• Tag 6 Georgische Heerstrasse / S3

    August 21 in Georgia โ‹… โ˜€๏ธ 17 ยฐC

    Viertausender-Frühstück, russischer Transit und ein bisschen asphaltierter Luxus ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Der Morgen begann geradezu unanständig schön. ๐Ÿคฉ๐Ÿ”๏ธ
    Herrliche Bergluft, Temperaturen im einstelligen Bereich ๐ŸŒก๏ธ๐Ÿฅถ – also genau das Wetter, bei dem ein Endurofahrer morgens erst einmal überlegt, ob er wirklich freiwillig aus dem Schlafsack kriechen möchte. ๐Ÿ˜‚
    Dafür hatten wir beim Frühstück gleich zwei Viertausender als Zuschauer:
    ๐Ÿ”๏ธ Tebulosmta
    ๐Ÿ”๏ธ Mta Shani
    Wenn schon Frühstück, dann bitte mit Bergpanorama auf Expeditionsniveau. ๐Ÿ˜Žโ˜•๐Ÿฅ
    Dazu wieder Honig ๐Ÿฏ, Marmelade ๐Ÿ“ und allerlei andere Leckereien aus eigener Produktion.
    Georgisches Frühstück:
    Kalorien rein. ๐Ÿ”‹
    Klamotten an. ๐Ÿ๏ธ
    Überleben sichern. ๐Ÿ˜‡
    ๐Ÿ๏ธ Raus aus dem Ardoti-Tal
    Bei bestem Wetter und bester Laune machten wir uns auf den Rückweg aus dem Ardoti-Tal. โ˜€๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Der Erdrutsch ๐Ÿ›ฃ๏ธ sah tatsächlich noch ziemlich genauso aus wie gestern.
    Also keine neue Überraschung.
    Das ist im Offroad-Business schon fast Wellness. ๐Ÿ˜‚
    Mopeds drüber, Gas dosiert, Schwerpunkt nach hinten, Hirn möglichst eingeschaltet – und:
    Durch! ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป
    Die Enduros hatten heute Morgen offenbar beschlossen, ihre Daseinsberechtigung noch einmal eindrucksvoll zu bestätigen. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ
    Nach rund 120 Kilometern dann:
    Tanke! โ›ฝ๏ธ
    Benzin rein, Flüssigkeit in den Fahrer, kurze Schrauberbesprechung und weiter.
    Denn jetzt wartete die:
    ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช GEORGISCHE HEERSTRASSE – S3 ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    ๐Ÿ›ฃ๏ธ Asphalt! Asphalt! ASPHALT! ๐Ÿ˜ณ
    Nach den letzten Tagen Schotter, Schlamm und Geröll war die S3 zunächst fast schon irritierend.
    Asphalt. ๐Ÿ˜ณ
    Breit.
    Glatt.
    Markiert.
    Mehrere Fahrspuren.
    Fast schon dekadent. ๐Ÿ˜‚
    Die S3 ist allerdings nicht irgendeine kleine Landstraße, sondern die wichtigste Verbindung Richtung Russland ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ.
    Und das merkt man.
    Autos. ๐Ÿš—
    Busse. ๐ŸšŒ
    Lkw. ๐Ÿš›
    Wohnmobile. ๐Ÿš
    Touristen. ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ‘ง‍๐Ÿ‘ฆ
    Und wahrscheinlich irgendwo dazwischen ein Russe mit einem Kamaz, der uns für stehende Hindernisse hält. ๐Ÿ˜‚

    โ›ช๏ธ Gergeti – der Pflichttermin
    Eigentlich wollten wir natürlich noch zur berühmten Gergeti-Dreifaltigkeitskirche (Tsminda Sameba). โ›ช๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Die Kirche liegt spektakulär auf ungefähr 2.170 Metern Höhe – und vis-à-vis thront der Kasbek mit über 5.000 Metern Höhe. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ˜ณ
    Also:
    Kirche. โ›ช๏ธ
    Berg. ๐Ÿ”๏ธ
    Postkartenmotiv. ๐Ÿ“ธ
    Georgien-Fahne. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Alles vorhanden.
    Nur leider auch:
    Touristen.
    Und zwar nicht drei.
    Nicht zehn.
    Sondern offenbar die komplette touristische Division. ๐Ÿ˜‚
    Wir haben deshalb die taktisch überlegene Offroad-Variante gewählt:
    Nicht mitten rein.
    Sondern:
    ๐Ÿ“ธ Foto aus sicherer Entfernung
    ๐Ÿ‘€ kurz staunen
    ๐Ÿ๏ธ wieder weg
    Man muss schließlich nicht überall dort stehen, wo auch ein Reisebus stehen kann. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ
    โ˜•๏ธ Stepantsminda – Endurofahrer im Zivilmodus
    Unten in Stepantsminda angekommen, gönnten wir uns erst einmal Kaffee und Kuchen. โ˜•๐Ÿฐ
    Das ist nach mehreren Tagen Hardcore-Offroad ungefähr das Äquivalent zu einer Werksinspektion:
    Fahrer braucht Kaffee.
    Fahrer bekommt Kuchen.
    Fahrer funktioniert wieder. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ”ง๐Ÿ˜‚
    Und so langsam wurde uns bewusst:
    Wir waren heute tatsächlich auf einer richtigen Straße unterwegs.
    Kein Schotter.
    Kein Matsch.
    Keine Furt.
    Keine Erdrutsch-Rampe.
    Fast schon langweilig. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    ๐Ÿ”๏ธ Gudauri – und wieder zurück ins Gebirge
    Anschließend ging es wieder zurück Richtung Gudauri. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
    Vorbei am Gudauri Friendship Monument. ๐Ÿ›๏ธ๐Ÿ”๏ธ
    Ein beeindruckendes Bauwerk mit grandiosem Blick über die Berge.
    Denn auch ein Endurofahrer muss gelegentlich kulturelle Bildung vortäuschen. ๐Ÿ˜‚
    Danach weiter zum Hotel Sunny Hill. ๐Ÿจ๐ŸŒ„
    ๐Ÿท Feierabend für Mensch und Maschine
    Nach den letzten Tagen mit:
    ๐Ÿชจ Schotter
    ๐ŸŒŠ Furten
    ๐ŸŒช๏ธ Schlammschlachten
    ๐Ÿ”๏ธ Höhenmetern
    ๐Ÿšœ Erdrutschen
    ๐Ÿ’ฉ Pete’s spontaner Streckeninterpretation
    war heute tatsächlich ein etwas entspannterer Tag.
    Jetzt suchen wir uns noch eine ordentliche Futterstelle. ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Denn auch wenn die Mopeten heute weitgehend auf Asphalt cruisen durften:
    Die Fahrer brauchen dringend Nachschub. ๐Ÿ˜‚
    Also wird heute Abend wieder ordentlich georgisch gespeist, angestoßen ๐Ÿป und der Tag stilvoll beendet.
    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช GEORGIAN GRAVEL GAMES – TAG 6
    Heute:
    ๐Ÿ”๏ธ Zwei Viertausender beim Frühstück
    ๐Ÿชจ Erdrutsch erfolgreich bezwungen
    โ›ฝ๏ธ Tankstopp nach 120 km
    ๐Ÿ›ฃ๏ธ Georgische Heerstraße / S3
    ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ Russische Grenze in Sichtweite
    โ›ช๏ธ Gergeti-Dreifaltigkeitskirche bestaunt
    ๐Ÿ”๏ธ Kasbek bewundert
    โ˜•๏ธ Kaffee & Kuchen vernichtet
    ๐Ÿจ Gudauri erreicht
    Und das Wichtigste:
    Alle vier Mopeten noch fahrbereit. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Alle vier Fahrer noch einigermaßen funktionstüchtig. ๐Ÿ˜‡
    Das kann man nach sechs Tagen Kaukasus durchaus als vollen Expeditionserfolg verbuchen. ๐Ÿ†๐Ÿคฃ
    Morgen darf dann gerne wieder jemand sagen:
    „Da vorne gibt’s eine kleine Abkürzung …“
    ๐Ÿšจ๐Ÿซฃ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
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