• Tag 143: Busan

    23 ottobre 2024, Corea del Sud ⋅ ☁️ 20 °C

    Mit dem Schnellzug KTX geht es in 3,5 Stunden die rund 400km von Seoul in den Süden des Landes.
    Unkompliziert, eine einfache Fahrt ca. 40 EUR, pünktlich und geräumig sind die Züge - ein bisschen wie die alten EuroCity, die nach Italien fahren.
    An uns ziehen grüne Landschaften, große Städte mit riesigen Wohnblöcken und viel landwirtschaftliche Nutzfläche vorbei.

    Unsere U-Bahnkarte können wir uns Busan ebenfalls nutzen und fahren ins Hotel, wo wir direkt einchecken können.

    Danach gehen wir Kaffee trinken und erstmal was essen. Wir hatten großen Hunger und Lust auf was heißes - nachdem ein Nudelgericht als kalt angeschrieben war, gingen wir davon aus, dass die anderen 2 Gerichte warm sind. Pustekuchen. Kalte Nudeln mit eiskalter scharfer Sauce für mich und scharfem Pesto für Vincent. Eine Spezialität aus Busan wie wir jetzt wissen - Milmyeon - mit den Ursprüngen in einem nordkoreanischen Gericht. Naja wir waren satt danach.
    Zum Glück gabs gegenüber einen Stand mit in Fett ausgebackenen Teilen. Süß oder herzhaft, meist als Grundlage sticky Rice (Klebereis oder Klebreismehl). Sehr lecker.

    Wir spazieren durch unser Viertel und besuchen dann den Friedhof der gefallenen UN-Soldaten im Korea Krieg. Ein riesiges Areal mit vielen Denkmälern. Die meisten gefallenen Soldaten sind Amerikaner, Briten und Türken. Deutschland hat erst nach dem Waffenstillstand mit medizinischer Hilfe zur UN-Mission beigetragen.
    Es werden gerade Vorbereitungen für den morgigen Gedenktag getroffen - alles schick mit frischen Blumen.

    Abends fahren wir noch an einen der Strände von Busan mit toller Aussicht auf die beleuchtete Stadt und ihre Brücken.
    Busan hat ca. 3,5 Mio. Einwohner und wirkt quirliger, etwas dreckiger und enger auf uns - zumindest auf den ersten Blick. In der Innenstadt am Wasser ist es flach, dahinter geht es steile Straßen und Treppen in die Wohnviertel hinauf.
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