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Balkan-Roadtrip

An open-ended adventure by Tanja & Robert Read more
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    🇦🇹 Krallerwinkl, Österreich

    Tag 17: Der Großglockner

    Yesterday in Austria ⋅ ☀️ 15 °C

    Von unserem Campingplatz in Weißbriach sind wir nach dem Frühstück Richtung Großglockner Hochalpenstraße aufgebrochen. Das tolle Wetter wollten wir heute unbedingt ausnutzen, um dem höchsten Berg Österreichs einen Besuch abzustatten. Die Fahrt führte uns zum Glocknerhaus, von wo aus wir unsere Wanderung begonnen haben. Von dort aus ging es um den Speicher Margaritze, hoch zum Sandersee und schließlich zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Eine tolle Tour, auf der man die ganze Zeit ein außergewöhnliches Panorama genießen kann. Es war natürlich erschreckend zu sehen, wie sehr sich der Gletscher über die Jahre zurückgezogen hat. An verschiedenen Hinweisschildern konnte man die ursprünglichen Ausmaße des Gletschers gut erahnen. Wir haben auf unserer Tour natürlich auch einge Murmeltiere gesehen und viel Schnee. Zurück am Auto sind wir weiter auf der Hochalpenstraße zum Ort Fusch und weiter nach Maria Alm gefahren. Die Aussicht auf dieser Panoramastraße ist der Hammer.
    In Maria Alm haben wir wieder einen tollen Stellplatz auf einem Bauernhof, mit Blick auf das Steinerne Meer. Jetzt heißt es noch einmal Aussicht in vollen Zügen genießen bevor es morgen wieder nach Hause geht.
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  • Tag 16: Wanderung zum Wasserfall

    May 28 in Austria ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück (hätte locker für fünf gereicht) sind wir heute morgen nach Ribčev Laz zum Bohinjsko Jezero (Bohinjsko See) gefahren, um von dort bei bestem Wetter unsere Wanderung zu starten. Entlang des Sees sind wir bis zum Savica Wasserfall gewandert. Während die Wasserfälle im Krka Nationalpark eher beschaulich und märchenhaft waren, ist der Savica-Wasserfall eher kraftvoll und rau. Es war wieder einmal beeindruckend zu sehen, wie die Wassermassen den Berg hinunter stürzen.
    Auf gleichem Weg führte uns die Wanderung zurück zum Auto. Die 15 km lange Wanderung führte uns mal wieder durch eine unglaublich schöne Landschaft.
    Vom Bohinjsko See sind wir weiter nach Bled gefahren, um dort noch etwas an der Promenade des Bleder Sees entlang zu spazieren und ein Eis zu essen.
    Mit den Eindrücken aus Bled haben wir uns auch schon aus Slowenien verabschiedet und sind über den Wurzenpass nach Österreich gefahren. In Weißbriach haben wir wieder einen traumhaften Stellplatz auf einem Campingplatz im Grünen.
    Zum Abschluss des Tages sind wir noch in der örtlichen Wirtschaft eingekehrt zur Küchenparty. Das heißt: Jeder konnte sich am Salatbuffet bedienen und danach mit einem Teller bewaffnet in die Küche gehen und sich dort den Teller füllen lassen mit allem was so auf dem Herd und Grill stand. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, wie unsere Teller voll waren. Danach gab es noch ein leckeres Dessert.
    So viel wie heute haben wir während des ganzen Urlaubs nicht gegessen.
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  • Tag 15: Ab unter die Erde

    May 27 in Slovenia ⋅ ⛅ 25 °C

    Gestern Abend sind wir noch bis Slowenien gefahren und haben in Vrh auf einem ganz tollen Campingplatz mitten im Wald übernachtet. 🌲🌲🌲
    Heute Morgen sind wir dann nur zwei Orte weiter gefahren, um uns das Schloss Schneeberg (Grad Snežnik) anzuschauen. Es ist eines von nur zwei Schlössern in Slowenien, das noch mit der originalen Einrichtung ausgestattet ist. Das Schloss war wohl die Jagdresidenz der sächsischen Fürsten Schönburg-Waldenburg. Wir waren allerdings etwas zeitig da, so dass wir uns das Schloss nur von außen anschauen konnte. Das war aber auch schon super. Anschließend sind wir weiter gefahren nach Postojna, um uns Europas größte Schauhöhle, "Die Königin der Höhlen" anzusehen. Es ist die zweitgrößte, erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt und das Höhlensystem ist insgesamt 24 km lang.
    Mit dem sogenannten Höhlenzug wurden wir gute 3,5 km in die Höhle hinein gefahren und dann von einem Guide 1,5 km durch die Stalagmiten und Stalaktiten geführt. Am tiefsten Punkt der Führung waren wir ca. 120 m unter der Erde. Nach dem geführten Spaziergang hat uns der Höhlenzug wieder ans Tageslicht befördert. Es war unglaublich beeindruckend, sich durch das Höhlensystem zu bewegen und die vielen unterschiedlichen Formationen der Tropfsteine zu sehen. Außerdem war es eine ordentliche Abkühlung nach den Temperaturen der letzten Tage, denn in der Höhle sind nur 10 Grad.
    Die Postojna-Höhle ist ein echter Touristenmagnet und war auch heute sehr stark besucht. Mit so vielen Menschen hatten wir (mal wieder) nicht gerechnet.
    Von Postojna sind wir weiter gefahren in die Berge zum Bohinsjsko sedlo-Pass. Hier gibt es ein Hotel mit angeschlossenem Campingplatz im Wald. Leider hatte sich die Wettervorhersage bestätigt, die ordentliche Hitzegewitter angekündigt hat. Bei unserer Ankunft auf dem Pass konnten wir nicht mal das Auto verlassen. Wir haben uns daher für ein Zimmer im Hotel statt dem Dachzelt entschieden und sind wieder die einzigen Übernachtungsgäste. 😄
    Morgen soll das Wetter aber wieder super werden.
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  • Tag 14: Kristallklares Wasser

    May 26 in Croatia ⋅ ☀️ 28 °C

    Vom Stellplatz aus war es heute morgen nur ein Katzensprung zum Eingang Lozovac in den Nationalpark Krka. Schon auf dem Parkplatz wurden wir das erste Mal positiv überrascht: Der Parkplatz war kostenlos und wir konnten Skotty ebenfalls kostenlos laden. Sehr cool.
    Kurz nach 9 Uhr haben wir uns bei noch erträglichen 27 Grad auf den Weg gemacht zum Skradinski buk Wasserfall. Er ist der längste Wasserfall des Flusses Krka und natürlich der Meistbesuchte im Nationalpark. Über ein Netz aus Brücken und Pfaden kann man wunderbar durch diesen Teil des Nationalparks spazieren und die grandiose Natur genießen. Auf dieser Runde kommt man auch an verschiedenen kulturgeschichtlichen Denkmälern wie einer alten Wassermühle vorbei.
    Nach unserem "Spaziergang" haben wir noch eine kleine Bootstour auf dem Fluss Krka gemacht. Die Tour führte uns zur Insel Visovac. Die Mini-Insel wurde im 14. Jahrhundert von Mönchen etwas erweitert, um darauf ein Kloster zu errichten. Das Franziskanerkloster der Barmherzigen Mutter ist noch immer ein aktives Kloster und beherbergt einge sehr seltene religiöse Artefakte.
    Nach der Bootstour haben wir bei kuscheligen 33 Grad den Rückweg angetreten und noch eine Kleinigkeit gegessen. Anschließend haben wir unsere Reise Richtung Norden fortgesetzt und werden wohl noch bis Slowenien fahren.
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  • Tag 13: Auf zum Nationalpark

    May 25 in Croatia ⋅ ☀️ 23 °C

    Von Montenegro haben wir uns heute Morgen verabschiedet und dabei noch einen Blick aus der Ferne auf die zwei Inseln in der Bucht von Kotor erhaschen können. Nach einem sehr zügigen Grenzübertritt, sind wir Richtung Dubrovnik gestartet für einen Ladestopp und von dort aus weiter nach Slano, wo wir ein fantastisches Mittagessen genießen durften. Anschließend sind wir weiter nach Lozovac gefahren. Hier übernachten wir heute auf einem ganz ruhig gelegenen Stellplatz, um morgen Früh gleich den Krka Nationalpark besuchen zu können.Read more

  • Tag 12: Wandern und Baden

    May 24 in Montenegro ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute war wieder ein bisschen Wandern angesagt. Um 9 Uhr sind wir zu unserer Wanderung auf den Vrmac gestartet. Der Aufstieg begann gleich recht steil, so dass wir schnell die ersten 300 Höhenmeter absolviert hatten (von ca. 600 m). Im zweiten Teil wurde der Weg dann deutlich entspannter und führte uns auch durch einen herrlichen Kiefernwald. Von oben hatten wir nicht nur einen tollen Blick auf Kotor, sondern auch auf die andere Seite der Bucht mit der Stadt Tivat.
    Auf dem Berg Vrmac befindet sich auch eine ehemalige österreichisch-ungarische Festung und wir sind an einer Art Bauernhof vorbei gekommen mit vielen süßen Schweinen.
    Die zwei Schlagen (vermutlich Äskulapnattern) auf dem Rückweg fanden wir jetzt weniger süß aber sie ergänzen natürlich wunderbar die Sammlung unserer tierischen Begegnungen. 😉
    Nach gut vier Stunden waren wir zurück in der Altstadt von Kotor und haben noch eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir unsere Reise entlang der Bucht von Kotor fortgesetzt haben. Wir sind allerdings nur ca. 30 km weiter gefahren und verbringen die Nacht auf einem Campingplatz. Da uns die Temperaturen heute doch etwas zu schaffen gemacht haben, waren wir am Nachmittag am Strand und sind sogar bis zu den Oberschenkeln ins Wasser gegangen. Mehr ging aber beim besten Willen nicht 🥶 und hat als Abkühlung auch vollkommen gereicht.
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  • Tag 11: Zurück in Montenegro

    May 23 in Montenegro ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir haben heute ausgeschlafen und dann in aller Ruhe mit Blick auf den Fluss gefrühstückt. Anschließend ging es weiter durch Shkodra zur albanisch-montenegrinischen Grenze. Der Grenzübertritt hat diesmal nur wenige Minuten gedauert und schon waren wir zurück in Montenegro. Die Haupstadt Podgorica haben wir nicht besucht, da sie wohl nicht so sehenswert ist. Unser Ziel heute war die Bucht von Kotor bzw. Kotor selbst. Der Weg dort hin führte uns durch schöne Berglandschaft. Im letzten Tal vor der Bucht von Kotor sind wir durch DAS "Schinken-Dorf" gefahren 😁🍖. Dort wurde an jedem Haus Schinken angeboten und es roch überall geräuchert. Wir haben aber keinen Schinken gekauft sondern sind den nächsten Berg hinauf gefahren um von oben endlich einen ersten Blick auf die Bucht von Kotor zu erhaschen.
    Die Fahrt hinunter nach Kotor gestaltete sich dann etwas abenteuerlich, da die Straße eigentlich nur als Einbahnstraße geeignet ist und an vielen Stellen keinen Gegenverkehr zulässt. Natürlich sind dort aber extrem viele Fahrzeuge zeitgleich auf- und abwärts unterwegs, um die grandiose Aussicht zu genießen. Schön langsam haben wir uns die unzähligen Serpentinen nach unten geschlängelt und sind schließlich in Kotor angekommen.
    Nach der Ruhe (und fast schon Einsamkeit) von Albanien, erleben wir in Kotor das Kontrastprogramm. So viele Menschen ... und dabei ist noch nicht einmal Hochsaison. In vier Wochen ist hier sicher die Hölle los.
    Da man in Montenegro nicht wild campen darf und es in der Region um Kotor besonders streng kontrolliert wird, haben wir uns für heute Nacht ein niedliched, kleines Appartement direkt in der Altstadt gebucht. Von hier aus haben wir die kleinen, historischen Gassen erkundet. Die Altstadt von Kotor ist wirklich sehr schön und einen Besuch wert.
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  • Tag 10: In den Albanischen Bergen

    May 22 in Albania ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir haben heute morgen kurz nach 9 Uhr den Campingplatz und auch die Küste verlassen um Richtung Berge zu fahren. Unser Ziel war Syri I Cikllopit nahe dem Ort Krrabë. Es handelt sich dabei um natürlich entstandene Pools am Ende einer kleinen Schlucht. Der Weg hin zu den Pools war ziemlich abenteuerlich, da dieser Wanderweg scheinbar nicht (mehr) oft genutzt wird und daher kaum noch zusehen ist. Wir mussten fast den gesamten Hinweg durchs Unterholz kriechen. Die Ankunft am Syri I Cikllopit war aber eine wunderbare Entschädigung für die Anstrengung, vorallem da außer uns und einem Kroaten niemand dort war. So konnten wir die Aussicht und die Atmosphäre in aller Ruhe genießen und ungestört auf den Felsen rumklettern.
    In den Pools leben unglaublich viele Frösche, die einem auch munter vor die Füße hüpfen.
    Rückzu haben wir den offiziellen Wanderweg genommen, der deutlich einfacher war und vorallem sehr Schildkröten-lastig 🐢. In kürzester Zeit sind wir an acht Schildkröten vorbei gekommen und wer weiß wie viele wir übersehen haben.
    Die letzten 2 km des Weges hat sich ein niedlich Welpe zu uns gesellt und ist ganz brav neben uns her gelaufen. Erst zwei Dörfer weiter wurde der kleine Kerl von seinen Besitzern zurück gerufen. Die Menschen dort waren alle total freundlich, haben uns gegrüßt, gefragt wie es geht oder wenn es die Englisch-Kenntnisse zulassen auch ein kurzes Gespräch geführt. Total sympathisch.
    Nach der Wanderung sind wir weiter Richtung Shkodra gefahren, wo wir auf einem Campingplatz einige km vor der Stadt übernachten. Wir sind ganz alleine auf dem Platz direkt an einem Fluss. Total genial 😍
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  • Tag 9: Ab in den Bunker

    May 21 in Albania ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Morgen sind wir von unserem Stellplatz aus erst einmal nach Saranda gefahren, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Danach ging es auf der Küstenstraße entlang zu einem schönen Plätzchen mit Aussicht um zu frühstücken. Gut gestärkt haben wir dann unser erstes Ziel angesteuert: einen U-Boot-Bunker. Schon eine beeindruckende Vorstellung, dass da früher bis zu vier U-Boote in einem Berg versteckt wurden. Nach einer kurzen Abkühlung für die Füße (das Wasser ist schon noch sehr kalt), haben wir auch noch weitere Bunkeranlagen entdeckt. Leider hatten wir die Stirnlampen im Auto vergessen, so dass wir nicht sehr weit rein gehen konnten.
    Nach einem späten Mittagessen am Strand sind wir noch ein ganzen Stück die Küstenstraße entlang gefahren bis zu dem Ort Radhimë. Hier haben wir einen schönen Stellplatz auf einem Campingplatz direkt am Meer. Der Campingplatz ist sehr sauber und gut ausgestattet, so dass wir hier auch Wäsche waschen können.
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  • Tag 8: Die Vikos-Schlucht

    May 20 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einem sehr üppigen Frühstück sind wir zum Startpunkt unserer Wanderung aufgebrochen. Auf dem Weg dort hin haben wir noch einen tollen Foto-Stop an der Kyr Noutsos-Brücke eingelegt. Danach ging es weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung. "Über die Stufen von Vradeto" ging es in einem relativ steilen Aufstieg in den kleinen Ort Vradeto und von dort weiter zum Beloi-Aussichtspunkt. Hier angekommen, bot sich uns ein unglaublicher Ausblick auf die Vikos-Schlucht. Am anderen Ende der Schlucht befindet sich der namensgebende Ort Vikos. Für den Rückweg haben wir uns eine andere Strecke herausgesucht, um noch mehr von der Landschaft zu sehen. Dabei sind uns auch verschiedene Tiere über den Weg gelaufen. Von einem Tier haben wir aber glücklicherweise nur die Spuren gesehen ... den Bären. Die müssen am Vorabend oder in den Morgenstunden auf dem Wanderweg unterwegs gewesen sein, so frisch wie die Spuren waren.
    Nach der vierstündigen Wanderung, haben wir uns ins Auto gesetzt und sind mit Skotty zur albanischen Grenze gefahren. Der Grenzübergang dauerte nur gute 30 Minuten und schon waren wir wieder in Albanien. Mit einer Stunde mehr vom Tag sind wir noch zum Blue Eye Natural Park gefahren. Das Blue Eye ist eine natürliche Quelle, bei der aus einem (vermutlich) unterirdischen Fluss Wasser an die Oberfläche sprudelt. Das Wasser ist unglaublich klar und hat eine tolle Farbe. Wir dachten eigentlich das Blue Eye wäre ein Geheimtipp aber ... dem war nicht so.
    Egal, war trotzdem sehr schön.
    Am Abend haben wir uns noch einen schönen Stellplatz zum Frei-Stehen gesucht und gefunden.
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  • Tag 7: Wir gehen ins Kloster

    May 19 in Greece ⋅ ☁️ 12 °C

    Unsere erste Nacht im Dachzelt war super. Wir hatten nur nicht an den Weckdienst in Form des Glockenläutens gedacht. Aber wenn man am Fuße von sechs Klöstern schläft, hätte man sich auch denken können, dass da Action ist in den Morgenstunden. 🙃
    Wir haben trotzdem versucht, so gut es geht "auszuschlafen".
    Nachdem Frühstück haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt und uns auf den Weg zu den Klöstern gemacht. Natürlich nicht ohne vorher noch beim Campingplatz-Betreiber zu bezahlen. Der Typ ist ein echtes Original, so ein kleiner Heimwerkerkönig, der wahrscheinlich alles auf dem Platz selbst zusammengebastelt hat... Sehr sympathisch.
    Da wir uns nicht alle Klöster anschauen wollten (es haben auch nicht alle Klöster jeden Tag auf), haben wir uns für das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit entschieden. Das Kloster wurde im 15 Jahrhundert erbaut und ist über eine Vielzahl von Treppenstufen zu erreichen. Vom Kloster hat man einen unglaublichen Ausblick auf das Tal, die anderen Klöster und die Stadt Kalambaka. 🥰 Es war auch Drehort für den Bond-Film "In tödlicher Mission" (trotz des Widerstands der Mönche).
    Den Aufstieg zum Kloster haben wir weiter unten im Tal begonnen, um noch einmal durch die tolle Landschaft zu wandern, dabei haben wir sogar Wildschweine gesehen.
    Nachdem Abstieg haben wir noch etwas gegessen und uns von Meteora verabschiedet. Für den Nachmittag war nämlich Regen angesagt. Also ab ins Auto und auf zum nächsten Ziel, der Vikos-Schlucht. Der Weg dort hin führte uns über eine Passstraße, die ihre besten Tage schon hinter sich hat und seit einigen Jahren auch nicht mehr so genutzt wird aufgrund der schnelleren Autobahn-Alternative. Entlag der Passstraße sind uns sehr viele Straßenhunde über den Weg gelaufen, die teilweise echt lebensmüde waren.
    Da es in der Gegend um die Schlucht auch noch ergiebig regnet und es auf fast 1000 Höhenmeteren noch sehr kalt ist, haben wir uns ein Hotel in Elati gesucht. Bei der Ankunft mussten wir allerdings feststellen, dass wir scheinbar die einzigen Gäste in diesem tollen Haus sind. Das ist schon ein bisschen unheimlich. 👻
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  • Tag 6: Endlich campen

    May 18 in Greece ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach unserer Ankunft in Griechenland, haben wir uns gestern Abend in Kastoria (erster großer Ort nach der Grenze) eine Unterkunft gesucht, da die Nacht-Temperaturen dort leider noch SEHR frisch waren. Von Kastoria ging es dann heute morgen endlich in das zwei Stunden entfernte Kalambaka zu den Meteora-Klöstern, dem Hauptgrund unserer Reise.
    Bei schönstem Wetter sind wir in Meteora angekommen und haben erst einmal eine Mittagspause mit grandiosem Ausblick gemacht. 🤩 Anschließend sind wir durch die Sandsteinhügel gewandert und haben die Klöster aus der Ferne bewundert und die geniale Landschaft genossen. Morgen werden wir uns eines der Klöster anschauen.
    Nach der Wanderung sind wir wieder in den Ort runter gefahren und haben uns auf einem Campingplatz einen Stellplatz für die Nacht gesucht, denn heute wird endlich das Dachzelt eingeweiht. 😊
    Von unserem Stellplatz aus haben wir einen tollen Blick auf die Sandstein-Formationen von Meteora.
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  • Tag 5: Albanien - Tankstellenhochburg

    May 17 in Albania ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem wir an der montenegrinisch-albanischen Grenze ca. 90 Minuten in der Schlage standen, ging es dann plötzlich ganz schnell. Die Grenzbeamten haben sich nicht einmal unsere Ausweise richtig angesehen. Es wurde lediglich von den beiden nebeneinander sitzenden Beamten jeweils die gleiche Frage gestellt, nämlich ob wir nur zwei Personen sind. Scheinbar ist die Personenzahl besonders wichtig für die Einreise nach Albanien ... oder ihnen ist keine bessere Frage eingefallen. 😅
    Anschließend ging es weiter nach Tirana, um Skotty zu laden.
    Schon auf dem Weg nach Tirana mussten wir feststellen, dass es in den besiedelten Gebieten von Albanien eine Unmenge von Tankstellen gibt. Das wird nur noch von der Anzahl an Autowaschanlagen getoppt ... absolut verrückt.
    Nach dem Ladestopp haben wir Tirana verlassen und sind auf dem direktesten Weg zur griechischen Grenze gefahren. Diese Route war 200 km lang und hat 4 Stunden gedauert. Wir konnten im Durchschnitt zwar etwas schneller fahren als am Vormittag in Montenegro, aber die Strecke führte phasenweise wieder durch sehr abenteuerliche Straßen-Baustellen. Der Weg durch die albanischen Berge war unglaublich toll und hat uns einen ersten Eindruck von der Schönheit des Landes vermittelt.
    Nach 12 Sunden on Tour sind wir kurz nach 19 Uhr endlich in Griechenland angekommen.
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  • Tag 5: Montenegro in slow motion

    May 17 in Montenegro ⋅ ☀️ 15 °C

    Um 7 Uhr sind wir von unserem Appartment in Molunat gestartet und waren schon 20 Minuten später an der Kroatisch-Montenegrinischen Grenze.
    Aus- und Einreise dauert insgesamt nur 25 Minuten und war unproblematisch. Als Deutscher hat man es außerhalb der EU schon einfacher als andere Nationen, die an der Grenze deutlich intensiver kontrolliert wurden.
    Nach dem Grenzübergang ging es ein paar Kilometer weiter auf der Jadranska Magistrala nach Kamenari. Dort sind wir mit der Autofähre nach Lepetane übergesetzt.
    Danach war erstmal Frühstück angesagt bevor es weiter Richtung albanische Grenze geht.
    Am Ortsausgang von Tivat hat uns ein Polizist noch veralbert: Nach dem Kreisverkehr stand ein 10 KM/H-Schild und da es eine Baustelle war, haben wir natürlich vorschriftsmäßig die Geschwindigkeit sofort reduziert. 50 m weiter wurden wir von besagtem Polizisten rausgewunken. Er fragte uns ob es ein Problem gäbe, da wir "so plötzlich gebremst haben", als wir die Polizei gesehen haben. Wir waren natürlich etwas irritiert aber als er uns breit angrinste und hinter ihm die anderen Fahrzeuge mit 50 und mehr vorbei fuhren, war klar dass er sich einfach nur einen Spaß machen wollte. Er hat zum Sonntag scheinbar nicht so viel zu tun.
    Wir sind dann weiter gefahren und es hat nur 15 Minuten gedauert bis wir das nächste Mal überrascht wurden, als wir feststellen mussten, dass die Straße auf der wir fahren sollen noch gar nicht gebaut ist. Das erklärt aber auch, warum unser Navi sagt, dass wir für 100 km über zwei Stunden brauchen ... Pure Entschleunigung.
    Unsere Durchschnitts-Geschwindigkeit bis zur albanischen Grenze lag bei 29 km/h. 🤣
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  • Tag 4: Jadranska Magistrala Teil 2

    May 16 in Croatia ⋅ 🌧 15 °C

    Von Primošten sind wir heute weiter entlang der Jadranska Magistrala gefahren bis nach Molunat, einem sehr kleinen Küstenort kurz vor der Grenze zu Montenegro. Die Wettervorhersage für den heutigen Tag hat sich bestätigt und es hat bis zum Nachmittag ausgiebig geregnet, so dass wir nicht viele Stopps eingelegen konnten. Die Aussicht entlang der Küstenstraße war trotzdem wieder sehr beeindrucken.
    Kurz vor Dubrovnik wurde das Wetter am Nachmittag dann deutlich besser, so dass wir uns spontan entschieden, uns die Altstadt von Dubrovnik anzuschauen.
    Eine wunderschöne historische Altstadt, mit süßen kleinen Gassen und einer tollen Atmosphäre. Wir sind aber sehr froh, dass wir in der Vorsaison hier sind und das Wetter ja noch nicht so super ist. In der Hauptsaison kann man in der Altstadt wahrscheinlich keinen Fuß vor den anderen setzen. Nach dem Sightseeing ging es weiter nach Molunat zu unserem Appartement für diese Nacht. Der Ort scheint nicht so touristisch erschlossen zu sein und ist wunderbar ruhig.
    Wir haben von unserem Zimmer einen sagenhaften Blick auf die Bucht 😍.
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  • Tag 3: Jadranska Magistrala Teil 1

    May 15–16 in Croatia ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einer sehr gewittrigen Nacht sind wir heute schon 7:45 Uhr zum ersten Highlight unserer Reise aufgebrochen. In Rijeka "startet" nämlich die Jadranska Magistrala, die adriatische Küstenstraße. Sie gilt als eine der schönsten Routen in Europa und verläuft entlang der kroatischen Küste bis nach Montenegro.
    Wir hatten heute auch verhältnismäßig viel Glück mit dem Wetter. Nach der regenreichen, gewittrigen Nacht hat sich das Wetter am Morgen beruhigt, so dass wir nach einem kurzen Stop beim Supermarkt sogar am Strand frühstücken konnten. Die Temperaturen waren aber noch recht kühl und die nächste Regenfront kündigte sich in der Ferne schon an, daher haben wir das Frühstück nicht unnötig in die Länge gezogen. Das erwies sich im weiteren Tagesverlauf als richtige Entscheidunge, denn in den folgenden Stunden sind wir größtenteils vor dem Regen her gefahren und konnten die ganze Zeit den beeindruckenden Ausblick genießen. Gegen 13 Uhr sind wir in Zadar angekommen, wo wir eine ausgiebige Mittagspaus eingelegt haben und uns die Altstadt angesehen haben. Da kam auch endlich sommerliche Stimmung auf bei 20 Grad und etwas Sonne. 😊
    Gegen 15:30 Ihr sind wir dann weiter gefahren zu unserem heutigen Tagesziel Primošten. Es ist eine schöne Küstenstadt, mit einer herrlichen Altstadt auf einer vorgelagerten Halbinsel. Von unserem Appartement haben wir einen grandiosen Ausblick.
    Nach einem tollen Abendessen haben wir uns die Altstadt noch etwas angesehen und uns jetzt wieder ins Appartement zurückgezogen, denn die nächste Regen- und Gewitterfront rückt an.
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  • Tag 2: Wir machen Strecke

    May 14–15 in Croatia ⋅ 🌧 14 °C

    Aufgrund der aktuellen Wetterlage haben wir unsere Routenplanung etwas angepasst und werden die ersten Tage unserer Reise nutzen, um zügig nach Griechenland zukommen, denn das Wetter soll erst ab Sonntag besser werden. Daher sind wir heute morgen um 9 Uhr, nach einem sehr leckeren Frühstück, von Inzell in das 431 km entfernte Rijeka in Kroatien aufgebrochen. Auf dem Weg hat der Regengott uns alles geboten, was er so im Repertoire hat: Nieselregen, starker Regen, kein Regen, Platzregen, Regen mit Nebel, Regen ohne Nebel und, und, und. Auch die Teperaturen schwankten immer wieder zwischen 3 und 15 Grad, so dass wir zwischendurch Sorge hatten, das Glatteis ein Thema werden könnte.
    Worüber man sich halt so im Sommerurlaub Gedanken macht. 😅
    Da wir nach Österreich und Slowenien nicht auch noch in Kroatien Maut bezahlen wollten, haben wir uns von Google Maps auf den letzten 50 km entsprechend navigieren lassen (kürzester Weg natürlich). Wir hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass die einzige mautfreie Straße nach Kroatien auf dieser Route ein Forstweg ist. Wir haben also mitten im Wald die Grenze passiert. 😃
    In Rijeka angekommen, haben wir uns erstmal die Beine vertreten und uns den Hafen angesehen und die Schlüssel für unser Appartement abgeholt. Da für diese Nacht Gewitter und ergiebige Niederschläge angesagt sind, haben wir uns lieber für eine feste Unterkunft entschieden, an Stelle unseres Dachzelts. Das Appartement ist wirklich toll, in zentraler Lage und überraschend günstig. Nach einem tollen Abendessen geht's nun ab ins Bett.
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  • Tag 1: Start unseres Roadtrips

    May 13 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C

    Pünktlich um 14 Uhr sind wir heute endlich zu unserem Roadtrip Richtung Nord-Griechenland aufgebrochen. Nach der Arbeit haben wir noch das Auto beladen und dann ging es auch schon los, in das 553 km entfernte Inzell in Oberbayern.
    Skotty war wahrscheinlich noch nie so voll beladen und hat ordentlich Strom verbraucht aber wir sind sehr gut durchgekommen.
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    Trip start
    May 13, 2026