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    July 27, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Da wir wieder früh unterwegs waren, unser erstes Ziel aber erst um 10.00h öffnete, liessen wir es aus. Mit der Fähre ging es weiter über den Rhein wo Armin noch einen obergermanisch-Raetischer Limes Turm fotografieren konnte. (Der Limes war ein römisches Grenzbefestigungssystem, das das Römische Reich vor Eindringlingen schützen sollte. Er erstreckte sich über große Teile Europas, insbesondere entlang der Grenzen Germaniens und des Donauraums.)
    Weiter ging es zum Limes Lehrpfad in Rheinbrohl. Die fahrt führte uns durch einen Wald über eine superschmale und holprige Strasse. Nur, wo ist der Lehrpfad? Ohne Machete, keine Chance an der Punkt zu kommen der google Maps uns angegeben hat. Also kehrten wir um und besuchten die Römerwelten. Ein wirklich tolles Museum wo man vieles anfassen und ausprobieren kann. Für Kinder der perfekte Ort die Geschichte der Römer zu erzählen und erleben.

    Die Brücke von Remagen (Die "Brücke von Remagen" war die Ludendorff-Brücke in Remagen, die im März 1945 von amerikanischen Truppen unerwartet eingenommen wurde. Dies ermöglichte ihnen, schnell über den Rhein vorzustoßen, was den Kriegsverlauf in Europa entscheidend beschleunigte.
    Die Brücke wurde am 17. März 1945 durch einen Einsturz zerstört. Der Einsturz wurde durch die strukturellen Schäden verursacht, die sie durch wiederholte Bombenangriffe und schwere Nutzung in den Tagen nach ihrer Eroberung erlitten hatte. Versuche der deutschen Truppen, die Brücke zu sprengen, waren zuvor gescheitert, was den amerikanischen Streitkräften die Möglichkeit gab, sie für ihren Vormarsch zu nutzen.)

    Zum Schluss besichtigten wir noch die Klosterruine Heisterbach. (Das Kloster Heisterbach wurde 1189 von Zisterziensermönchen gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen und wirtschaftlichen Zentrum. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster verschiedene Phasen des Wachstums und Niedergangs.
    Ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte des Klosters war seine Säkularisation im Jahr 1803 im Zuge der napoleonischen Besatzung. Dabei wurden viele Klöster in Deutschland aufgelöst, und ihre Besitztümer wurden verstaatlicht oder verkauft. Heisterbach wurde größtenteils abgerissen, und die Steine wurden für den Bau anderer Gebäude verwendet.
    Heute sind von dem einst prächtigen Kloster nur noch Ruinen übrig, insbesondere die beeindruckende Chorruine der ehemaligen Abteikirche, die als Wahrzeichen und Denkmal erhalten geblieben ist. Die Ruinen sind von einem schönen Park umgeben und bieten einen Einblick in die Geschichte und Architektur des Mittelalters.)

    Da das Wetter wieder schlechter wurde, entschieden wir uns, heute etwas früher ins Hotel zu fahren.
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