Tag 6: Von Pfunds nach Meran
June 27, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 28 °C
Italien, ich komme!
Bike-Shop, Bäckerei, Café und Pension Gabl alles in einem Haus.
Mehr braucht man nicht. Wobei der
Ort Pfunds schon schön ist und ich die Dienste des Fahrradladens Gott sei Dank nicht in Anspruch nehmen musste. Bisher läuft das Rad perfekt. Ein Ärgernis ist der Gepäckträger, der immer wieder verrutscht. Da sind andere, denen ich begegne besser ausgestattet. Ich sage nur „Ortlieb“ (für Insider).
Als ich losfuhr, war es sehr bewölkt und kühl. Regen war allerdings nicht angesagt. Das sollte sich aber bald ändern. Es ging den Inn aufwärts entlang, ich überquerte die Grenze zur Schweiz und in Martina begann unmittelbar nach der Wiedereinreise aus einem nicht EU Land der Aufstieg nach Nauders. Eine normale Passstraße, aber mit wenig Verkehr. In Kehre eins begann es zu tröpfeln, in Kehre zwei regnete es dann und bevor es in Kehre drei zu schütten begann, zog ich schnellstens Elkes Regenjacke über und die Hülle über die Satteltasche. Mehr hatte ich eh nicht dabei als Regenschutz, denn ich fahre ja nach Italien und nicht nach England. 😃
Ich kam 11 Kehren später richtig nass an den Beinen und den Armen und etwas verfroren in Nauders an und muss mich bei Elke bedanken. Ihre Regenjacke hat super Dienste geleistet!
Nach einer kurzen Pause unter einer Straßenunterführung, ließ der Regen nach und ich fuhr weiter zum Reschenpass und nach Reschen. Dort pausierte ich erst mal, um mich bei einem ersten Cappuccino in Italien aufzuwärmen und zu trocknen. Es ging weiter am Reschensee entlang Richtung Meran. Und wie es weiterging! 😳Gefühlt eine 20 km lange
Abfahrt ohne zu treten, bevor es wieder ebener wurde. Ich war so schnell, dass ich mich einbremsen musste, um etwas anzuschauen und ein paar Fotos zu machen. Auch wenn mein Nachbar mir das noch vorhalten wird, ließ ich das Stilfser Joch links (oder besser rechts) liegen, weil ich da eh schon mal oben war (zugegeben mit dem Auto).
So ging es durch endlose Apfelplantagen und schöne Orte, bis die ersten Weinberge sichtbar wurden und Meran näher kam. Der Akku war heute im Gegensatz zu gestern außer am Anfang kaum gefordert.
Viel früher als gedacht kam ich in Meran an und checkte im mein Hotel ein. Villa Bavaria! Ehrwürdig, schön, gute Lage zur Stadt und mit Pool. Man gönnt sich ja sonst nichts!
Nach einer Stunde am Pool ging es zu Fuß auf Erkundung. Erst auf den Tappeinerweg mit einem sehr schönen Blick und dann in die Stadt.
Viele von Euch werden Meran kennen, ich bin hier aber zum ersten Mal.
Es muss an Italien liegen, aber bisher hatte ich nie das Gefühl angekommen zu sein und ich bin selbstverständlich am nächsten Tag wieder weiter gefahren.
Heute war es anders. Ich bin angekommen und habe beschlossen, noch eine Nacht hier anzuhängen. Was ich morgen mache, weiß ich noch nicht, aber Strecke werde ich keine machen. Ich bin ja nicht auf der Flucht!
Jetzt sitze ich gerade bei einem tollen Abendessen im Hotel und wahrscheinlich werde ich noch mal in die Stadt laufen.
Buonanotte aus bella Italia (auch wenn es Südtirol ist)
Euer WernerRead more












TravelerMeran ist wunderbar. Lass es Dir gutgehen👍🙋♂️
Gute Entscheidung. Auch die Tour de France hat einen Pausentag. [Hans-Jürgen]