9€ für ein Tattoo in Koh Phi Phi
4. september 2024, Thailand ⋅ 🌬 27 °C
Ich bin auf Koh Phi Phi mit der Fähre angekommen und brauchte dann erst mal 10 Minuten, bis ich mich und meinen Rucksack wasserdicht verpackt hatte.
Im Hostel angekommen, bin ich erst mal auf der Stufe mit einem “whuiiiii” hingefallen. Na toll! So rutschig hier. Da habe ich dann Dylan aka Oktopus 🐙 aus Belgien kennengelernt. Er wirkte zwar am Anfang ganz nett und freute sich darüber, dass er endlich mal wieder Französisch reden konnte, aber sonst erzählt er wirklich sehr, sehr, sehr viel und macht sich 11/10 an mich ran. Als er mir dann irgendwann erzählt hat, warum er eine Oktopus-Kette trägt und wo er noch ein Tattoo davon hat, konnte ich ihm nicht mehr in die Augen schauen.
Im Hostel waren aber noch viele andere Leute, mit denen wir dann zusammen essen gegangen sind und später in die erste Bar. In der Bar haben wir Matti getroffen, einen richtig coolen Niederländer, mit dem ich mich super, super gut freundschaftlich verstanden habe! Mit ihm ging es dann in der Bar weiter, und wir haben uns Buckets bestellt – also keine Gläser, sondern kleine Eimer. Ich habe mich etwas wie auf Klassenfahrt gefühlt. Danach ging es in die Reggae-Bar, in der es ein Muay-Thai-Stadion gab und Leute gegeneinander antreten konnten. Total witzig!
Danach ging es zur Bierpong-Bar, in der wir – trotz sehr starker Leistung meinerseits (sorry, Matti) – leider verloren haben. Der Pegel stieg, und wir kamen an einem Tattoo-Studio vorbei. Wir haben dann “What are the odds” gespielt, wer sich ein 7/11 (der lokale Supermarkt hier) Tattoo machen sollte. Und dann kam eine Gruppe Engländer vorbei, und ein Typ meinte, er würde sich ein Tattoo stechen lassen. Aus Spaß meinte ich, er solle sich meinen Namen tätowieren lassen, und dann hat er es einfach gemacht. Verrückt! Ich habe dann noch meine Lieblingsschriftart ausgewählt: Helvetica Neue fein. In der habe ich auch meine Bachelorarbeit geschrieben.
Danach ging die Party – nach kurzer Verzögerung – weiter zur Beachbar, wo man umsonst Alkohol bekam, wenn man nackt auf einem Bullen ritt. Keine Sorge, ich habe es nicht gemacht!!
Jetzt ging es aber wirklich zurück ins Hostel. Am nächsten Tag ging es für Matti und mich halb verkatert auf eine halbtägige Bootstour. Beim Betreten des Bootes habe ich mich auf dem rutschigen Holzboden erst mal direkt hingelegt. Platschhhhh buuuums! Super erster Eindruck!! Das passiert mir in den letzten Tagen echt super, super oft! Ich kann meinen Füßen – ob barfuß oder mit Flipflops – gar nicht mehr vertrauen.
Die ersten Stunden auf dem Boot waren ganz nett. Wir sind ziemlich viel schnorcheln gegangen und haben echt wunderschöne Fische gesehen! Irgendwann fing es allerdings so an zu schütten, dass der zitternde Bootsfahrer ganz schüchtern fragte, ob wir zurück wollten. Und die Antwort war einstimmig: JA.
Abends ging es dann halbwegs früh ins Bett für uns, weil wir am nächsten Morgen zu einem Aussichtspunkt wollten, bevor wir die Fähre nehmen mussten. Da wir relativ lange keinen Sport mehr gemacht hatten, dachten wir, dass wir ja hoch joggen könnten. Erst auf dem Weg fand ich heraus, dass Matti ein Marathonläufer ist. Na super!! Er litt allerdings ähnlich stark wie ich. Immerhin etwas.
Fix und fertig kamen wir nach tausenden Stufen oben an, als es dann anfing, total zu regnen. Immerhin hatten wir dann eine Ausrede, warum wir nicht mehr runter joggen konnten. Das wäre zu rutschig gewesen! Vor allem mit meinen momentanen Gleichgewichtsproblemen…
Fazit zu Koh Phi Phi: Party-Insel, ganz nett für zwei Nächte, aber für mehr bin ich dann langsam auch zu alt. Wir haben alles gemacht, was man machen konnte. Durch Matti war das Ganze allerdings super cool! Den sehe ich spätestens in Koh Tao wieder.Læs mere









RejsendeUnd jetzt mal wieder ein paar Tage entspannen 😉.
RejsendeBin ich froh, dass du den Bullen ausgelassen hast
Rejsende
Wieso??????
RejsendeKeine Ahnung Hahahah