Tag 08 El final
26. januar, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C
Wir wussten: Das wird kein Kindergeburtstag, sondern ein echter Männer-mit-Maschinen-Tag. Sechs bis sieben Stunden Sattelzeit, Endziel: Villa de Leyva – Chrom glänzt, Hintern brennt.
Leider hat den Obdigger seit Tag 7 der berüchtigte Elefant Benjamin Blümchen mit Diarrhööööö 🐘💩 fest im Schwitzkasten.
Also haben wir ihm die komplette Reiseapotheke reingedübelt: Imodium Akut, Schmerzmittel 💊 und zur Desinfektion gleich mal ’ne halbe Buddel Rum oral nachgeschoben. Kurzzeitig Besserung.
Unbekannte Nebenwirkung dieser High-Performance-Therapie 🍹: Martin konnte zeitweise flüssig Albanisch sprechen. Keiner weiß warum. Keiner wollte es wissen. 🤪🤷🏻♂️🤣
Am Morgen von Tag 08 kroch Martin mehr aus den Federn als dass er aufstand. Und weil echte Biker empathisch sind und ihre Mopeds genauso fühlen, hat mein Eisenhaufen hinten auch alles rausgelassen 😳
Mechaniker-Gott Miguel hatte es schon gerochen – beim letzten Mal nix gefunden. Jetzt also Hightech-Diagnose auf Nano-Molekül-Ebene: Magnet 🧲 ran, klack – Übeltäter geschnappt, rausoperiert, Sieg auf ganzer Linie ✅
Mit Verspätung losgerollt – Spoiler: das rächt sich. 😱
Erster Halt: Las Palmas, Heimat eines Baumes, so fett, dass James Cameron sofort Avatar 0 drehen könnte 🌳🌌. Heimatbaum steht, wir weiter.
Dann das übliche Biker-Bingo: offroad, onroad, Baustellen, Cops 👮♂️. Die wollten halt wissen, welches Gesindel Richtung Hauptstadt marodiert 😂
In Gámbita dann Weltuntergang Deluxe 🌧️🌊. 15 Minuten haben zum trockenen Glück 🍀 gefehlt.
Also in eine überdachte Sportanlage geflüchtet und dem Mimimi hingegeben. Auch nach der üblichen Stunde die es in Kolumbien 🇨🇴 regnet wurde es nicht besser. Also neues Mindset eingestellt: konzentriertes offroad Fahren bei nasskalten rutschigen Bedingungen und unfallfreies Ankommen vor der Dunkelheit.
Nach 1,5 Stunden und komplett durch bis auf die Buchse rollten wir in Villa de Leyva ein. Mission erfüllt ✅
Ganz ehrlich: Es gibt null Komma null Gründe, warum diese Biker nicht auch andere Länder (🇬🇪 hust) und Abenteuer meistern sollten. Ich wär sofort wieder dabei 🤩😇
Hier trennen sich erstmal unsere Reifenspuren.
Für Martin haben wir noch mal die Apotheke leergeräumt, dann geht’s nach Ruhetag mit Martin & Pedro zurück nach Santa Marta.
Ich? Nachts durch nach Bogotá. Ankommen und Überleben: reine Glückssache. Nicht wegen Miguel – sondern wegen Wetter, Straßen und der restlichen Verkehrswildnis 🤢🤣
Danke an alle fürs Mitlesen, Mitfiebern und Kommentieren 🙏🥰
Für Martin: schnelle Besserung!
Für beide: unfall- und pannenfreie Rücktour über 4.100 müNN 😳🤩 mit dicken Eindrücken und noch dickeren Stories.
See you 🔜
PS: Vielleicht gibt’s später noch einen finalen Schrauber- & Kolumbien-Report 🇨🇴 – Mopeten, Meinung, Mundwerk 🤷🏻♂️😇Læs mere































