• Singapur, erste Eindrücke

    26. februar, Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir kommen sehr früh am Donnerstagmorgen an in Singapur, und wir haben viel zu organisieren bei der Ankunft. Zum erstenmal reisen wir auf eigene Faust in einem asiatischen Land, aber zum Glück sprechen hier die meisten Leute englisch. Mit etwas Internetrecherche finden wir einen Ort am Flughafen, wo wir die unförmigen Koffer für 13 Tage aufbewahren lassen können. Danach lösen wir die ÖV Karte für die kommenden drei Tage und schon sind wir auf dem Weg in die Stadt. Wir deponieren unser Gepäck im Hotel und suchen vorerst einen schönen Ort, wo wir uns hinsetzen und einen Kaffee oder Tee trinken können. Im Aussenbereich eines Restaurants am Singapore River erhalten wir das Gewünschte. Wir entschliessen uns, weiter dem Fluss entlang zu laufen und kommen vorbei an vielen Hotels, Bars und Restaurants. Die meisten sind am Vormittag noch nicht offen, aber bereits sehen wir die Meerestiere in den Aquarien, die wohl im Laufe des Tages gekocht werden.
    Schliesslich landen wir bei einer der grössten Touristenattraktionen, beim „Merlion“, dem Symbol von Singapur. Es ist eine Figur, die sich zusammensetzt aus dem Schwanz einer Meerjungfrau (Mermaid) und dem Kopf eines Löwens - eine etwas sehr künstliche Figur, unserer Meinung nach, aber ein begehrtes Fotosujet.
    Gegen Mittag wird es wirklich sehr heiss, und wir erleben nun die für Singapur bekannte Temperatur hautnah. Trotzdem wandern wir weiter Richtung Meer und besuchen weitere bekannte Orte, die sich auf dem aufgeschütteten Land ausserhalb der ursprünglichen Bucht befinden. Einerseits das Marina Bay Sands Hotel - ein Hochhaus, das aussieht wie ein Schiff über den Wellen und andererseits den „Garden of the Bay“, künstlich angelegte Gärten mit hohen Skulpturen, die aussehen wie grosse Blüten.
    Wir sind völlig überwältigt von der Perfektion der verschiedenen Anlagen, hier wird Natur von Menschenhand geschaffen, die sehr verspielt und zum Teil auch kitschig wirkt.
    Am Abend kehren wir zurück zum Hotel und tauchen dann ein in die nahe gelegene Chinatown, eine sehr farbige und lebendige Gegend - noch fast ohne Hochhäuser. Dort treffen sich die Einheimischen, und hier sehen wir auch viele ältere Menschen. Auf einem Platz sind sie versammelt, zum Teil im Rollstuhl, und sie geniessen die Karaoke-Vorträge - sie klatschen, tanzen oder schlagen den Rhythmus.
    Læs mere