• Tag 7: Osaka Expo 2025

    May 3, 2025 in Japan ☁️ 15 °C

    Der Tag begann um 8:30 Uhr mit einem stärkenden Frühstück, bevor es zum Osteingang der Expo ging. Dort angekommen, besorgte ich mir zunächst einen Übersichtsplan, wobei mir unaufgefordert die japanische Version ausgehändigt wurde. Nach einer kurzen Unterbrechung für eine Zigarette und einen Toilettenbesuch führte uns der erste Besuch in den philippinischen Pavillon, der sich direkt neben dem amerikanischen Pavillon befand. Hier wurden die verschiedenen Regionen der Philippinen vorgestellt und es gab die Möglichkeit, ein KI-generiertes Bild von sich erstellen zu lassen. Dabei entdeckte ich die Stempelaktion der Expo und eilte zurück zum offiziellen Shop, um mir einen "Expo-Pass" zu kaufen.
    Anschließend traf ich die anderen am deutschen Pavillon wieder, den wir dann gemeinsam erkundeten. Das Thema hier war Nachhaltigkeit, und am Eingang erhielten wir einen "Circular", der als Audioguide diente, meiner Meinung nach jedoch etwas zu ausführlich war. Der nächste Stopp war der türkische Pavillon, der sich als eher enttäuschend erwies und hauptsächlich aus einem Souvenirladen bestand. Danach stärkten wir uns mit einem chinesischen Mittagessen.
    Nach einer kurzen Toilettenpause besuchten wir den thailändischen Pavillon, der eine reine Präsentation bot, gefolgt vom koreanischen Pavillon, der mich ein wenig an Teamlab erinnerte. Danach setzte ich meine Erkundungstour alleine fort und sammelte im Westen der Insel noch einige Stempel.
    Auf dem Rückweg entschied ich mich, die hölzerne Struktur der Expo zu nutzen und lief auf ihr einen Halbkreis, von wo aus sich ein beeindruckender Blick über das gesamte Gelände bot. Zurück im offiziellen Shop erstand ich noch ein T-Shirt und ein Ki-Gumi, ein Holzfiguren-Bausatz. Mit der Bahn fuhr ich anschließend nach Shinsaibashi und wollte kurz den Lego Store besuchen, der jedoch bereits geschlossen war. Ich traf mich wieder mit meiner Schwester und ihrem Freund, und wir ließen den Abend bei einem gemeinsamen Kushikatsu-Essen ausklingen, bevor es zurück ins Hotel ging.
    Mein Fazit zur Expo: Das Gelände ist riesig, und ohne Reservierungen muss man pro Pavillon mit Wartezeiten von etwa 30 bis 60 Minuten rechnen. Um alles zu sehen, wären meiner Einschätzung nach mindestens fünf Tage nötig, Wartezeiten inklusive. Für einen zukünftigen Besuch werde ich mich definitiv über Reservierungsmöglichkeiten informieren und einen kleinen Klapphocker einpacken. Die Architektur der Pavillons hat mir sehr gut gefallen.
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