• Tag 3 – Ein Traum wird wahr: Die Niagarafälle

    August 3 in Canada ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute klingelte der Wecker bereits um 6 Uhr, denn ein lang ersehntes Highlight stand auf dem Programm: die Niagarafälle. Der Weg dorthin begann allerdings etwas chaotisch. Nach einem Fußmarsch und der Fahrt mit der Metro suchten wir vergeblich den Bahnsteig unseres Zuges. Erst dann erfuhren wir, dass wegen eines Feiertags keine Züge fuhren und stattdessen Busse eingesetzt wurden. Zum Glück fanden wir die Busstation schnell und dank eines hilfsbereiten Busfahrers erwischten wir sogar noch den Expressbus. So erreichten wir die Niagarafälle nach rund 2:45 Stunden.

    Ohne lange zu überlegen ging es direkt auf das Ausflugsboot. Die etwa 15-minütige Fahrt war jeden Cent wert. Die gewaltigen Wassermassen, die tosenden Fälle und die aufsteigende Gischt waren einfach beeindruckend. Fotos zu machen war bei so viel Wasser gar nicht so einfach – aber genau das machte das Erlebnis unvergesslich.

    Anschließend schlenderten wir über den Clifton Hill. Während viele Eltern dort vermutlich ein kleines Vermögen an Spielautomaten loswurden, gab es für unsere Kinder "nur" ein Eis. Man muss schließlich Prioritäten setzen. 😉

    Von der Kante der Horseshoe Falls aus konnten wir die Kraft des Wassers noch einmal aus nächster Nähe bestaunen. Ein unglaublicher Anblick.

    Eigentlich wollten wir anschließend noch Journey Behind the Falls und Niagara Parks FlyOver erleben. Doch die Warteschlangen von rund drei Stunden waren uns dann doch zu lang. Also entschieden wir uns kurzerhand dagegen – und betrachteten es einfach als Ersparnis von rund 250 kanadischen Dollar. Man muss schließlich nicht alles an einem Tag schaffen.

    Zurück in Toronto wollten wir uns endlich noch die Skyline vom Wasser aus ansehen. Die Hinfahrt mit der regulären Fähre verlief ganz entspannt und bot bereits tolle Ausblicke auf die Stadt. Als wir später zurückfahren wollten, erwartete uns allerdings eine riesige Warteschlange. Darauf hatten wir nach diesem langen Tag keine Lust mehr. Also entschieden wir uns kurzerhand für das Wassertaxi. Zwar war die Rückfahrt deutlich teurer, dafür sparten wir uns eine lange Wartezeit und konnten die Skyline von Toronto noch einmal bei bestem Wetter genießen.

    Da das Eaton Centre inzwischen geschlossen hatte, landeten wir zum Abendessen erneut bei Tim Hortons. Dort gönnte ich mir auch mein erstes kanadisches Bier.

    Zurück im Hotel wurden schon einmal die Koffer für den nächsten Reisetag vorbereitet. Morgen heißt es Abschied von Toronto – das nächste Ziel wartet bereits: Neufundland.

    Feierabend war gegen 22:30 Uhr. Auf der Uhr standen heute noch einmal über 22.000 Schritte – und wieder jede Menge unvergessliche Eindrücke.
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