• Tag 138: Zufall

    18 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir starten den Tag mit kaffeetrinken und Zeitung lesen in einem Café. Heute ist Regen gemeldet, daher schauen wir uns morgens noch ein typisches Hanok-Dorf mitten in Seoul an. Hanok sind die typischen koranischen Häuser. Für dieses Dorf wurden die Häuser in Korea abgebaut und an diesen einem Ort wieder aufgebaut mit Aktionen für Kinder, Einheimische und Touristen.
    Wir haben das Gefühl, dass sich viel Gedanken gemacht werden, wie man etwas präsentiert und interessant macht. Spontan kaufen wir Karten für eine Aufführung morgen Abend in diesem Hanok-Dorf. Wir sind gespannt.
    Dann fängt es auch schon das regnen an und wir essen mal wieder - diesmal Dumpling und Reiskuchen-Suppe für mich und Bohnenporridge für Vincent. Die Kimchis mussten wir mit der Schere selbst schneiden.
    Mit Stäbchen essen ist für mich immer noch eine Herausforderung, besonders mit denen aus Metall. Aber gut, ich habe noch 4 Wochen.
    Nachmittags gehen wir ins National Museum of Korea. Ein beeindruckender Bau und noch beeindruckender wie das Museum und die Ausstellungen aufgebaut ist. Tolle Erklärungen, ästhetisch, intuitiv, abwechslungsreich unf sogar digital. Wer uns im immersiven Kunstwerk findet, bekommt einen Preis :).
    Es gab Aktionen für Kinder, top Toiletten (notwendig, weil unser Magen noch nicht die Kimchi Mengen gewohnt ist 😅), schöne Cafés und Restaurants. So sollte ein Museum sein. Auch wenn wir irgendwann kein Porzellan und Buddah-Statuen mehr sehen konnten war die Art und Weise der Aufmachung so gut, dass wir uns das ganze Museum angeschaut haben.
    Und wir haben jemanden bekannten, ja sogar prominenten getroffen: Christoph Maria Herbst (alias Stromberg) macht auch gerade Urlaub in Seoul mit seiner Frau. Wir sind zusammen durch einige Ausstellungsräume gelaufen und konnten uns versichern, dass er es ist 😃 Da uns die Frage nach einem Selfie zu doof war, haben wir nur ein verwackeltes Foto aus der Ferne gemacht.

    Abends mal wieder: Suppe und leckeres Essen. Für mich nochmal Dumplings Suppe und Vincent hat heiße Bibimbap im Tontopf probiert.
    Überall sind Leute, die essen und meist mit Arbeitskollegen. Für uns macht es den Anschein, dass viel Zeit auf der Arbeit verbracht wird und auch das soziale Miteinander sich auf der Arbeit bzw. mit Arbeitskollegen abspielt.
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