• Jablanica

    June 11 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌧 21 °C

    Nach dem Abschied von Sabine verlief meine Route in nordwestliche Richtung. Die Grenze nach Bosnien und Herzegowina war schnell erreicht und problemlos passiert. Als grobes Ziel hatte ich mir Jablanica ausgesucht, weil es dort einigermaßen gut zu stehen schien, was sich nach meiner Ankunft auch bestätige. Von den traumhaften Plätzen werde ich mich ab jetzt verabschieden können, denn steile Passfahrten und abenteuerliche Feldwege muss ich dem Düx ersparen. Ich versuche zentral zu stehen, wenn ich frei stehe und auf Campingplätzen wenn ich in der Natur sein möchte. So habe ich zumindest immer Möglichkeiten mir bei Bedarf Hilfe zu holen, was in der Pampa nicht möglich wäre.
    Nach dem Motto: "Schlimmer geht immer", stellte ich den Düx und mich mitten in Jablanica, direkt neben einen Fußballplatz, auf einen ordentlichen Parkplatz. Weit genug von der Straße und viel Grün ist hier sowieso.
    Die Fahrt wurde ab Mostar, wo ich an der berühmten, mittelalterlichen Bogenbrücke und der Koski-Mehmed-Paša-Moschee vorbei fuhr, sehr schön. Entlang der smaragdgrünen Neretva, zwischen Felsen und Bergen, verlief die gut befahrbare Passstraße bis zu meinem Schlafplatz. Gerne hätte ich mir das Städtchen mal angesehen, aber die zuvor aufziehenden Wolken machten ernst und ließen es kräftig regnen.
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