• Tag 5: Montenegro in slow motion

    May 17 in Montenegro ⋅ ☀️ 15 °C

    Um 7 Uhr sind wir von unserem Appartment in Molunat gestartet und waren schon 20 Minuten später an der Kroatisch-Montenegrinischen Grenze.
    Aus- und Einreise dauert insgesamt nur 25 Minuten und war unproblematisch. Als Deutscher hat man es außerhalb der EU schon einfacher als andere Nationen, die an der Grenze deutlich intensiver kontrolliert wurden.
    Nach dem Grenzübergang ging es ein paar Kilometer weiter auf der Jadranska Magistrala nach Kamenari. Dort sind wir mit der Autofähre nach Lepetane übergesetzt.
    Danach war erstmal Frühstück angesagt bevor es weiter Richtung albanische Grenze geht.
    Am Ortsausgang von Tivat hat uns ein Polizist noch veralbert: Nach dem Kreisverkehr stand ein 10 KM/H-Schild und da es eine Baustelle war, haben wir natürlich vorschriftsmäßig die Geschwindigkeit sofort reduziert. 50 m weiter wurden wir von besagtem Polizisten rausgewunken. Er fragte uns ob es ein Problem gäbe, da wir "so plötzlich gebremst haben", als wir die Polizei gesehen haben. Wir waren natürlich etwas irritiert aber als er uns breit angrinste und hinter ihm die anderen Fahrzeuge mit 50 und mehr vorbei fuhren, war klar dass er sich einfach nur einen Spaß machen wollte. Er hat zum Sonntag scheinbar nicht so viel zu tun.
    Wir sind dann weiter gefahren und es hat nur 15 Minuten gedauert bis wir das nächste Mal überrascht wurden, als wir feststellen mussten, dass die Straße auf der wir fahren sollen noch gar nicht gebaut ist. Das erklärt aber auch, warum unser Navi sagt, dass wir für 100 km über zwei Stunden brauchen ... Pure Entschleunigung.
    Unsere Durchschnitts-Geschwindigkeit bis zur albanischen Grenze lag bei 29 km/h. 🤣
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