Hi. Seit einer Woche bin ich jetzt in Ancud, in dem bisher schönsten Hostel, in welchem ich bis jetzt war.
Ancud ist ein kleiner Ort auf Isla de Chilóe. Ich fühle mich so wohl und ich habe sehr das Gefühl eines Zuhauses. Mein Arbeitsteam ist so toll und schätzt mich sehr wert. Das ist ein unfassbar schönes Gefühl und ich bin dafür sehr dankbar. Die Person mit welcher ich am meisten Zeit momentan verbringe ist Diego. Diego arbeitet ebenfalls hier und ist total toll. Er meinte ich bin für ihn wie die kleine Schwester, welche er nie hatte.
Meine Freizeit verbringe ich viel einfach mit spazieren gehen und über die Obst- und Gemüsemärkte schlendern. Natürlich werden auch die ganzen Second-Hand-Läden unsicher gemacht.
An einem Tag haben wir eine Tour zu den Pinguinen hier auf der Insel gemacht. Während wir auf dem Boot waren und die Pinguine angeschaut haben, hatte ich wieder das unfassbare Gefühl von Dankbarkeit. In solchen Momenten denke ich mir immer: „Was zur Hölle mache ich eigentlich grad?“, aber in dem positivsten Sinne den es gibt. Ich hatte so Tränen vor Glück in den Augen, weil es einfach unfassbar ist was ich mit meinen 18 Jahren momentan erlebe.
An den Abenden sitzen wir im Hostel mit Gästen zusammen und trinken PiscoSour oder Diego und ich schauen Filme zusammen.
Momentan sind nicht viele Gäste im Haus, was für mich auch momentan bedeutet, dass ich das 8-Bett-Zimmer, in welchem ich „wohne“, meistens komplett leer ist und ich es für mich alleine habe. Perfekt also.
In zwei Wochen dann sehe ich endlich auch meine Eltern wieder und in drei Wochen dann Cobi. Ich bin so mit Vorfreude erfüllt und freue mich wirklich sehr darauf, mal wieder richtige Bezugspersonen um mich drumherum zu haben.もっと詳しく