Vom Sommer in den Winter
January 16, 2019 in Mexico ⋅ ☁️ 25 °C
Nun fehlt bei diesem Blog noch ein Abschluss und nach dem ersten Arbeitstag von mir und dem zweiten von Gritti habe ich dann doch noch ein wenig Urlaubslaune, um die schönen Tage in Mexiko würdig abzuschließen. Erinnert wird man, wenn man morgens vorm Spiegel steht und die Bräune sieht. Keine Kellerbräune, sondern Sonne auf der Haut. Nun gut, genug Süßholz geraspelt.
Den letzten Abend haben wir ruhig verbracht, ich hatte mich auch an einem Buch festgelesen, welches ich dann vor dem Rückflug noch auslesen wollte. Habe es auch geschafft! Am nächsten Morgen war unsere Abholung am Hotel um 11:50 Uhr geplant, so dass wir noch Zeit hatten die letzten Stunden am Strand zu genießen. Immerhin war zu Hause „Bäh-Wetter“! Wir sind gleich früh aufgestanden und ans Meer gehuscht, wir wollten mit dem Sonnenaufgang noch mal schnorcheln. Da ist das Meer noch nicht so aufgewühlt, damit die Sichten besser und weniger Schnorchler unterwegs, die einem in den Weg schwimmen. Unterwegs haben wir gehört wie eine Frau ihren Mann befragt hat, der gerade den Fluten entstiegen war, ob er was gesehen hat. „Nö, nur einen Rochen“. Hmm, dachten wir, wollen wir dafür noch mal ins Wasser? Schließlich war es noch nicht allzu warm, nur so 20 Grad. Aber ich war der Meinung, das wir es wagen. Was angefangen wird, wird auch zu Ende gebracht. Und was sollen wir sagen: es war der beste Schnorchel-Tripp ever! Wir haben insgesamt 6 große Schildkröten gesehen, einen Rochen, einen Kraken, einen großen Fischschwarm und Kofferfische. Das war dann schon ein „Köfferchen“. Es war ungefähr so, als ob sich alles unter Wasser sich nochmal von uns verabschieden wollte. Einfach toll.
Kurz abgeduscht und frühstücken gegangen. Unsere letzten 500 Peso haben wir als Trinkgelder verteilt. Haben sich die Leute auch verdient, es waren alle ziemlich freundlich und aufmerksam.
Nach dem Frühstück noch eine Stunde an den Strand und letzte Pigmente haschen. Die Koffer hatte Gritti am Vorabend bereits vorgepackt, so dass wir heute nur noch die Reste reinwerfen mussten, bevor es los ging. Beim Aus-Checken haben wir vom Hotel noch eine kleine Schildkröte aus Holz geschenkt bekommen. Das fanden wir toll, denn solch eine wollten wir uns immer als Erinnerung kaufen, haben es aber immer wieder auf die lange Bank geschoben. Wir fanden es deshalb sehr aufmerksam! Eigentlich bringen wir keine Mitbringsel aus dem Urlaub mit, da sie es dann zu Hause nur zu „Stehrumchen“ werden, aber ab und zu kann man eine Ausnahme machen.
Der Bus war pünktlich und nach dem Einladen der Koffer hat Gritti noch eine kleine Pralinenschachtel mit 2 Pralinen bekommen. Super! Haben wir im Bus gleich vernascht.? Die Fahrt zum Flughafen dauerte dann doch mehr als 2 Stunden, bei direkten Weg wären es nur 45 min gewesen. Aber wir mussten mehrere Hotels anfahren, um andere Urlauber abzuholen. Man hätte Direkttransfer buchen können, aber 80 € waren uns dann doch zu teuer. Am Flughafen ging alles sehr zügig, so schnell ging es schon lange nicht mehr. Wir hatten sogar weniger Koffergewicht als zu Beginn der Reise. Insgesamt 35 kg! Ein Pärchen, welches wir im Hotel kennengelernt hatten, hatte leider 5 kg Übergewicht bei den Koffern, so dass sie tatsächlich noch 128 € nachzahlen mussten. Das ist dann kein schöner Abschluss. Nun ja, die Billig-Airlines müssen irgendwo Geld einnehmen, wenn die Tickets schon günstiger sind. Für den Rückflug hatten wir auch keine Sitzplatzreservierung vorgenommen, was gut war. Wir haben Geld gespart und trotzdem gute Plätze. Wir saßen in der Reihe 47 (von 50) und somit war die Bestuhlung dann 2-3-2 statt 3-3-3. Und die Toilette war auch weiter vorn, so dass auf dem Nachtflug nicht ständig die Toilettentür geklappert hat.Read more












