• Stenungsund

    Jul 1–2 in Sweden ⋅ ☀️ 22 °C

    (English Version Below)

    DESTINATION NORTH
    Day 5
    01/07/2026
    Stenungsund, Schweden

    Kurz vor Mitternacht stehen meine Füße in einer weißen Wanne mit heißem Seifenwasser und säubern sich von selbst.

    Wir stehen vor dem schönen gelben Haus von sehr lieben Menschen, die ich vor einem Jahr kennengelernt habe. Just nach einem Gottesdienst bin ich mit Hilde dort spazieren gegangen und wir sind uns Gespräch gekommen.

    Eine kleine Begegnung am Wegesrand, ohne zu ahnen, welch intensive Gespräch sich daraus am heutigen Tag ergeben würde.

    Eine Ehepaar, das in meinem Alter ist, über fünfzig Jahre verheiratet, die Kinder und Enkel wohnen alle irgendwie in der näheren Umgebung. Sie haben Freunde in aller Welt und begleiten "Wasserprojekte" in Regionen, in denen jeder Tropfen kostbar ist.

    Brasilien liegt ihnen besonders am Herzen, und sie zeigen mir Videos über ihre Hoffnung, durch Begegnung mit Menschen Verbindungen herzustellen, aus denen sich Unterstützungen entwickeln können.

    Regenwasser in gemauerten Zisternen zu sammeln, um daraus die Lebensversorgung einer Familie sicherzustellen, in Gegenden dieser Welt, wo Wasser kostbar ist.

    Unvorstellbar an diesem Tag, an dem ich an der Küste entlang fahre und fasziniert bin von dieser Weite an Blau. Wasser im Überfluss, bis zum Horizont. Zwischen Felsen, auf denen sich Menschen im Sonnenschein räkeln, einen Cocktail in der Hand.

    Blaues Wasser ist ein Wunder, weil es sich auf Herz und Seele ausbreitet, und dich mitnimmt in jede Ferne, die du dir erträumen kannst.

    Ein wunderschöner Tag geht zu Ende, wir haben einen langen Spaziergang im nahen Wald gemacht, Hilde konnte frei im Garten herumstromern, und jetzt dürfen wir friedlich schlafen. Auch ein Geschenk.
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    DESTINATION NORTH
    Day 5
    July 1, 2026
    Stenungsund, Sweden

    Just before midnight, my feet are resting in a white tub of hot, soapy water, cleaning themselves.

    We are parked in front of the lovely yellow house belonging to some very dear people I met a year ago. I had gone for a walk there with Hilde right after a church service, and we struck up a conversation.

    A chance encounter by the wayside—with no inkling of the profound conversation that would grow from it today.

    A couple around my age, married for over fifty years; their children and grandchildren all live somewhere in the immediate area. They have friends all over the world and support "water projects" in regions where every drop is precious.

    Brazil is especially close to their hearts, and they show me videos about their hope of forging connections through human encounters—connections that can lead to tangible support.

    Collecting rainwater in masonry cisterns to secure a family's water supply in parts of the world where water is scarce.

    It feels unimaginable on a day like this, as I drive along the coast, captivated by that vast expanse of blue. Water in abundance, stretching to the horizon. Nestled between rocks where people lounge in the sunshine, cocktails in hand.

    Blue water is a miracle; it washes over heart and soul, carrying you off to any distant place you can dream of.

    A beautiful day draws to a close; we took a long walk in the nearby woods, Hilde was free to roam the garden, and now we can sleep peacefully. That, too, is a gift.
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