• Tag 07 Barichara

    25. januar, Colombia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute haben wir den Hahn mal nicht komplett aufgerissen 🏍️💨 – die Etappe war bewusst etwas kürzer, damit jeder am Nachmittag seine nächsten Routen, Flüge und Lebensentscheidungen sortieren konnte 😅✈️🗺️
    Nach dem Frühstück direkt Zündung an und ab über Stock, Stein und alles dazwischen: hochdrehen bergauf ⛰️, Motorbremse bergab 🔧, immer schön im Flow, bis wir gegen Mittag nach ein paar Boxenstopps in Barichara eingerollt sind.
    Unterwegs zeigte sich dann auch wieder die Thermodynamik der Gruppe 🌡️🤣
    Pedro-Turbo & Martin-Slow-Motion,
    👉 Pedro wurde mit jedem Grad Hitze schneller – je heißer es wurde, desto weiter war er vorne. Luftgekühlt? Unklar. Aber definitiv hitzeresistent 🔥🏍️
    👉 Martin dagegen entwickelte einen hochsensiblen optischen Bremssensor 😇👀:
    Sobald Einwohnende*innen oder indigene Schönheiten am Streckenrand auftauchten, fiel die Geschwindigkeit spontan Richtung Standgas.
    Sehr sozial. Sehr aufmerksam. Sehr langsam 😂
    Ich selbst habe mich fahrdynamisch perfekt dazwischen einsortiert 🧠🏍️:
    Ordentlicher Abstand nach vorne zum Pedro-Express 🚀, genug Luft nach hinten zum Martin-Genussritt 🌴,
    Tempo genau in der goldenen Mitte – entspannt, kontrolliert und immer mit genug Reaktionszeit. Lehrbuch, würde der Fahrtrainer sagen 😎👌
    Kurzer Aufreger 🇩🇪➡️🇨🇴 es kamen ein paar Einheimische die uns erklären wollten, wer wo zu parken 🅿️ hat. Im besten sprachlichen Spanisch und gleichzeitig im tiefsten deutschen Sinne. Nur war jedes Wort vergebens - ich spreche immer noch kein Spanisch - Discúlpeme.
    Barichara ist quasi der Showroom Kolumbiens 🏡✨ – bestes Wetter, Sonne im Gesicht 🌞 und dann auch noch freie Hotelbetten mitten im Zentrum. Jackpot!
    Bonuslevel: Wir durften unsere komplette Motorradwäsche äh… Klamottenwäsche 🩳👕 einfach durch die Fenster in den Innenhof werfen – zum Waschen.
    Seitdem: Wäsche weg.
    Jetzt stellt sich die philosophische Frage: Klingt Waschen auf Spanisch nicht verdächtig ähnlich wie Entsorgen? 🤔😂
    Antwort gibt’s morgen… hoffentlich.
    Dann kurzer technischer Halt: ChegMig & Flugbuchungen 🛂💻 – klassischer Papierkrieg, nur ohne Helm.
    Danach haben wir Barichara auf eigene Faust erkundet. In einem kleinen Café ☕ haben die Guides zusammen mit Pedro und Martin die nächste Route zusammengeklöppelt – Landkarte raus, Linien ziehen, Benzinreichweite checken 🗺️⛽.
    Challenge des Tages 🏆🔥:
    Eine Flussdurchfahrt 🌊 – und nein, diesmal war nicht die Tiefe der Endgegner. Das wahre Biest war eine moosbewachsene Felsplatte, glatter als frische Slicks bei Regen 😬🪨
    Ansage klar und deutlich aus der Fahrerschule fürs Leben:
    ❌ keine Faxen
    ❌ kein Gas reißen
    ❌ nicht bremsen
    ✅ Füße auf die Rasten
    ✅ Blick nach vorne
    ✅ einfach durchrollen lassen
    Und was soll ich sagen…
    Team DirtRoadsColombia 5 : Fluss 0 💪🏍️🔥
    Kein Abflug, kein Baden, nur saubere Linien und breites Grinsen unterm Helm 😎
    Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen 🍻🍽️ ging’s dann ans klassische Fachsimpeln:
    Reifenwahl, Strecken, Träume, Schnapsideen und diese Touren, die jeder Abenteurer irgendwo zwischen Herz und Hirn spazieren fährt 🏍️🌍🔥
    Mögen sich möglichst viele davon erfüllen.
    Amen, Bruder 😇🤘
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