• Tag 8: Von Meran nach Trient / Trento

    June 29, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 28 °C

    Salve!
    Der erste Tag der zweiten Woche ist da. Und weiter ging es nach einem leckeren Frühstück auf der Via Claudia Augusta nach Trento. Wieder eine Streckenetappe! Diesmal ging es von Meran nach Lana und weiter durch die Dörfer zum Kalterer See. Statt links die Bahnlinie und rechts die Etsch wie gestern nach Bozen, ging es durch nette Ortschaften und noch mehr durch Apfel-Monokultur. Links und rechts soweit das Auge reicht Äpfel! 🍎 🍏
    Bei Sigmundskron ging es durch die ersten Tunnels nur für
    Radfahrer Richtung Kaltern und das eine Obst wurde durch das andere ersetzt. Weinstöcke soweit das Auge reicht!
    Den Kalterer See (sehr klein für den größten See Südtirols) habe ich nur am Rande gestreift und ich bin weiter nach Auer. Beim ersten Biergarten gab es den obligatorischen Stopp und die Hitze wurde mit alkoholfreiem Weißbier bekämpft. Ich lerne dazu; gestern nach zwei Sturzhalben Radler hatte ich dich tatsächlich den Alkohol gemerkt.
    Weiter ging es die Strada del Vino entlang nach Mezzocorona! Nirgends Schatten und die Sonme brannte unerbittlich! Die erste Bar im Ort, wurde sofort ausgewählt und eine Stunde Pause war dringend nötig. Natürlich mit Flüssigkeitszufuhr! Die Seilbahn auf den Berg und den Skywalk, den es dort gibt, habe ich mir geschenkt.
    Etwas erholt ging es dann weiter und zum Glück gab es nun viele Wolken. So wurde es erträglicher.
    In Lavis bin ich im Vertrauen auf die Empfehlung eines Nachbars von der Route abgewichen zur Eisdiele Serafini. Und welche Überraschung, es hat sich wirklich gelohnt! So ein leckeres Eis hatte ich schon lange nicht mehr. Das Himbeereis (Lampone) war das beste, dass ich je gegessen habe! Vielen Dank für den Tipp!
    So gestärkt waren die letzten 15 Kilometer nach Trient kein Problem mehr und ich konnte um 17:30 im Hi Hotel einchecken. Noch 30 min zum italienischen Achtelfinale gegen die Schweiz. Kurz geduscht, ging es ab in die Altstadt! Wunderschön, vor allem der Domplatz. Seltsamerweise 😃 hatte aber fast niemand einem Blick für die Schönheit der Stadt. Stattdessen Trauben vor den Fernsehern, die überall aufgebaut waren. Wer aufpasst, kann das auf dem Video sehen.
    Aber leider kam keine rechte Stimmung auf. Ich denke, die Italiener hatten nicht zu viel erwartet und es kam ja auch so. Schade! Mir wäre es lieber gewesen, die Italiener hätten gewonnen und es wäre Party in der Stadt. So bin ich zum Pizzaessen gegangen und warte nun auf das Deutschlandspiel! Hoffentlich machen die es besser! Nun sitze ich mit Blick auf den Fernseher und dem Dom hinter mir.
    Mein Plan für morgen steht noch nicht. Es geht wieder in die Berge und ich habe kein Gefühl, wie weit ich kommen werde.
    Außerdem bin ich mit der Via Claudia Augusta nicht mehr so zufrieden. Die endet irgendwo im Nirgendwo! Wahrscheinlich werde ich nur bis Tarvisio radeln und dann mir meinen eigenen Weg weiter suchen. Ob ich dann nach Venedig rein fahren werde, weiß ich noch nicht.
    Ciao! Bis morgen!
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