• Letzter Tag in Bogotá

    March 7 in Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Unsere letzte Nacht in Kolumbien verbrachten wir in einem richtig coolen Hostel in Bogotá. Es war überraschend günstig, aber trotzdem total schick und gemütlich – ein perfekter Abschluss für die Reise.

    Am nächsten Morgen machten wir uns noch einmal auf den Weg in das historische Viertel La Candelaria. Dort schlenderten wir durch die Straßen und hatten das Gefühl, genau am richtigen Tag unterwegs zu sein, denn überall war eine Art Flohmarkt aufgebaut. Eine lange Straße war gesäumt von unzähligen Verkaufsständen – gefühlt Hunderte, vielleicht sogar Tausende. Überall gab es Souvenirs, Kleidung, Kunsthandwerk und kleine Stände mit allem Möglichen.

    Natürlich hielten wir auch Ausschau nach einem ganz bestimmten Souvenir: dem Escobart-Shirt, das wir schon in der Comuna 13 gesehen hatten. Leider haben wir genau dieses Shirt hier nirgends gefunden.

    Wir liefen also weiter durch die Straßen, schauten uns die Stände an und ließen uns einfach treiben. Schön war es auf jeden Fall, aber wir merkten auch, dass es gar nicht so einfach war, irgendwo einen gemütlichen Ort zu finden, um sich einfach mal hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken.

    Irgendwann entdeckten wir schließlich doch einen Platz, der ganz nett aussah. Dort setzten wir uns hin, tranken etwas und ruhten uns ein bisschen aus. Danach liefen wir noch einmal weiter durch den Stadtteil. La Candelaria hat viele schöne Ecken, aber auch ein paar, die etwas heruntergekommen wirken. Irgendwann ließ unsere Motivation dann etwas nach, und wir beschlossen, einfach wieder zu unserem vorherigen Platz zurückzugehen.

    Dort blieben wir dann ziemlich lange sitzen, tranken noch ein paar Bier und vertrieben uns die Zeit. Denn genau das war die Herausforderung dieses Tages: Unser Flug nach Deutschland ging erst um 23:30 Uhr. Das bedeutete, dass wir von etwa 10 Uhr morgens bis zum Abend irgendwie die Stunden überbrücken mussten.

    Es zog sich ehrlich gesagt ein bisschen. Wir haben zwar das Beste daraus gemacht, aber insgeheim hätten wir wahrscheinlich alle lieber einfach direkt nach Hause fliegen wollen. Ein so später Rückflug ist nicht unbedingt die angenehmste Lösung.

    Am Ende haben wir den Tag aber gut rumgebracht und sind schließlich zum Flughafen gefahren. Der Rückflug selbst war dann überraschend angenehm. Kaum waren wir im Flugzeug, sind die meisten von uns ziemlich schnell eingeschlafen. Dadurch verging der Flug gefühlt viel schneller – und auch der Jetlag hielt sich später in Grenzen, weil wir tatsächlich viel geschlafen hatten.

    So ging unsere Kolumbienreise schließlich zu Ende – mit vielen Erlebnissen, ein bisschen Chaos zwischendurch, aber vor allem mit richtig vielen schönen Erinnerungen.
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