• Tag 16: von Meran nach Sterzing

    July 3 in Italy ⛅ 23 °C

    Servus!
    Heute stand nochmal eine sehr schwere Etappe an, nicht von der Länge her, aber von den Höhenmetern.
    Der Tag begann entspannt bei einem sehr guten Frühstück und ohne Zeitdruck. Die Wettervorhersage zeigte ein paar Schauer, die sich verziehen sollten.
    Um kurz nach zehn ging es dann los. Im Prinzip war die Etappe dreigeteilt. Die ersten 20 km nach St. Leonhard in Passeier waren ein toller Radweg ziemlich flach an der Passer entlang. Im Prinzip wie die Radwege bei uns nur mit anderem Panorama. Easy also, wenn ich nur nicht Akku sparen müsste für den Anstieg. Das hat meine Durchschnittsgeschwindigkeit reduziert. Denn die zweiten 20km ging es immer bergauf von ca 400m auf 2100m zum Jaufenpass. Das zog sich, aber schließlich war es geschafft. Ich denke, das ist schon der Trainingseffekt. Oben war es heute aber extrem windig und kalt - sicher weniger als 10 Grad.
    Deshalb nur kurzer Fotostopp und die dritten 20km Abfahrt nach Sterzing in Angriff genommen. Mit jeder Kurve, mit jeder Serpentine wurde es wieder wärmer. Gottseidank! Die letzten zwei Kilometer waren ein leichtes Hineinrollen nach Sterzing zum Hotel. Während die ersten 20 km weniger als 90 min gedauert haben, die zweiten zwanzig dann zweieinhalb Stunden, hat die Abfahrt nur etwa 30 min gedauert, ohne dass ich gerast wäre.
    Radfahrer habe ich übrigens mur wenige gesehen, der Pass war voll in der Hand der Motorradfahrer.
    In Sterzing eingecheckt und in die schöne kleine Stadt gelaufen. Dort war viel los. Ich hab trotzdem einen Platz in einer Bar gefunden und den obligatorischen Aperol Spritz bestellt. Zufälligerweise war das auf dem Hauptplatz. Da waren viele Fotografen unterwegs. Es war der erste Tag des World Bodypainting Festivals, was immer das „World“ auch bedeutet. Models wurden bemalt und präsentiert. Ob das extra für die vorwiegend männlichen Radtouristen gemacht wird? Ich habe keine männlichen Models gesehen. 😉
    Dann zurück zum Hotel zum Abendessen, denn es hatte ganz gute Bewertungen. Na ja!
    Morgen geht’s nach Österreich. Die Tour geht langsam zu Ende.
    Gute Nacht!
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