• Tag 115: Subaru Forester

    September 25, 2024 in Georgia ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir lassen die Räder in der rumpeligen Pension und warten auf unsere Fahrzeuglieferung. Das Frühstück ist besser als an Tag 1, aber nach wie vor nicht der Knaller.

    Wir fahren mit unserem schäbigen Subaru in den kleinen Kaukasus. Autofahren in Georgien erfordert Mut, Respekt und ein wenig Angstfreiheit. Ein Kind wird beim überqueren der Straße fast überfahren. Wir halten am Fußgängerübergang und gleich zwei SUVs überholen uns mit hoher Geschwindigkeit. Zum Glück kennt das Mädchen die ungeschriebenen Regeln im verrückten Straßenverkehr Georgiens und springt beiseite. Nach dem Stadtverkehr wartet der Kleine Kaukasus auf uns. Wir essen sehr gut in einem unscheinbaren Restaurant.

    Reisen mit dem Auto geht deutlich schneller als mit dem Rad. Noch sind die Straßen befahrbar und wir kommen gut voran. Das ändert sich die nächsten Tage. Die Landschaft ist großartig. Und doch ist das Erleben der Landschaft nicht ganz so intensiv wie mit dem Rad.

    An einem See finden wir einen Platz für unser Zelt. Wir machen uns nachtfertig und sind, anders als beim Radfahren, schnell fertig und nicht allzu erschöpft. Autofahren ist körperlich nicht anstrengend. Die Erkenntnis!
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