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Georgian Gravel Games

Georgian Gravel Games
Zwei Wochen Kaukasus. Vier Enduros. Mit Waltraud & Pete โ€“ meinen geschรคtzten Enduro-Eltern โ€“ und Doc. Erich, unserem echten Arzt und damit vermutlich wichtigsten Mitglied der Expedition, starten wir in unser Abenteuer ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
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  • Trip start
    August 15, 2026

    Tag 0 Anreise

    August 7 in Germany โ‹… โ˜€๏ธ 16 ยฐC

    Irgendwann und irgendwo, wahrscheinlich abends an einem Lagerfeuer ๐Ÿ”ฅ๐Ÿป und mit entsprechend eingeschränkter Artikulationsfähigkeit ๐Ÿฅด, hat einer von uns „Germany“ genuschelt. ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช
    Der nächste hat offenbar „Georgien“ verstanden. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Das ist bis heute die seriöseste Erklärung dafür, wie diese Reise überhaupt zustande kommen konnte. ๐Ÿ˜‚
    Anschließend wurden Termine ๐Ÿ“…, Routen ๐Ÿ—บ๏ธ und Teilnehmer ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ‘ฆ‍๐Ÿ‘ฆ in einer wilden Mischung aus Planung, Orakel ๐Ÿ”ฎ und kollektivem Größenwahn ๐Ÿคช festgelegt. Und nun ist es tatsächlich so weit. ๐Ÿ˜ณ
    Zwei Wochen Kaukasus. ๐Ÿ”๏ธ
    Vier Enduros. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Unzählige Kilometer Schotter. ๐Ÿชจ๐Ÿ’จ
    Berge, die auf der Karte irgendwie niedriger aussehen. ๐Ÿ—ป
    Furten, die vermutlich niemand offiziell als Straßen bezeichnet. ๐ŸŒŠ
    Und die feste Überzeugung, dass wir für alles einen Plan haben. ๐Ÿค“๐Ÿ“‹
    Was soll schon schiefgehen? ๐Ÿ˜‡
    Die Motorräder sind geordert ๐Ÿ๏ธ, die Route ist grob festgelegt ๐Ÿ—บ๏ธ und der Optimismus ist noch erstaunlich intakt. ๐Ÿ˜Ž
    Die Expedition kann beginnen! ๐Ÿš€๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Irgendwie haben tatsächlich alle Sachen noch irgendwo einen kleinen Platz gefunden. ๐Ÿคท‍โ™‚๏ธ Trolley, Rolle und Rucksack wurden strategisch im Auto verstaut – Gepäckplanung auf Expeditionsniveau ๐Ÿ˜‚๐Ÿš—๐Ÿ’ผ
    Der Abschied war tränenreich. ๐Ÿ˜ขโค๏ธ Wobei nicht abschließend geklärt werden konnte, ob es am emotionalen Abschied oder an dem einen Kilo Zwiebeln ๐Ÿง…๐Ÿง…๐Ÿง… lag, das vorher noch unbedingt ins Gulasch wollte. ๐Ÿฅ˜
    Wir werden die Ursache wohl nie erfahren. ๐Ÿค”๐Ÿ˜‚
    Vollgepackt mit guten Wünschen โค๏ธ๐Ÿ€ und vermutlich einer gehörigen Portion Vertrauen in unsere Überlebensfähigkeit ging es am Nachmittag Richtung München ๐Ÿš—๐Ÿ’จ und von dort weiter mit dem Nachtflug โœˆ๏ธ๐ŸŒ™ nach Tiflis. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Während die meisten Passagiere vermutlich einfach nur von A nach B wollten, beginnt für mich damit offiziell die Expedition. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”๏ธ
    Die Vorfreude ist groß ๐Ÿคฉ, die Nervosität angesichts der bevorstehenden Aufgabe allerdings ebenfalls nicht ganz zu leugnen. ๐Ÿ˜ฌ
    Morgen früh wartet Tiflis ๐ŸŒ…๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช – und hoffentlich treffe ich dort auch meine drei Gefährten wieder:
    Enduro-Mum & Dad Waltraud & Pete ๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿฆณ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿฆณ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    und
    Doc. Erich ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿ๏ธ, unser medizinisches Backup für all die Entscheidungen, die wir besser nicht treffen sollten. ๐Ÿ˜‚๐Ÿฉบ
    Noch sind alle vier Motorräder heil. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธโœจ
    Noch haben wir keine Reifenpanne. ๐Ÿ›žโœ…
    Noch weiß niemand, wie schwierig die geplante Route tatsächlich wird. ๐Ÿ—บ๏ธโ“
    Kurz gesagt:
    Es läuft hervorragend. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ‘
    Ich freue mich jedenfalls schon wie ein Schnitzel! ๐Ÿฅณ๐Ÿป๐Ÿ๏ธ
    ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช Let the Georgian Gravel Games begin! ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”ฅ
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  • Tag 1 Camp โ€žaufschlagenโ€œ

    August 16 in Georgia โ‹… ๐ŸŒง 22 ยฐC

    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช TAG 1 – Nobel-Biker, Bergluft und der erste Odenwälder Einlauf
    Sehr früh morgens in Tiflis angekommen ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐ŸŒ…, hieß es für mich erst einmal: Warten auf die Nobel-Biker. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜‚
    Nobel-Biker erkennt man daran, dass sie vorher noch kurz in der Schweiz ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ญ das Geld umgeschichtet haben, damit es nicht schimmelt ๐Ÿ’ฐ๐Ÿง€, und anschließend mit einer Edelweiß-Maschine โœˆ๏ธ๐Ÿ”๏ธ eingeflogen kommen.
    Man reist schließlich standesgemäß. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Am Airport stand bereits ein Shuttle vom Hotel bereit ๐Ÿš. Vier ausgewachsene Biker nebst Gepäck darin unterzubringen, war allerdings weniger ein Transportauftrag als vielmehr eine statische Meisterleistung.
    Ein vollgepackter Forester hat bekanntlich mehrere Ebenen – und wir haben kurzerhand das obere Level entdeckt. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿงณ๐ŸŽ’๐Ÿคฃ
    Anschließend folgte eine frühmorgendliche Stadtrundfahrt durch Tiflis. ๐ŸŒ…๐Ÿš๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Vorbei ging es an Sehenswürdigkeiten ๐Ÿ›๏ธ, epochalen Bauten ๐Ÿฐ und praktisch sämtlichen Spielarten menschlicher Wohnkultur – von „hier müsste dringend mal jemand ran“ ๐Ÿš๏ธ über „hier war vermutlich mal jemand dran“ ๐Ÿงฑ bis hin zum modernen Glaspalast. ๐Ÿขโœจ
    Tiflis zeigte uns damit bereits auf den ersten Kilometern eine beeindruckende architektonische Bandbreite. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฉ
    Nach dieser kleinen kulturellen Einstimmung erreichten wir unser idyllisch gelegenes Camp ๐Ÿก๐ŸŒฟ๐Ÿ”๏ธ. Zimmer bezogen, Gepäck abgeladen und erst einmal etwas Schlaf nachgeholt. ๐Ÿ˜ด
    Gegen 11:00 Uhr gab es Frühstück ๐Ÿณโ˜• und anschließend Melone ๐Ÿ‰ auf der Terrasse mit Fernblick in die Berge. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ˜
    Wir haben uns gegenseitig so lange gezwickt ๐Ÿค๐Ÿ˜‚, bis auch der letzte begriffen hatte:
    Ja. Wir sind tatsächlich in Georgien! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฉ
    Der einzige, der anscheinend noch nicht in Georgien angekommen war, war Slava. ๐Ÿค”
    Also haben wir weiter fleißig geübt georgische Bergluft zu atmen:
    Einatmen. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ
    Ausatmen. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ
    Einatmen. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ
    Ausatmen. ๐Ÿ˜ฎ‍๐Ÿ’จ
    Sehr entspannend. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ
    Irgendwann haben wir dann auch die Garage gefunden. ๐Ÿš๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Dort warteten unsere Bikes – in einem Zustand, den man wohlwollend als „semi-fertig“ bezeichnen könnte – und ein Monteur, der gleichzeitig völlig überfordert und vollkommen relaxt wirkte. ๐Ÿ”ง๐Ÿ˜Ž
    Eine Kombination, die vermutlich nur in Georgien wirklich funktionieren kann. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Dann kam Slava.
    Und Pete – unser sonst so ausgeglichener Enduro-Papa – startete plötzlich wie eine V1-Rakete ๐Ÿš€๐Ÿ’ฅ.
    Slava bekam einen echten Odenwälder Einlauf ๐ŸŒช๏ธ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช, der überraschenderweise keiner Übersetzung bedurfte. ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Die internationale Kommunikation funktionierte also bereits hervorragend. ๐ŸŒ๐Ÿ‘Œ
    Wie in solchen Gebieten nicht ganz unüblich, sollte anschließend ein ordentliches Abendessen ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช die Wogen glätten.
    Also haben wir uns durch die georgische Küche getestet. ๐Ÿ˜‹๐Ÿ–๐ŸฅŸ๐Ÿท Und für gutes Wetter natürlich brav alles aufgegessen. ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ™๐Ÿ˜‚
    Jetzt heißt es noch etwas recharging ๐Ÿ”‹๐Ÿ˜ด, bevor morgen nach dem Frühstück endlich die Motoren heulen. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ”ฅ
    Die ersten Kilometer in Georgien ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช werden dann hoffentlich auch Pete wieder auf ein normales Blutdruckniveau bringen.
    Knapp unter 250 – vermutlich ccm. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿคฃ
    Die Expedition nimmt Fahrt auf.
    Georgian Gravel Games – Tag 1:
    Noch keine Kilometer gefahren, aber bereits erste diplomatische Beziehungen beschädigt. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚๐Ÿป
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  • Tag 2 GAMARJOBA

    August 17 in Georgia โ‹… โ›… 21 ยฐC

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช Gamarjoba, Blutdruck und Schotter-Demenz

    **Gamarjoba! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‘‹**

    Mit „Gamarjoba“ sagt man in Georgien „Hallo“. Die wörtliche und für unsere Expedition durchaus passende Bedeutung lautet allerdings: **„Sieg für dich!“** ๐Ÿ†๐Ÿ˜Ž

    โš ๏ธ **Kurzer Warnhinweis für alle, die später zugeschaltet haben:**

    Dies hier ist ausschließlich der Kanal für **Gute Laune und Blödsinn für Fortgeschrittene.** ๐Ÿคช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Wer knallhart recherchierte Fakten ๐Ÿ“š, hydraulische Ergüsse ๐Ÿ”ง๐Ÿ’ฆ und/oder medizinische Ausführungen in Latein ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ sucht, dem empfehle ich dringend die Pinguine ๐Ÿง meiner geschätzten Gefährten.

    Wir kümmern uns hier um die wichtigen Dinge des Lebens. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿฉบ Der Patient des Morgens

    Der Tag ging los und irgendetwas war anders.

    **Pete war ruhig.**

    Nicht einfach nur ruhig.
    **Total ruhig.**
    Fast schon apathisch. ๐Ÿ˜ณ

    Das Rätsel war schnell gelöst:

    **Zu viele Blutdrucksenker genascht!** ๐Ÿ’Š๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Glücklicherweise konnten wir Pete auch ganz ohne Doktor helfen. Man muss nur wissen, was einen echten Enduro-Fahrer wieder auf Normaltemperatur bringt:

    **Ein Moped hinstellen.** ๐Ÿ๏ธ

    Am besten eines mit Gummi-Pads auf den Fußrasten. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ™ˆ

    Die Wirkung war unmittelbar:

    Blutdruck ๐Ÿš€
    Puls ๐Ÿš€
    Adrenalin ๐Ÿš€
    Lautstärke ๐Ÿš€
    Odenwälder Ruhepuls: **wieder hergestellt.** ๐Ÿคฌ๐Ÿ˜ค๐Ÿคฃ

    Der nächste Patient bitte! ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ๏ธ Die GasGas ist geschrumpft

    Doc. hatte in der vergangenen Nacht genau eine Aufgabe:

    Entweder **5 cm über sich hinauswachsen** ๐Ÿ“ oder sich einer **Hornhauttransplantation** unterziehen.

    Ferse natürlich. Nicht Auge. ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜‚

    Irgendwie war er aber abgelenkt und am nächsten Morgen keinen Millimeter größer als am Vortag. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Also musste Plan B her:

    **Mopeds tauschen.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”„๐Ÿ๏ธ

    Die GasGas war über Nacht offenbar etwas eingegangen und somit war für Doc. der Boden unter den Füßen wieder erreichbar. Also Mopeds tauschen. Unter Bikern vielleicht nicht unbedingt üblich – **unter Freunden allerdings überhaupt kein Problem.** ๐Ÿค๐Ÿ˜Ž

    Die KTM sah das allerdings anders.

    Als sie mich erblickte, kam zunächst ein freundliches:

    **„Na servus.“** ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡น

    Als ich mich dann aufgeschwungen hatte, folgte ein deutlich bestimmteres:

    **„Geh ๐Ÿ’ฉ, du Hirsch!“** ๐ŸฆŒ๐Ÿ’ฉ

    Österreichische Gene. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡น๐Ÿ˜‚

    Die KTM und ich hatten also schon nach wenigen Metern eine klare Kommunikationsbasis gefunden.

    ---

    ## ๐ŸŽ’ Der Stealth-Rucksack

    Pete's Rucksack hatte das alles mitbekommen. ๐ŸŽ’

    Und offenbar genug von dieser Truppe.

    Still und leise aktivierte er den **Stealth-Modus**. ๐Ÿฅท๐ŸŽ’

    Wir bemerkten das allerdings erst, als wir schon unterwegs waren.

    Dann kam der Moment der Erkenntnis:

    **„Ähm… wo ist eigentlich der Rucksack?“** ๐Ÿ˜ณ

    Kurze Stille.

    Panik.

    Blickkontakt.

    Abgleich der letzten bekannten Position.

    **Nein, nicht weg. Nur vergessen.** ๐Ÿ™ˆ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Sofort waren sich drei Viertel der Expedition einig:

    **Zum Glück ist das Pete passiert.** ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    Denn bei uns anderen hätte die Situation völlig unterschiedliche medizinische und eheliche Folgen gehabt:

    * Bei mir: tot **โšฐ๏ธ**
    * Beim Doc.: möglicherweise eine selbstdurchgeführte lebensrettende Not-OP wegen *Fractura in facie*. ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ๐Ÿ˜‚
    * Bei Waltraud: **3 Jahre Ehe-Therapie, Stufe A+++** ๐Ÿ’๐Ÿง ๐Ÿšจ
    * Bei Pete:
    **„OK.“** ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Damit war auch diese Krise erstaunlich schnell gelöst.

    ---

    ## ๐Ÿ”๏ธ Auf Richtung Berge

    Überraschend gut gelaunt starteten wir schließlich Richtung Berge. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Kurz streiften wir noch Tiflis und verabschiedeten uns liebevoll von der sowjetischen Architektur. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿข

    Der Fachbegriff hierfür:

    **Betonbrutalismus.**

    Ein Baustil, bei dem selbst der Beton gelegentlich traurig aussieht. ๐Ÿ˜‚

    ## ๐Ÿป Bären, Berge und Beten

    Danach ging es durch den **Tbilisi National Park** ๐ŸŒฒ๐Ÿ๏ธ und Kurve um Kurve schraubten wir uns höher – bis auf etwa **1.500 Meter**. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ“ˆ

    Erste richtige Bergluft.
    Erste richtige Kurven.
    Und das Gefühl, dass die Reise jetzt langsam tatsächlich beginnt. ๐Ÿคฉ๐Ÿ๏ธ

    Kurzer Zwischenstopp bei den Bären. ๐Ÿป

    Natürlich gab es dort **Micha, den Bären**. ๐Ÿป

    Aber auch ältere Exemplare wie **Axel und Achim**.

    Eventuelle Namensgleichheiten mit lebenden oder reisenden Personen sind selbstverständlich **rein zufällig**. ๐Ÿง๐Ÿคญ๐Ÿ˜‚

    Anschließend hielten wir kurz am Kloster **Shuamta** inne. โ›ช๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Die Georgier sind zutiefst religiöse Menschen.

    Wir ebenfalls.

    Wir beteten kurz dafür, dass unsere Motorräder die nächsten zwei Wochen überleben. ๐Ÿ™๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ‡ Telavi – Kultur, Käse und die EU-Außenpolitik

    Ein paar Kehren später waren wir in **Telavi**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Kurz im Hotel ๐Ÿจ eingecheckt und anschließend zu Fuß die Stadt erkundet. ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Vorbei ging es am vermutlich ältesten und größten Baum Georgiens – irgendwo zwischen **900 und 1.000 Jahren** Lebenserfahrung in der Rinde. ๐ŸŒณ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Der Baum sah erstaunlich entspannt aus.

    Vielleicht fährt er einfach kein Motorrad. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Danach ging es zum **Telavi Bazaar**. ๐Ÿงบ๐Ÿ‡

    Und dort wurde endgültig klar:

    **Kachetien meint es ernst mit Essen und Wein.** ๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Auf dem Markt gab es unter anderem:

    ๐Ÿ‡ Trauben und Wein
    ๐Ÿ‘ Obst und Gemüse
    ๐Ÿง€ Käse und Sulguni
    ๐ŸŒฐ Walnüsse und Haselnüsse
    ๐Ÿฏ Honig
    ๐Ÿฅ– georgisches Brot
    ๐Ÿฅฉ Fleisch und Gewürze
    ๐Ÿ’ Churchkhela – Nüsse in eingedicktem Traubensaft
    ๐Ÿท hausgemachten Wein und Tschatscha

    Ein Paradies. ๐Ÿ˜

    Und deshalb ein kleiner Hinweis an die Georgier:

    **Wenn ihr irgendwann der EU beitreten solltet, ist dieser Bazaar aber sowas von zu!** ๐Ÿšจโš ๏ธ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿ”๐Ÿšท๐Ÿ˜‚

    Bei der Art von Präsentation von Käse, Wein, Fleisch und hausgemachten Spirituosen wird Brüssel vermutlich noch vor dem ersten Beitrittsgespräch einen Untersuchungsausschuss einsetzen. ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡บ๐Ÿคฃ

    ---

    ## ๐Ÿช Der kulturelle Ausklang

    Auf dem Rückweg ins Hotel gab es noch **4 × OREO Shake**. โœ…๐Ÿช๐Ÿฅค

    Vier Fahrer.

    Vier Shakes.

    Man muss Prioritäten setzen. ๐Ÿ˜Ž

    Abends ging es ins Restaurant **Bravo**, wo wir uns erneut durch die georgische Küche gearbeitet haben. ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Die Bedienung war ebenfalls georgisch. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคญ

    Wir waren uns nicht ganz sicher, ob das jetzt kulturelle Authentizität oder einfach nur logisch war. ๐Ÿ˜‚

    Lecker war es jedenfalls. ๐Ÿ˜‹

    Zum Dessert gab es dann noch etwas **Schrauberlatein**. ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ

    Es wurde über Motorräder, Technik und vermutlich Dinge gesprochen, die kein normaler Mensch verstehen muss.

    **Schön war's.** โค๏ธ๐Ÿป

    ---

    ## ๐Ÿฉบ Der Fall Pete

    Eine Sache ist allerdings aufgefallen:

    Auf **Pete's Route** war heute erstaunlich wenig – beziehungsweise praktisch gar kein – **Offroad** enthalten. ๐Ÿ˜ณ

    Das kann natürlich Zufall sein.

    Oder ein medizinisches Problem.

    Deshalb habe ich Doc. Erich vorsorglich gebeten, Pete auf Anzeichen von **Schotter-Demenz** oder **Offroad-Amnesie** zu untersuchen. ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ๐Ÿ˜‡

    Die Symptome sind eindeutig:

    Keine Furten. ๐ŸŒŠโŒ
    Kein Geröll. ๐ŸชจโŒ
    Keine völlig unnötigen Umwege. ๐Ÿ—บ๏ธโŒ
    Keine Stelle, an der man sich fragt: **„Ist das überhaupt noch ein Weg?“** ๐Ÿค”โŒ

    Sehr bedenklich. ๐Ÿ˜ณ

    Ich befürchte allerdings, dass uns Pete morgen auf dem **Abano Pass** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”ฅ dafür alles **hundertfach zurückzahlen** wird.

    Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass genau dann niemand mehr über Schotter-Demenz lachen wird. ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ

    In diesem Sinne:

    # **GAMARJOBA! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‘‹๐Ÿ๏ธ**

    **Sieg für dich!**

    Morgen wissen wir, für wen. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿ˜‚๐Ÿ”๏ธ
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  • Tag 3 - Abano Pass

    August 18 in Georgia โ‹… โ˜€๏ธ 15 ยฐC

    2.926 Meter, ein Bremshebel und sehr viel Enduro Enduro! ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”ฅ

    Der Plan klang eigentlich ganz einfach:

    Über die **Tuschetien Road** hoch auf den **Abano Pass**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
    Mit **2.926 Metern** der höchste befahrbare Pass Georgiens. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”๏ธ

    Kann ja nicht so wild sein. ๐Ÿ˜‡

    Dann liest man bei Google ein bisschen nach und bekommt plötzlich das Gefühl, **Andreas – seines Zeichens Kartiologe ๐Ÿซ€๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ (das „t“ stimmt!) – hätte sämtliche Artikel über die Strecke persönlich verfasst.**

    Die **Pshaveli–Abano–Omalo Road** wird dort als eine der spektakulärsten und anspruchsvollsten Bergstraßen des Kaukasus beschrieben – und nebenbei als eine der gefährlichsten Straßen der Welt. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Na dann.

    **Das kann ja heiter werden.** ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿง  Mindset: Konzentration!

    Nach dem Frühstück wurde das Mindset auf **konzentriertes Fahren** gestellt. ๐Ÿง ๐Ÿ๏ธ

    Der Schotter ließ auch nicht lange auf sich warten. ๐Ÿชจ๐Ÿ’จ

    Durch Weinfelder ๐Ÿ‡๐Ÿท – so etwas hatte ich tatsächlich noch nie gesehen – ging es los. Danach Nussplantagen ๐ŸŒฐ๐ŸŒฐ๐ŸŒฐ

    **Grüße an Grit, du Nuss!** ๐Ÿ˜˜๐ŸŒฐ๐Ÿ˜‚

    Dazu Rosenfelder ๐ŸŒน, jede Menge Grünzeug ๐ŸŒฟ und anderes landwirtschaftliches Gedöns.

    Wir haben uns also langsam in den Kaukasus geschottert. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ”๏ธ

    Dann der erste kleine Dämpfer:

    **Eine Tankstelle ohne Sprit.** โ›ฝ๏ธโŒ๐Ÿ˜ณ

    Kurz die Frage:

    Sind wir falsch abgebogen und schon in Russland? ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Egal.

    Die nächste Tankstelle hatte glücklicherweise genug Saft für alle Mopeten. โ›ฝ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธโœ…

    Die Expedition konnte weitergehen.

    ---

    ## ๐Ÿชจ Kehre Nummer 1 – Doc. parkt senkrecht

    Voller Vorfreude auf den Pass schraubten wir uns Kurve um Kurve nach oben. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”„๐Ÿ๏ธ

    Der Asphalt verschwand.

    Der Schotter übernahm.

    Die Steigung nahm zu.

    Und dann…

    **ZACK!** ๐Ÿ’ฅ

    In der ersten richtig knackigen Kehre – eng, steil und mit ordentlich Anspruch – parkte **Doc. die GasGas SENKRECHT an einem Felsen.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    **WTF?!** ๐Ÿคฏ

    Wir vermuten, dass Doc. entweder eine Abkürzung zum Gipfel nehmen wollte ๐Ÿ”๏ธ oder gedanklich bereits oben angekommen war. ๐Ÿ˜‚

    Fakt ist:

    **Doc. war nicht mehr in dieser Kehre.**

    Die Maschine schon. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿชจ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ Medizinischer Zwischenbericht

    Die **Anamnese** und **Diagnose** ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ waren schnell abgeschlossen:

    ๐Ÿฉธ Blut läuft aus dem Handschuh.
    ๐Ÿง  Ego hat eine ordentliche Beule.
    ๐Ÿ›‘ Bremshebel offline.
    ๐Ÿ”Ž Ein weiterer Hebel befindet sich auf der Flucht.

    ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Ich bot Doc. zwei Möglichkeiten an:

    **Option 1:** Er bekommt meinen Handbremshebel.
    Leider passte der nicht. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    **Option 2:** Er bekommt sein Moped zurück und ich fahre mit der bereits angezählten GasGas weiter.

    Die KTM meldete sich sofort aus dem Hintergrund:

    **„NIMM DAS ANGEBOT AN! BITTE! BITTE! BITTE!“** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    **Klappe, Chantalle!** ๐Ÿ˜ค๐Ÿ˜‚

    Da Doc. glücklicherweise der Besonnenste von uns ist, wurde die Situation nüchtern analysiert.

    Und Doc. traf die vernünftigste Entscheidung:

    **Umkehren.** ๐Ÿ”„๐Ÿ๏ธ

    Zurück ins Camp.

    Im Nachhinein betrachtet: **die beste Entscheidung des Tages.** ๐Ÿ‘

    Mit einer Bremse weniger auf den Abano Pass zu fahren, wäre dann doch etwas zu viel **Harakiri auf georgischem Schotter** gewesen. ๐Ÿซฃ๐Ÿ”๏ธ

    Und außerdem:

    **Ein Moped repariert sich nicht von alleine.**

    Neuer Plan:

    Doc. stößt morgen mit repariertem Moped und Hebel für uns alle wieder zu uns. ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ

    Dann setzen wir die Tour gemeinsam fort. ๐Ÿค๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    ---

    ## โ˜๏ธ Above the Clouds

    Nach diesem kleinen technischen Intermezzo haben wir uns den Abano Pass trotzdem vorgenommen.

    Kurve für Kurve.

    Stein für Stein.

    Meter für Meter.

    Und irgendwann standen wir oben.

    **2.926 Meter!** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿคฉ๐Ÿ”ฅ

    Im **„Above the Clouds“** gab es erst einmal die absolut verdiente Rast mit Café โ˜• und Kuchen ๐Ÿฐ.

    Und ja:

    **Andreas hatte recht.** ๐Ÿ˜‚

    Der Ausblick und die **Tusheti Road** sind einfach spektakulär. ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Berge ohne Ende. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”๏ธ
    Schotter ohne Ende. ๐Ÿชจ๐Ÿชจ๐Ÿชจ
    Und irgendwo mittendrin Enduristen, die offensichtlich beschlossen haben, dass das eine gute Freizeitbeschäftigung ist. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ๏ธ Dartlo – und Pete geht auf Shakira

    Auf der anderen Seite ging es wieder runter zum Guesthouse. ๐Ÿ”๏ธโฌ‡๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Das Wetter war wirklich gut โ˜€๏ธ und wir waren erstaunlich früh zurück.

    Also kam natürlich die einzig vernünftige Frage:

    **Warum eigentlich nicht noch nach Dartlo?** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Also Ausflug **19.1** noch drangehängt. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Und spätestens dort merkte man:

    **Abano war für Pete die Pflicht.**
    **Dartlo war die Kür.** ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”ฅ

    Pete trieb die Himalayan mit einem Hüftschwung in den Berg, wie man es sonst nur von **Shakira** kennt. ๐Ÿ’ƒ๐Ÿ๏ธ

    Anstelle von

    **„Waka Waka“**

    hieß es heute:

    # **„ENDURO ENDURO!“** ๐Ÿ”ฅ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ

    Nicht zu halten.

    **Pete on Fire!** ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ”ฅ

    Dartlo liegt im **Pirikita-Tal** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช auf ungefähr **1.850–2.000 Metern Höhe** und rund **12–18 Kilometer von Omalo** entfernt. Für uns Enduristen bedeutete das vor allem: weiter hoch, weiter rein und möglichst viel Schotter unter die Räder. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Das historische Bergdorf ist berühmt für seine **alten Steinhäuser, Wehrtürme und Schieferdächer** ๐Ÿ˜๏ธ๐Ÿชจ๐Ÿฐ und gehört definitiv zu den eindrucksvollsten Ecken Tuschetiens.

    Eine Kulisse wie aus einem Mittelalterfilm – nur dass wir statt Pferden mit Enduros eingefallen sind. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ๏ธ๐Ÿฐ

    ---

    ## ๐ŸŒŠ Die Dusche von oben und unten

    Kurz vor dem Ziel kam dann noch eine Durchfahrt, die sich gewaschen hatte.

    Falsch.

    **Die uns gewaschen hat.** ๐Ÿ˜‚๐ŸŒŠ

    Die Furt war etwas länger und etwas tiefer als alle vorherigen und hatte als besonderes Upgrade noch eine **ordentliche Strömung** eingebaut. ๐ŸŒŠ๐Ÿ’จ

    Kurz gesagt:

    **Wir haben uns mal richtig nass gemacht.** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Wasser überall.

    Motorräder nass.

    Stiefel nass.

    Hosen nass.

    Würde man uns jetzt auf die Waage stellen, hätten wir wahrscheinlich gemeinsam einen Liter mehr gewogen. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ’ฆ

    ---

    ## ๐Ÿ– Zurück zum Guesthouse

    Nach einem kleinen und sowas von verdienten Imbiss in Dartlo ๐ŸฅŸ๐Ÿ–๐Ÿป ging es wieder zurück.

    Und natürlich nicht gemütlich.

    Nein.

    **ENDURO – ENDURO!** ๐Ÿคฃ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Jetzt sind wir:

    ๐Ÿ’ฆ eingenässt
    ๐ŸŒช๏ธ mit Staub gepudert
    ๐Ÿ”‹ mit leeren Akkus
    ๐Ÿ˜ต körperlich leicht angezählt
    โค๏ธ aber **glücklich**

    wieder im Guesthouse angekommen.

    Jetzt gibt es ein ordentliches georgisches Dinner ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช und anschließend werden die menschlichen und elektrischen Akkus wieder aufgeladen. ๐Ÿ”‹๐Ÿ˜ด๐Ÿป

    ---

    # **WAS FÜR EIN GEILER TAG!** ๐Ÿคฉ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    2.926 Meter Abano Pass. ๐Ÿ”๏ธ
    Schotter. ๐Ÿชจ
    Kehren. ๐Ÿ”„
    Ein Felsen. ๐Ÿชจ
    Ein Bremshebel weniger. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ
    Eine Furt zu viel. ๐ŸŒŠ๐Ÿคฃ
    Dartlo. ๐Ÿ”๏ธ
    Und Pete im **Shakira-Modus.** ๐Ÿ’ƒ๐Ÿ”ฅ

    **Shakira Shakira…**

    Ähm…

    **SORRY!**

    # **ENDURO – ENDURO!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ๐Ÿคฃ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
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  • Tag 4 - Retourn to Abano Pass

    August 19 in Georgia โ‹… โ˜€๏ธ 29 ยฐC

    ### Schlamm, Erdrutsche, fliegende Steine und endlich wieder zu viert! ๐Ÿ”๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ๏ธ

    **Return to Abano Pass!** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Ob die Strecke aus der anderen Richtung eigentlich **Kachetien-Road** heißt? ๐Ÿค”

    Keine Ahnung.

    **Ist auch egal.** ๐Ÿ˜‚

    Wir fahren einfach wieder hoch. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    ---

    ## ๐ŸŒง๏ธ Juhu – staubfrei! ๐Ÿ˜

    ### Mist – schlammige Straßen! ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Heute Morgen zeigte sich erst richtig, wie viel Glück wir gestern mit dem Wetter hatten. โ˜€๏ธ๐Ÿ€

    Beim Frühstück hatten wir zwar wieder einen herrlichen Bergblick. ๐Ÿฅโ˜•๐Ÿ”๏ธ

    Allerdings war vom Kaukasus heute nur die **vorderste Reihe Berge** zu sehen.

    Die höheren Herrschaften dahinter – inklusive **Abano Pass** – hatten sich nach den nächtlichen Niederschlägen noch gemütlich in weiße Wolken eingekuschelt. โ˜๏ธ๐Ÿ”๏ธโ˜๏ธ

    **Juhu! Staubfrei!** ๐Ÿฅณ

    …

    **Mist. Schlammige Straßen.** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Und ich muss gestehen:

    **Ich mag Schlamm überhaupt nicht.**

    Dann würde ich tatsächlich lieber **einmal mit der Hand Geschirr abwaschen.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿฝ๏ธ๐Ÿ˜‚

    Also bin ich kurz zur KTM gegangen und habe ihr die Situation erklärt.

    Ich:

    **„Noch einmal hoch und dann sind wir über den Berg.“** ๐Ÿ”๏ธ

    Die KTM:

    **„Willst mi pflanzen? Des kannst wem anderen erzählen!“** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฌ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡น

    Dann sollte ich noch das mit dem Hirsch machen. ๐ŸฆŒ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine funktioniert mittlerweile hervorragend.

    ---

    ## ๐Ÿชจ Wieder hoch – und der Kaukasus räumt auf

    Guter Dinge ging es also los. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Und die Bedingungen waren ungefähr so, wie wir sie erwartet hatten:

    **๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿซฃ**

    Meter um Meter.

    Kurve um Kurve.

    Schlamm um Schlamm.

    Wir schraubten uns wieder hoch Richtung Abano. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”„๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Mit zunehmender Höhe wurde das Wetter tatsächlich besser. ๐ŸŒฅ๏ธโžก๏ธโ˜€๏ธ

    Und irgendwann ließ sich sogar die Sonne wieder blicken. ๐ŸŒž๐Ÿ˜

    Der Kaukasus hatte offenbar beschlossen, uns heute zumindest gelegentlich durchzulassen.

    Talwärts sah die Sache allerdings etwas anders aus. ๐Ÿ˜ณ

    An den Stellen, an denen gestern bereits gearbeitet worden war, hatten sich über Nacht **neue heftige Steinschläge und Erdrutsche** breitgemacht. ๐Ÿชจ๐Ÿ’ฅ๐ŸŒง๏ธ

    Die Straße war teilweise ordentlich zugeschüttet.

    Und das ist in diesem Jahr tatsächlich ein größeres Problem.

    Die georgische Straßenbehörde hatte deshalb am **16.08.** angeordnet, dass den Pass nur noch **hochgeländegängige Fahrzeuge** befahren dürfen. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Also genau unser Beuteschema. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿšœ Der Mann mit dem Bagger

    Doc.s Status als **Nummer 1 der Expedition** ist weiterhin unangefochten. ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿ†

    Aber direkt dahinter kommt inzwischen ganz klar:

    **Der kühne Baggerfahrer.** ๐Ÿšœ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Der Kollege hatte aus einem ausgewachsenen Erdrutsch kurzerhand eine ungefähr

    **2,5 Meter breite**
    **4 Meter hohe**
    **und rund 50 Meter lange**

    halbwegs feste Rampe gezimmert. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Mit einem Bagger. ๐Ÿšœ

    Wo andere eine Straße sehen, sieht dieser Mann offenbar einfach:

    **„Da fehlt ein bisschen Straße.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Und dann baut er eine.

    Georgische Straßenbaukunst auf Enduro-Niveau. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ—๏ธ๐Ÿ๏ธ

    ---

    ## ๐ŸŒŠ Das Wasser sucht sich seinen Weg

    Eine weitere Aufgabe hatte der Regen natürlich ebenfalls hinterlassen:

    **Das ganze Wasser muss ja irgendwo hin.** ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ’ฆ

    Und weil Wasser bekanntlich immer den einfachsten Weg nimmt, hatten wir heute bei der ersten Furt einen etwas anderen Charakter als gestern. ๐ŸŒŠ

    Gestern:

    **handzahm.** ๐Ÿฅฐ

    Heute:

    **leicht aufbrausend.** ๐Ÿ˜ค๐ŸŒŠ

    Die Furt hat mich direkt persönlich begrüßt und dabei gleich **Schritt und Stiefel nass gemacht.** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’ฆ๐Ÿ˜‚

    Na danke.

    ---

    ## ๐Ÿ“ธ Influencer vs. drei Enduros

    An der Furt dann das komplette Medienaufgebot. ๐Ÿ˜‚

    Influencer. ๐Ÿ“ธ
    YouTuber. ๐ŸŽฅ
    TikToker. ๐Ÿ“ฑ
    Kamera gezückt. ๐Ÿ‘€

    Alle lauerten nur auf **DEN EINEN Fehler**.

    Das Ziel:

    Followerzahlen in neue Sphären katapultieren. ๐Ÿš€๐Ÿ“ˆ๐Ÿคฃ

    Liebe Freunde:

    **Den Speicherplatz habt ihr umsonst belegt.** ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    Ohne Fehler.

    Fast synchron.

    Drei Mopeten.

    Eine Furt.

    **Rein. ๐ŸŒŠ**
    **Durch. ๐Ÿ๏ธ**
    **Raus. ๐Ÿ’จ**

    Das sah fast schon professionell aus. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ‘Œ

    Fast. ๐Ÿค๐Ÿ˜‚

    Das Wasser fand unseren Weg übrigens ebenfalls ziemlich cool und beschloss deshalb, ihn gleich mit uns gemeinsam talwärts zu nehmen. ๐ŸŒŠ๐Ÿ๏ธโฌ‡๏ธ

    **Genau das wollte ich … nicht.** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Also sind wir wenigstens **staubfrei** ins Tal gefahren.

    Mission erfüllt. ๐Ÿ˜‡

    ---

    ## ๐Ÿฆ Unten wird's sommerlich

    Unten angekommen erwarteten uns knapp **30 Grad Celsius**. โ˜€๏ธ๐Ÿฅต

    Nach Schlamm, Wolken und kaltem Bergwasser fühlte sich das ungefähr so an, als hätten wir versehentlich das Land gewechselt. ๐Ÿ˜‚

    Also:

    **Eis!** ๐Ÿฆ๐Ÿ˜Ž

    Keine Diskussion.

    ---

    ## ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ Der Teamarzt kehrt zurück

    Ein paar Kilometer später war es dann endlich soweit:

    **Wir trafen Doc. wieder!** ๐Ÿฅณ๐Ÿ๏ธ

    Gut gelaunt. ๐Ÿ˜Ž
    Gut riechend. ๐ŸŒธ๐Ÿ˜‚

    Wahrscheinlich hatte er in der Zwischenzeit sogar Gelegenheit für eine Dusche. ๐Ÿšฟ๐Ÿคฃ

    Egal.

    Die Freude war riesig. โค๏ธ

    Und vor allem:

    **Wir haben endlich wieder einen Arzt im Team!** ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ๐Ÿ๏ธ

    Oder besser:

    **Teamarzt.**

    Wer weiß das schon. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Jedenfalls ist die medizinische Versorgung der Expedition wieder hergestellt.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass wir jetzt vernünftiger werden, ist allerdings weiterhin verschwindend gering. ๐Ÿ˜‡๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿงบ Wellness für Mensch und Moped

    Den Rest des Tages haben wir dann ganz der Regeneration gewidmet. ๐Ÿง˜‍โ™‚๏ธ๐Ÿ”‹

    Wäsche waschen. ๐Ÿงบ
    Mopeten-Wellness. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿงผ
    Kette bürsten. ๐Ÿ”ง
    Leichtes Peeling. โœจ
    Einölen. ๐Ÿ›ข๏ธ

    Die Mopeten kannten diese Behandlung von Slava offenbar überhaupt nicht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Jetzt wissen sie wenigstens, wie sich Wellness anfühlt.

    Danach noch ein bisschen im Schatten sitzen. ๐ŸŒณ๐Ÿ˜Ž

    Beine hoch.

    Kaltgetränk in Reichweite. ๐Ÿป

    Und einfach die Eindrücke der letzten Tage ein bisschen sacken lassen. ๐Ÿ”๏ธโค๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿท Morgen wieder zu viert!

    Heute Abend geht es noch zum Dinner in die Stadt. ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Und morgen ist es dann endlich wieder soweit:

    **Die komplette Expedition ist wieder vereint.** ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Vier Fahrer.

    Vier Mopeten.

    Ein Arzt.

    Und vermutlich weiterhin **kein vernünftiger Plan.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Aber genau so soll es sein.

    # **Georgian Gravel Games –

    morgen wieder im Viererpack!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”ฅ

    **Gamarjoba!** ๐Ÿ‘‹๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
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  • TAG 5 โ€“ ARDOTI VALLEY ROAD

    August 20 in Georgia โ‹… โ›… 15 ยฐC

    ### Endlich wieder zu viert – und dann kam Schlamschetien! ๐Ÿ๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿชจ

    Heute war es endlich wieder soweit:

    **Die Expedition ist wieder komplett!** ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Vier Fahrer.
    Vier Mopeten.
    Ein Doc. ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ
    Und damit wieder ausreichend medizinische Kompetenz für die kommenden Fehlentscheidungen. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Zum Auftakt ging es noch kurz in unser **Lieblingscafé** โ˜•๐Ÿฅ – schließlich braucht auch ein Endurofahrer eine solide Grundlage, bevor er sich freiwillig in den Kaukasus verabschiedet.

    Danach Mopeten volltanken โ›ฝ๏ธ๐Ÿ๏ธ, Helm auf ๐Ÿช–, Handschuhe an ๐Ÿงค und los.

    ---

    ## ๐Ÿ›ฃ๏ธ 33 Kilometer geradeaus – dann wurde es verdächtig

    Die ersten **33 Kilometer** gingen erstaunlicherweise fast nur geradeaus.

    Dann:

    **Die erste Kurve.** ๐Ÿ”„

    Und danach:

    **Noch eine.**

    Und noch eine.

    Und noch eine. ๐Ÿ˜ณ

    Ein sicheres Zeichen dafür, dass man sich langsam in die Berge schraubt. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Kurzer Stopp.

    Jacken an.

    Und dann fiel dieser eine Satz:

    > **„Viel schlimmer als Tusheti Road wird’s wahrscheinlich nicht!“**

    ๐Ÿšจ๐Ÿšจ๐Ÿšจ **ALARM!** ๐Ÿšจ๐Ÿšจ๐Ÿšจ

    Sofort verließ ungefähr ein Pfund Körpermasse durch den Hinterausgang den Körper und veränderte damit schlagartig den Schwerpunkt der Motorrad-Kombi. ๐Ÿซฃ๐Ÿ’ฉ๐Ÿ๏ธ

    Denn jeder kennt sie:

    ### **Pete’s Classics™**

    * **„Nur mal schnell zur Tanke.“** โ›ฝ๏ธ
    * **„Was Leichtes zum Aufwärmen.“** ๐Ÿ˜‡
    * **„Auf YouTube sah das leicht aus.“** ๐Ÿ“ฑ๐Ÿ˜‚

    Daraus ergibt sich für die heutige Expedition folgende Prognose:

    **Überleben:** erwünscht. โค๏ธ
    **Ankommen:** möglich. ๐Ÿ
    **Kratzer am Moped:** wahrscheinlich. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿฉน
    **Kratzer am Ego:** ziemlich sicher. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ’ฅ
    **Garantie auf irgendetwas:** **keine.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## โฑ๏ธ Gegen die Zeit

    Wir waren heute etwas gegen die Uhr unterwegs.

    Der Regen ๐ŸŒง๏ธ war angekündigt und unser Ziel lag mitten in den Bergen. ๐Ÿ”๏ธ

    Also hieß es:

    **Vor dem Regen oben sein!**

    In der Zivilisation noch einmal vollgetankt. โ›ฝ๏ธ

    Danach wurde es ernst:

    **Die nächsten 250 Kilometer keine Tankstelle.** ๐Ÿ˜ณ

    Also Tank voll, Hirn auf Enduro-Modus und ab auf die **Ardoti Valley Road**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Der Asphalt wich dem Schotter. ๐Ÿชจ

    Und tatsächlich sah es zunächst so aus, als würde unser Zeitplan funktionieren.

    **Mutter Natur beobachtete das Ganze.** ๐Ÿ‘€๐ŸŒง๏ธ

    Und wartete.

    ---

    ## ๐ŸŒŠ Mutter Natur sagt: NÖ!

    Dann:

    **BAAAAAAAM!** ๐Ÿ’ฅ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿชจ

    Kurz vor uns verschüttete eine Schlammlawine die Straße – und die darauf befindlichen Autos gleich mit. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ

    Bis zur Nabe im Schlamm.

    **Kein Weiterkommen.**

    **No way.** ๐Ÿšซ๐Ÿ๏ธ

    Eine Raupe ๐Ÿ›๐Ÿšœ machte sich oberhalb des Weges daran, einen neuen Weg anzulegen.

    Sehr löblich.

    Sehr engagiert.

    Sehr georgisch.

    Doch Mutter Natur hatte auch dafür nur ein müdes Lächeln übrig. ๐Ÿ˜

    **Wasser marsch!** ๐ŸŒŠ

    Der neue Weg wurde kurzerhand ebenfalls überschwemmt.

    Für **acht schwere Reiseenduros** mit ähnlichem Ziel war die Sachlage ziemlich eindeutig:

    # **END OF THE ROAD.** ๐Ÿ›‘๐Ÿ๏ธ

    Umkehren.

    Vernunft.

    Sicherheit.

    Erwachsene Entscheidungen.

    …

    Bis natürlich einer sagen musste:

    > **„Wer gut fahren kann, kommt VIELLEICHT – und mit VIEL GLÜCK – doch irgendwie durch.“**

    ๐Ÿ˜ณ

    Das hatte auf Pete’s Himalayan ungefähr die Wirkung eines Anlassers.

    **BRRRAAAP!** ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ SCHLAMSCHETIEN → MATSCHIKISTAN

    Also los.

    Auf dem Pass **Enduristan** von **Schlamschetien nach Matschikistan**. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฃ

    Der Boden hatte inzwischen ungefähr die Konsistenz von **kniehohem Schokopudding**. ๐Ÿซ๐ŸŒง๏ธ

    Nur ohne Schokolade.

    Dafür mit Steinen.

    Und reichlich.

    Pete rief noch kurz:

    > **„Halt etwas Abstand!“**

    Wenige Sekunden später war das Bild weg. ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Warum?

    Weil Pete offensichtlich beschlossen hatte, dass die Hinterradtraktion völlig überschätzt wird.

    **Gas auf. ๐Ÿ’จ**
    **Schlamm hoch. ๐ŸŒช๏ธ**
    **Sicht weg.**

    Endurofahren in der Kategorie **„Blindflug mit eingeschränkter Schlammerkennung“**. ๐Ÿ˜‚

    Aber egal.

    Einer nach dem anderen.

    Mit mehr oder weniger Gas. ๐Ÿ’จ

    Mit mehr oder weniger Kontrolle. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Und mit mehr oder weniger Auswurf. ๐ŸŒช๏ธ๐Ÿ’ฉ๐Ÿ˜‚

    Doc. würde dazu vermutlich fachlich korrekt **Sputum oder Expektoration** sagen. ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฉบ๐Ÿคฃ

    Wir dagegen nannten es einfach:

    **„GEIL!“** ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚

    Und so haben wir diese vermutlich abgefahrensten **200 Meter der bisherigen Tour** gemeistert. ๐Ÿ’ฏ๐Ÿ๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ”ฅ

    ---

    ## ๐Ÿ”๏ธ Ardoti Valley – plötzlich Pamir!

    Als Belohnung öffnete sich danach das **Ardoti-Tal** vor uns.

    Und plötzlich:

    **PAMIR-HIGHWAY-VIBES!** ๐Ÿคฉ๐Ÿ”๏ธ

    Rechts und links hohe Felswände ๐Ÿชจ๐Ÿ”๏ธ und – meistens – direkt neben der Strecke ein rauschender Fluss. ๐ŸŒŠ

    Die Landschaft war einfach nur brutal schön. ๐Ÿคฉ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Man fährt durch dieses Tal und denkt sich:

    **„Okay… dafür sind wir hier.“** โค๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Genau diese Momente sind der Grund, warum man sich vorher freiwillig durch Schlamm, Geröll und sonstige geologische Unverschämtheiten arbeitet. ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## โ›ฐ๏ธ Hebel auf den Tisch!

    Gegen Nachmittag hieß es dann noch einmal:

    **Höhenmeter machen!** ๐Ÿ“ˆ๐Ÿ”๏ธ

    Auf kurzer Strecke ging es ordentlich nach oben.

    Oder anders formuliert:

    # **HEBEL AUF DEN TISCH!** ๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Die Mopeten durften zeigen, was sie können.

    Und wir kamen schließlich oben im **Ardoti Guesthouse** an. ๐Ÿก๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Dort gab es:

    **Ankommerbier.** ๐Ÿป๐Ÿคฉ

    Und zwar eines von der Sorte, das man sich nicht bestellt, sondern sich **verdient** hat.

    ---

    ## ๐Ÿ† Das Lob des Chefs

    Pete schaute uns an, schaute unsere Mopeten an und sagte sinngemäß:

    > **„Habt ihr gut gemacht. Ich selbst bin sowas im Leben noch nicht gefahren.“**

    ๐Ÿ˜ณ

    **WOW.**

    Das nehmen wir natürlich gerne mit. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ’ช๐Ÿป

    **Dankeschön!** ๐Ÿ™๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Wenn Pete, der fast alle Bedingungen kennt, sagt, dass er so eine Strecke selbst noch nicht gefahren ist, fühlt sich das ungefähr so an wie ein Ritterschlag. ๐Ÿ†๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐ŸŒ„ Feierabendmodus

    Jetzt lassen wir erst einmal alles abfallen.

    Stiefel aus. ๐Ÿฅพ
    Helm weg. ๐Ÿช–
    Klamotten trocknen. ๐Ÿ’ฆ
    Bier in die Hand. ๐Ÿป

    Und dann:

    **Berge anschauen.** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‘€

    Wer zuerst zwinkert, hat verloren. ๐Ÿ˜‚

    Heute war für uns alle ein ganz großes:

    # **GAMARJOBA! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช**

    **Sieg für uns!** ๐Ÿ†๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ

    Und das Sahnehäubchen:

    **Unser Quartett ist wieder vollständig.** ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Vier Fahrer.

    Vier Enduros.

    Ein Doc.

    Unzählige dumme Ideen - wie die Schaukel des Todes!

    Und eine ziemlich gute Zeit. โค๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    **Georgian Gravel Games – wir sind angekommen.**

    Zumindest für heute. ๐Ÿ˜‡

    Denn morgen gibt es bestimmt wieder einen Satz wie:

    **„Das sieht auf der Karte eigentlich ganz einfach aus …“** ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ
    Read more

  • Tag 6 Georgische Heerstrasse / S3

    August 21 in Georgia โ‹… โ˜€๏ธ 17 ยฐC

    Viertausender-Frühstück, russischer Transit und ein bisschen asphaltierter Luxus ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Der Morgen begann geradezu unanständig schön. ๐Ÿคฉ๐Ÿ”๏ธ
    Herrliche Bergluft, Temperaturen im einstelligen Bereich ๐ŸŒก๏ธ๐Ÿฅถ – also genau das Wetter, bei dem ein Endurofahrer morgens erst einmal überlegt, ob er wirklich freiwillig aus dem Schlafsack kriechen möchte. ๐Ÿ˜‚
    Dafür hatten wir beim Frühstück gleich zwei Viertausender als Zuschauer:
    ๐Ÿ”๏ธ Tebulosmta
    ๐Ÿ”๏ธ Mta Shani
    Wenn schon Frühstück, dann bitte mit Bergpanorama auf Expeditionsniveau. ๐Ÿ˜Žโ˜•๐Ÿฅ
    Dazu wieder Honig ๐Ÿฏ, Marmelade ๐Ÿ“ und allerlei andere Leckereien aus eigener Produktion.
    Georgisches Frühstück:
    Kalorien rein. ๐Ÿ”‹
    Klamotten an. ๐Ÿ๏ธ
    Überleben sichern. ๐Ÿ˜‡
    ๐Ÿ๏ธ Raus aus dem Ardoti-Tal
    Bei bestem Wetter und bester Laune machten wir uns auf den Rückweg aus dem Ardoti-Tal. โ˜€๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Der Erdrutsch ๐Ÿ›ฃ๏ธ sah tatsächlich noch ziemlich genauso aus wie gestern.
    Also keine neue Überraschung.
    Das ist im Offroad-Business schon fast Wellness. ๐Ÿ˜‚
    Mopeds drüber, Gas dosiert, Schwerpunkt nach hinten, Hirn möglichst eingeschaltet – und:
    Durch! ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ’ช๐Ÿป
    Die Enduros hatten heute Morgen offenbar beschlossen, ihre Daseinsberechtigung noch einmal eindrucksvoll zu bestätigen. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ
    Nach rund 120 Kilometern dann:
    Tanke! โ›ฝ๏ธ
    Benzin rein, Flüssigkeit in den Fahrer, kurze Schrauberbesprechung und weiter.
    Denn jetzt wartete die:
    ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช GEORGISCHE HEERSTRASSE – S3 ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    ๐Ÿ›ฃ๏ธ Asphalt! Asphalt! ASPHALT! ๐Ÿ˜ณ
    Nach den letzten Tagen Schotter, Schlamm und Geröll war die S3 zunächst fast schon irritierend.
    Asphalt. ๐Ÿ˜ณ
    Breit.
    Glatt.
    Markiert.
    Mehrere Fahrspuren.
    Fast schon dekadent. ๐Ÿ˜‚
    Die S3 ist allerdings nicht irgendeine kleine Landstraße, sondern die wichtigste Verbindung Richtung Russland ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ.
    Und das merkt man.
    Autos. ๐Ÿš—
    Busse. ๐ŸšŒ
    Lkw. ๐Ÿš›
    Wohnmobile. ๐Ÿš
    Touristen. ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ‘ฉ‍๐Ÿ‘ง‍๐Ÿ‘ฆ
    Und wahrscheinlich irgendwo dazwischen ein Russe mit einem Kamaz, der uns für stehende Hindernisse hält. ๐Ÿ˜‚

    โ›ช๏ธ Gergeti – der Pflichttermin
    Eigentlich wollten wir natürlich noch zur berühmten Gergeti-Dreifaltigkeitskirche (Tsminda Sameba). โ›ช๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Die Kirche liegt spektakulär auf ungefähr 2.170 Metern Höhe – und vis-à-vis thront der Kasbek mit über 5.000 Metern Höhe. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ˜ณ
    Also:
    Kirche. โ›ช๏ธ
    Berg. ๐Ÿ”๏ธ
    Postkartenmotiv. ๐Ÿ“ธ
    Georgien-Fahne. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Alles vorhanden.
    Nur leider auch:
    Touristen.
    Und zwar nicht drei.
    Nicht zehn.
    Sondern offenbar die komplette touristische Division. ๐Ÿ˜‚
    Wir haben deshalb die taktisch überlegene Offroad-Variante gewählt:
    Nicht mitten rein.
    Sondern:
    ๐Ÿ“ธ Foto aus sicherer Entfernung
    ๐Ÿ‘€ kurz staunen
    ๐Ÿ๏ธ wieder weg
    Man muss schließlich nicht überall dort stehen, wo auch ein Reisebus stehen kann. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ
    โ˜•๏ธ Stepantsminda – Endurofahrer im Zivilmodus
    Unten in Stepantsminda angekommen, gönnten wir uns erst einmal Kaffee und Kuchen. โ˜•๐Ÿฐ
    Das ist nach mehreren Tagen Hardcore-Offroad ungefähr das Äquivalent zu einer Werksinspektion:
    Fahrer braucht Kaffee.
    Fahrer bekommt Kuchen.
    Fahrer funktioniert wieder. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ”ง๐Ÿ˜‚
    Und so langsam wurde uns bewusst:
    Wir waren heute tatsächlich auf einer richtigen Straße unterwegs.
    Kein Schotter.
    Kein Matsch.
    Keine Furt.
    Keine Erdrutsch-Rampe.
    Fast schon langweilig. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    ๐Ÿ”๏ธ Gudauri – und wieder zurück ins Gebirge
    Anschließend ging es wieder zurück Richtung Gudauri. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
    Vorbei am Gudauri Friendship Monument. ๐Ÿ›๏ธ๐Ÿ”๏ธ
    Ein beeindruckendes Bauwerk mit grandiosem Blick über die Berge.
    Denn auch ein Endurofahrer muss gelegentlich kulturelle Bildung vortäuschen. ๐Ÿ˜‚
    Danach weiter zum Hotel Sunny Hill. ๐Ÿจ๐ŸŒ„
    ๐Ÿท Feierabend für Mensch und Maschine
    Nach den letzten Tagen mit:
    ๐Ÿชจ Schotter
    ๐ŸŒŠ Furten
    ๐ŸŒช๏ธ Schlammschlachten
    ๐Ÿ”๏ธ Höhenmetern
    ๐Ÿšœ Erdrutschen
    ๐Ÿ’ฉ Pete’s spontaner Streckeninterpretation
    war heute tatsächlich ein etwas entspannterer Tag.
    Jetzt suchen wir uns noch eine ordentliche Futterstelle. ๐Ÿฅ˜๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช
    Denn auch wenn die Mopeten heute weitgehend auf Asphalt cruisen durften:
    Die Fahrer brauchen dringend Nachschub. ๐Ÿ˜‚
    Also wird heute Abend wieder ordentlich georgisch gespeist, angestoßen ๐Ÿป und der Tag stilvoll beendet.
    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช GEORGIAN GRAVEL GAMES – TAG 6
    Heute:
    ๐Ÿ”๏ธ Zwei Viertausender beim Frühstück
    ๐Ÿชจ Erdrutsch erfolgreich bezwungen
    โ›ฝ๏ธ Tankstopp nach 120 km
    ๐Ÿ›ฃ๏ธ Georgische Heerstraße / S3
    ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ Russische Grenze in Sichtweite
    โ›ช๏ธ Gergeti-Dreifaltigkeitskirche bestaunt
    ๐Ÿ”๏ธ Kasbek bewundert
    โ˜•๏ธ Kaffee & Kuchen vernichtet
    ๐Ÿจ Gudauri erreicht
    Und das Wichtigste:
    Alle vier Mopeten noch fahrbereit. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Alle vier Fahrer noch einigermaßen funktionstüchtig. ๐Ÿ˜‡
    Das kann man nach sechs Tagen Kaukasus durchaus als vollen Expeditionserfolg verbuchen. ๐Ÿ†๐Ÿคฃ
    Morgen darf dann gerne wieder jemand sagen:
    „Da vorne gibt’s eine kleine Abkürzung …“
    ๐Ÿšจ๐Ÿซฃ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
    Read more

  • Tag 7 HeerstraรŸe, Hรคuserkampf & Hรถhlenparty

    August 22 in Georgia โ‹… ๐ŸŒฌ 28 ยฐC

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช TAG 7 – S3, Volkstheater & Felsenstadt

    ### Häuserkampf auf georgisch, russischer SUV-Endurokurs und 2.000 Jahre alte Steine ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ

    Heute saßen wir bereits um **07:00 Uhr auf den Bikes.** โฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    **Moment… nicht alle!** ๐Ÿค”

    Einer fehlte.

    Wahrscheinlich hatte der **Fön geklemmt**. ๐Ÿ’จ๐Ÿคฃ

    Oder die Morgenroutine war ausnahmsweise wichtiger als die Expedition. Man weiß es nicht. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Egal.

    **07:05 Uhr – Abmarsch!**

    Dachten wir.

    Wir hatten allerdings die Rechnung **ohne die Wirtin** gemacht. ๐Ÿ˜ณ

    ---

    ## ๐Ÿšจ HOTEL-ALARM – ZECHPRELLER GESICHTET! ๐Ÿšจ

    Die Wirtin dachte offenbar, wir wollten uns **stiften gehen**. ๐Ÿƒ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’จ

    Und da sie die Begriffe

    **Zechpreller, Halsabschneider, Hoteldiebe und internationale Frühstücksflüchtlinge**

    nicht auf Deutsch zur Verfügung hatte, bekamen wir die komplette Anklage kurzerhand auf **Georgisch – Muttersprache Level A+++**. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ—ฃ๏ธ๐Ÿ’ฅ

    Sehr dynamisch vorgetragen.

    Mit Gestik.

    Mimik.

    Und eindeutigem Körpereinsatz. ๐Ÿ˜‚

    Wir verstanden zwar kein Wort, wussten aber sofort:

    **Hier läuft gerade etwas nicht ganz rund.** ๐Ÿซฃ

    Zur Sicherheit wurden wir dann gleich **auf dem Parkplatz abkassiert.** ๐Ÿ’ถ๐Ÿ˜‚

    Ich hatte uns vorsichtshalber schon vorher bei der Mutter der Wirtin abgemeldet.

    Die saß gegenüber im Garten ๐ŸŒณ und hatte offenbar den **Spaß ihres Lebens**. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Familienunterhaltung am frühen Morgen:

    **Vier deutsche Endurofahrer versuchen, eine georgische Wirtin davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich bezahlen wollen.**

    Netflix hätte dafür vermutlich eine Serie gemacht. ๐Ÿ“บ๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿ›ฃ๏ธ Zurück auf die S3 – willkommen im Häuserkampf

    Nachdem die finanzielle Angelegenheit geklärt war, ging es zurück auf die **S3**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Und jetzt wurde es interessant.

    Der Verkehr Richtung ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ hatte **noch einmal ordentlich zugelegt.**

    Es hatte heute ein bisschen etwas von:

    # **HÄUSERKAMPF.** ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ณ

    Nur ohne Häuser.

    Dafür mit:

    ๐Ÿš› LKW
    ๐Ÿš— Autos
    ๐Ÿš™ SUVs
    ๐ŸšŒ Reisebussen
    ๐Ÿ๏ธ vier Enduros
    und sehr viel georgisch-russischer Improvisationskunst.

    Wir kämpften uns **Tür für Tür** nach vorne.

    Oder besser:

    **Spiegel um Spiegel.** ๐Ÿ˜ณ

    Jeder Meter wurde taktisch erarbeitet.

    ---

    ## ๐Ÿš› Der Tunnel – Bühne frei fürs Volkstheater

    Dann im Tunnel:

    **Zwei LKW.**

    **Eine Fahrbahn.**

    **Keine Chance, dass beide gleichzeitig durchkommen.**

    Und selbstverständlich war:

    **immer der andere schuld.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Das gehört international offenbar zum Beruf des LKW-Fahrers.

    Dann kam noch eine ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ Fahrerin auf die glorreiche Idee:

    **„Mein SUV kann bestimmt auch Enduro.“**

    Also hinter uns mit in die Gegenspur. ๐Ÿš™๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜‚

    Und genau in diesem Moment:

    **LKW Nummer 3.** ๐Ÿš›

    **Reoin de va bleu!**

    Oder in der international verständlichen Verkehrssprache:

    # **„ES GEHT NICHT MEHR!“** ๐Ÿ˜‚

    Und plötzlich war es da:

    ## ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช DAS GROSSE VOLKSTHEATER IM TUNNEL

    Vorhang auf. ๐ŸŽญ

    Wir hatten natürlich **Logenplätze.** ๐Ÿฟ๐Ÿคฃ

    Es wurden allerlei Höflichkeiten, Komplimente und vermutlich auch kleine touristische Grußbotschaften ausgetauscht. ๐Ÿ˜‡๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Tonlage:

    **freundlich.**

    Lautstärke:

    **sehr freundlich.**

    Gestik:

    **außerordentlich freundlich.** ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    Nach einer gewissen Zeit war das internationale Diplomatieprogramm beendet und der Verkehr setzte sich wieder in Bewegung.

    **Georgien lebt.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ”๏ธ Freundschaftsdenkmal – diesmal ohne Menschenmassen

    Unser Ziel:

    Das **Friendship Monument** bei Gudauri.

    Und zwar mit der leisen Hoffnung:

    **Vielleicht sind früh morgens nicht eine Million Touristen da.** ๐Ÿซฃ

    Und siehe da:

    **Der Plan ging auf!** ๐Ÿ˜ณ

    Nur ein paar einzelne verirrte Reisende.

    Und:

    **wir vier.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Also konnten wir uns das Denkmal tatsächlich in Ruhe anschauen, ein bisschen herumstromern und die Aussicht auf uns wirken lassen. ๐Ÿ‘Œ๐Ÿป๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Kein Reisebus im Nacken.

    Kein Selfie-Stau.

    Keine Drohne im Gesicht.

    Einfach:

    **Kaukasus.**

    Und wir mittendrin. โค๏ธ๐Ÿ”๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿณ Zurück zur Wirtin – Frieden geschlossen

    Danach ging es zurück ins Hotel. ๐Ÿจ

    Und siehe da:

    Die Wirtin hatte sich wieder beruhigt. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ˜‚

    Offenbar waren wir inzwischen von **internationalen Finanzkriminellen** wieder zu **zahlenden Gästen** aufgestiegen.

    Als Zeichen der Versöhnung wartete ein richtig gutes georgisches Frühstück auf uns. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿณ๐Ÿž๐Ÿง€๐Ÿฏ

    Wir haben natürlich alles aufgegessen.

    **Diplomatie kann so einfach sein.** ๐Ÿค๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ Transfer-Etappe Richtung Gori

    Frisch gestärkt ging es an die nächste Aufgabe:

    **Transfer-Etappe nach Gori.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Heute keine große Schotter-Orgie.

    Heute Kilometer machen.

    Die Sonne hingegen hatte offenbar beschlossen, uns persönlich zu testen. โ˜€๏ธ๐Ÿฅต

    Je näher wir Gori kamen, desto mehr wurde aus

    **„angenehm warm“**

    ein

    **„Wer hat eigentlich die Heizung auf Anschlag gestellt?“** ๐Ÿฅต๐Ÿ”ฅ

    Als wir schließlich bei 33 Grad ankamen, waren wir entsprechend froh, dass die Zimmer bereits fertig waren.

    Also:

    **Raus aus den Klamotten!** ๐Ÿ‘•๐Ÿ’จ

    **Ab unter die Dusche!** ๐Ÿšฟ๐Ÿคฃ

    Endurofahrer können erstaunlich schnell werden, wenn es um eine Dusche geht.

    Bei einer Furt diskutieren wir noch.

    Bei einer Dusche:

    **Weltrekord.** ๐Ÿ†๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿ›๏ธ Gori & Uplistsikhe

    Später ging es wieder raus.

    Diesmal allerdings ohne Mopeten.

    Wir nehmen **Gori** zu Fuß unter die Lupe. ๐Ÿ‘€๐Ÿ™๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Und natürlich darf ein weiterer historischer Höhepunkt nicht fehlen:

    ## ๐Ÿชจ UPLISTSIKHE

    Die rund **2.000 Jahre alte Felsenstadt**. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ›๏ธ๐Ÿชจ

    In den Fels gehauene Räume, Wege, Höhlen und Strukturen – und überall der Gedanke:

    **Die Jungs hier hatten offenbar schon vor 2.000 Jahren keine Lust auf Neubaugebiete.** ๐Ÿ˜‚

    Stattdessen:

    **Berg nehmen.**

    **Loch rein.**

    **Fertig ist das Haus.** ๐Ÿชจ๐Ÿ ๐Ÿคฃ

    Irgend so ein Schlaupilz kam dann allerdings auf die Idee, oben in den Fels zu hauen, obwohl der Fels ja praktischerweise bis ganz runter geht. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚
    Das Ergebnis:
    Schweiß marsch! ๐Ÿ’ฆ๐Ÿšฟ
    Und damit mussten wir alle eine zweite Dusche nehmen. ๐Ÿงผ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Da heißt es immer:
    „Offroader sind dreckig.“
    Stimmt gar nicht! ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Wir sorgen regelmäßig höchst professionell für unsere persönliche Fahrzeug- und Fahrerwäsche. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿงผ๐Ÿ’ฆ

    Ein beeindruckender Ort und definitiv ein krasser Kontrast zu unseren bisherigen Bergabenteuern. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ชโค๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿท Abendliche Lagebesprechung

    Am Abend dann natürlich noch die obligatorische:

    # **LAGEBESPRECHUNG.** ๐Ÿ—บ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿท

    Wie immer unter streng wissenschaftlichen Bedingungen:

    ๐Ÿฅ˜ georgisches Essen
    ๐Ÿท georgische Getränke
    ๐Ÿ—บ๏ธ Kartenmaterial
    ๐Ÿค” fragwürdige Streckenentscheidungen
    ๐Ÿ˜‚ und mindestens einer, der sagt:

    **„Das müsste eigentlich gehen.“**

    Damit wäre die Planung für morgen praktisch abgeschlossen. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ TAG 7 – FAZIT

    ๐Ÿšจ Hotel-Alarm überlebt
    ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ S3-Häuserkampf überlebt
    ๐Ÿš› Tunnel-Volkstheater erlebt
    ๐Ÿ”๏ธ Friendship Monument fast menschenleer genossen
    ๐Ÿณ Wirtin wieder versöhnt
    โ˜€๏ธ Gori bei vollem Sonnenbeschuss erreicht
    ๐Ÿšฟ Dusche 1 erfolgreich absolviert
    ๐Ÿชจ 2.000 Jahre alte Felsenstadt erkundet
    ๐Ÿšฟ Dusche 2 erfolgreich absolviert
    ๐Ÿฅ˜ Lagebesprechung erfolgreich durchgeführt

    Und das Wichtigste:

    **Unser Quartett ist immer noch komplett.** ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Ein weiterer schöner Tag im Rahmen der:

    # **GEORGIAN GRAVEL GAMES** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”ฅ๐Ÿ๏ธ

    **Vier Enduros.
    Vier Fahrer.
    Null Langeweile.**

    Und langsam beschleicht uns der Verdacht:

    **Wir könnten tatsächlich noch heil nach Hause kommen.** ๐Ÿ˜‡

    Was natürlich bedeutet, dass morgen garantiert etwas passiert. ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
    Read more

  • GELATI, DAS GEBROCHENE VERSPRECHEN

    Heute sollte es **Gelati** geben.

    **GEIL!** ๐Ÿจ๐Ÿ˜

    Italienische Eiscreme! ๐Ÿ‡ฎ๐Ÿ‡น
    Und wegen des **„i“ am Ende** sogar noch in der Mehrzahl! ๐Ÿคฉ๐Ÿคฃ

    Also starteten wir bei strahlendem Sonnenschein โ˜€๏ธ bester Laune und mit einer klaren Mission:

    # **GELATI! ๐Ÿฆ๐Ÿฆ๐Ÿฆ**

    Die Mopeten schnurrten, die Fahrer waren motiviert und Kurve für Kurve, Kilometer für Kilometer arbeiteten wir uns unserem vermeintlichen Eisglück entgegen. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ”๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿง  Zwei Georgier, vier Bekloppte und eine kurze Anamnese

    Bei einem Trinkstopp wurden wir von zwei Georgiern ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช angesprochen – vermutlich Vater und Sohn.

    Zunächst wollten sie uns lediglich einen guten Tipp geben.

    Blöd nur:

    **Wir kamen gerade den Berg herunter, auf den sie uns hochschicken wollten.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Als wir dann erzählten, was wir bereits gefahren waren und was wir noch so vorhatten, folgte bei beiden synchron:

    ๐Ÿ‘‰ **Finger an die Stirn.**

    Keine Übersetzung erforderlich. ๐Ÿ˜‚

    Der Junior – ungefähr 40 Jahre alt – konnte überhaupt nicht glauben, dass man aktuell nach **Dartlo und Ardoti** fahren kann.

    Und schon gar nicht:

    **auf zwei Rädern.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Der Vater erklärte ihm dann offenbar, dass früher im Sommer manchmal Expeditionen dorthin geglückt seien.

    **Aber eben auch nur manchmal.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    Damit war unsere medizinische Fremdanamnese abgeschlossen.

    Diagnose:

    **„Die Deutschen haben einen an der Waffel.“**

    Prognose:

    **„Mal schauen, wie weit.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Der Vater zelebrierte anschließend georgische Gastfreundschaft und spendierte uns allen Cola. ๐Ÿฅค๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ชโค๏ธ

    Die Rechnung wurde anschließend auf einem alten hölzernen **Abakus** ๐Ÿงฎ von einer Dame zusammengezählt, die vermutlich schon persönlich mit Stalin über die Mehrwertsteuer verhandelt hatte.

    Anschließend wurde das Ergebnis sicherheitshalber noch in einen Taschenrechner eingegeben, damit **wir** die Zahlen auch lesen konnten. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    Georgische Buchhaltung:

    **Abakus → Taschenrechner → Vertrauen.** ๐Ÿงฎโžก๏ธ๐Ÿ“ฑโžก๏ธ๐Ÿ™๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿšง „ON NE PASSE PAS!“ – DIE MAGINOT-LINIE VON GEORGIEN

    Weiter ging's.

    Und plötzlich:

    # **STOP!** ๐Ÿšจ

    Eine Schranke.

    Dahinter ein ziemlich sperriger, großer Typ. ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ˜ณ

    Offensichtlich ehemaliger Spezialist der:

    ## **Maginot-Linie.**

    Seine Mission war eindeutig:

    ๐Ÿ‘‰ **ON NE PASSE PAS!**
    ๐Ÿ‘‰ **KEINER KOMMT DURCH!** ๐Ÿšซ๐Ÿคฃ

    Mist.

    Wir brauchten einen Plan.

    Also:

    ### ๐Ÿ—บ๏ธ LAGEBESPRECHUNG.

    Wir waren uns schnell einig:

    Wir schicken den **ruhigsten, entspanntesten Vermittler mit der längsten Zündschnur** nach vorne.

    Also:

    …

    **Pete.** ๐Ÿ˜ณ

    ๐Ÿšจ๐Ÿšจ๐Ÿšจ **ALARM!** ๐Ÿšจ๐Ÿšจ๐Ÿšจ

    **Was macht Pete bei dem Typen?!** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ

    Aber Pete, der alte Fuchs, hatte natürlich längst einen Plan.

    Die Strategie hatte er am Vorabend offenbar von einem Hund in der Hotellobby übernommen. ๐Ÿ•๐Ÿ˜‚

    ### Taktik „Der interessierte Hund“:

    Bis an die Schranke fahren. ๐Ÿ๏ธ

    In eine völlig andere Richtung schauen. ๐Ÿ‘€

    Warten.

    Wenn der Schrankenwärter neugierig wird:

    **Hundeblick.** ๐Ÿฅบ๐Ÿถ

    Und so lange schauen, bis der Gegner entweder nachgibt oder einen krault.

    Ich schwöre:

    **Es war kurz davor!** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Selbst der große bärtige Schranken-Gigant war irgendwann weichgekocht.

    Er gab schließlich den Weg frei:

    > „Versucht euer Glück. Und wenn ihr liegen bleibt, müssen wir ein bisschen weniger Eisen reinflechten.“

    ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Also:

    **Win-Win.**

    Zumindest für **eine** Partei.

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’ฉ KONTROLLIERTER ABFLUG – SCHRAUBER-LATEIN

    Einer nach dem anderen ging durch.

    Mopete in die Rinne.

    Gewicht verlagern.

    Gas dosieren.

    Und dann:

    **seitlich kontrolliert abrutschen.**

    Wir nennen das so.

    Damit es professionell klingt. ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”ง

    Physikalisch korrekt wäre wahrscheinlich:

    **„Das Motorrad hat kurzzeitig seine geplante Trajektorie verlassen.“**

    Oder auf Schrauber-Latein:

    > **„Hodl di fest, des geht scho.“** ๐Ÿคฃ

    Durch die Rinne, vorbei an völlig ungläubigen Bauarbeitern, eine kleine Erhöhung hoch und:

    # **DURCH!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Die Bauarbeiter schauten uns vermutlich an und dachten:

    **„Die haben doch eine Vollmeise.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Der zweite Gedanke war wahrscheinlich:

    **„Schläft der Typ an der Schranke schon wieder?“** ๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐ŸŒก๏ธ SCHÖN WARM – UND DANN KOMMT DIE SOWJETISCHE ZEITREISE

    Weiter ging es.

    Und weiter.

    Und weiter.

    Und:

    **heißer.** โ˜€๏ธ๐Ÿฅต

    Zum Glück waren wir früh gestartet und hatten bisher **keinen einzigen unserer eingerechneten Zeitpuffer** für:

    ๐Ÿ”ง Pannen
    ๐Ÿšง Sperrungen
    ๐Ÿ›ฃ๏ธ Umfahrungen
    ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Fehlentscheidungen

    verbraucht.

    Das bedeutete:

    **Zeit für Kultur!** ๐Ÿ˜‡

    Und zwar richtig.

    ---

    # ๐Ÿš๏ธ TSKALTUBO – LOST CITY IM SOWJET-STYLE

    Unsere Belohnung:

    ## **TSKALTUBO**

    Eine ehemalige sowjetische Kurstadt, nur etwa **15–20 Minuten von Kutaissi entfernt**.

    Heute:

    **Lost Place.**

    Oder besser:

    # **LOST CITY.** ๐Ÿš๏ธ๐ŸŒฟ

    Überall ehemalige Sanatorien, verlassene Gebäude und die Natur, die sich langsam aber sicher ihr Eigentum zurückholt. ๐ŸŒฟ๐Ÿš๏ธ

    Wir haben uns ein Sanatorium und das **Abandoned Old Bath House** angeschaut.

    Und:

    **Krass.**

    Einfach nur krass. ๐Ÿ˜ณ

    Die Natur holt sich vieles zurück. ๐ŸŒฟ

    Der Mensch allerdings auch.

    Eines der Sanatorien war tatsächlich bewohnt.

    Ohne Strom. โšกโŒ
    Ohne Wasser. ๐Ÿ’งโŒ
    Ohne vernünftige sanitäre Anlagen. ๐ŸšฝโŒ

    Und trotzdem:

    **Zuhause.**

    Das bringt einen schon kurz zum Nachdenken. ๐Ÿ˜ณ

    Überhaupt führte uns die heutige Strecke anscheinend durch einen deutlich ärmeren Teil Georgiens.

    Man sieht Dinge, die man sich aus unserer europäischen Perspektive kaum vorstellen kann.

    Schulen, die eher nach **Hochsicherheitsgefängnis** aussehen. ๐Ÿซ๐Ÿ”’

    Apropos Gefängnis:

    An einem sind wir ebenfalls vorbeigefahren.

    Die Unterkünfte der Insassen und die der Wärter waren optisch nur daran zu unterscheiden, ob **Stacheldraht drumherum** war oder nicht!

    Ansonsten:

    **Architektonisch erstaunlich demokratisch.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    ---

    # ๐Ÿฆ GELATI!!!

    Und dann passierte etwas sehr Merkwürdiges.

    Mein heiß ersehntes **Gelati** tauchte plötzlich auf den Straßenschildern auf. ๐Ÿ˜ณ

    **GELATI!**

    Endlich!

    Ich dachte:

    **Die meinen es ernst.** ๐Ÿฆ๐Ÿ˜

    Noch ein paar Kilometer.

    Noch eine Kurve.

    Noch ein Schild.

    Und dann:

    # **DIE ERNÜCHTERUNG.**

    Kein Eis.

    Nicht ein einziges.

    Nicht mal ein kleines Cornetto. ๐ŸฆโŒ๐Ÿ˜ญ

    **Gelati ist ein Kloster.**

    Ein Kloster aus dem **11. Jahrhundert.** โ›ช๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Ich möchte an dieser Stelle offiziell Beschwerde beim georgischen Fremdenverkehrsamt einreichen.

    **Wer nennt ein Kloster Gelati?!** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Und als wäre das nicht schon genug:

    Das Ding ist gerade außen eingerüstet.

    Also gibt's heute:

    **Bilder aus der Konserve.** ๐Ÿฅซ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‡

    Gelati:

    **0 % Eiscreme.
    100 % Kloster.**

    Ein gebrochenes Versprechen. ๐Ÿ’”๐Ÿฆ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿท AGRO-GUESTHOUSE – URLAUB AUF GEORGISCH

    Heute schlafen wir in einem **AGRO Guesthouse**.

    Kannte ich bisher auch noch nicht. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Im Prinzip:

    **Urlaub auf dem Bauernhof + Weingut + Selbstvermarktung + georgische Gastfreundschaft.** ๐Ÿ‡๐Ÿท๐Ÿฅ˜๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Also:

    **Essen wächst hier.**

    **Wein wächst hier.**

    **Wir essen.**

    **Wir trinken.**

    **Alle glücklich.** ๐Ÿ˜‡๐Ÿคฃ

    Und das Beste:

    Das Guesthouse liegt **direkt vis-à-vis von Gelati.**

    Natürlich. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Man hätte also theoretisch die ganze Nacht vor dem Kloster sitzen und traurig darüber nachdenken können, warum es dort kein Eis gibt.

    Stattdessen sind wir gespannt auf die spätere **Versorgungslage**. ๐Ÿท๐Ÿฅ˜๐Ÿ˜‡

    ---

    # ๐Ÿš› DDR-VIBES MIT SOWJETISCHEM UPGRADE

    Der heutige Tag hatte außerdem einen ganz besonderen Soundtrack.

    Im Rückspiegel:

    ๐Ÿš› **Kamaz**
    ๐Ÿš› **Sil**
    ๐Ÿš› **MAZ**
    ๐Ÿš› **JaAZ**

    Und bei den letzteren glänzte als Kühlerfigur eigentlich nur noch:

    ๐Ÿฆฌ **Bison**

    bzw.

    ๐Ÿป **Bär**

    Alles andere hatte den Zustand:

    **„Patina ist auch eine Form von Lack.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Dazu im Ohr:

    ๐ŸŽต **Puhdys**
    ๐ŸŽต **Karat**

    Und plötzlich:

    # **VOLLE DDR-VIBES!** ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช๐Ÿ˜‚

    Nur diesmal mit einem kostenlosen Upgrade:

    ## **SOWJETUNION EDITION.** โ˜ญ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Ein bisschen fühlte sich das an wie eine Zeitreise zurück in die frühe Jugend.

    Kleines blaues Klapprad. ๐Ÿšฒ๐Ÿ’™
    Puhdys im Ohr. ๐ŸŽต
    Ostblock-Lkw auf der Straße. ๐Ÿš›
    Und irgendwo im Hintergrund die Gewissheit:

    **Das hier ist jetzt wirklich Georgien.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿฅฐ

    Schon irgendwie geil.

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช TAG 8 – FAZIT

    ๐Ÿฆ Gelati gesucht
    โ›ช๏ธ Gelati gefunden
    ๐Ÿฆ Gelati nicht gefunden
    ๐Ÿšง Schranke überlebt
    ๐Ÿ• Pete erfolgreich als Vermittlungshund eingesetzt
    ๐Ÿ๏ธ 100 % kontrolliert abgerutscht
    ๐Ÿš๏ธ Lost City erkundet
    โ˜ญ Sowjetnostalgie aktiviert
    ๐Ÿš› Kamaz & Co. im Rückspiegel bestaunt
    ๐ŸŽต Puhdys & Karat auf Enduro-Lautstärke
    ๐Ÿท Agro-Guesthouse bezogen

    Und damit wieder ein Tag nach dem bewährten Expeditionsprinzip:

    > **Wir hatten einen Plan.
    > Der Plan hatte einen Namen.
    > Der Name war Gelati.
    > Der Plan war falsch.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Aber:

    **Wir hatten trotzdem einen verdammt guten Tag.** ๐Ÿฅฐ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ

    **Gamarjoba – Sieg für uns!** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ†๐Ÿ๏ธ
    Read more

  • TAG 9 โ€“ ROAD TO SVANETI

    August 24 in Georgia โ‹… โ›… 21 ยฐC

    ### Regen, Reifenpanne & zwei kaputte Knie – aber Mestia ruft! ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ”ง๐Ÿคฃ

    Heute war der Plan erstaunlich simpel:

    # **MESTIA.** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Keine große philosophische Diskussion.
    Keine Expedition ins Ungewisse.

    Einfach:

    **Aufsteigen → fahren → ankommen.** ๐Ÿ˜‡

    Was soll schon schiefgehen?

    ---

    ## ๐ŸŒง๏ธ „Für ein paar Grad weniger würde ich eine kleine Husche in Kauf nehmen …“

    Früh morgens wachten wir auf:

    **Regen.** ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Natürlich.

    Denn einer von uns musste gestern ja unbedingt noch sagen:

    > **„Für ein paar Grad weniger würde ich eine kleine Husche in Kauf nehmen.“**

    ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    **Dolle Katze! ๐Ÿˆ‍โฌ›**

    Der Kaukasus hört offenbar alles.

    Und hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. ๐Ÿ˜‚

    Offensichtlich verfügt Mutter Natur über einen eigenen **Bestellservice für Wünsche**:

    **Kunde:** „Ein paar Grad weniger wären schön.“
    **Mutter Natur:** „Kommt sofort.“
    **Kunde:** „Aber bitte nur eine kleine Husche!“
    **Mutter Natur:** „Sehr gerne. Mit Nachschlag.“ ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Zum Glück klarte es aber immer weiter auf. โ˜๏ธโžก๏ธ๐ŸŒค๏ธ

    Beim ersten Kaffeestopp konnten die Regensachen deshalb wieder dahin, wo sie auf einer Enduroreise hingehören:

    # **In den Rucksack.** ๐ŸŽ’๐Ÿคฃ

    ---

    ## ๐Ÿ๏ธ Kleine Wege, kleine Pfade, kleine Offroad-Einlagen

    Danach ging es auf kleinen, verschlungenen Straßen und Wegen weiter. ๐Ÿ๏ธ๐ŸŒฟ

    Immer wieder kleine Offroadpassagen.

    Nichts, was wir nicht kennen.

    Also:

    **genau die richtige Dosis „Was soll schon passieren?“** ๐Ÿ˜‡๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Zweimal mussten wir allerdings umdrehen, weil der Regen ganze Arbeit geleistet hatte. ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿ’ฆ

    Die Strecke war schlicht:

    **nicht mehr passierbar.** ๐Ÿšซ๐Ÿ๏ธ

    Also wenden, zurück und Plan B aus der berühmten:

    **„Das müsste eigentlich auch gehen“-Schublade.** ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ’ฅ DER ERSTE PLATTFUSS!

    Und dann kam er.

    Der Moment, auf den jede längere Endurotour irgendwann wartet:

    ## **PLATT.** ๐Ÿซฃ๐Ÿ›ž

    Auf einer kleinen Offroadpassage hatte ein kleiner, spitzer Stein beschlossen, dass er heute Karriere machen möchte. ๐Ÿชจ๐Ÿ˜ˆ

    Er überwand:

    **Profil.**

    **Karkasse.**

    **Schlauch.**

    Und vermutlich noch ein paar Naturgesetze.

    Ergebnis:

    # **PFFFFFT.** ๐Ÿ’จ

    Der erste Plattfuß der Expedition. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™…๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Der Stein hatte damit offiziell sein persönliches **GAMARJOBA** verdient.

    Klein.

    Spitz.

    Effektiv.

    **Respekt.** ๐Ÿชจ๐Ÿ†๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ”ง PITSTOP – PETE & WALTRAUD MOTORSPORT

    Für Pete und seine Assistenzmannschaft natürlich:

    **Kein Problem.** ๐Ÿ˜Ž

    Zwei Montierhebel.

    **zwei kaputte Knie.** ๐Ÿคฃ und

    Ein neuer Schlauch.

    Während Doc. und ich danebenstanden und **Bauklötze staunten**, begann das professionelle georgische Reifenwechsel-Ballett. ๐Ÿฉฐ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ

    Reifen runter.

    Schlauch raus.

    Neuen Schlauch rein.

    Reifen wieder drauf.

    Luft rein.

    Kontrolle.

    Fertig.

    **Unter 15 Minuten.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Wir anderen standen daneben ungefähr so:

    ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜ณ
    ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜ณ
    ๐Ÿ‘€๐Ÿ˜ณ

    Doc. vermutlich bereits im Kopf:

    **„Anamnese: Reifen platt. Therapie: Pete.“** ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿคฃ

    ---

    ## ๐Ÿ Boxenstopp unter 30 Minuten

    Keine halbe Stunde später:

    **Weiter!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Das ist Enduro-Service auf Expeditionsniveau.

    Andere haben einen ADAC.

    Wir haben:

    # **PETE & WALTRAUD MOTORSPORT –

    „Wir kriegen das schon irgendwie hin.“** ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฃ

    An dieser Stelle:

    **Vielen lieben Dank an Pete & Waltraud!** โค๏ธ๐Ÿ™

    Ohne euch wäre aus dem kleinen Stein vermutlich ein größerer Tagesordnungspunkt geworden. ๐Ÿ˜‡

    Und der neue Schlauch hielt.

    ---

    # ๐Ÿ”๏ธ SVANETI KOMMT IN SICHT!

    Also wieder rauf auf die Mopeten.

    Kurve um Kurve. ๐Ÿ”„

    Höhenmeter um Höhenmeter. ๐Ÿ“ˆ

    Kilometer um Kilometer.

    Und irgendwann am Nachmittag:

    **Da waren sie!** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ”๏ธ

    Die ersten **Wehrtürme von Mestia** tauchten auf.

    Plötzlich war klar:

    # **MESTIA – WIR KOMMEN!** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”ฅ

    Diese typischen mittelalterlichen Türme, die aus der Landschaft ragen, sind schon ein ziemlich beeindruckender Empfang. ๐Ÿฐ๐Ÿ”๏ธ

    Nach den letzten Tagen voller Schotter, Schlamm, Erdrutschen und sonstiger geologischer Überraschungen fühlte sich das fast ein bisschen an wie:

    **„Okay Leute, wir sind wirklich angekommen.“** โค๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿšฟ Prioritäten eines Endurofahrers

    Unterkunft gefunden. ๐Ÿจ

    Mopeten abgestellt. ๐Ÿ๏ธ

    Und dann:

    # **DUSCHE!** ๐Ÿšฟ๐Ÿคฃ

    Es gibt auf einer Endurotour gewisse Grundbedürfnisse.

    Essen. ๐Ÿฒ
    Bier. ๐Ÿบ
    Benzin. โ›ฝ๏ธ
    Schlaf. ๐Ÿ˜ด

    Aber nach mehreren Stunden auf kleinen nassen Wegen gilt:

    **Dusche schlägt alles.** ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐ŸŒ† Mestia by Night

    Abends haben wir dann noch den Ort erkundet. ๐Ÿ˜๏ธ๐ŸŒ™

    Ein bisschen durch Mestia schlendern, Eindrücke sammeln und natürlich:

    **Pläne für morgen schmieden.** ๐Ÿ—บ๏ธ๐Ÿ˜‡

    Was dabei besonders beruhigend ist:

    Je länger wir planen, desto weniger Ahnung haben wir eigentlich, was morgen passiert. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Aber genau dafür sind wir ja hier.

    ---

    # ๐Ÿชจ๐Ÿ๏ธ DAS GROSSE GAMARJOBA

    Heute gibt es deshalb ein kleines **Gamarjoba** für den Stein. ๐Ÿชจ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Er hat es geschafft, uns kurz auszubremsen.

    Aber eben nur kurz.

    Und deshalb bekommt der Stein:

    **๐Ÿชจ ein kleines GAMARJOBA.**

    Wir dagegen:

    # **๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช EIN RIESIGES GAMARJOBA!**

    Denn:

    ๐ŸŒง๏ธ Regen überstanden
    ๐Ÿ”„ Umwege gemeistert
    ๐Ÿ’ฅ Plattfuß repariert
    ๐Ÿ”ง Reifen gewechselt
    ๐Ÿ”๏ธ Svaneti erreicht
    ๐Ÿšฟ Dusche bekommen
    ๐Ÿป Feierabend verdient

    Und das Wichtigste:

    **Alle vier Mopeten fahren.**
    **Alle vier Fahrer noch da.**
    **Der Schlauch hält.**
    **Die Knie von Pete vermutlich weniger.** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    # **GEORGIAN GRAVEL GAMES – TAG 9** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ

    **Der Kaukasus wollte uns heute einen Stein in den Weg legen.**

    **Wir haben ihn einfach repariert.** ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ

    **GAMARJOBA!** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ†๐Ÿ”ฅ
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  • TAG 10 โ€“ EXPEDITION ZUM SCHCHARA

    August 25 in Georgia โ‹… ๐ŸŒง 14 ยฐC

    ### Weltkulturerbe, chinesisch-russische Touristenhorden & Schokopudding auf 1.700 km alten Reifen ๐Ÿคฉ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿคฃ

    Der Plan für heute war eigentlich **einfach, leicht zu merken und theoretisch gut umzusetzen**:

    **1 x Uschguli.**
    **1 x zurück nach Mestia.**
    **Und von Mestia noch ein bisschen Offroad in die Berge.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”๏ธ

    Das war der Plan.

    Was daraus wurde?

    **VIEL MEHR.** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Aber der Reihe nach.

    ---

    ## ๐ŸŒง๏ธ FRÜHSTART – ODER DOCH NICHT?

    Heute sollte es **sehr früh** losgehen.

    Der Expeditionsablauf war wissenschaftlich ausgearbeitet:

    **Erst Mopeten füttern.** โ›ฝ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    **Dann uns selbst.** โ˜•๏ธ๐Ÿฅ

    Tankstelle und Café hatten wir bereits am Vortag **im Rahmen einer hochprofessionellen Geheimdienstoperation ausgespäht.** ๐Ÿฅท๐Ÿ”

    **Tanke: Check! โœ…**
    **Café: Check! โœ…**

    Eigentlich konnte nichts mehr schiefgehen.

    Also:

    **Blitz!** โšก๏ธ

    **Donner!** โ›ˆ๏ธ

    **Regen!** ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Mutter Natur hatte offensichtlich unseren Tagesplan gelesen und beschlossen:

    > **„Nö.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Die Frage:

    ### Regenklamotten anziehen oder zweiten Cappuccino?

    wurde überraschend schnell und ausgesprochen demokratisch beantwortet.

    **CAPPUCCINO! โ˜•๏ธโ˜•๏ธ**

    Wir waren schließlich auf einer Expedition und keine Anfänger. ๐Ÿ˜Ž

    Damit wurden wir für ungefähr **eine Stunde zu Luxusgefangenen von Mutter Natur.** ๐ŸŒง๏ธโ˜•๏ธ๐Ÿคฃ

    Warm sitzen.

    Kaffee trinken.

    Regen anschauen.

    Über das Leben philosophieren.

    **Endurourlaub kann so hart sein.** ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ๏ธโ˜€๏ธ USCHGULI – JETZT ABER!

    Dann klarte es tatsächlich auf. ๐ŸŒค๏ธ

    Also:

    **Helm auf.**

    **Handschuhe an.**

    **Kupplung kommen lassen.**

    Und los Richtung **Uschguli**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ”๏ธ

    Uschguli ist nicht irgendein Bergdorf, sondern **UNESCO-Weltkulturerbe**. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ›๏ธ

    Und tatsächlich konnten wir uns sogar durch die kleinen Gassen mit den Mopeten erstaunlich gut bewegen.

    Kein Problem.

    Kurve.

    Gasse.

    Kehre.

    Ein bisschen Gas.

    **Enduro-Tourismus auf UNESCO-Niveau.** ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ๏ธ

    Dann einmal ganz hoch und natürlich:

    **Foto machen!** ๐Ÿ“ธ

    Oben angekommen wartete allerdings eine kleine Überraschung:

    # ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ TOURISTENALARM! ๐Ÿšจ

    Hundertschaften.

    Chinesen.

    Russen.

    Und vermutlich noch ein paar andere Nationen, die wir in der Masse gar nicht mehr eindeutig bestimmen konnten. ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ณ

    Unser erster Gedanke:

    **Dolle Katze!** ๐Ÿˆ‍โฌ›

    Unser zweiter:

    # **NEIN.** ๐Ÿ™…๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Das war ungefähr so ziemlich genau **unser Ding – nur eben nicht.**

    ---

    # ๐ŸŒŠ DER VOGTLÄNDER FINDET EIN LOCH IM SYSTEM

    Und dann erspähte **der Vogtländer** neben dem Fluss einen kleinen Weg.

    Also wirklich klein. ๐Ÿ˜ณ

    Aber:

    **Weg ist Weg.** ๐Ÿ๏ธ

    Und wenn da irgendwo zwei Enduros durchpassen, ist es aus Sicht eines Offroadfahrers zumindest eine **potenzielle Fahrbahn**. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Der Weg war offensichtlich so angelegt, dass er hauptsächlich eines verhindern sollte:

    **Fußbusfahrer – insbesondere Touristen – weiterkommen zu lassen.** ๐Ÿ˜‚

    Für uns also:

    **Premiumstrecke.** ๐Ÿ†๐Ÿ๏ธ

    ---

    ## ๐Ÿ๏ธ PETE SEHT DIE LINIE

    Roadcaptain Pete musste natürlich nicht lange überzeugt werden.

    Er sah sofort:

    ๐ŸŒฑ Gras
    ๐Ÿชจ Steine
    ๐Ÿ’ฆ Wasser
    ๐ŸŒง๏ธ Modder
    ๐Ÿ’ฉ Schlamm

    und irgendwo dazwischen:

    **SEINE LINIE.**

    Der Mann verfügt inzwischen über eine Art eingebautes **Schlamm-Navi**. ๐Ÿงญ๐Ÿคฃ

    Ansage:

    > **„Füße auf die Rasten und los!“**

    Und los ging's.

    ---

    # ๐ŸŒŠ๐Ÿ๏ธ ENGUIRI TRAIL

    Was dann folgte, war einer der geilsten Abschnitte der bisherigen Reise.

    Direkt am bzw. teilweise **im Enguri** entlang. ๐ŸŒŠ๐Ÿ๏ธ

    Modder.

    Schlamm.

    Steine.

    Wasser.

    Und mittendrin:

    **vier völlig normale Touristen auf Enduros.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Wir konnten damit tatsächlich fast alle Fußtouristen abhängen. ๐Ÿƒ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ’จโŒ

    Und hatten plötzlich einen **fantastischen Trail direkt am Fluss.**

    Immer weiter.

    Meter um Meter.

    Bis wir fast an den **Schchara-Gletscher** herankamen. ๐Ÿ”๏ธ๐ŸงŠ๐Ÿคฉ

    Und dann wurde es richtig beeindruckend.

    Denn über dem Gletscher thront der:

    # ๐Ÿ”๏ธ SCHCHARA

    Mit ungefähr **5.203 Metern** ist der Schchara der **höchste Berg Georgiens.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”๏ธ

    Und da standen wir nun.

    Mit unseren Mopeten.

    Direkt vor diesem gewaltigen Bergmassiv.

    Nach all dem Schotter, Schlamm, Regen und sonstigem geologischen Unfug der letzten Tage:

    **Was für eine Belohnung!** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Da wusste man wieder:

    # **Dafür machen wir den ganzen Quatsch!** โค๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”๏ธ

    Die Entscheidung, heute **auf die Karte Uschguli zu setzen**, war damit offiziell:

    **goldrichtig.** ๐Ÿ†

    ---

    ## ๐Ÿฅ›+ ๐Ÿซ= LINOLADA

    Und für die Freunde gepflegter Fusionen:

    Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich

    **Lino** ๐Ÿฅ›

    und

    **Lada** ๐Ÿซ

    zu einer völlig neuen Spezies vereinigen:

    # **LINOLADA!** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Grüße gehen raus an **R. B.** ๐Ÿคฉ

    Die georgische Natur macht eben auch vor biologischer Verschmelzung nicht halt. ๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿ”๏ธ ZURÜCK NACH MESTIA – UND NOCH EINMAL HOCH

    Zurück in Mestia setzten wir dann wie geplant zum zweiten Teil des Tages an:

    **Offroad in die Berge.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”๏ธ

    Technisch anspruchsvoll ging es nach oben.

    Kehre.

    Steigung.

    Steine.

    Noch eine Kehre.

    Noch mehr Steigung.

    **Hebel auf den Tisch.** ๐Ÿ”ฅ

    Wir kletterten immer weiter.

    Bis wir auf eine Hochebene kamen.

    Und dort wartete:

    # ๐Ÿซ **SCHOKOPUDDING.**

    Nicht metaphorisch.

    Na gut – vielleicht ein bisschen.

    Aber die Konsistenz war eindeutig:

    **Schlamm + Wasser + aufgeweichter Boden = Schokopudding Enduro Edition.** ๐ŸŒง๏ธ๐Ÿซ๐Ÿ๏ธ

    Und irgendwann war klar:

    **Hier ist heute Schluss.** ๐Ÿ›‘

    ---

    ## ๐Ÿ›ž 1.700 KM PROFIL – PHYSIK SAGT AUCH MAL NEIN

    Die Mopeten haben mittlerweile ungefähr **1.700 Kilometer** Kaukasus auf dem Buckel.

    Und das Profil hat entsprechend schon ein bisschen von seinem ursprünglichen Enthusiasmus eingebüßt. ๐Ÿ›ž๐Ÿ˜ณ

    Also kein Grund traurig zu sein.

    Und vor allem:

    **Kein Grund leichtsinnig zu werden.**

    Denn zwischen:

    **„Geht nicht mehr“**

    und

    **„Geht noch irgendwie“**

    liegt bei einer Enduro manchmal ungefähr:

    **ein Reifenprofil.** ๐Ÿคฃ

    Also:

    ๐Ÿ“ธ ein paar Bilder geschossen
    ๐Ÿ๏ธ einen sauberen **One-Eighty** hingelegt
    ๐Ÿ’ฆ kurz festgestellt, dass Schwerkraft weiterhin funktioniert

    und dann:

    # **RUTSCHPARTY RICHTUNG TAL!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ

    ---

    ## ๐Ÿšฟ ZURÜCK IM GUESTHOUSE

    Unten angekommen wartete bereits unsere Herbergsfrau.

    Ein freundliches:

    # **GAMARJOBA!** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿฅฐ

    Und dann:

    **Dusche.** ๐Ÿšฟ

    Nach dem heutigen Programm ungefähr gleichbedeutend mit:

    **Werksreset.** ๐Ÿ˜‚

    Schlamm runter.

    Schweiß runter.

    Berg runter.

    Wieder Mensch. ๐Ÿ˜‡

    Na ja.

    Zumindest äußerlich. ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿท ABENDLICHE LAGEBESPRECHUNG

    Heute Abend geht es wahrscheinlich wieder zu Fuß in den Ort. ๐Ÿšถ‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜๏ธ

    Ordentlich essen. ๐Ÿฅ˜๐Ÿท

    Und natürlich:

    **Pläne für morgen schmieden.** ๐Ÿ—บ๏ธ๐Ÿค”

    Wobei wir mittlerweile gelernt haben:

    Je einfacher der Plan klingt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Mutter Natur, Pete oder irgendein kleiner spitzer Stein einen eigenen Tagesordnungspunkt daraus macht. ๐Ÿ˜‚

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช TAG 10 – FAZIT

    โ˜•๏ธ Zwei Cappuccino statt Regenklamotten
    ๐ŸŒง๏ธ Luxusgefangene von Mutter Natur
    ๐Ÿ›๏ธ Uschguli – Weltkulturerbe
    ๐Ÿ‡จ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ท๐Ÿ‡บ Touristenhorden erfolgreich umfahren
    ๐ŸŒŠ Enguri-Trail entdeckt
    ๐ŸงŠ Schchara-Gletscher erreicht
    ๐Ÿ”๏ธ Schchara mit 5.203 m bestaunt
    ๐Ÿฅ›๐Ÿซ Linolada Geburtsstätte gesichtet
    ๐Ÿ๏ธ Offroad in die Berge
    ๐Ÿซ Schokopudding erfolgreich getestet
    ๐Ÿ›ž 1.700 km Reifenprofil respektiert
    ๐Ÿ’ฆ One-Eighty absolviert
    ๐Ÿšฟ Dusche überlebt

    Und damit bleibt nur zu sagen:

    # **GAMARJOBA! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ†**

    Heute nicht nur für uns.

    Sondern auch für **Uschguli, den Enguri, den Schchara und diesen verdammt geilen Trail.** ๐Ÿคฉ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ๏ธ

    **Georgian Gravel Games – Tag 10.**

    Wir wollten eigentlich nur nach Uschguli.

    **Bekommen haben wir einen verdammt großen Tag.** โค๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ฅ
    Read more

  • TAG 11 โ€“ ZAGARI-PASS

    August 26 in Georgia โ‹… ๐ŸŒง 28 ยฐC

    ### 2.620 Meter, Frostbeulen, LKW-Ballett, Plattfuß und die Frage: Wie viel Hammer verträgt eine Himalayan? ๐Ÿ”จ๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฃ

    Der Plan für heute war – wie gewohnt – **einfach, übersichtlich und vollkommen realistisch**:

    โžก๏ธ über den **Zagari-Pass** auf ca. 2.620 m ๐Ÿ”๏ธ
    โžก๏ธ rüber nach Ambrolauri
    โžก๏ธ bisschen Sightseeing ๐Ÿ‘€
    โžก๏ธ bisschen Onroad ๐Ÿ›ฃ๏ธ
    โžก๏ธ bisschen Offroad ๐Ÿ๏ธ
    โžก๏ธ einfach **gleiten lassen** ๐Ÿ˜‡

    Wir haben ja Zeit!

    ### โ—๏ธNIEMALS SAGEN!โ—๏ธ

    Der Kaukasus hört mit. ๐Ÿ‘‚๐Ÿป๐Ÿ”๏ธ
    Und Mutter Natur führt offenbar Buch. ๐Ÿ“–๐ŸŒง๏ธ๐Ÿคฃ

    ---

    ## ๐Ÿฅฃ FRÜHSTÜCK & DIE KOHLETABLETTEN-FRAGE

    Das georgische Frühstück war wieder hervorragend. ๐Ÿฅš๐Ÿž๐Ÿง€๐Ÿฏโ˜•๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Wer wollte, konnte zur Sicherheit noch ein paar **Kohletabletten** einwerfen. ๐Ÿ’Š๐Ÿคฃ

    Ein durchaus sinnvolles Expeditionsritual.

    Denn nach mittlerweile elf Tagen wissen wir:

    **Nicht jede kulinarische Entscheidung braucht eine technische Freigabe.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‚

    Beim Wetter hieß es laut App:

    โ˜€๏ธ trocken
    ๐ŸŒค๏ธ vielleicht bewölkt
    ๐ŸŒง๏ธ eher kein Regen

    Waltraud, offensichtlich mit funktionierendem **Expeditionsinstinkt**, zog wegen der Temperaturen vorsichtshalber die Regensachen an. ๐Ÿงฅ๐Ÿ˜‡

    Ich dagegen – angeblich der **harte Knochen** der Truppe.

    Warum?

    Weil ich alt bin. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Also:

    **dünnes Sommerleibchen an und los.**

    Das war offenbar eine Provokation.

    ---

    # ๐Ÿฅถ 2.620 METER – UND DIE APP HAT Gelogen!

    Je höher wir kamen, desto weniger lustig wurde mein persönliches Thermomanagement. ๐Ÿฅถ

    Auf etwa **2.600 Metern**:

    einstellige Temperaturen. ๐ŸŒก๏ธ๐Ÿฅถ

    Ich:

    **komplett durch.**

    Die App:

    **„Trocken.“**

    Waltraud:

    **„Jacke an.“**

    Ich:

    **„Ach was.“**

    Waltraud:

    **„…“**

    Ich:

    **„Ich friere.“**

    Waltraud:

    **„…“** ๐Ÿ˜๐Ÿคฃ

    Damit war die medizinische Diagnose eindeutig:

    ### **Akute Altersstarrsinn-Hypothermie.** ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐Ÿฅถ

    Ich bereue hiermit offiziell, der Wetter-App mehr vertraut zu haben als Waltraud.

    **Passiert nie wieder.** ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿคž๐Ÿป

    Also zumindest nicht vor dem nächsten Frühstück. ๐Ÿคฃ

    ---

    # โ›ˆ๏ธ MUD & STONES – DIE NACHTSCHICHT VON MUTTER NATUR

    Damit uns aber weder kalt noch langweilig wurde, hatten die Gewitter der vergangenen Nacht ganze Arbeit geleistet. โ›ˆ๏ธ๐ŸŒง๏ธ

    Zentnerweise:

    ๐Ÿชจ Geröll
    ๐Ÿชจ Steine
    ๐Ÿชจ Schlamm
    ๐Ÿชจ noch mehr Schlamm

    wurden über die Wege verteilt.

    Das Motto des Tages:

    # **UFFBASSE!** โš ๏ธ๐Ÿคฃ

    Und an einer Stelle, an der die Straße ohnehin schon ungefähr den Aggregatzustand **„war mal eine Straße“** erreicht hatte, dachte ein vollbeladener LKW:

    > **„Ich bin ein Buggy.“** ๐Ÿš›๐ŸŽ๏ธ

    ### War er aber nicht. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Kurz darauf:

    **Einsinken.**

    **Schräglage.**

    **Langsames Abrutschen Richtung Tal.**

    Und plötzlich war der Buggy-Traum beendet. ๐Ÿ˜ณ

    Die beiden Insassen stiegen aus.

    Barfuß.

    In Flip-Flops. ๐Ÿฉด

    Und versanken erst einmal bis zu den Knöcheln im Matsch. ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ

    Da standen sie nun:

    ๐Ÿš› fest
    ๐Ÿฉด Füße fest
    ๐Ÿ˜ณ Gesichtsausdruck fest

    Wir dagegen:

    **Arschbacken zusammen.**

    Bergseite.

    Gas fein dosieren.

    Und irgendwie an dem rollenden LKW-Kunstwerk vorbeimogeln. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    ---

    # ๐ŸŽช DOC. – ZWEITAKTIGER DRAHTSEILKÜNSTLER

    Unser Doc. hatte dabei mit seinen beiden Taschen rechts und links kurz einen völlig neuen Beruf:

    ## **Drahtseilkünstler mit Gepäck.** ๐ŸŽช๐Ÿคฃ

    Schräglage.

    Lenker korrigieren.

    Gepäck ausbalancieren.

    Vermutlich irgendwo zwischen **Orthopädie und Zirkusakrobatik.** ๐Ÿ‘จ‍โš•๏ธ๐ŸŽช๐Ÿ๏ธ

    Aber:

    **Zack.**

    Durch.

    Alle vier vorbei. ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Das Problem:

    **Dem Schicksal ging das viel zu schnell.**

    Wir hatten das Hindernis nicht nur gemeistert.

    Wir hatten:

    **SPASS GEHABT.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    Das konnte natürlich nicht so bleiben.

    ---

    # ๐Ÿ’ฅ BAAM! – DER NÄCHSTE PLATTFUSS

    Keine zehn Minuten später:

    ## **BAAAAAAM!** ๐Ÿ’ฅ

    Man muss übrigens gar nicht Offroad fahren, um sich einen Plattfuß einzufangen.

    Diesmal erwischte es:

    # **WALTRAUD.** ๐Ÿ›ž๐Ÿ˜ณ

    Der Reifen hatte offensichtlich beschlossen:

    > „Ich brauche eine Pause.“

    Also:

    **Plattfuß Nummer zwei der Expedition.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Pete erklärte uns zunächst ausführlich, **was wir falsch machen, um überhaupt einen Plattfuß zu bekommen.** ๐Ÿ˜‚

    Eine Art:

    ### **Reifenkunde für Fortgeschrittene – Kapitel 11:**

    **„Wie man Gummi dazu bringt, freiwillig aufzugeben.“** ๐Ÿ”ง๐Ÿ“š

    Danach:

    **Rad raus.**

    **Reifen runter.**

    **Schlauch wechseln.**

    **Rad wieder rein.**

    Und natürlich:

    # โฑ๏ธ REKORDZEIT!

    Pete & Waltraud Motorsport hatte wieder geöffnet. ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ›ž DIE REIFENBUDE DES SCHICKSALS

    Und dann kam Doc. um die Ecke.

    Keine zehn Meter entfernt:

    ## **EINE REIFENBUDE!** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ

    Mit:

    ๐Ÿ› ๏ธ Maschinen
    ๐Ÿ’จ Kompressor
    ๐Ÿ”ง Werkzeug
    ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ”ง vermutlich allem, was man für einen Reifenwechsel braucht

    Wir:

    **„Na endlich!“**

    Wir hatten schließlich **drei Tage danach gesucht.** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Das Schicksal sah das.

    Und sagte:

    > **„Ach ja?“**

    ---

    # โšก๏ธ STROMAUSFALL!

    **KLICK.**

    Strom weg.

    Nicht für fünf Minuten.

    Nicht für zehn.

    Sondern:

    # **DREI STUNDEN.** โšก๏ธโŒ๐Ÿคฃ

    Im Tal hörte man vermutlich kollektiv:

    > **„Schöner Scheiß.“**

    Kompressor vorhanden.

    Strom:

    **Njet.** โ˜ญ๐Ÿคฃ

    Aber immerhin:

    Das Dorf war zwar nicht gerade die Definition von **„Servicewüste mit Lächeln“**, aber wir bekamen wertvolle technische Entwicklungshilfe:

    ๐Ÿ”จ **einen Hammer**

    und

    ๐Ÿ’จ **eine Luftpumpe.**

    ### Georgischer Premium-Service:

    **„Was ihr braucht?“**

    „Kompressor.“

    **„Hab ich nicht.“**

    „Werkzeug?“

    **„Nein.“**

    „Was hast du?“

    **„Hammer.“** ๐Ÿ”จ

    „Perfekt.“ ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ”ง DIE HIMALAYAN SAGT: „DAS IST NICHT MEIN RAD!“

    Dann nahm das Drama seinen Lauf. ๐ŸŽญ

    Das reparierte Rad wollte nämlich partout nicht wieder auf die Himalayan.

    Die Himalayan:

    > **„Kenne ich nicht.“** ๐Ÿคจ

    Das Rad:

    > **„Ich war doch gerade noch an dir dran!“**

    Die Himalayan:

    > **„Nie gesehen.“** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Es wäre angeblich **nicht das richtige Rad**.

    Sie habe es vorher noch nie gesehen.

    Und überhaupt:

    **Was wollen die Deutschen hier eigentlich?** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ˜ณ

    ---

    # ๐Ÿ”จ PETE & DIE KRAFT DER BESONNENHEIT

    Unser normalerweise tiefenentspannter Pete trat tatsächlich **nur einmal** nach der Himalayan.

    Nur einmal. ๐Ÿ‘ข๐Ÿคฃ

    Danach kamen mehrfach sehr konkrete Hinweise, dass das Motorrad alternativ auch in der **Lanajura** versenkt werden könnte.

    Und natürlich gilt:

    **Alle Verleiher mit ähnlich hochwertigem Material haben Anspruch auf dieselbe Behandlung.** ๐Ÿคฃ

    Die anderen bekamen zwischendurch ihren Einlauf, wenn:

    ๐Ÿงฐ das falsche Werkzeug gereicht wurde
    ๐Ÿ› ๏ธ jemand eine eigene Idee hatte
    ๐Ÿค” jemand glaubte, das Problem verstanden zu haben

    Ich dagegen bekam:

    **keinen Einlauf.**

    Pete war sich offenbar nicht sicher, ob bei mir die **Kohletabletten bereits Wirkung zeigten.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿง‘‍โš•๏ธ SCHRAUBER-LATEIN LEVEL: PETE

    Aber wie immer:

    **Pete hat es gerichtet.** ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Und zwar nicht einfach nur mit:

    „Rad rein, festziehen, fertig.“

    Nein.

    Wegen einer **verbogenen Gabel** mussten zusätzlich:

    ๐Ÿ”ง Bremsanlage
    ๐Ÿ”ง Gabelbrücke
    ๐Ÿ”ง Achsführung
    ๐Ÿ”ง diverse bewegliche Teile

    wieder in einen Zustand versetzt werden, den man technisch großzügig als:

    ### **„funktioniert wieder“**

    bezeichnen kann. ๐Ÿคฃ

    Oder im Schrauber-Latein:

    > **„Da war mechanisch einiges nicht mehr ganz in der Flucht.“**

    Was übersetzt bedeutet:

    > **„Das Ding war krumm wie eine Banane.“** ๐ŸŒ๐Ÿคฃ

    Und wieder einmal zeigte sich:

    **Improvisation ist das wichtigste Ersatzteil einer Enduroexpedition.** ๐Ÿ”ง๐Ÿ๏ธ

    ---

    # ๐Ÿ˜ค QUALITÄTSSTUFE F – UND DAS AUF KUNDENKOSTEN

    So lustig das Ganze auch ist:

    Ein Punkt ist wirklich ärgerlich.

    Wenn Verleiher Material ausgeben, das qualitativ irgendwo zwischen

    **„gebraucht“**

    und

    **„hat schon mehrere Leben hinter sich“**

    liegt, bezahlen am Ende die Kunden:

    โฐ Zeit
    ๐Ÿง  Nerven
    ๐Ÿ’ธ Geld
    โค๏ธ Lebensjahre

    für die Instandhaltung.

    Und wirklich hilfreich ist es auch nicht, wenn Slava aus Kostengründen offenbar lieber einen:

    # **Hufschmied** ๐Ÿด๐Ÿ”จ

    als einen:

    # **Zweiradmechaniker** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”ง

    beschäftigt. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Pete hatte ja schon beim letzten Mal gewisse Zweifel an der gewählten Reparaturmethode, als die Achse mit einem **Vorschlaghammer** vorsichtig in Position gebracht wurde.

    **„Vorsichtig“** ist hier ausdrücklich Teil der technischen Dokumentation. ๐Ÿ”จ๐Ÿ˜‡๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿท AMBROLAURI – 27 GRAD UND ENDLICH WIEDER ZIVILISATION

    Und dann:

    **Geschafft.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Wir sind zu viert angekommen.

    Bei:

    # **27 GRAD.** โ˜€๏ธ๐Ÿ˜Ž

    In einer wunderschönen **Weinbauregion.** ๐Ÿ‡๐Ÿท๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Nach 2.620 Metern, einstelligen Temperaturen, Schlamm, LKW-Ballett, Plattfuß, Stromausfall, Hammer, Luftpumpe und einer Himalayan mit Identitätskrise fühlte sich das fast an wie:

    ## **Wellnessurlaub.** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฃ

    Unser freundlicher georgischer Herbergsvater rückte dabei das Thema **georgische Gastfreundschaft** wieder ein gutes Stück gerade. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ชโค๏ธ

    Und dafür:

    **Gamarjoba!** ๐Ÿ™๐Ÿป๐Ÿฅฐ

    ---

    ## ๐Ÿท ABENDLICHE LAGEBESPRECHUNG

    Heute Abend geht's noch runter in die Ortschaft.

    Essen. ๐Ÿฅ˜
    Wein. ๐Ÿท
    Erlebnisse sortieren. ๐Ÿง 
    Und natürlich:

    # **PLAN FÜR MORGEN.** ๐Ÿ—บ๏ธ๐Ÿ˜‡

    Wobei wir mittlerweile wissen:

    Wenn wir sagen:

    > **„Morgen wird ganz entspannt.“**

    dann bestellt der Kaukasus vermutlich bereits:

    ๐ŸŒง๏ธ Regen
    ๐Ÿชจ Steinschlag
    ๐Ÿ›ž Plattfuß
    ๐Ÿ”จ Hammer
    โšก๏ธ Stromausfall

    und vielleicht noch einen kleinen LKW im Straßengraben. ๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช TAG 11 – FAZIT

    ๐Ÿ”๏ธ Zagari-Pass bezwungen
    ๐Ÿฅถ Sommerleibchen bitter bereut
    ๐ŸŒง๏ธ Gewitter-Nachwirkungen bestaunt
    ๐Ÿš› LKW beim Offroad-Buggy-Test beobachtet
    ๐Ÿชจ Schlamm & Geröll gemeistert
    ๐Ÿ›ž Waltrauds Reifen erfolgreich medizinisch behandelt
    ๐Ÿ”จ Hammer statt Kompressor
    โšก๏ธ drei Stunden Stromausfall überlebt
    ๐Ÿ๏ธ Himalayan wieder zur Kooperation bewegt
    ๐Ÿ”ง Gabel & Bremsanlage reanimiert
    โ˜€๏ธ 27 Grad erreicht
    ๐Ÿท Weinregion erreicht
    ๐Ÿ‘จ‍๐Ÿ”ง Pete weiterhin offiziell **Chief Mechanical Officer**

    Und damit:

    # **Kleines GAMARJOBA für den Zagari-Pass.** ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    # **Großes GAMARJOBA für Pete.** ๐Ÿ”ง๐Ÿ†๐Ÿคฃ

    Und ein ganz besonderes:

    # **GAMARJOBA für Waltraud – sie hat heute nicht nur den Plattfuß, sondern auch die Wetter-App besiegt.** ๐Ÿ›ž๐ŸŒง๏ธ๐Ÿคฃ

    **Georgian Gravel Games – Tag 11.**

    Wir wollten uns einfach nur **ein bisschen gleiten lassen.**

    Der Kaukasus hat verstanden:

    **……. ein bisschen leiden lassen.“** ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”ฅ
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  • Tag 12 KARAWANE รœBER DEN ZEKARI-PASS

    August 27 in Georgia โ‹… โ˜๏ธ 19 ยฐC

    ### Frühstücksdesaster, Plattenmedizin, Kompressorman, Asphalt-Schock und der Endgegner Schlamm ๐Ÿคฌ๐Ÿคฃ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Dank eines geheimen Tipps von **R. B.** wurde unser heutiger Einsatzplan nur noch in **abhör- und dechiffriersicherer Navaro-Sprache** besprochen. ๐Ÿ•ต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ”๐Ÿคฃ
    Schließlich weiß man nie, wer so alles mithört – und wir wollten nicht, dass irgendjemand erfährt, was wir als Nächstes vorhaben. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Der Plan war eigentlich ganz einfach:

    **08:00 Uhr Frühstück.** ๐Ÿฅโ˜•๏ธ
    Danach aufsitzen und ab über den **Zekari-Pass**. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ”๏ธ

    Eigentlich.

    ---

    ## ๐Ÿฅ 08:00 Uhr – DAS FRÜHSTÜCK, DAS NICHT STATTFAND

    08:00 Uhr.

    Wir stehen alle da.

    Wie die Orgelpfeifen. ๐ŸŽน๐Ÿ˜‚

    Mopeten startklar.
    Fahrer startklar.
    Gepäck verzurrt.
    Motivation vorhanden.

    Nur:

    **Kein Mensch außer uns auf dem Gelände.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Der Georgier und der frühe Morgen sind sich vermutlich bisher noch nie persönlich begegnet. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฃ

    Also höflich eine Viertelstunde gewartet.

    Dann noch eine.

    Dann war die demokratische Abstimmung einstimmig:

    **Frühstück gestrichen. Wir fahren.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Pete hatte inzwischen einen Puls, der deutlich über der **Leerlaufdrehzahl der Himalayan** lag. ๐Ÿšจ๐Ÿซฃ๐Ÿคฃ

    Da niemand greifbar war, wurden wir zunächst kollektiv zusammenge… na ja… **kommuniziert**, warum wir denn bitteschön alle schon fertig auf den Mopeten sitzen und niemand da ist.

    **„DES IS DRUCK FÜR MICH!“** ๐Ÿคฌ๐Ÿคฃ

    Zum Glück erschien irgendwann der Vermieter.

    Und wie ein hervorragend dimensionierter **Blitzableiter** nahm er sämtliche elektrische Energie auf. โšก๏ธ๐Ÿง‘๐Ÿป‍๐Ÿ’ผ

    Danach:

    **System Pete wieder betriebsbereit.** โœ…๐Ÿคฃ

    ---

    # โ˜๏ธ MUTTER NATUR HAT UNS IM VISIER

    Also los.

    Unter dichten Wolken. โ˜๏ธ

    Perfekt.

    **Wo uns die Wolken verstecken, kann uns das Schicksal nicht sehen.** ๐Ÿ˜‡

    Nach ungefähr zehn Kilometern:

    ๐ŸŒž **SONNE!**

    Mist.

    Wo Sonne ist, sind keine Wolken.

    Wo keine Wolken sind, kann uns das Schicksal sehen.

    Und das Schicksal dachte offenbar:

    > „Na, ihr vier? Schon wieder unterwegs?“ ๐Ÿ‘€

    ### BAAM! ๐Ÿ’ฅ

    **ZSSSSSSSSSSSSSS…**

    Der Doc. rollt aus. ๐Ÿ˜ณ

    Waltraud übernimmt todesmutig die Überbringung der Nachricht an Pete.

    Ich habe mich vorsichtshalber schon einmal **taktisch aus der Gefahrenzone** entfernt. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Dann:

    # ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    **„DES KANN DOCH NET SEIN!“**

    # ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    **„DES IST DIE SCHLECHTESTE TOUR, AUF DER ICH JE WAR!“**

    # ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    **„ZUM GLÜCK IST DIE BALD ZU ENDE!“**

    # ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ๐Ÿคฌ

    **„WEIL AUCH IMMER ÜBER ALLES DRÜBER G'FAHREN WIRD!“**

    Der Doc. stand stramm wie ein Schulbub vor dem Direktor. ๐Ÿง๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ณ

    Ich dagegen:

    ๐Ÿ• **Taktik des desinteressierten Hundes aktiviert.**

    Irgendwohin schauen.

    Bloß keinen Blickkontakt.

    Und innerlich:

    **„Kartlis Deda, danke das dieser Kelch an mir vorbeiging!“** ๐Ÿ™๐Ÿป๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿ›ž SCHLAUCHWECHSEL – DIE DOC-EDITION

    Aber der Doc. war schneller als alle anderen.

    **Blitzdiagnose. Anamnese abgeschlossen.**

    Pete hat mittlerweile Routine im Schlauchwechsel.

    Also musste die Therapie diesmal ein paar **technische Upgrades** bekommen. ๐Ÿ”ง๐Ÿคฃ

    Der Doc. hatte gleich zwei Trümpfe im Ärmel:

    * ๐Ÿ›ž einen **Reifenfesthalter** – ja, das gibt es wirklich!
    * ๐Ÿ„๐Ÿ’ฉ und über den gesamten Umfang des Profils eine sehr großzügige Einlage aus **Rindvieh-Endprodukt**.

    Kurz gesagt:

    **Der Reifen war nicht nur platt, sondern aromatisiert.** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Das war dann auch für die gesamte medizinische Abteilung zu viel.

    **Herzhaftes Gelächter trotz Akutdiagnose.** ๐Ÿ˜‚

    ---

    ## ๐Ÿ”ง DIE ARBEITSTEILUNG

    Die Aufgaben waren schnell verteilt:

    ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍๐Ÿ”ง **Pete:** Mechaniker und Oberbefehlshaber Schraubenschlüssel

    ๐Ÿ‘ฉ๐Ÿป‍๐Ÿ”ง **Waltraud:** Teamassistenz und operative Unterstützung

    ๐Ÿ‘จ๐Ÿป‍โš•๏ธ **Doc.:** Missionar und Kontaktaufnahme zur lokalen Bevölkerung

    ๐Ÿ“ฑ **Ich:** Zuständig für die strategische Gewichtsverlagerung am Moped

    Der Doc. schaffte es tatsächlich, einen Einheimischen mit **Kompressor** aufzutreiben.

    Ein wahrer Missionar. ๐Ÿ™๐Ÿป๐Ÿคฃ

    Und dann kam:

    ## **KOMPRESSORMAN.** ๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Der Georgier wollte sogar noch weiterhelfen.

    Er fasste den Reifen an.

    …

    **Die Welt stand still.**

    ๐ŸŒ๐Ÿซข

    Das Universum hielt den Atem an.

    Ich dachte kurz:

    **Thanos hat den Handschuh mit den Infinity-Steinen benutzt.** ๐Ÿซฐ๐Ÿป๐Ÿ’ฅ

    Dr. Pete Banner wurde grün.

    Und aus Pete wurde:

    # ๐ŸŸข **DER UNGLAUBLICHE PETE!** ๐Ÿคฌ

    Der Kompressorman wusste überhaupt nicht, wie ihm geschah und wich erst einmal zurück.

    Dann wollte er beleidigt von dannen ziehen.

    Es folgte eine **zähe diplomatische Verhandlungsrunde** unter Leitung von Waltraud mit mehreren georgischen Unterhändlern. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿค๐Ÿป๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช

    Mit vereinten Kräften konnte so ein **Deutsch-Georgischer Reifenkrieg 2026** gerade noch verhindert werden. ๐Ÿคฃ

    Kurze Zeit später:

    **Rad repariert.**

    **Reifen aufgepumpt.**

    **Kompressorman rehabilitiert.**

    **Schicksal zufrieden.** ๐Ÿ˜‡

    ---

    # ๐ŸŽช DER WANDERZIRKUS IST WIEDER IN DER STADT

    Wie immer dauerte es nicht lange, bis das halbe Dorf auftauchte.

    Wir wirken auf die Georgier inzwischen vermutlich wie ein **mobiler Wanderzirkus**:

    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Vier bunte Deutsche.

    Davon eine Frau, die völlig selbstverständlich mit anpackt und schraubt. ๐Ÿ‘ฉ๐Ÿป‍๐Ÿ”ง๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Für manche offenbar ein ziemlich ungewohntes Bild.

    Das traditionelle Frauenbild ist hier teilweise deutlich konservativer als unseres. Ich persönlich sehe Frauen grundsätzlich auf Augenhöhe – meistens sogar höher, aber niemals niedriger. ๐Ÿ˜‡๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Wie auch immer:

    Zuletzt dürfte es einen solchen Menschenauflauf bei einem Feldzug des **Pompeius im Jahr 65 v. Chr.** gegeben haben. ๐Ÿ›๏ธ๐Ÿคฃ

    **Schwamm drüber. Weiterfahren.** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    ---

    # โ›ฝ๏ธ GEORGI – DIE 2.0-INSPEKTION

    Pete ließ der Plattfuß trotzdem keine Ruhe.

    Also:

    **Alle vier zu GEORGI.**

    Wenn schon, denn schon.

    Jeder bekommt **2,0 drauf.**

    Nicht Promille.

    **ATÜ!** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Bei Pete waren vorne und hinten gerade einmal **1,3 bar** drauf.

    Vielleicht hatte er einfach Angst, der nächste Patient zu werden. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Was in Georgien passiert:

    ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช **BLEIBT IN GEORGIEN.** ๐Ÿคซ

    ---

    # ๐Ÿ˜ฑ DER EIGENTLICHE TIEFschlag

    Und dann kam die Nachricht, die uns emotional härter traf als jeder Plattfuß:

    ## **Der Zekari-Pass war bis ganz nach oben asphaltiert.**

    ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿ™…๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฌ

    **ASPHALT!**

    Hier?!

    Auf diesem Pass?!

    Das Offroad-Herz blutete. ๐Ÿซ€๐Ÿ’”๐Ÿ๏ธ

    Und die Straßenbauer haben dem Berg ordentlich zugesetzt.

    Wo Abano oder Ardoti mit ungefähr zwei Metern Wegbreite plus/minus ein paar Zentimeter auskommen, wurde hier eine **fünf Meter breite Straße** in den Berg gefräst – plus etwa zwei Meter Puffer auf der Bergseite für Steinschläge. ๐Ÿชจ๐Ÿ”๏ธ

    Der Berg selbst schämte sich offenbar für diese Schändung und zog sich freiwillig ein **Wolkenkleid** über. โ˜๏ธ๐Ÿ˜”

    Nicht falsch verstehen:

    **Die Auffahrt war richtig geil zu fahren.**

    Ein bisschen wie Stilfser Joch.

    Nur:

    ### **Stilfser Joch XXL – Georgien Edition.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ

    Aber für uns verschwindet damit leider wieder eine echte **Offroad-Ikone.**

    โ˜ ๏ธโšฐ๏ธ

    ---

    # ๐Ÿ”๏ธ NOCHMAL HOCH? KLAR!

    Oben angekommen hatten wir die Wahl:

    Direkt runter.

    Oder die deutlich längere Abfahrt Richtung **Sairme** nehmen.

    Wir entschieden uns natürlich für:

    ### **Die längere Variante.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Unten im Ort:

    ๐Ÿฅ– Brot mit Worscht.

    ๐Ÿฆ Eis.

    Und dann die Frage:

    > **„Und wie geht's weiter?“**

    Kurzes Schweigen.

    Dann:

    ### **„Scheiß drauf – wir fahren wieder hoch!“** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฃ

    Also wieder den Berg hoch und anschließend die andere mögliche **Offroadpiste** Richtung Ziel runter.

    Warum?

    **Weil wir es können.** ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    **Weil es geil ist.** ๐Ÿคฉ

    Und vor allem:

    ### **WEGEN GENAU SO EINEM SCHEISS SIND WIR HIER!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคฃ

    ---

    # ๐Ÿšจ ENDGEGNER: DIE HIMALAYAN GEGEN DIE PAMPE

    Im Tal angekommen sollte es noch eine kleine Offroad-Passage zum Auflockern geben.

    „Kleine Offroad-Passage.“

    ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

    ### **DAS WORT „KLEIN“ WURDE HEUTE NEU DEFINIERT.**

    Für die Himalayan wurde es zum:

    # ๐Ÿšจ **ENDGEGNER!** ๐Ÿšจ

    Erste tiefere Schlammpassagen konnten wir noch elegant umgehen.

    Wiese links.

    Weide rechts.

    Ein bisschen Linienwahl.

    Ein bisschen Können.

    Ein bisschen Glück.

    Und sehr viel:

    **„Bloß nicht stehen bleiben!“** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    Dann war endgültig Schluss.

    Das Schicksal hatte offenbar beschlossen:

    **Jetzt wird abgerechnet.**

    Waltrauds vorderer Fender bekam eine Sonderfüllung aus **Lehm und Schlamm**.

    Zäh wie ein Polymer.

    Hart wie der **Napfschneckenzahn** – bekanntlich eines der härtesten biologischen Materialien der Erde. ๐ŸŒ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    Das Ergebnis:

    ### **Vorderrad blockiert.**

    ๐Ÿšจ๐Ÿšจ๐Ÿšจ

    Einmal konnten wir das Zeug noch mit Ästen herausstochern.

    Dann:

    **ZU.**

    Komplett.

    ---

    # ๐Ÿฆธ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ MASTER OF DESASTER

    Jetzt konnte nur noch einer helfen.

    **Pete.**

    Er schwingt sich auf die Himalayan und zwingt sie mit blockiertem Vorderrad mehrere hundert Meter Richtung festen Boden. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ

    Die Hoffnung:

    Mehr Reibung.

    Mehr Bewegung.

    Rad wird frei.

    Die Himalayan:

    > **„So nicht, Freunde.“**

    ๐Ÿคฌ๐Ÿคฃ

    Die Pampe war inzwischen so fest, dass schließlich der **komplette Fender abriss.**

    ๐Ÿ’ฅ๐Ÿ๏ธ

    Waltraud rief.

    Waltraud gestikulierte.

    Waltraud warnte.

    Pete war im Tunnel.

    Erst ungefähr einen Kilometer später wurde der **Master of Desaster** wieder von der Realität eingeholt. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Es folgte:

    Ein Loblied auf die Himalayan. ๐ŸŽถ

    Ein Loblied auf die Streckenplanung. ๐ŸŽถ

    Und vermutlich ein paar weniger jugendfreie Ergänzungen. ๐Ÿคฌ๐Ÿคฃ

    Aber:

    **ZUSAMMEN.**

    Wurde wieder repariert.

    Improvisiert.

    Geflucht.

    Geschraubt.

    Gelacht.

    Und weitergefahren. ๐Ÿ”ง๐Ÿ’ช๐Ÿป๐Ÿคฃ

    Und tatsächlich:

    **Ohne erneutes Umpumpen bis zur Tankstelle!** โ›ฝ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    ---

    # ๐Ÿฅ‡ UND DANN: EIN FREUNDLICHER TANKWART!

    Eine Sensation.

    Eine absolute Premiere.

    Der erste **wirklich freundliche Tankwart in ganz Georgien.** ๐Ÿฅ‡๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‘๐Ÿป

    Große Klasse! ๐Ÿ‘๐Ÿป

    Nach all dem Drama ging es anschließend ins Hotel mit Burgblick. ๐Ÿฐ

    Dort gab es:

    ๐Ÿบ **Ankommerbier**

    ๐Ÿฅ˜ **leckeres Abendessen**

    ๐Ÿ˜Œ **und endlich mal keine Reparatur**

    ---

    # โค๏ธ WAS FÜR EIN TAG!

    Heute war wieder alles dabei:

    Asphalt.
    Schotter.
    Schlamm.
    Plattfuß.
    Kompressor.
    Diplomatie.
    Schrauberei.
    Schweiß.
    Flüche.
    Lachen.
    Und natürlich vier völlig normale Menschen auf vier völlig normalen Motorrädern. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ๐Ÿ๏ธ

    Aber genau **das** ist für uns Offroad.

    **Hauptstraße geradeaus fahren kann jeder Depp.** ๐Ÿ˜‡

    Aber sich gemeinsam durch die Pampe zu kämpfen, wenn einer einen Platten hat, der nächste einen Fender verliert, der dritte Einheimische mit Kompressor missioniert und der vierte versucht, möglichst unauffällig auszusehen…

    ### **dafür braucht es besondere Menschen.** โค๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Und deshalb schon mal an dieser Stelle:

    # **DANKE PETE! ๐Ÿ™๐Ÿปโค๏ธ**

    # **DANKE WALTRAUD! ๐Ÿ™๐Ÿปโค๏ธ**

    # **DANKE DOC. ! ๐Ÿ™๐Ÿปโค๏ธ**

    Für Schrauben, Helfen, Improvisieren, Nerven behalten und dafür, dass wir am Ende **immer gemeinsam wieder rauskommen.** ๐Ÿฅฐ๐Ÿคฉ

    Und natürlich:

    ## ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช **GAMARJOBA für uns vier!**

    ### **Sieg für die Karawane!** ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’ช๐Ÿป

    **PS:** Die gute Nachricht: Wir haben heute nicht einen einzigen Reifen absichtlich plattgefahren. ๐Ÿ˜‡
    **PPS:** Das Schicksal sieht das vermutlich anders. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
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  • Tag 13 โ€“ Der Triumphzug der Unbesiegbaren

    August 28 in Georgia โ‹… โ˜๏ธ 23 ยฐC

    Nach zwölf Tagen Hölle, gefühlten 1.000 Abenteuern, rund 2.400 km durch den großen und kleinen Kaukasus und – was eigentlich das Wichtigste ist – ohne einen Fahrer und ohne ein Motorrad endgültig zu verlieren, kehrt die Expedition unter Fanfaren ins Basislager zurück.** ๐ŸŽบ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    Körperlich sind tatsächlich noch alle vier anwesend.
    Geistig… sagen wir mal: **nicht mehr bei jedem auf allen Zylindern.** ๐Ÿคช๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Der letzte Fahrtag begann mit einem **Stuhlkreis**. ๐Ÿช‘๐Ÿช‘๐Ÿช‘๐Ÿช‘
    Nicht etwa zur Teambildung, sondern weil wir noch einmal gemeinsam die Eckdaten der heutigen Route festlegen mussten.

    Das war leider dringend erforderlich, nachdem Doc. völlig unbedarft die Worte **„Plattfuß“** und **„Regen“** ausgesprochen hatte. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฌ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    ๐Ÿšจ **ALARMSTUFE ROT!** ๐Ÿšจ
    Nach zwölf Tagen Expedition sollte man eigentlich wissen, dass man solche Begriffe nicht leichtfertig in den Raum stellt. Das Schicksal hört mit. ๐Ÿ‘‚๐Ÿ˜ˆ

    Nach einem guten Frühstück ๐Ÿณโ˜•๏ธ ging es schließlich los Richtung **Camp Vida**.

    Das Schicksal hatte mittlerweile eigentlich alle Karten ausgespielt und saß sichtbar beleidigt am Straßenrand. ๐Ÿ˜ค
    Es musste mit ansehen, wie wir bei bestem Wetter und bester Laune durch die Gegend bollerten.

    Ganz aufgeben wollte es dann aber doch nicht.

    Und plötzlich zog es eine Karte, mit der **kein echter Offroader gerechnet hatte.**

    ๐Ÿ‘ฎ‍โ™‚๏ธ **POLIZEI!**
    ๐Ÿท **ALKOHOLKONTROLLE!**
    ๐Ÿšจ **KELLE RAUS!**

    Ich musste so lachen, dass ich fast vom Motorrad gefallen wäre. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Pete wurde rausgewunken und ich dachte nur:

    **„Nach zwölf Tagen Schotter, Schlamm, Furten und Geröll… jetzt kriegen sie uns wegen eines georgischen Gläschens!“** ๐Ÿท๐Ÿคฃ

    Natürlich wollte ich das historische Ereignis fotografisch dokumentieren. ๐Ÿ“ธ
    Das fanden die Herren Ordnungshüter allerdings ungefähr so lustig wie einen Nagel im Hinterreifen.

    Kaum war die Kamera gezückt, war die Kontrolle plötzlich beendet. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Kelle weg, Dacia Duster gestartet und **Abfahrt!** ๐Ÿ’จ

    Typisch Georgien: Getestet wurden selbstverständlich nur die Männer. ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    **Frauen und Alkohol? Offenbar ein Thema, das man hier lieber nicht unnötig eskaliert.** ๐Ÿคฃ๐Ÿท

    Ob das jetzt georgische Gleichberechtigung oder einfach nur ein taktischer Fehler war, lassen wir mal offen. ๐Ÿง๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    ---

    Danach stand etwas auf dem Programm, was für einen eingefleischten Endurofahrer ungefähr so sinnvoll ist wie ein Schnorchel beim Wüstenrennen:

    ๐Ÿงผ **DIE ERSTE WASCHSTRASSE!** ๐Ÿงผ

    Wir mussten die letzten Reste unseres inzwischen wissenschaftlich untersuchten **Bio-Polymers aus Schlamm, Lehm und georgischer Bergflora** entfernen. ๐Ÿงช๐Ÿคข๐Ÿคฃ

    Eine Enduro zu waschen ist eigentlich wie Seiten aus der Bibel zu reißen:

    **Man macht es einfach nicht!** ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿ“–๐Ÿ๏ธ

    Aber der Vermieter hatte es vorgeschrieben.
    Also Augen zu, Visier runter und durch.

    Saubere Motorräder sind schließlich keine Offroad-Bikes mehr, sondern **soziale Tarnfahrzeuge.** ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Mit frisch geduschten Mopeten und entsprechend schlechtem Gewissen reihten wir uns wieder in den Verkehr ein. ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    Dann ging es über Nebenstraßen und kleine Täler weiter durch die historische und geografische Region Javakheti. Die Landschaft ist bekannt für ihre vulkanischen Hochebenen, Seen und raues Bergland.

    Kurz vor die ๐Ÿ‡น๐Ÿ‡ท Türkei – **hart links.**
    Kurz vor ๐Ÿ‡ฆ๐Ÿ‡ฒ Armenien – **wieder hart links.**
    Und dann hoch auf ein Plateau mit über **2.100 Höhenmetern.** ๐Ÿ”๏ธ

    Und plötzlich war wieder alles gut.

    Kilometer um Kilometer fuhren wir durch eine Landschaft, die eigentlich einen eigenen Führerschein für die Augen benötigt. ๐Ÿ‘€๐Ÿคฉ

    **5-Sterne-plus-Panoramakino – Eintritt frei!** โญ๏ธโญ๏ธโญ๏ธโญ๏ธโญ๏ธโž•

    Die Straße hätte genauso gut irgendwo in Montana ๐Ÿ‡บ๐Ÿ‡ธ oder die alte Military Road in Schottland ๐Ÿด gewesen sein können.

    Weit, offen, einsam – und mit einem Straßenverlauf, den man kilometerweit verfolgen konnte.

    Dazu Berge, Gletscherseen und eine Aussicht, bei der man eigentlich ständig hätte anhalten müssen.

    Haben wir natürlich nicht.

    **Wir sind Endurofahrer. Wir fotografieren während der Fahrt innerlich.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ๐Ÿ“ธ

    Kurz vor Tiflis kamen wir noch an einem riesigen **Aussenlager für Statuen und sonstiges georgisches Gedöns** vorbei. ๐Ÿ—ฟ๐Ÿ—ฟ๐Ÿ—ฟ

    Danach statteten wir noch einer kleinen Kapelle einen Besuch ab. โ›ช๏ธ๐Ÿ™

    Wobei „Besuch“ vielleicht etwas hoch gegriffen ist.

    Wir waren weniger wegen der spirituellen Erleuchtung dort…

    …und deutlich mehr wegen der **geilen Schotterauffahrt den Berg hoch.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‡๐Ÿคฃ

    ---

    Dann rollten wir wieder hinunter in den Kessel von Tiflis.

    Und mit jedem Höhenmeter nach unten stieg die Temperatur. ๐ŸŒก๏ธ๐Ÿฅต

    Die Berge verabschiedeten uns also standesgemäß mit:

    **„Schön, dass ihr da wart – jetzt schwitzt ihr wieder!“** ๐Ÿคฃ

    Unten angekommen:

    โ›ฝ๏ธ Tanken.
    ๐Ÿงผ Noch einmal Waschen.
    ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    **ZWEIMAL an einem Tag!**

    Aber wie gesagt:
    **Nur auf ausdrücklichen Wunsch des Vermieters.**

    Wir wollten schließlich nicht als Weicheier in die georgische Enduro-Geschichte eingehen. ๐Ÿคฃ

    Dann die letzten Kilometer zurück ins Camp.

    Schlüssel rum. ๐Ÿ”‘
    Motor aus.
    **Ende Gelände.** ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿซฃ๐Ÿ˜ซ

    Und plötzlich war es vorbei.

    Keine nächste Kehre.
    Keine Furt.
    Kein Schlamm.
    Kein „Wo geht’s hier eigentlich weiter?“
    Kein „Das sieht auf Google Maps aber anders aus.“
    Kein „Fahr mal vor, ich guck mir das an.“ ๐Ÿคฃ

    **Einfach vorbei.**

    Und ja…

    **schön war’s.** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿฅฐ๐Ÿฅฐ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    ---

    Dann kam der letzte Akt der technischen Abnahme.

    Die üblichen Rücknahmeverhandlungen mit dem Boss und seinem… sagen wir diplomatisch… **Hufschmied.** ๐Ÿด๐Ÿ”ง๐Ÿคฃ

    Im Mittelpunkt:

    ๐Ÿ” das Vorderrad
    ๐Ÿ” der Fender
    ๐Ÿ” Waltrauds Himalayan

    Irgendwas sollte angeblich anders sein. ๐Ÿง๐Ÿคจ

    Da wir die Diskussionen um dieses Vorderrad mittlerweile ungefähr so satt hatten wie Pete die Diskussionen über Frühstück, entschied sich Waltraud für eine alternative Kommunikationsstrategie.

    Sie erzählte eine **Geschichte vom Pferd.** ๐Ÿด

    Kein Unfall.
    Nur eine Schraube verloren.
    Die wahrscheinlich schon vorher locker war.
    Kann ja mal passieren. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ

    Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

    **Was in Georgien passiert, bleibt in Georgien.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿคซ๐Ÿ˜‡

    Der Hufschmied hörte Pferdegeschichten offenbar ausgesprochen gerne.

    Thema erledigt. โœ…๐Ÿคฃ

    ---

    Dann endlich:

    ๐Ÿป **DAS ANKOMMERBIER!**

    Wobei es bei mir heute eher ein **Ankommer-Obstteller** wurde. ๐Ÿ‰๐Ÿ‡๐Ÿ‘
    Gefolgt von einer Dusche. ๐Ÿšฟ

    Bei Pete offenbar mit **begleitetem Duschen**. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Details bleiben aus Gründen des Jugendschutzes und der internationalen Beziehungen unter Verschluss. ๐Ÿšจ๐Ÿ˜‚

    Danach ein georgisches Abendessen ๐Ÿฅ˜๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช und ein entspannter Ausklang bei Wein in der Lobby. ๐Ÿท

    Und so sitzen wir da.

    Vier Fahrer.
    Vier Motorräder.
    Zwei Wochen Kaukasus.
    Rund 2.400 Kilometer.
    Schotter.
    Schlamm.
    Furten.
    Erdrutsche.
    Plattfüße.
    Höhenmeter ohne Ende.
    Ein paar Beulen.
    Ein paar Kratzer.
    Und erstaunlicherweise noch immer alle Freunde. ๐Ÿคฃโค๏ธ๐Ÿ๏ธ

    **Das ist wahrscheinlich die eigentliche Leistung dieser Expedition.** ๐Ÿ˜‡

    Morgen geht’s noch mit dem **Fußbus** durch Tiflis. ๐Ÿšถ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Mal sehen, ob wir diese letzte Etappe ohne technische Ausfälle überstehen.

    **Gamarjoba! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช**

    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ
    **Georgian Gravel Games – Mission accomplished.**
    Oder wie wir sagen:

    **Vielleicht nicht immer schön gefahren. Aber schön angekommen.** ๐Ÿ˜Ž๐Ÿค˜๐Ÿป๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    ๐Ÿฅฐ๐Ÿป๐Ÿ๏ธ๐Ÿคฉ
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  • TAG 14 โ€“ CAPITAL CITY GEORGIAS

    August 29 in Georgia โ‹… โ›… 26 ยฐC

    ๐Ÿ The Final Chapter

    Heute haben wir tatsächlich **fast ausgeschlafen.** ๐Ÿ˜ณ
    Also nach georgischer Zeitrechnung jedenfalls.

    **09:00 Uhr Frühstück.** โ˜•๏ธ๐Ÿณ
    Für einen normalen Menschen ein **Spätstück.**, für einen Georgier quasi ein Mitternachtssnack ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Danach stand noch eine letzte technische Wartung an.

    Meine beiden inzwischen **gut entwickelten Enduro-Biotope** – vulgo: Motorradstiefel – wurden unter lautstarkem Protest der zahlreichen darin ansässigen Lebensformen erneut mit Desinfektionsmittel โ˜ฃ๏ธโ˜ ๏ธ behandelt.

    Die Bewohner waren wenig begeistert.

    Nach kurzer Verhandlung auf mikrobiologischer Ebene war aber klar:

    **Entweder ihr geht freiwillig – oder ihr werdet chemisch ausgesiedelt.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Gegen 11:00 Uhr ging es dann zum **letzten offiziellen Expeditionsziel in Georgien.** ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Leider herrschte ein eklatanter Mangel an fahrbereiten Motorrädern.

    Also mussten wir auf **Vera’s Shuttle** ausweichen. ๐Ÿš๐Ÿคฃ

    Nach zwei Wochen Enduro fühlt sich so ein Shuttle übrigens ungefähr an wie ein **rollender Wellnessbereich.**

    Kein Schlamm.
    Keine Furten.
    Keine Steine.
    Keine Kupplung.
    Keine Diskussion mit dem Motorrad.

    **Sehr verdächtig.** ๐Ÿง๐Ÿคจ๐Ÿคฃ

    ---

    Erster kurzer Zwischenstopp:

    ๐Ÿš‚ **Hauptbahnhof Tiflis.**

    Verschlafen, ruhig und ausgesprochen übersichtlich.

    **Ein Zug – aber 20 Shops.** ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Das Verhältnis von Schienenverkehr zu Einzelhandel scheint hier offensichtlich einer eigenen georgischen Mathematik zu folgen.

    Danach ließ uns Vera am **Europaplatz** raus.

    Dort befindet sich ein großes Relief, auf dem Georgien ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช bereits ziemlich selbstbewusst als Teil Europas ๐Ÿ‡ช๐Ÿ‡บ dargestellt wird.

    Ich durfte Georgien in den letzten zwei Wochen ein kleines bisschen kennenlernen.

    Und ganz ehrlich:

    Ich bin mir nicht sicher, ob **Georgien und die EU** schon wissen, was sie voneinander wollen. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‡

    Und ob es für beide überhaupt sinnvoll wäre, ist wahrscheinlich eine noch größere Frage.

    Denn eines haben wir definitiv festgestellt:

    **Das hier ist ziemlich anders als EU.**

    Und möglicherweise ist genau das auch gut so. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ชโค๏ธ

    Eine Sache ist allerdings völlig eindeutig:

    Wenn es in Georgien heißt **„freilaufende Tiere“**, dann bedeutet das nicht:

    „Bitte halten Sie Ausschau nach Tieren.“

    Nein.

    Es bedeutet:

    ๐Ÿ„ Kühe auf der Straße.
    ๐Ÿ– Schweine irgendwo daneben.
    ๐Ÿ• Hunde sowieso.
    ๐Ÿด Pferde, wenn es ihnen gerade passt.

    **FREI LAUFEND.**

    Keine Metapher.
    Keine Übertreibung.

    Einfach Tiere.
    Frei.
    Laufend. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    ---

    Direkt vom Europaplatz ging es mit der Seilbahn ๐Ÿšก hinauf zur Festung und zur **Mutter Georgiens.**

    Beides natürlich standesgemäß besichtigt. ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™

    Und dann:

    **Was für eine Aussicht!** ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ๐Ÿคฉ

    Tiflis liegt einem zu Füßen, die Berge im Hintergrund und plötzlich wird einem noch einmal richtig bewusst, was für eine unglaubliche Landschaft wir in den letzten zwei Wochen durchquert haben. ๐Ÿ”๏ธ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Danach wieder runter und über die **Friedensbrücke** ๐ŸŒ‰ in die Altstadt.

    Vorbei an Kirchen โ›ช๏ธ, alten Häusern, kleinen Gassen und – ganz wichtig – **drei Brautpaaren.** ๐Ÿ’๐Ÿ‘ฐ๐Ÿป‍โ™€๏ธ๐Ÿคต๐Ÿป‍โ™‚๏ธ

    Natürlich wurde jedem Brautpaar brav Glück gewünscht. ๐Ÿ€โค๏ธ

    Nach zwei Wochen Georgien gehört sich das schließlich.

    ---

    Irgendwann mussten auch die letzten Kilometer zu Fuß ihre Spuren hinterlassen.

    Also ab ins Café. โ˜•๏ธ๐Ÿฐ

    Dort haben wir die letzten zwei Wochen noch einmal durch den mentalen TÜV laufen lassen.

    Was haben wir eigentlich alles gemacht?

    ๐Ÿค” Schotter gefahren.
    ๐Ÿค” Schlamm gefahren.
    ๐Ÿค” Furten durchquert.
    ๐Ÿค” Erdrutsche überwunden.
    ๐Ÿค” Plattfüße repariert.
    ๐Ÿค” Motorräder zerlegt und wieder zusammengesteckt.
    ๐Ÿค” Uns gegenseitig gerettet.
    ๐Ÿค” Uns gegenseitig auf die Nerven gegangen.
    ๐Ÿค” Uns wieder vertragen.
    ๐Ÿค” Und erstaunlicherweise immer noch zusammen gegessen. ๐Ÿคฃ

    Kurz gesagt:

    **Alles richtig gemacht.** ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ‘๐Ÿป

    Am späten Nachmittag sollte uns Vera wieder abholen.
    „Bin in 10 Minuten da.“
    Eineinviertel Stunden später:
    „Jetzt bin ich da.“ ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Schon Albert Einstein wusste:
    Zeit ist relativ.
    Er war wahrscheinlich noch nie in Georgien. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Wobei wir mittlerweile einen anderen Verdacht haben: Vera bewegt sich offenbar nicht durch die normale Raumzeit, sondern benutzt eine Einstein-Rosen-Brücke. ๐ŸŒŒ๐ŸŒ€๐Ÿคฃ
    Die 10 Minuten auf ihrer Seite des Universums entsprechen hier offenbar 75 Minuten.
    Physikalisch nicht vollständig bewiesen – aber nach zwei Wochen Georgien durchaus plausibel. ๐Ÿค“๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    ๐Ÿ† Die heutige Sonderprüfung „Geduldiges Warten auf Vera“ wurde übrigens mit deutlichem Abstand von Pete gewonnen.
    Und jetzt kommt das eigentlich Unglaubliche:
    Pete war nahezu tiefenentspannt. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ˜ณ
    Keine erhöhte Leerlaufdrehzahl.
    Kein V1-Triebwerk. ๐Ÿš€
    Kein odenwälderischer Einlauf.
    Nicht einmal ein „Des kann doch net sein!“ ๐Ÿคฏ
    Nach zwei Wochen Kaukasus hat der Mann offenbar tatsächlich einen Zustand höherer Erleuchtung erreicht. ๐Ÿง˜๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ™
    Oder die Einstein-Rosen-Brücke hat unterwegs auch gleich seinen Blutdruck irgendwo im Raum-Zeit-Kontinuum entsorgt. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Pete – Sonderprüfung souverän gewonnen. ๐Ÿ†๐Ÿฅ‡
    Das Schicksal war sichtbar beeindruckt. ๐Ÿ˜ˆ๐Ÿ‘๐Ÿป๐Ÿคฃ

    Zurück im Camp dann das **letzte georgische Diner.** ๐Ÿฅ˜๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    Heute gab es Khinkali – diese herrlichen georgischen Teigtaschen ๐ŸฅŸ, gefüllt mit Hackfleisch und allem, was man braucht, um einen Endurofahrer nach zwei Wochen Kaukasus wieder halbwegs auf Normalbetrieb zu bringen.

    Danach:

    ๐Ÿบ๐Ÿบ๐Ÿบ **Drei Bier**

    und

    ๐Ÿ’ง **ein Wasser für den Spinner.**

    Wer wer war, wird aus Gründen der Gruppendynamik nicht veröffentlicht. ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Dann saßen wir noch gemeinsam auf der Veranda und ließen den Blick über Georgien schweifen. ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ”๏ธ

    Und plötzlich war sie da:

    Diese ganz besondere Mischung aus Müdigkeit, Zufriedenheit und dem Gefühl, dass etwas Großes gerade zu Ende geht. ๐Ÿฅฐ

    **Was für ein Land.** ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฉ๐Ÿฅฐ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช

    **Was für eine Tour.** ๐Ÿซฃ๐Ÿคฉ๐Ÿฅฐ๐Ÿ๏ธ

    Und vor allem:

    **Was für eine Truppe.** โค๏ธ

    Vier Fahrer.
    Vier Motorräder.
    Zwei Wochen.
    Rund 2.400 Kilometer.
    Kaukasus rauf und runter.
    Schotter, Schlamm, Regen, Sonne, Geröll, Erdrutsche, Furten und vermutlich mehr Schrauberlatein als in einer durchschnittlichen KTM-Werkstatt. ๐Ÿ”ง๐Ÿคฃ

    Und das Wichtigste:

    **Keiner verloren gegangen.**
    **Kein Motorrad endgültig verloren.**
    **Freundschaft noch vorhanden.** ๐Ÿคฃโค๏ธ

    Damit ist die **Georgian Gravel Games Expedition 2026** in Georgien offiziell beendet. ๐Ÿ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ๏ธ

    ---

    Morgen steht dann noch das größte Abenteuer der gesamten Reise an:

    โœˆ๏ธ **Heimreise.**

    Abfahrt zum Flughafen:

    **02:00 Uhr nachts.** ๐ŸŒ™๐Ÿ˜ณ

    Eine Uhrzeit, die nach allem, was wir bisher über georgische Zeitrechnung gelernt haben, wahrscheinlich **auf keiner georgischen Uhr existiert.** ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ

    Ob Vera tatsächlich kommt?

    Ob der Flughafen offen ist?

    Ob wir pünktlich sind?

    Ob unsere Gehirne überhaupt schon wieder betriebsbereit sind?

    Und vor allem:

    **Wer hat eigentlich den Schlüssel vom Camp?** ๐Ÿง๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ

    Wir werden sehen…

    ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช **GAMARJOBA!** ๐Ÿ™โค๏ธ

    ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ **The End – for now.**
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  • Tag 15 Der Ritt in der Blechbรผchse

    August 30 in Georgia โ‹… โ˜๏ธ 20 ยฐC

    Home Sweet Home - Nee, ich fahr wieder hamzuus. ๐Ÿ˜‡

    ------------------------------
    ## ๐Ÿ REISEBERICHT: Der finale Boxenstopp – Schlamm, Orks und ein verstrahlter Schlüpfer ๐Ÿ
    02:00 Uhr, Fahrerlager Tiflis. Völlig utopisch! ๐Ÿคฏ Nur exakt 2 Minuten nach dem offiziellen Werkstatt-Termin rollte Vera am Auto an. Synchronisation läuft! โฑ๏ธ Wir hatten die Blechdose natürlich im Tetris-Fortgeschrittenen-Modus bis zur Oberkante Unterlippe mit Gepäck vollgestopft – da hätte keine Fühlerlehre mehr dazwischengepasst! ๐Ÿ“๐Ÿ“ฆ Ready to rumble!
    Ein letztes Mal ging es im Tiefflug durch das nächtliche Tiflis ๐ŸŒŒ, vorbei an der Festbeleuchtung der Kirche โ›ช๏ธ und der Mutter Georgiens ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช (die uns sicher noch ein paar finale Drehmoment-Segen hinterhergeschickt hat). Ziel: Der Flughafen-Hangar. โœˆ๏ธ Boxengasse erreicht, herzliche Verabschiedung von Vera, Gepäckabgabe lief ohne Kolbenfresser. ๐Ÿงณ
    Die Security war nur ein laues Warm-up, aber dann kam der absolute Endgegner: Die Passkontrolle! ๐Ÿ›‚
    Wie schon beim Import-Zoll saßen da überproportional junge Damen hinter den Schaltern. Und was hat oberste Priorität beim Sichern der Staatsgrenzen? Rischtisch! Das mobile Endgerät zur Synchronisation der neuesten TikTok-, Facebook- und WhatsApp-Algorithmen! ๐Ÿ“ฑ dynamic-tuning pur.
    In der Nebenspur reißt die Dame am Hebel und plötzlich ihr Handy an sich und lässt die wartende Meute einfach im Leerlauf stehen. ๐Ÿ˜ณ๐Ÿซฃ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Wir machten noch Witze über die mangelnde Wartung des Systems – bis unsere Beamtin ๐Ÿ‘ฎ ebenfalls nach ihrem Smartphone griff. Ach, Schade! Fehler im Steuergerät! ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜ฅ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Während sie unsere Pässe quasi blind scannte, führte sie ein hochgradig amüsantes Telefonat. Übersetzung vermutlich: „Du, vor mir steht gerade ein riesiger, hässlicher deutscher Offroader, dessen Visier definitiv zu oft im Schlamm steckte – und wie läuft dein Dienst so?“ ๐Ÿ˜ณ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Irgendwann gab es dann doch die Freigabe und Pete stürzte sich im Duty-Free direkt auf die Parfümabteilung – wahrscheinlich, um den Geruch von verbranntem Kupplungsbelag aus den Klamotten zu kriegen. โœจ Nach einem letzten gemeinsamen Zylinder-Kaffee โ˜•๏ธ trennten sich unsere Wege zu den Gates. Die Blechbüchse hat mich gut vier Stunden später in München wieder auf die Landebahn gespuckt. ๐Ÿ›ฌ Es war ein ruhiger Flug, nur irgendwo über dem Baltikum hat er ein Schlagloch voll erwischt. Vielleicht mussten wir aber auch Jörg ausweichen ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜œ oder es war die rumänische Luftabwehr. ๐Ÿคท๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿซฃ Wir sind ja schließlich kein 007 Martini und werden daher geschüttelt und nicht gerührt! ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ
    Heimat-Hangar München. ๐Ÿ‡ฉ๐Ÿ‡ช Gepäck vom Band gerissen (oder zumindest eins, das die gleiche aerodynamische Form hatte) und ab ins Parkhaus zum eigenen Karren. Aber Halt! Schwerer Systemfehler bei der Fahrzeugrückgabe! โŒ
    Weil meine Gesichtsbehaarung nach dieser Enduro-Tour mittlerweile länger war als Docs komplettes Haupthaar (heilige Tourtradition! ๐ŸŽ…๐Ÿ๏ธ), wollten mir die Parkhaus-Wächter mein eigenes Auto nicht aushändigen! Begründung: Der Wagen wurde angeblich von einem frisch gebügelten Business-Schnösel abgestellt und nicht von einem verotteten Offroad-Freak auf Entzug! ๐Ÿง”‍โ™‚๏ธโŒ
    Zum Glück ๐Ÿ€ war mein Auto schlauer als das Personal: Mein Telefon hat sich per Bluetooth direkt eingeklinkt, eine Willkommens-Inszenierung gestartet und das Auto für mich geöffnet . Das war der absolute Gamechanger, die Wegfahrsperre flog raus und ich durfte vom Hof reiten! ๐Ÿš€
    Knapp drei entspannte Autopilot-Stunden später stand der Hobel wieder in der heimischen Einfahrt. Die Tour-Klamotten wurden direkt im Keller endgelagert. Mal sehen, wer in den nächsten Wochen mutig genug ist, diese Tasche zu öffnen... akute biologische Kernschmelze! โ˜ฃ๏ธ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿซฃ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Ich hatte zwar unterwegs schon versucht, mit Rei in der Tube eine Notfall-Wäsche durchzuführen, aber der Slip, der mich über den Zagari-Pass begleiten durfte, war mechanisch und biologisch nicht mehr zu retten. ๐ŸฉฒโŒ Der roch selbst nach der chemischen Keule noch so, als hätten darin ein Iltis und ein Igel extrem wilden, geschützten Sex praktiziert und dem Igel wäre dabei ein Missgeschick mit dem Kondom passiert! ๐Ÿ˜ณโ˜ฃ๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿป‍โ™‚๏ธ Totalschaden! Der Slip blieb als Sondermüll in Georgien ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช und führt dort jetzt wahrscheinlich ein zweites Leben als reißfeste Einkaufstasche für schwere Autoteile. ๐Ÿ™…‍โ™‚๏ธ๐Ÿ˜‡๐Ÿ™๐Ÿคฉ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ
    Ein kurzes Abschluss-Wort zu Georgien ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช an die gesamte Enduro-Gemeinde:
    Wenn ihr da noch im Dreck wühlen wollt, dann packt verdammt noch mal sofort eure Koffer! ๐Ÿงณ๐Ÿ’จ Die Teerkocher brennen dort aktuell heißer und länger als die Schmieden in Mordor! ๐Ÿ”ฅ๐ŸŒ‹ Die Asphalt-Orks machen absolut keine Gefangenen und walzen im rasanten Tempo Meter um Meter feinsten Schotter nieder. Es ist ein Jammer! ๐Ÿ˜ž
    Wem es aber immer noch genug Abenteuer ist, wenn die Kontrollleuchte vom Wischwassertank dauerhaft blinkt oder einem LKWs auf einer Piste ohne Mittellinie als Geisterfahrer entgegenbrettern – der MUSS nach Georgien! ๐Ÿ‡ฌ๐Ÿ‡ช Die Landschaft ist ein absoluter Performance-Overkill (atemberaubend!) und die Menschen heißen dich – mit Ausnahme der chronisch unterkühlten Tankwarte – unfassbar herzlich willkommen! ๐Ÿ› ๏ธโค๏ธ
    Das Außergewöhnliche an diesem Roadtrip war neben dem epischen Land, den gastfreundlichen Locals und der genialen Reisegruppe vor allem: Wir haben alle gesetzten Meilensteine ohne Kolbenfresser erreicht! ๐Ÿ†
    Dazu gab es zusätzlich absolute Premium-Highlights: Dartlo bei Kaiserwetter โ˜€๏ธ und den Schchara-Gletscher im Offroad-Modus – komplett ohne störende Touristen-Wanderdünen! Und falls doch mal die Strecke blockiert war: Die pfiffigen Georgier haben gefühlt alle zwei bis drei Kehren vorsorglich einen Bagger oder eine Kettenraupe ๐Ÿ› für den Notfall-Service stationiert. Spitzen-Infrastruktur! ๐Ÿคฉ๐Ÿ™๐Ÿ™๐Ÿ™
    Danksagung an die Crew:
    Ein fettes Danke an Waltraud und Pete fürs epische Planen, Guiden, Navigieren und das permanente Antreiben unseres Haufens! ๐Ÿ—บ๏ธ๐Ÿ’ช Und danke an Doc für die erstklassige Gesellschaft, die tiefen Einblicke in das geheimnisvolle Abrechnungssystem und die philosophischen Benzingespräche tief in der Nacht. ๐Ÿง ๐Ÿ’ฌ
    An den Rest der Boxencrew hier im Chat: Danke für eure Zeit, danke fürs Mitlesen und die ganzen virtuellen Kaltgetränke in den Kommentaren! ๐Ÿป
    Es war eine sensationelle Tour mit den besten Treibstoff-Kollegen, die man sich wünschen kann. Der Münchner Schrauber würde sagen: A gmähte Wiesn! ๐ŸŒพ๐Ÿšœ
    See you ๐Ÿ”œ im nächsten Schlammloch!
    Bye Bye ๐Ÿ‘‹๐Ÿ๐Ÿ๏ธ๐Ÿ’จ
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    Trip end
    August 30, 2026