• Eckhard Schultz
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Peru 2021

Vom Regenwald zum Machu Pichu Okumaya devam et
  • Bike day 7 - Canyon del Colca (1/2)

    7 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute steht ein echtes fahrerisches Highlight auf dem Programm. Zunächst fahren wir noch ein herrliches Stück auf der Panamericana entlang des Pazifiks, die Wellen brechen sich und bilden eine Gischt, die wie Nebel über dem Strand liegt. Nach ca. 90 km wenden wir uns dann von der Panamericana ab und stechen in Richtung Anden, wo wir den Canyon del Colca anvisieren. Dieser Canyon ist der zweittiefsteder Welt, gleich nach dem Grand Canyon in den USA. Der Canyon ist schon sehr beeindruckend und so machen wir dort eine etwas längere Pause und können dabei die peruanischen Condore bewundern, wie sie ihre Kreise über unseren Köpfen ziehen.
    Der Weg führt uns heute bis auf knappe 5000 Meter, da wird die Luft schon ganz schön knapp. Nachdem wir die Panamericana verlassen haben, folgen 180 km zum Teil recht anspruchsvolle Schotterpisten durch eine atemberaubende Landschaft. Zwischenzeitlich zieht das Wetter sich auf 4.500 Metern bedenklich zu, doch wir haben Glück und erreichen trockenen Fußes unser Hotel, wo wir auf 3.500 Metern nächtigen. Auf dem Weg dorthin essen wir in einem klitzekleinen Andendorf, in das sich garantiert sonst keine Touristen verirren und gehen in eine Garage, die zu einem kleinen Restaurant umgebaut ist. Die Gastleute sind sehr freundlich und kredenzen uns ein sehr schmackhaftes Essen. Für sechs Personen zahlen wir inklusive Getränke 80 Soles, das sind circa 18 Euro.
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  • Bike day 8: Auf zum Titicaca-See

    9 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 7 °C

    Die Nacht auf 3.500 m habe ich kaum schlafen können, wohl ein typisches Phänomen wenn man neu in der Höhe ist. Zum Frühstück gibt es erst mal 2-3Tassen Koka -Tee, der gut gegen die Höhenkrankheit wirkt, denn heute geht es sehr hoch hinaus. Um 9:00 Uhr morgens wird aufgesattelt für die nächsten 310km... 60km davon werden Schotterstraßen sein. Nun heißt es: Abfahrt nach Puno an den Titicaca-See*, und ab in die Anden! Durchwegs befinden wir uns hoch oben – auf durchschnittlich 4.000m Seehöhe. Nach Chivay beginnt bereits die Straße anzusteigen, und es bleibt so schwindelig, bis wir den Pass Pata Pampa (4.890m) passieren.
    Während wir auf unseren Maschinen sitzen und die Natur und den Fahrtwind genießen, begegnen wir Herden von Alpacas, Lamas und Vikunjas. Verkehr gibt es hier oben kaum, die Straßen sind sehr gut, beste Voraussetzungen für einen großen Kurvenspaß 🏍 😎👍. Zwischenzeitlich zieht es sich bedenklich zu, so dass wir unsere Regenkleidung anziehen und bei 6 Grad ca. 120 km durch Regen und teilweise Graupelschauer fahren müssen. Gehört auch dazu, wenn man in so einer Höhe unterwegs ist. @ Burki: echtes Ushuaia - Feeling 🥶

    * Der Titicacasee ist mit einer Fläche von 8288 Quadratkilometern der größte Süßwassersee Südamerikas.Er befindet sich auf der Altiplano-Hochebene in den Anden; der westliche Teil mit 4916 km² des Sees gehört zu Peru, der östliche Teil mit 3372 km² zu Bolivien. Gemessen an seiner Fläche ist er der achtzehntgrößte natürliche See der Welt; seine Fläche ist etwa 15,5 mal so groß wie die des Bodensees (einschließlich Untersee) und fast so groß wie Korsika 😳😳😳.
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  • Schwimmende Uros-Inseln und Taquile

    10 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute lassen wir die Bikes stehen und machen von Punos aus einen Ganztagesausflug auf dem Titicacasee. Hier besichtigen wir die schwimmenden Uros-Inseln, sowie die Insel Taquile. Auf den Uros-Inseln leben ca. 1.200 Indigene, die diese schwimmenden Inseln aus Schilf selbst herstellen. Da das Schilf von unten mit den Jahren verrottet, ist die Instandhaltung durch die Einwohner ein ständiger Prozess. Nach 20-30 Jahren sind die Inseln dann unbewohnbar, sinken langsam ab und fangen an moderig zu riechen. Rechtzeitig vorher fangen die Einwohner an, eine neue Insel zu bauen. Dafür benötigen sie dann x Jahre und ziehen mit dem ganzen Dorf um, sobald die neue Insel fertig ist. Die Schilfhütten der Uros sind spärlich bestückt, ein mit Solarstrom betriebener Fernseher (nicht das allerneueste Modell) darf aber nicht fehlen. Die Uros Bewohner fühlen sich zu Peru zugehörig und schicken ihre Kinder mittlerweile auch zur Schule. Das Leben in den Anden ist hart, die Lebenserwartung liegt deutlich unter dem peruanischen Durchschnitt von 70 Jahren. Die Kindersterblichkeit liegt bei 30%, 70% der Kinder gelten als unterernährt. Für uns Europäer eigentlich unvorstellbar, wie man auf über 3.800 Metern in unbeheizten Schilfhütten leben kann, durch die der Wind pfeift und die monatelang der Regensaison ausgesetzt sind.Okumaya devam et

  • Titicacasee - Insel Taquile

    10 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Von den Uros-Inseln geht‘s direkt zu der Insel Taquile, auf der 420 Familien leben. Hier werden wir von unserem Guide und den Einheimischen auf sehr interessante Weise in das traditionelle Leben der Inselbevölkerung eingeführt und u.a. die Bedeutung der Trachten erklärt. Ein Foto zeigt einen Bauchgurt für Männer, in das die Haare der Angebeteten eingeflochten sind. Welche Europäerin würde heutzutage schon ihre Haare als Liebesbeweis hergeben ?
    Zum Lunch gibt es eine köstliche, frisch gefangene Lachsforelle, begleitet vom obligatorischen Koka-Tee, der wirklich gegen die Höhensymptome hilft. Nach einem ausgiebigerem Spaziergang über diese wunderschöne Insel geht es wieder zurück mit dem Schnellboot nach Puno.
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  • Cuzco: Am Nabel der Welt (1/3)

    11 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Unsere mehrstündige Motorradfahrt führt uns ungefähr 410 km weiter nach Cusco, an den Nabel der Welt, wie der Name in der alten Inka-Sprache lautet, auf 3.326m Höhe.
    Auf dem Weg dorthin machen wir eine Mittagsrast in einem typischen einfachen Restaurant, wo wir über dem offenen Feuer gegrilltes Schaf essen - hier ein typisch lokales Gericht. Das hätte ich mir gar nicht so lecker vorgestellt. Aber Versuch macht klug.

    Die Yamaha Tenere 700 sind für Peru mit den Off-road- Strecken sehr gute, handliche Motorräder, auf denen selbst ich ergonomisch gut sitze und nicht völlig zerknittert nach über 400 km absteige. Die Federung ist straff und so kann man es in den Kurven gut fliegen lassen. Der Motor mit seinen 70 PS verliert jedoch in der Höhe bei 4.000 Metern rund 30 % seiner Leistung, so dass die Beschleunigung dann etwas mau ist. Aber unser Motto lautet ja: Reisen statt Rasen 😊✌️😎.

    In Cusco atmest du förmlich Geschichte: Die Hochgebirgsstadt strotzt vor vorkolonialen Bauten und kolonialen Sehenswürdigkeiten und gehört seit 1983 offiziell zu den Welterbestätten der UNESCO.
    Heute sind wir aber erst mal angekommen, haben ein kaltes Bier getrunken und gehen später noch schön essen. Morgen steht dann ein 1 1/2 tägiger Besuch des Machu Picchu an, sicherlich eines der Highlights der Reise.
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  • Cuzco: Am Nabel der Welt (3/3)

    12 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Bevor es mittags in Richtung Machu Picchu geht, habe ich den Vormittag noch für einen Erkundungsspaziergang durch Cuzco genutzt. Besonders der Markt hat es mir angetan. Der Smoothie, den ich in der Markthalle getrunken habe und der aus gefühlten 10 Früchten frisch zubereitet wurde, war köstlich, mindestens 1/2 Liter für 7 Soles (1,50€).
    Eine tolle Stadt, die wir nach unserer Rückkehr vom Machu Picchu noch näher entdecken werden. Anbei ein paar Eindrücke….
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  • Machu Picchu (1/2)

    13 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ist es endlich soweit, der Machu Picchu, ein mystischer Ort. Normalerweise kommen hier pro Tag (vor Corona) 8.500-10.000 Menschen hin, um dieses Weltwunder zu bestaunen. In der Corona Zeit sind es nur 1.500 - 2.000 Touristen, so dass wir das Privileg hatten, den Machu Picchu ganz in Ruhe und ohne Gedränge erleben zu dürfen. Zudem ist heute seit zehn Tagen das beste Wetter, wir haben strahlenden Sonnenschein, nur die Bergspitzen hüllen sich in leichte Wolken. Wir sind gestern schon von Cusco aus hierher angereist. Zunächst mit dem Bus 2 Stunden, dann mit dem Machu Picchu Train weitere 2 Stunden bis nach Aqua Calientes, das ist das Dorf am Fuße des Machu Picchu. Von hier aus sind wir heute morgen mit einem Bus circa 30 Minuten einen atemberaubenden Serpentinenweg hoch gefahren und haben dort unser Abenteuer gestartet. Normalerweise muss man sich allein für den Bus 2-3 Stunden anstellen, wir sind einfach entspannt durchmarschiert. Reisen in Corona- Zeiten 👍😊.
    Begleitet wurden wir von unserem Guide Hamilton, der unser Dreiergruppe sehr fachkundig und motiviert die Geschichte des Machu Picchu und der Inkas näher gebracht hat. Es war ein beeindruckendes Erlebnis, dass ich so gar nicht erwartet hätte, und dass man schwer beschreiben kann. Die Mystik des Ortes kann man förmlich spüren. Also bitte liebe Freunde und Familie: das muss ganz nach oben auf Eure persönlichen Bucket List.

    Zum Machu Picchu:
    Auf einem 2.300 Meter hohem Andensattel liegt zwischen bewaldeten Bergspitzen eine der berühmtesten Touristenattraktionen der Welt: Machu Picchu - eines der sieben neuen Weltwunder 😳. Die Ruinenstadt der Inka besticht durch ihre Größe und Mystik. Reisende aus aller Welt zieht es in das abgelegene Urubambatal im Südosten Perus – wie wir, möchten sie alle dieses einzigartige Relikt des stolzen Andenvolks erkunden.
    Machu Picchu gilt als eine der letzten Wirkungsstätten der Inka. Geschützt von zackigen Felswänden, zu deren Füßen der ungezähmte Fluss Urubamba durch das dichte Dschungeldickicht rauscht, liegt die Siedlung auf einem abgelegenen Hochplateau in 2430 Metern Höhe. Ohne Metallwerkzeuge, Wagen und Mörtel errichtete das stolze Andenvolk Mitte des 15. Jahrhunderts ein Areal aus über 200 Häusern, die aus aufeinandergeschichteten, exakt in Form gebrachten Steinen bestehen. Doch wofür nahmen sie diese Mühen auf sich? Sollte hier eine Pilgerstätte, eine königliche Sommerresidenz oder ein Verwaltungssitz entstehen? Alles wäre denkbar, nichts endgültig prüfbar.
    Es gibt keine überlieferten Schriften, denn die Inka lebten ohne. Noch nicht einmal der ursprüngliche Name der Siedlung ist bekannt, die inzwischen schlicht nach dem Berg benannt ist, auf dessen Rücken sie thront. Bis Hiram Bingham sie 1911 für die westliche Welt entdeckte, hatte sie unter knorrigen Lianen und moosigen Schichten gelegen, denn selbst die Spanier hatten Machu Picchu auf ihren Plünderungszügen durch die unwegsame Bergwelt Perus nicht gefunden. Und hinterließen so die einzigartige Chance, zwischen intakten Bewässerungsanlagen, Wohnhäusern und Tempeln die großen und kleinen Geheimnisse des Inka-Imperiums zu ergründen.
    Medienwirksam inszenierte Hiram Bingham seine Reise nach Peru in „National Geographic“. Auf über 20 Seiten schilderte er im Jahr 1913 in Text und Bild, was er in den Tiefen des peruanischen Dschungels, etliche Tagesmärsche von der einstigen Inka-Hauptstadt Cusco entfernt gefunden hatte: Machu Picchu - eine der wichtigsten Entdeckungen unserer Zeit. Nahezu 60 Prozent des gesamten Areals sind bis heute im Originalzustand. Seit 1983 zählt die Inkastadt zum UNESCO-Welterbe und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Ein Komplex aus 216 in sich verschachtelten Gebäuden, über 3000 steilen Treppen, steinernen Fluchten und Pfaden formt die Machu Picchu. Archäologen unterteilen die Heilige Stadt in vier Sektionen: Wohnräume, Werkstätten, landwirtschaftliche Nutzflächen und spirituelle Orte. Der große begrünte Hauptplatz bildet das Zentrum von Machu Picchu.
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  • Machu Picchu - Abenteuerkomponente

    13 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Da war noch etwas: die Abenteuerkomponente fehlte noch bisher: Gerade wollten wir in den Machu Picchu Train zurück nach Cusco steigen, da standen wir am Bahnhof vor verschlossenen Türen. Ein unerwarteter Streik von Landarbeitern, die die Gleise blockieren, führt dazu, dass hier Stillstand der Rechtspflege ist. Eine Alternative hier rauszukommen, gibt es nicht😫. Informationen sind schwer zu bekommen, aber mit meinem perfektem Spanisch versuche ich mein Bestes 😂😂😂. Der Streik wird nach jetzigem Kenntnisstand (21:30 Uhr Ortszeit) mindestens noch bis morgen um 17:00 Uhr dauern, wahrscheinlich aber bis Mittwoch, so dass wir hier noch ein bis zwei Nächte in Aqua Calientes festsitzen werden. Die Stimmung war am Bahnhof ziemlich aufgeheizt, da die Passagiere Stunde um Stunde vertröstet wurden und dann nach 7 Stunden warten weggeschickt wurden.
    Sollte der Streik länger dauern, wurde uns gesagt dass in der Regel die Touristen mit einem Helikopter ausgeflogen werden. Wollen wir mal nicht hoffen, dass es ganz so schlimm wird, auf jeden Fall lassen wir uns diesen tollen Tag dadurch nicht vermiesen.
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  • Den Machu Picchu für mich (fast) alleine

    14 Aralık 2021, Peru ⋅ 🌧 15 °C

    Was bin ich für ein Glückspilz: nachdem der Streik wohl beendet ist, müssen aber die tonnenschweren Steinbrocken, die die Streikenden auf die Gleise verbracht haben, entfernt und die Strecke auf Sicherheit gecheckt werden. Deswegen geht ein Zug erst morgen Mittag und ich ergreife die Gelegenheit, noch mal auf den Machu Picchu hoch zu fahren. Heute steht aber etwas ganz besonderes auf dem Plan. Ich habe ein Ticket für den Waynapicchu ergattert , das ist der Berg, den man auf den typischen Postkartenmotiven hinter dem Dorf Machu Picchu sehen kann (schlafender Ecki) und auf den man bei einer „normalen“ Tour nicht kommt. Der Zugang ist hierfür auf 400 Tickets täglich begrenzt, daher sind normalerweise die Tickets für 3 Monate ausverkauft. Da wegen des Streiks ja keine Turis nach Aqua Calientes kommen konnten, konnte ich spontan noch ein Ticket ergattern.
    Heute zeigt sich die Machu Picchu von einer ganz anderen Seite. Während wir gestern absolutes Kaiserwetter hatten, hält sich heute alles in dichtem Nebel mit einer Sichtweite von maximal 50 m. Auf dem Weg zu Waynapicchu komme ich am heiligen Felsen vorbei, den ich quasi to-go anbete 🧎. Der Aufstieg zum Waynapicchu ist sehr steil, extrem anstrengend und dauert circa 1 Stunde. Schwindelfreiheit, Trittfestigkeit und eine einigermaßen gute Kondition sind dringend empfohlen, ich musste ganz schön kämpfen. Dafür wird man aber oben mit atemberaubenden Ausblicken auf das Machu Picchu Dorf, den eigentlichen Machu Picchu Berg und das Urubambatal belohnt. Pünktlich um elf, als ich den Berggipfel erreicht habe, reißt das Wetter auf und es war eine unglaublich mystische Stimmung, wie das Dorf quasi aus den Wolken emporgestiegen ist. Ganz großes Kino! Ich habe oben noch 45 Minuten ganz alleine mit einem Aufpasser verbracht (das ist ganz oben eine kleine Steinformation für max. 10 Leute) und dieses Panorama genossen. Das werde ich niemals vergessen. Auf dem Abstieg war ich wieder ganz alleine….Auf dem Rückweg passiere ich die Quelle, die früher das Dorf mit Wasser versorgt hat. Der Legende nach hat der, der davon trinkt, das ewige Leben. Leider war die Quelle von einem Aufpasser bewacht, der mich freundlich darauf hinwies, dass es sich um Aqua Cerimonal handele, trinken strengstens verboten. Wieder nix mit der ewigen Jugend 😣. Alles in Allem: das war ein Sechser im Lotto heute !!
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  • Back in Cuzco

    15 Aralık 2021, Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir haben es tatsächlich geschafft: Heute um 8:30 Uhr ging der Machu Picchu Train 1:45 Stunde nach Ollantaybambo und dann weiter mit dem Busshuttle 1 1/2 Stunden nach Cusco. Leider sind wir dann erst am Mittag angekommen, so dass es sich nicht mehr gelohnt hätte, auf die Bikes zu steigen. So haben wir die Gelegenheit genutzt, noch ein bisschen Cusco zu erkunden. Wirklich eine wunderschöne Stadt, in der der spanische und die Inka-Einflüsse an jeder Ecke sichtbar und spürbar ist. Ich habe meine Mitstreiter noch in die Markthalle entführt, wo ich vor ein paar Tagen schon mal den köstlichen Smoothie hatte. Wir haben an einem typischen Essensstand für vier Personen 17 Soles ( knapp 4 €) für ein leckeres Mittagessen bezahlt. Der anschließende Smoothie als Nachtisch durfte dann natürlich nicht fehlen. Heute Abend sind wir mit dem Taxi hoch in die Stadt hinaus gefahren, wo sich das höchstgelegene Restaurant von Cuzco mit einem Wow-Panorama über die Stadt befindet. Morgen früh geht es dann mit den Motorrädern planmäßig weiter. Durch den Streik konnten wir leider nicht den Rainbow 🌈 Mountain besuchen. Sehr schade, das haben wir verpasst:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vinicunca

    Die Motorradtour durch das Tal der Könige ist leider auch ausgefallen. Aber so ist es auf Reisen, manchmal kommt es anders als geplant. Aber ich bin mit meiner zweiten MP-Tour ja mehr als entschädigt worden.
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  • Über Abancay nach Andahualayas (1/2)

    16 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 13 °C

    Entspannt cruisen wir durch verschiedene Klimazonen in Richtung Abancay, und zwar Kurve um Kurve.
    Wir erleben eine lässige, 340km lange Serpentinen-Fahrt mit einem beispiellosen Ausblick auf Perus Schönheiten der Natur.
    Viermal wechseln wir die Klimazonen, es geht von 1700 bis über 4000 m hoch, die Temperaturen schwanken zwischen 13 und 30 Grad. Es ist beeindruckend, wie hier noch auf 4000 m Höhe das Land bewirtschaftet wird. Mittags halten wir in der Höhe an und essen am Straßenrand einen der berühmten Mega-Maiskolben mit Ziegenkäse, ein herrlicher Snack.
    Am früheren Nachmittag kommen wir an einem großen Krankenhaus - in the middle auf nowhere - vorbei, dass eine interessante Geschichte hat. Ein junges Medizinstudentenpaar war in den neunziger Jahren in Peru zum Backpacking unterwegs und war schockiert über die medizinische Versorgung und Gesundheitssituation in Peru. So entschlossen sie sich, ohne einen Cent in der Tasche, ein Krankenhaus aufzubauen, und was daraus entstanden, ist ist wirklich beachtlich. Seit 2007, der Gründung dieses dieses Krankenhauses wurden über 400.000 Menschen hier behandelt. Die Behandlung für arme Menschen kostet vier Soles, das sind knapp ein Euro, die Menschen kommen von weit her, teilweise 3-4 Tagesreisen, um sich hier behandeln zu lassen. Die Menschen tun das hier mit sehr viel Herzblut und christlichem Engagement, das wäre vielleicht mal eine Idee für Nicis Praktikum 😊. Wir konnten das Krankenhaus besichtigen und auch Doktor John, den Gründer, persönlich sprechen . Eine beeindruckende Persönlichkeit, das Krankenhaus hat absolut westlichen Standard. Das Ärzteehepaar hat sich damit einen Lebenstraum verwirklicht, ein modernes Krankenhaus mitten in den Anden aufzubauen. Doktor John berichtete uns, dass sie 170 schwere Corona Fälle hatten, von denen sie 75 % durchbringen konnten. Er war stolz darauf, dass es die gleiche Quote war wie in Deutschland. Wen das interessiert, der kann hier einmal nachlesen:

    https://www.zdf.de/show/ein-herz-fuer-kinder/pr…

    Unser Tagesziel Andahuaylas erreichen wir am frühen Abend - eine klassische Andenstadt mit 60.000 Einwohnern im Tal des Rio Chumba. Abgelegen von den Turi Hotspots sind wir wohl hier die einzigen ausländischen Touristen. Ein toller Tag !
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  • In den Tiefen der Anden -100% Peru (1/2)

    17 Aralık 2021, Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute haben wir eine 240km-Strecke in Angriff genommen, die getrost als Anden- Spektakel bezeichnet werden darf: Berge, Täler, schmale Straßen ohne Touristen – 100% Peru!
    Unsere Motorrad-Fahrt führt uns nach Ayacucho, von den Einheimischen auch Huamanga genannt, in eine Kleinstadt von 95.000 Einwohnern, auf 2.760m über dem Meeresspiegel. Hier hat Simon Bolivar im Jahre 1825 den einstigen Sieg seines Befreiungsheeres gegen die Spanier gefeiert. Leidenschaftliche Motorradfahrer kommen jedenfalls auf ihre Kosten! Seht selbst, der nachfolgende Clip sagt mehr als 1000 Worte:

    https://www.relive.cc/view/vXOnw3R3w56

    Den Abend lassen wir mit einem sehr schönen Abendessen in Ayacucho ausklingen, in einem Restaurant mit Blick auf die Plaza Major…
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  • Zurück an den Pazifik nach Paracas (1/4)

    18 Aralık 2021, Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Unser heutiges Tagesziel ist die Kleinstadt Paracas an der Pazifikküste. Wir meistern 360km: über den Gebirgspass Abra Apacheta (4.746m) und kurvenreiche Straßen zurück zur Panamericana bis Paracas, wo das Meer uns mit der Abendsonne und einer salzigen Brise begrüßt. Das war eine Tour der Extreme: von 3.400 Metern rauf auf knapp 4.800 Meter und dann an den Pazifik mit 20 Metern ü. N.N. Die Temperaturen schwankten von 12 - 31 Grad. Da hilft nur die alte Zwiebeltechnik…
    @ Burki: Sommer Air-Flow Jacke bei 4.800 Metern 🤟👏🤜💪

    Hier das Relive-Video zur Tour:

    https://www.relive.cc/view/vQvydP3Xw4q
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