🇴 wie Simson im Osten. Kann in jeden kleinsten Dorf repariert werden und Ersatzteile liegen immer auf Lager. 😇
    Ich bin über das Moped wie eine 2. Inquisition nah am Rande einer Vergewaltigung gekommen. 🫩😳🤷🏻‍♂️ Ohne Federn 🪶 für mittelprächtige Europäer und ohne Lenkererhöhung, werde ich die Woche in Ruhe absitzen. 🤪🤣🤣🤣
    Es gibt die AKR auch in 250 und 300 ccm, aber alles was größer als 200ccm ist verdoppelt in 🇨🇴 die Steuer, daher fahren hier fast ausschließlich 200er durchs Land.
    Aber Land, Leute und Routen, Wetter und Essen sowie Guide und Mechaniker und selbstredend die Jungs sind große Klasse. Also wird es eine sehr gute Woche. 😇🤩🥰
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  • Tag 03 El recorrido comienza

    Yesterday in Colombia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nur fix ’n paar Pics für die Euro-Crew, bevor ihr die Mopeds in die Garage schiebt und pennen geht.
    Bis jetzt hatten wir alles: Dschungel-Gedöns, Sandkasten deluxe mit Treibsand-Überraschung 🤣🤣🤣, „befestigte“ Straßen (würden bei euch als ACT-Endgegner durchgehen), und ja – sogar schwarzen Teppich aka Asphalt 🤩🤩🤩
    Sorry Pete, musste bisschen Öl ins Feuer kippen und wollte es lustig 😜
    Wer knallhart recherchierte Fakten will, soll die New York Times abonnieren oder den 🐧 vom OB-Digger lesen 🤷🏻‍♂️🤩😇
    Später mehr… Helm ab ✌️

    Mega-Dank an Rainer & Pete für den Ortema-Tipp 🙏🙏🙏
    Über 30 Grad, Sonne ballert – und ich cruise völlig entspannt durchs Gelände, kein oder wenig Schwitzen, kein Jammern, einfach fahren 🥰🥰🥰🤩🤩🤩

    War’n absolut geiler Ritt: lustig, schön und so fordernd, dass selbst der Popo abends um Gnade gebettelt hat. Start wie immer standesgemäß mit ’nem ordentlichen Frühstück – Benzin für Mensch, nicht für die Mopeds.
    Martin ordert sein Wasser in einem Satz, aber gefühlt in drei Sprachen, grammatikalisch irgendwo zwischen Google Translate und Weltkulturerbe. Ergebnis: eine weibliche Flasche Wasser. Respekt.
    Pedro dagegen gleich mal ein Bier auf Zündung – der wusste genau, dass er den Tag mit dem Duo-Lingo-Dreamteam verbringen muss. 🫩🤣
    Martin ist eh Weltmeister und es fehlen wenn nur einzelne Buchstaben. Anders bei mir! Egal, was ich bestelle – Überraschung! – es kommen immer Kochbananen.
    Danach ging’s los wie bei Fluch der Karibik: 🏴‍☠️ Kurs auf die geheime Base im Dschungel. Keine Adresse, kein Navi, kein Plan. Die Base findest du nur, wenn du schon mal da warst – oder wenn der Dschungel dich akzeptiert. 🤣
    An der Base angekommen: Mopeds übernommen (Technik-Gelaber kommt extra), Rüstung übergezogen, Visier runter – Feuer frei!
    Erster Stopp: Pedros Kaffee-Dorf. San Pedro de la Sierra – klingt schon edel und ist es auch. Malerisch wie aus ’nem Reisekatalog, nur echter. Kaffee soweit das Auge reicht. Pedro halt: Wenn das Kanu trocken bleibt, pflanzt man eben Bohnen. Ehrenmann. 🤩
    Das Dorf liegt oben in den Bergen, die später auf über 5.100 Meter hochschießen – höchstes Küstengebirge der Welt. Die oberen 2.000 Meter sind nur für die indigenen Ureinwohner freigegeben. Da hat selbst der Gasgriff Respekt gezeigt. 😇
    Dann ging’s hoch und runter durch dichten Jungle. Unten ein schmaler Pfad, oben ab 4–5 Metern alles wieder zu – wie ein endloser grüner Tunnel.
    Manche Singletrails waren so niedrig, die waren eigentlich nur für Kolumbianer, Asiaten oder sehr optimistische Mountain Goats gedacht. Also Helm zu, Ellbogen rein – oder zwischendurch mal einen einheimischen Palmensalat inhalieren. 🌴😬
    Nach rund 150 Kilometern sind wir gegen 17:00 Uhr im Hotel eingerollt.
    Fertig, komplett durchgeschwitzt, leicht verdreckt – aber grinsend wie frisch getunte Einzylinder. 🫣🤪🤣🤩🥰
    Kurzfassung: Geiler Tag. Geile Mopeds. Geile Jungs. Ende Gelände 🤘🔥
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  • Tag 02 Acaba con el jet lag

    January 20 in Colombia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach ’ner Nacht, so kurz wie ’n abgefahrener Slick, gab’s erstmal kolumbianischen Kaffee – schwarz wie die Straße – plus ’ne ordentliche Portion Nikotin, damit die Motoren von den „Drei vom Straßenrand“ überhaupt anspringen. 🤣🤣🤣
    Danach haben wir den Strand gecheckt wie ’ne frische Route auf der Karte und uns einheimische Leckereien reingeschraubt: Kochbananen mit Käse 🫕🍌🧀 und Rührei 🍳 – lief besser als mancher Vergaser. Pedro, alter Fuchs, wollte schon den Tisch wechseln… wahrscheinlich aus Erfahrung und wegen besserer Sicht auf die Beute. 🫩🤦🏻‍♂️

    Dann mal eben die örtliche Franziskaner-Bank „ausgeraubt“ und der Rennleitung erklärt, dass wir arme, durstige Zweirad-Nomaden sind. 😇
    Spaß beiseite – bisschen Demut muss sein. Ist schon heftig zu kapieren, wie gut wir’s haben, dass wir hier mit unseren Eisenpferden rumrollen dürfen. 🐧 gratuliert zum 49. Land und zum 5. Kontinent – Alter Schwede, was ’ne Ansage! 😳🤷🏻‍♂️🫣🤩

    Und während wir noch mit Sonnenstich und halber Hirnleistung umherirrten, hat Martin der OBDigger schon die Antennen ausgefahren und direkt Kontakte zur einheimischen Gilde geknüpft – schneller vernetzt als ’ne Alarmanlage auf Koffein. 🤓🏍️

    Später kommt unsere Guide(nde) vorbei und gibt uns das offizielle Marschbriefing. Bis dahin: Karibik pur, Gas raus, Seele baumeln lassen. Offene Leute, überall Musik 🎶, Früchte 🍇, Säfte 🥤, Cocktails 🍸 und Bier 🍻 – läuft wie geschmiert.

    Vielleicht später mehr… wenn der Tanks leerer und die Geschichten voller sind. 🏍️😎
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  • Tag 01 Der Ritt in der Blechbüchse

    January 19 in Colombia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute früh erstmal bisschen geschraubt, dann von der 55. Etage im Tower 1 die Frankfurter Skyline abgecheckt – Panorama wie vom Hochsitz für Großstadt-Cowboys.
    Danach rauf auf den Bock S9 und ab zu Erna & Martin Richtung Flughafen, Kickstand rein, Reisegang rein.
    Kurz später saßen wir in der fliegenden Blechbüchse, haben den Vogel angeworfen und sind über den großen Teich geballert.
    Zu mampfen gab’s Hühnchen Favelas – nicht zu verwechseln mit Fajitas, das war eher Kategorie verirrter Spatz.
    Das Teil, das Martin mit mir und den zehn Reihen vor und hinter uns geteilt hat, war so mager, dass es wahrscheinlich selbst Diät gemacht hat. 🤦🏻‍♂️🤣
    Zum Nachtisch dann ein paar Gratis-Turbulenzen, schön durchgeschüttelt wie auf Kopfsteinpflaster bei 120. 🫩🤷🏻‍♂️
    Martin hat dann ordentlich am Hahn gedreht, sodass wir die Nummer unter 11:30 Stunden heimgeritten haben. Gut so!
    Denn in Bogotá war kein Rodeo, sondern Zirkus – der Bär steppte, und der Tanz hieß Chaos.
    Nach flottem Marsch, zig Kontrollen und genug Stempeln für ein Sammelalbum waren wir Just-in-Time am Gate für den Anschlussflug.
    In Santa Marta wartet Pedro, und dann ist das Trio Infernale komplett – Gepäck abstellen, Bier kalt, Ärger vorprogrammiert. 🫣🤷🏻‍♂️🤣🏍️🔥
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  • Tag 0 das Rollout

    January 17 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Frühmorgens erst mal der ganz normale Biker-Check:
    Die Harley markiert wie immer ihr Revier – Ölspur deluxe. Läuft.
    Die BMW dagegen mimt die Diva: Kardan bei −2 °C eingefroren, weil bisschen Kondensat meinte, jetzt mal Winterurlaub zu machen. 🫣
    Also Plan C gezündet: E-Auto. Ja… ich weiß… schämen wir uns kurz gemeinsam. 🙄⚡
    Ab nach Nürnberg zum Zug. Dort noch stilecht verabschiedet – Mittagessen mit der Süßen, letzte Umarmung, bisschen Herzschmerz zwischen fränkischen Schäufele und Fernweh. ❤️
    Dann: Deutsche Bahn auf Speed. Rekordverdächtig pünktlich nach Frankfurt gedonnert – ich hab kurz überlegt, ob ich träume oder betrunken bin. 🚄 Selbst der Schaffner hat geweint vor Glück. 🍀
    Frankfurt dann klassisch im Endgegner-Modus:
    erst Checkin Airline, dann Zoll 🛃 , dann Vorabend-Check-in Airline und kurze heftige Diskussion wo Reisegepäck endet und Sperrgepäck beginnt!, dann Reisebank, dann mit der S-Bahn zum Hotel in der City.
    Für alle Biker mit Hang zu Luxus UND leerem Konto: Hotel Kimpton. 🤣🤣🤣
    Ansprüche? Braucht man hier keine – außer an ein dickes Portemonnaie. 🫣🤣
    Eine Nacht kostet ungefähr zwei Wochen Moped-Miete in Kolumbien 🇨🇴 – inklusive schlechtem Gewissen. Zum Glück bin ich beruflich hier und unserem Kunde gehört das Betongold hier. 😇
    Morgen hier noch ein bisschen so tun als würde man arbeiten, dass spart 1 Tag Urlaub und private Hotelkosten. 🤪🤣
    Danach den Obdigger einsacken, Helm richten, Mentalmodus auf „Füße auf die Rasten, Gas auf, Kopf frei“ – und dann: Abflug ✈️ ins Abenteuer. 🤩🤘
    Bleibt nur zu sagen:
    Rubber down, Öl rein, und wenn nix tropft, fehlt was. 🏍️🔥
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    Trip start
    January 18, 2026