Key Largo
November 11, 2017 in the United States ⋅ ☁️ 25 °C
Von den Keys hat jeder schon gehört, und diese standen auch auf unserer Besichtigungsliste. Also los dorthin! Bis Key West, also dem südlichsten Punkt der USA wollten wir dann doch nicht fahren, da es einfach mal 5 Stunden Autofahrt gewesen wären. Deshalb nur bis kurz hinter Key Largo, wichtig war für mich eine der großen Brücken mitzunehmen. Wurde auch gemacht. Gefahren sind wir letztendlich bis Anne’s Beach, einem sonst kleinen Strand, der aber durch den letzten Hurrikan ziemlich mitgenommen aussah. Wie übrigens auch einige Häuser. Ein Großteil war schon repariert oder man war noch dabei, allerdings lagen überall große Haufen von Wohnungseinrichtungen, die durch den Tropensturm zerlegt wurden. Man hat einen kleinen Eindruck bekommen, wie stark die Kraft des Sturms gewesen sein muss. Teilweise lagen auch noch Boote und Wohnwagentrailer in der Landschaft rum.
Anne's Beach ist kein Strand in Key West selbst, sondern eine beliebte kostenlose Beach-Park-Anlage in Islamorada in den Florida Keys (Mile Marker 73.5), bekannt für flaches, ruhiges Wasser, Mangroven, eine Holzplattform mit Picknicktischen und Stegen zum Wasser, ideal zum Waten, Kitesurfen lernen, Picknicken und Entspannen, oft mit Krokodilen und Vögeln in der Nähe. Er ist ein schöner Zwischenstopp auf dem Weg nach Key West, bietet aber nur wenig Sandstrand, mit mehr Fokus auf die Aussicht und das Erlebnis durch die Mangroven und das seichte Wasser.
Nach kurzem Stopp für ein Picknick haben wir uns entschlossen eine Jetski-Tour durch die Mangroven-Wälder zu machen. Ich gebe zu, ein bißchen Muffensausen hatte ich schon, aber manchmal muss seinen Ängsten einfach gegenübertreten. Gritti und ich also drauf auf das Ding, kurz vorher in einem schnellen Englisch eine Einweisung bekommen und los ging es. Leider konnten wir zur Beweissicherung keine Bilder machen, die Kamera hätte es nicht überlebt.
Zuerst ging es aufs offene Meer. Wegen des kräftigen Windes war der Wellengang schon ordentlich, was zur Folge hatte, dass wir komplett nass wurden. War ja – Gott sei Dank – warmes Wasser. Anfangs hat das Teil natürlich Sachen gemacht, die ich so nicht wollte, aber nach und nach wurden wir Freunde. Nach dem offenen Meer ging es in die Mangroven-Wälder, welche mit unzähligen Kanälen durchzogen sind. Hier wurde dann mehr Speed gemacht. Zuerst noch etwas verhalten, aber dann mit ordentlich Dampf. Leute, war das geil!! Das Teil geht ab wie eine Rakete, am schönsten waren natürlich die Kurven und man flog dann irgendwie nur noch über die Wellen. Laut Tacho hatten wir 40 Meilen pro Stunde drauf, also knappe 70 km/h. Nach der zweistündigen Tour waren wir voller Adrenalin und völlig nass und völlig k.o.
Nach dem Wechsel der Schlüpper, einem Kaffee bzw. Kakao ging es wieder zurück nach Delray Beach. Hier hatte ich Bären-Hunger, so dass ein Steak her musste. War lecker!!Read more








