• Sant Onofrio anstatt Palermo

    May 24 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Ankunft auf Sizilien, Palermo, welch eine Überraschung! Leider im negativen Sinne. Zunächst hatten wir uns natürlich einen Stellplatz ausgesucht, der nach der langen Überfahrt, gepaart mit einer kurzen Nacht, eine zeitlich übersichtliche Anfahrt am frühmorgendlichen Pfingstsonntag ermöglichen und zudem einen guten Ausgangspunkt für die Stadtbesichtigung bieten sollte. Ausgebucht! Alternative, komplett voll belegt. Alternative, geschlossen. Alternative, Müllhalde! Und dabei steuerten wir durch eine Stadt, die so verdreckt war, wie ich es in Europa nie zuvor gesehen hatte. Der Eindruck von Palermo, dem kulturellen Zentrums Sizilien, war wirklich enttäuschend.
    Selbst etwas weiter aus dem Zentrum heraus bot sich ein tieftrauriger Anblick, begleitet von einem fast noch traurigeren Gestank.
    Uns war bewusst, dass es in der Altstadt und den touristischen Plätzen ganz bestimmt auch sehr schöne und sehenswerte Ecken gibt, die wir uns wirklich gerne angesehen hätten, aber mangels Stellplätze jedoch viel Enttäuschung über die Situation, war die Lust darauf verflogen.
    Somit ließen wir Palermo Palermo sein und gelangten schließlich auf einen ganz passablen Parkplatz mit toller Fernsicht. Die Müdigkeit in den Knochen, ließ uns erstmal in die Autos verschwinden und ne Kappe Schlaf nachholen. Nach einem erweiterten Frühstück und einer guten Tasse Kaffee, kamen die Lebensgeister auch bald zurück und damit die Entscheidung, heute stehen zu bleiben und morgen, gut ausgeschlafen, die weitere Route zu bestimmen.
    Bei der Erkundung der näheren Umgebung entdeckten wir ein paar interessante Kunstwerke, einen "Lost Place", welcher einst ein sehr schickes Sportcenter war sowie die erneute Erkenntnis, dass es auf dem Land und in der Natur doch immer wieder schöner ist, als in den Städten.
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