• Tag 144: Bunt & skuril

    24 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir schleusen uns mit zig anderen Touristen durch das Kunstdörfchen Gamcheon, das mit dem Bus aus Busan erreichbar ist.
    Gancheon ist ein Stadtteil, der geschaffen wurde, um Arbeiter für den Hafen hier unterzubringen, sodass sie nicht die Grundstücke am Hafen besetzten. Mitte der 50er wurde es aufgewertet und gefördert, dass Familien und Künstler dort hin ziehen.
    Es ist uns zu voll und wusselig, trotzdem schön anzuschauen.Bemerkenswert ist, dass die Koreaner es schaffen die Touristenströme zu leiten. Sie bieten einen vorgefertigten Rundgang an, sodass die Bewohner möglichst wenig gestört werden. Den Plan gibt es nur noch gegen Geld in Papierform, sonst als QR-Code (ein kleiner Versuch der Kompensation des Mülls der Wegwerfbecher?!). Es gibt ausreichend Schilder und Touristen werden ermahnt, dass Einheimische Vorrang haben, z.B. bei der Treppenbahn.

    Wir spazieren über den endlosen (Fisch-)Markt. Es gibt jeglichen Fisch, Imbisse, jede Menge Kimchi-Stände, Lampenladen und Obst und Gemüse in einer großen Bandbreite.
    Danach machen wir uns nochmal auf in einen höher gelegenen Stadtteil, der sich in die Berge Busans zieht und steigen dabei viele Treppen. Da haben sich auch noch nicht viele Touristen hin verirrt. Wir haben super Ausblicke über die Stadt und fahren dann mit dem Bus zurück. Aber erst nachdem wir 10min auf einer erwärmten ❤️‍🔥 Bushaltestellen-Bank gewartet haben.
    Danach gehen wir nochmal in das Tofu-Restaurant bei uns um die Ecke, es war sooo lecker. Die Besitzer erkennen uns wieder und freuen sich.
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