• Bergheim

    Feb 3–4 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    (English Version Below)

    Heute morgen sind wir am Stellplatz wachgeworden, den Sabine und Hubertus neben ihrem Lokal anbieten. Sabine folgt unseren Reisen, und wir dürfen immer gerne hier Station auf der Durchreise machen.

    Das ist ein besonderes Geschenk und in der Regel nutzen wir die Gelegenheit, um Zeit mit ihnen zu verbringen. Heute sind wir alleine, die Temperatur zeigt minus zwei Grad, wir stehen aber windgeschützt hinten im Hof.

    Morgenspaziergang mit Hilde über die Wiese mit den Stellplätzen, die auch mit Strom verbunden sind. Die Preise findest du auf der Homepage, ebenso die Speisekarte und die Öffnungszeiten des Lokals, der Chef kocht persönlich, und es schmeckt sehr lecker.

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    Wir fahren früh weiter, bis wir unterhalb eines Fernmeldeturms einen schönen Frühstücksplatz finden. Das gilt nur für mich, denn Hilde bekommt gleich nach dem ersten Gang ihre Mahlzeit mit der speziellen Medizin gegen Krebs und Entzündung.

    Da Mitarbeiter des Unternehmens kommen, müssen wir schleunigst weg, parken aber an einer verlängerten Bushaltestelle an der Straße. Es fängt an zu schneien, der Wind treibt die Flocken vor uns her, auf den kleinen Straßen in der hügeligen Landschaft zwischen Siegerland, Sauerland und dem Bergischen Land bleibt der Schnee liegen.

    Immer wieder begegnet uns die A45 auf Brücken, die die Täler weitläufig überspannen. Hinunter zum Altenberger Dom wird es regnerisch, hier hat sich viel geändert. Schranken auf dem Parkplatz am Kiosk, der früher (vielleicht vor zwei, drei Jahren) freie Parkplatz am Dom kostet jetzt Geld. Überraschend ist auch nicht viel los.

    Zwischen Leverkusen und Köln passieren wir Opladen und kommen in Hitdorf zur Fähre an den Rhein. Blick zurück am Wasser in Fühlingen, dann passieren wir Worringen und kommen zum Stellplatz am Schloss in Bergheim, wo wir schon ein halbes dutzend Mal übernachtet haben.

    Kostenlos zwischen Häusern und Minigolfplatz stehen wir neben einem anderen Camper. Obwohl die Temperatur langsam ansteigt, ist der Wind in den Böen noch eisig, wie wir auf dem letzten Spaziergang feststellen.

    Jetzt lässt er langsam nach, es beginnt leicht zu regnen. Ich habe mir eine Tasse Tee gemacht, Hilde schläft in der Reisetasche. Sie war heute Nachmittag ganz besonders schmusig, so langsam wirkt das Alleinesein sich in einer Ruhe im Miteinander aus.
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    This morning we woke up at the parking area that Sabine and Hubertus offer next to their restaurant. Sabine follows our travels, and we are always welcome to stop here when passing through.

    This is a special gift, and we usually take the opportunity to spend time with them. Today we're alone; the temperature is minus two degrees Celsius, but we're sheltered from the wind in the back courtyard.

    A morning walk with Hilde across the meadow with the pitches, which also have electricity. You can find the prices on the website, as well as the menu and the restaurant's opening hours. The owner cooks personally, and the food is delicious.

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    We drive on early until we find a nice spot for breakfast below a telecommunications tower. That's just for me, though, because Hilde gets her meal with the special anti-cancer and anti-inflammatory medication right after the first course.

    Since company employees are arriving, we have to leave quickly, but we park at an extended bus stop on the street. It starts to snow, the wind drives the flakes ahead of us, and the snow remains on the small roads in the hilly landscape between Siegerland, Sauerland and Bergisches Land.

    We repeatedly encounter the A45 motorway on bridges that span the valleys. It gets rainy as we descend towards Altenberg Cathedral; much has changed here. There are barriers in the parking lot by the kiosk, and the parking lot by the cathedral, which used to be free (perhaps two or three years ago), now costs money. Surprisingly, it's not very busy.

    Between Leverkusen and Cologne, we pass Opladen and arrive at the ferry across the Rhine in Hitdorf. Looking back at the water in Fühlingen, we then pass Worringen and arrive at the campervan site by the castle in Bergheim, where we've stayed half a dozen times.

    We park for free between houses and a mini-golf course, next to another campervan. Although the temperature is slowly rising, the wind is still icy in the gusts, as we discovered on our last walk.

    Now it's slowly dying down, and it starts to rain lightly. I've made myself a cup of tea, and Hilde is asleep in the travel bag. She was especially cuddly this afternoon; the solitude is slowly having a calming effect on their interactions.
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