• Pichilemu

    10.–20. nov. 2025, Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Heut Morgen habe ich Pichilemu verlassen. Jedes mal bevor ich einen Ort verlasse, stehe ich immer an einer bestimmten Stelle, welche sehr den Ort geprägt hat und muss auf mich wirken lassen, dass ich momentan wirklich in Chile bin. Ich bin so auf mich allein gestellt und kümmere mich so selbstverständlich um alles als würde ich eine Busverbindung in Berlin raussuchende.
    Ich habe jedes Mal Tränen in den Augen, weil ich momentan einfach einen meiner größten Träume lebe.

    Auf jeden Fall hier was zu den restlichen 1 1/2 Wochen in Pichilemu. Es war so eine gute Entscheidung das Hostel zu wechseln. Tia (auf deutsch Tante) Patty war wirklich wie eine Mutter für mich in dieser Zeit. Ihr Essen war traditionelle chilenische Küche und jeden Tag SO gut. Ansonsten gab es viele Katzen und viele tolle Menschen. Es gab einen ganz besonders tollen Menschen in dieser Zeit und das war Sergio, ein Typ aus dem Hostel. Mit ihm habe ich Surfen gelernt, kleine Roadtrips gemacht und mit anderen am Abend stundenlang am Meer gesessen, Sterne angeschaut und übers Leben gequatscht.
    Einer der Menschen die bis jetzt meine Reise am meisten geprägt haben mit seiner Sicht über das Leben!

    Gestern Abend hatte ich dann das erste Mal in meinem Leben FOMO. Oasis hat gestern in Santiago gespielt, aber ich hab keine Karten bekommen.

    Heute bin ich wieder nach Santiago gereist. Ich war wieder in meinem Hostel vom Anfang und habe meine Klamotten von Sommer auf Herbst und Regen getauscht, da ich momentan im Bus nach Ancud, ein Ort auf Isla de Chiloe, sitze. Der sogenannte Beginn von Patagonien mit viel Regen und Kälte.

    In dem Hostel wurde ich so lieb und herzlich von Ivan und seinem Sohn empfangen. Es ist so ein schönes Gefühl gemocht und wertgeschätzt werden, auch von den Menschen welche man nur so kurz kennt. Felipe, der Sohn von Ivan, war btw bei dem Oasiskonzert und hat mir viele Videos gezeigt, welche er aufgenommen hat.

    Das alles schreibe ich, passend zum Thema, während ich laut Oasis höre und die Sonne neben mir über den Bergen Chiles untergeht.
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