Tanja Mazur

Joined January 2019Living in: Delitzsch, Deutschland
  • Day21

    Letzter Tag in Thailand

    Yesterday in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Von Pai ging es heute mit dem Minivan wieder zurück nach Chiang Mai, wo ich noch eine Nacht schlafen werde, bevor ich Thailand verlasse.
    In den vergangenen drei Wochen habe ich Thailand von Süd nach Nord bereist und viel gesehen. Natürlich habe ich nur einen kleinen Teil des Landes kennengelernt aber jetzt habe ich zumindest einen Eindruck vom Leben der Thailänder.
    Für den Einstieg ins Backpacker-Leben ist Thailand wirklich gut geeignet. Man kommt super einfach von A nach B und findet auch überall und ganz unkompliziert passende Unterkünfte für jeden Geldbeutel.
    Schade finde ich, dass Thailand sich scheinbar sehr an Europa und Amerika orientiert. An jeder zweiten Ecke findet man eine Pizzeria oder einen Burgerladen. In den Supermärkten gibt es neben den einheimischen Marken Kinderschokolade, Rittersport, Niveacreme und Co.
    Landschaftlich hat Thailand wirklich einiges zu bieten (super Nationalparks), wobei mir der Norden besser gefallen hat als der Süden, was aber vielleicht auch an den Menschen lag.
    Generell sind die Thais wirklich sehr freundlich und hilfsbereit aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass viele Thais mittlerweile einfach nur noch Dollarzeichen in den Augen haben. Vorallem im Süden und in Bangkok ist mir mehr als einmal klar geworden, wie sehr man als Touri über den Tisch gezogen wird.
    Zweimal haben mir in Bangkok Einheimische ein TukTuk gerufen und ich habe in beiden Fällen nur einen Bruchteil dessen gezahlt, was ich sonst als Fahrpreis hätte löhnen müssen. Das hat mich schon ziemlich geärgert, denn der Mehrheit der Bevölkerung scheint es wirklich nicht schlecht zu gehen. (Arme Menschen gibt es in jedem Land.)
    Sie haben zwar eine andere Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit aber das ist halt ihre Mentalität. Hier hat aber wirklich jeder ein Smartphone und sehr viele Leute fahren (für meinen Geschmack) sehr protzige Autos oder schicke Roller.
    Ich habe mich auch ein paar mal mit Reisenden unterhalten, die schon seit vielen Jahren immer wieder nach Thailand kommen. Sie haben mir bestätigt, dass Thailand längst nicht mehr ein so günstiges Reiseziel ist, wie es das mal war. Essen kann man nach wie vor sehr preiswert aber in allen anderen Bereichen haben die Preise schon sehr angezogen - Angebot und Nachfrage bestimmen halt den Preis.
    Wer für ganz kleines Geld durch Thailand reisen will, muss sich schon ziemlich anstrengend. Ich habe auch ein paar mal die typischen Touri-Fehler gemacht und habe festgestellt, dass ich das Verhandeln wirklich noch lernen muss.
    Alles in Allem war Thailand aber wirklich ein super Auftakt für mich. Ich habe super nette Backpacker getroffen, tolle Ausflüge gemacht und es war die ganze Zeit geniales Wetter.
    Was will man mehr.
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  • Day20

    Pai 4

    February 16 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    An meinem letzten Tag in Pai war ich mal ganz faul. Nach dem Frühstück habe ich einen zweistündigen Spaziergang gemacht und mich danach mit meinem Kindl in die Hängematte gelegt.
    Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal stundenlang gelesen habe.
    Deshalb gibt es heute auch nur ein Bild von den zwei gemütlichen Hängematte im grünen Hinterhof des Hostels.Read more

  • Day19

    Tham Nam Lod Cave

    February 15 in Thailand ⋅ ⛅ 20 °C

    Nachdem ich die näher Umgebung von Pai in den letzten Tagen besichtigt habe, bin ich heute ins ca. 40 km entfernte Sop Pong gefahren, um dort der/ die/ das Lod Cave zu besichtigen. Bei dem Lod Cave handelt es sich um ein beeindruckendes Höhlensystem, voller Stalagmiten und Stalaktiten. Bereits am Eingang der Parkanlage wird einem ein Guide zugewiesen, da man sich in den Höhlen nicht alleine bewegen darf. Nach einem kurzen Spaziergang durch die schöne und gepflegte Parkanlage haben wir vor dem Höhleneingang gehalten und mein Guide, eine kleine ältere Dame, hat die Laterne entzündet.
    Kaum hatten wir die Höhle betreten, fühlte ich mich wie in der Kulisse eines Abenteuerfilms. Die Gebilde aus Stalagmiten und Stalaktiten sind wirklich total beeindruckend.
    Da durch die Höhle ein Fluss fließt, wird man zwischendurch auf einem Bambusfloss von einen Höhlenabschnitt zum nächsten gebracht. Im hinteren Teil der Höhle leben auch tausende Fledermäuse, die am späten Nachmittag immer in Scharen aus der Höhle flattern.
    Ebenso beeindruckend wie die Besichtigung des Höhlensystems war heute auch die Anfahrt, denn um dort hin zu kommen, musste ich über den Pass ins nächste Tal fahren. Die Aussicht vom Roller aus war genial.
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  • Day18

    Pai 3

    February 14 in Thailand ⋅ 🌙 26 °C

    Das Mountainbike habe ich heute gegen den Motorroller getauscht und wieder die Umgebung von Pai erkundet.
    Erster Stop war der Landsplit. Es handelt sich dabei um das Grundstück einer Familie, die bis 2008 ihr gesamtes Land bewirtschaftet hat. In Folge eines Erdbebens ist ein rießiger Spalt entstanden und große Teile der Farm konnten nicht mehr genutzt werden. Der Besitzer hat daraus eine tolle Touristenattraktion gemacht und bietet jedem Besucher erstmal kostenlos Getränke und Snacks an. (Jeder gibt dann natürlich eine Spende.) Ist ein sehr entspannter Ort.
    Vom Landsplit aus ging es zum Pam Bok Wasserfall, der leider etwas mickrig war, was natürlich kein Wunder ist, da aktuell Trockenzeit ist.
    Anschließend bin ich mit dem Roller zur Bamboo Bridge gefahren. Die Bamboo Bridge ist weniger eine Brücke, sondern ein ca. 2 km langer Bambus-Steg der sich durch Reisfelder zieht. Aufgrund der Trockenzeit liegen die Felder zwar momentan brach aber imposant war es trotzdem.
    In der Hoffnung auf etwas mehr Wasser bin ich noch zum Mor Paeng Wasserfall gefahren. Dieser Wasserfall ist nicht sonderlich hoch aber zieht sich in die Länge und durch die Stufenformation entstehen mehrere "Pools", in denen man gut baden kann. Leider war hier auch nicht wirklich viel Wasser aber alleine schon die Fahrt dahin mit dem Roller hat sich gelohnt, denn die Gegend ist landschaftlich wirklich schön.
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  • Day17

    Pai 2

    February 13 in Thailand ⋅ 🌙 20 °C

    Voller Tatendrang habe ich mir heute ein Fahrrad ausgeliehen, um die nähere Umgebung auf diesem Wege zu erkunden.
    Meine erste Station war der Wat Phra That Mae Yen Tempel mit dem großen, weißen Buddha. Die Tempelanlage liegt etwas außerhalb der Stadt, auf einer Anhöhe und ist über eine Treppe mit 313 Stufen zu erreichen. Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf das Pai-Tal.
    Anschließend ging es mit dem Rad zum 10 km entfernten Pai Canyon, einem Felsplateau, das von bis zu 70 Meter tiefen Schluchten durchzogen ist. Die Wege im Canyon sind sehr schmal (teilweise weniger als ein halben Meter), etwas steil und durch den Sand auch rutschig. Hier und da musste ich schon ganz schön klettern aber der Ausblick war wieder super.
    Vom Canyon ging es zur Memorial Bridge, einer Brücke aus dem 2. Weltkrieg.
    Auf dem anschließenden Weg zurück in die Stadt bin ich dann noch am Erdbeer-Hof vorbei gekommen. Sah ein klein wenig aus wie Karl's Erdbeerhof auf thailändisch und in klein. In den Bergen rund um Chiang Mai und Pai werden sehr viel Erdbeeren angebaut und an jeder Ecke kann man welche kaufen.
    Als ich endlich wieder im Hostel angekommen bin, war ich wirklich ziemlich fertig, denn es ging ja die ganze Zeit bergauf und bergab. Zum Glück war eine Hängematte frei, in der ich erstmal entspannen konnte.
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  • Day16

    Pai 1

    February 12 in Thailand ⋅ ⛅ 18 °C

    Im Minivan ging es heute von Chiang Mai nach Pai. Der Ort Pai befindet sich nördlich von Chiang Mai in den Bergen und ist in erster Linie eine Backpacker-und Hippie-Stadt. Die dreistündige Fahrt hatte es schon in sich, den der Weg führt durch die Berge und nach 762 Kurven ist man wirklich froh wenn man endlich da ist.
    (Ich hatte sicherheitshalber eine Tablette eingeworfen.)
    Als ich am Nachmittag eine erste Runde durch die Stadt gedreht habe, haben sich meine Erwartungen erfüllt. Pai ist nicht sonderlich groß und es geht hier bedeutend entspannter und ruhiger zu als in den Orten, in denen ich bisher war.
    Man trifft hier natürlich auch ein paar sehr interessante Menschen, vom Jesus-Typ über den Greenpeace-Aktivisten bis zur Bob-Marley-Kopie...
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  • Day15

    Doi Inthanon Nationalpark

    February 11 in Thailand ⋅ 🌙 28 °C

    Zum Abschluss meines Aufenthaltes in Chiang Mai ging es heute nochmal in die Berge, in den Doi Inthanon Nationalpark.
    Nach der zweistündigen Anfahrt, ging es zuerst zu einem 80 Meter hohen Wasserfall. Den Einheimischen zu Folge, der schönste Wasserfall im Nationalpark.
    Danach sind wir gute zwei Stunden durch den Park zu einem Bergdorf gewandert, in dem es sehr, sehr guten Kaffee gibt. Da ich aber keinen Kaffee trinke, habe ich auch nicht gekostet und kann es auch nicht beurteile ;-).
    Nach einer kurzen Mittagspause ging es ein Stück mit dem Minivan weiter, bevor wir dann zum höchsten Punkt Thailands gelaufen sind, der auf 2565,33 m liegt. Da oben waren angenehme 18 Grad, was mal eine nette Abwechslung war.
    Zum Abschluss sind wir dann noch zu den Zwillingspagoden gefahren, die anlässlich des 60.Geburtstages des Königs und der Königin errichtet wurden. Eine beeindruckende und blumenreiche Tempelanlage, die aufgrund ihrer Höhenlage einen super Ausblick auf das Bergland bietet.
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  • Day14

    Chiang Mai 2

    February 10 in Thailand ⋅ 🌙 25 °C

    Heute habe ich innerhalb von Chiang Mai die Unterkunft gewechselt, weil ich mir für zwei Tage mal ein eigenes Zimmer gönnen möchte. Also habe ich heute morgen meine sieben Sachen gepackt, habe aus dem Hostel ausgecheckt und bin eine halbe Stunde zur neuen Unterkunft gelaufen. Nachdem ich mich dort eingerichtet habe, bin ich wieder zu Fuß los gezogen, um mir noch andere Stadtteile von Chiang Mai anzuschauen.
    Ich habe unter anderem eine super schöne Parkanlage entdeckt, mit Spielplatz und Sportgeräten, in der einige Einheimische scheinbar ihren Sonntag verbringen. Aber auch viele Touristen haben es sich hier gemütlich gemacht und abseits des Verkehrslärms mal ein bisschen Ruhe genossen.
    Auf meiner anschließenden Suche nach einem bestimmten Lokal, dass mir empfohlen wurde, bin ich auf einen Tempel gestoßen, in dem man sich mit den Mönchen unterhalten konnte. Ich hatte davon schon gelesen, aber bisher nie einen gesprächsbereiten Mönch getroffen.
    Gemeinsam mit einigen Engländer habe ich die Mönche über ihren Alltag und ihre Entscheidung, Mönch zu werden ausgefragt. Umgekehrt hatten sie natürlich auch Fragen an uns.
    Die Mönche nutzen diese Gesprächsrunden, um ihr Englisch zu verbessern und den Besuchern ihre Lebensweise näher zu bringen. Es war eine tolle Erfahrung.
    Das Lokal habe ich anschließend auch noch gefunden. Es war aber total voll, so dass ich mich doch lieber für die Straßenküche entschieden habe.
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  • Day13

    Bamboo Elephant Care Chiang Mai

    February 9 in Thailand ⋅ 🌙 21 °C

    Für heute hatte ich wieder einen Ausflug gebucht. Es ging raus aus Chiang Mai, in die umliegenden Berge. Erste Station des Tages war eine zweistündige Wanderung zu einem schönen, kleinen Wasserfall. Anschließend gab's ein gemütliches Mittagessen und dann ging es zum Rafting. Zugegeben, der Fluss hätte etwas mehr Wasser vertragen können aber es hat für die ein oder andere Stromschnelle gereicht.
    Die letzte Etappe des Tagesausfluges war der Besuch des Bamboo Elephant Family Care Center.
    Prinzipiell bin ich gegenüber solchen Attraktionen sehr skeptisch, da ich nichts davon halte Tiere für touristische Zwecke zu missbrauchen aber die sechs Elefanten auf der Anlage können sich frei bewegen, werden nicht geschlagen und geritten werden sie auch nicht. Es handelt sich wohl um Elefanten, die aufgrund ihrer Vergangenheit nicht im Wildreservat überleben würden.
    Trotz dieser positiven Aspekte, fand ich, dass das Programm schon sehr zu Gunsten der Touris gestaltet wurde.
    Als wir dort angekommen sind, wurde uns einiges zu den Tieren und dem Center erzählt und wird durften die Elefanten füttern. Anschließend haben wir selbst Futter zubereitet und sind dann mit den Elefanten "spazieren" gegangen. Zum Abschluss konnte man noch mit den Dickhäutern baden gehen.
    Den Tieren scheint es dort gut zu gehen aber ich bezweifle, dass sie wirklich jeden Tag mit den nervigen Zweibeinern spielen wollen.
    Es war eine interessante Erfahrung und natürlich ist es beeindruckend direkt neben einem Elefanten zu stehen und ihn zu füttern aber ich hätte ein weniger Touri-freundliches Programm im Sinne der Tiere bevorzugt.
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  • Day12

    Chiang Mai

    February 8 in Thailand ⋅ 🌙 26 °C

    Gestern Abend habe ich Bangkok kurz nach 18 Uhr mit dem Nachtzug Richtung Norden verlassen. Nach zirka einer Stunde Fahrzeit wurden die Sitze zu Betten umgebaut und nach gerade einmal 13 Stunden ist der Zug heute Morgen ganz pünktlich um 7:15 Uhr auf dem Bahnhof in Chiang Mai eingefahren und ich muss sagen, es war eine sehr angenehme Fahrt, auch wenn ich nicht wirklich viel geschlafen habe.
    Nach einem kurzen Aufenthalt im Hostel habe ich mich dann wieder zu Fuß auf den Weg gemacht, die Gegend zu erkunden und bin natürlich auch wieder auf den einen oder anderen Tempel gestoßen - und eines muss man den Buddhisten ja lassen, mit der golden Farbe knausern sie nicht.
    Neben Tempeln kann man sich in der Stadt aber auch noch diverse Museen und Märkte anschauen.
    Als ich am Nachmittag mal nach dem Weg gefragt habe, wurde ich, wie so oft in den letzten Tagen in ein längeres Gespräch verwickelt. Die Thais können nicht verstehen, warum ich nach mittlerweile mehr als 10 Tagen in ihrem Land immer noch so weiß wie Toastbrot bin und alle geben mir (mal mehr, mal weniger) nützliche Tipps zu meinem Aufenthalt.
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