• Carl Kögel
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Philippinen/Japan 2025

A 15-day adventure by Carl. Read more
  • Trip start
    April 26, 2025

    Tag 1: Anreise Cebu

    April 27, 2025 on the Philippines ☁️ 31 °C

    Mein Tag begann um 8:15 Uhr mit der Fahrt zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin bemerkte ich, dass ich vergessen hatte, einen Adapter einzupacken – ärgerlich! Am Self-Service gab ich mein Gepäck ab. Am Gate gab es dann erstmal Schwierigkeiten, weil wir für den Rückflug eine andere Airline gebucht hatten. Um 10:51 Uhr saßen wir dann endlich im Flugzeug. Die Filmauswahl war echt ernüchternd, kein Schach weit und breit. Ich schaute "Bluelock movie" (3,5/5) und "Heretic" (3/5). Die Turbulenzen waren heftig, wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Zur Ablenkung spielte ich Solitaire und Sudoku und hörte einen Podcast, bei dem ich sogar ein bisschen eingenickt bin. Später sah ich noch "September 5" (4/5) und "Cobweb" (3,5/5). Um 6:00 Uhr kamen wir in Taipeh an. Da mein alter Anbieter das neue Pixel nicht unterstützt, musste ich mir eine neue eSIM zulegen. Um 8:10 Uhr hob unser Flug von Taipeh ab, zum Glück gab es hier eine bessere Auswahl an Spielen. Um 11:30 Uhr landeten wir in Cebu. Meine Familie holte uns am Flughafen ab und wir checkten in ein schickes Hotel ein. Danach gab es ein Mittagessen mit der Familie im SM Cebu City. Wir hatten Lumpia (5/5), Pork Sinigang (2/5 – nicht mein Fall), Sizzling Sisig (4/5), Tortang Talong (4/5), Pancit (3,5/5), Beef Kare Kare (3/5) und Leche Flan (4/5). Ich gab meiner Mutter die 12 kg Schokolade aus Deutschland für die Verwandtschaft. Jetzt ruhe ich mich erstmal im Hotel aus.Read more

  • Tag 2: Hotel & SM Cebu City

    April 28, 2025 on the Philippines ⛅ 29 °C

    Mein Tag begann um 8:30 Uhr mit einem Frühstück, das wirklich herausragend war – das beste Frühstücksbuffet, das ich bisher erlebt habe, volle 5 von 5 Sternen! Gegen 10:30 Uhr bin ich nach SM Cebu City gelaufen. Dort habe ich kurz eingekauft und mir die Haare schneiden lassen. Danach ging es für eine kurze Pause zurück ins Hotel.
    Später am Tag bin ich wieder zu SM gelaufen und habe einen Universaladapter gekauft. Zum Mittagessen gab es dann bei Jollibee ein Chicken Filet mit Reis und Pepper Cream Sauce, das mit 3,5 von 5 Sternen ganz gut war. Anschließend habe ich wieder eine Pause im Hotelzimmer eingelegt.
    Um 17 Uhr stand eine Massage auf dem Programm, bei der ich ordentlich durchgeknetet wurde. Danach habe ich mich wieder im Hotelzimmer ausgeruht. Zum Abendessen traf ich mich mit meiner Familie im Hotel, wo wir vom Buffet gegessen haben, das ich mit 3,5 von 5 Sternen bewerten würde. Danach ging es dann auch schon ins Bett.
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  • Tag 3: Familie & Ayala

    April 29, 2025 on the Philippines ☁️ 30 °C

    Der Tag begann gemütlich mit einem Frühstück um 8:30 Uhr. Gegen 11:00 Uhr wurden wir im Hotel abgeholt, um die Familie zu besuchen. Das Mittagessen dort war herzlich, doch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit machten die Atmosphäre etwas drückend. Am Nachmittag fuhren wir zur Ayala Mall in der Hoffnung, etwas Bestimmtes zu finden, wurden aber leider nicht fündig. Eine Pause im Starbucks bot eine willkommene Erfrischung, bevor wir uns dem Schaufensterbummel widmeten, ohne jedoch etwas zu kaufen. Die Rückfahrt zum Hotel erfolgte bequem mit dem Taxi, wo wir uns eine längere Pause gönnten. Zum Abendessen ging es ins SM, wo ein leckeres Katsudon auf uns wartete. Den Abend ließen wir in der Hotellobby bei einem Tequila Sunrise ausklingen, bevor wir uns schließlich in unser Hotelzimmer zum Schlafen zurückzogen.Read more

  • Tag 4: Geburtstagfeier

    April 30, 2025 on the Philippines ☁️ 30 °C

    Der Tag begann gemütlich mit einem Frühstück um 9:00 Uhr, gefolgt von einem entspannten Late-Checkout aus dem Hotel um 13:00 Uhr. Ein Taxi brachte mich zum riesigen SM Seaside Einkaufszentrum, wo eine unerwartete und freudige Begegnung stattfand – ich lief zufällig meinen Eltern über den Weg. Die anschließende Shoppingtour war erfolgreich, alle Besorgungen konnten erledigt werden. Eine kleine Pause bei Starbucks mit einem Frappuccino durfte natürlich nicht fehlen, und bei Uniqlo fand ich auch ein paar neue Lieblingsteile.
    Am späten Nachmittag ging es mit dem Taxi zurück zum Hotel, denn um 17:30 Uhr stand die Geburtstagsfeier meiner Mama an. Ein riesiges Buffet erwartete uns, das mit 4 von 5 Sternen durchaus überzeugte. Zum Nachtisch gab es das philippinische Dessert Halo-Halo. Allerdings machte die etwas schwache Klimaanlage die Feier zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Dabei fiel mir auch auf, wie groß ich im Vergleich zu meinen Verwandten bin.
    Gegen 21:30 Uhr kehrte ich ins Hotel zurück und verbrachte die Zeit in der Lobby wartend. Um 23:00 Uhr hieß es dann Aufbruch zum Flughafen. Bei der Gepäckabgabe gab es eine unliebsame Überraschung: Meine Powerbank, die größer als 10000mAh war, musste ich zurücklassen. Am Gate versuchte ich noch ein wenig zu schlafen, bevor der Abflug anstand.
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  • Tag 5: Anreise Osaka

    May 1, 2025 in Japan ☁️ 25 °C

    Mitten in der Nacht hieß es Abschied nehmen von Cebu, als unser Flug um 2:30 Uhr in Richtung Osaka abhob. Die Müdigkeit war groß, doch der Gedanke an Japan ließ uns zumindest ein wenig Schlaf finden. Zu unserer Überraschung landeten wir eine halbe Stunde früher als geplant in Osaka, nur um dann in der gefühlt endlosesten Schlange an der Immigration zu stehen. Das Schicksal nahm seinen Lauf, als zwei Reisende vor uns feststellten, dass sie etwas vergessen hatten auszufüllen. Sie wechselten die Schlange und waren auf wundersame Weise zur gleichen Zeit fertig wie wir – ein amüsanter Zufall.
    Nachdem wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, brachte uns die Bahn direkt zu unserem Hotel. Dort angekommen, mussten wir uns gedulden, denn der Check-in war erst um 15 Uhr möglich. Kurzerhand deponierten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg nach Shin-Osaka. Unser Ziel: die Shinkansen-Tickets nach Tokio für den 6. Mai zu sichern. Leider waren die begehrten Fensterplätze mit Blick auf den Fuji bereits ausgebucht.
    Der Hunger trieb uns zu Coco Ichibanya, wo wir ein stärkendes Mittagessen genossen. Anschließend nutzten wir die Gelegenheit für einen kurzen Besuch im Pokémon Center und im Nintendo Store, ein Muss für jeden Fan. Pünktlich um 15 Uhr konnten wir endlich in unserem Hotel einchecken und uns einen wohlverdienten Schlaf gönnen.
    Frisch ausgeruht brachen wir um 20 Uhr auf, um das lebhafte Dotonbori zu erkunden. Der Duft von gegrilltem Hähnchen lockte uns ins Torikizoku, wo wir ein köstliches Abendessen genossen. Gegen 23 Uhr kehrten wir müde, aber voller neuer Eindrücke ins Hotel zurück.

    Vergessen zu erwähnen: Hab ne Erkältung bekommen (entzündeter Rachen). Klimaanlagen haben mich erwischt 😔
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  • Tag 6: Universal Studios

    May 2, 2025 in Japan 🌧 16 °C

    Der Tag begann in Osaka mit einem eher durchschnittlichen Frühstück im Hotel, begleitet von einem Gefühl der Unpässlichkeit. Der Blick nach draußen verhieß nichts Gutes, denn der Himmel weinte. Trotz des regnerischen Wetters überraschte der Andrang im Universal Studio mit seiner Intensität. Zunächst blieben viele der ersehnten Attraktionen geschlossen. Die erste Mutprobe fand in der Dunkelheit von "space fantasy the ride" statt, einer Indoor-Achterbahn, deren rotierende Wagen das Raumgefühl noch verstärkten. Die Wartezeit hielt sich glücklicherweise in Grenzen.
    Als die Fahrt endete, hatte der Regen tatsächlich nachgelassen, ein kleiner Lichtblick, auch wenn die Schuhe bereits das Wasser aufgesogen hatten. Der Adrenalinkick setzte sich fort mit "the flying dinosaur", gefolgt vom magischen Bann der Harry-Potter-Welt und der immersiven Fahrt "the forbidden journey". Die Zeit bis zum ersehnten Eintritt in die Nintendo-Welt wurde mit einem Besuch der "weiße Hai"-Attraktion überbrückt, ein Spektakel, das durch die Reaktion einer Familie vor uns – ein weinendes und ein unaufhörlich lachendes Kind – eine unerwartet amüsante Note erhielt.
    Nach einer kleinen Pause zum Bummeln folgte ein Mittagessen, das mit "Shark meat nuggets mit Pommes" eher durchschnittlich blieb. Endlich öffneten sich die Tore zur Nintendo-Welt und die "Mario Kart"-Bahn rief. Das Highlight des Tages sollte jedoch der Besuch des neuen "Donkey Kong Country" werden, doch die Schlange davor forderte mit fast zweieinhalb Stunden Geduld einen hohen Preis. Schließlich schloss der Park seine Pforten und der Weg führte zurück zum Hotel. Den gelungenen Abschluss des Tages bildete ein dampfende Schüssel Ramen bei "ramen shosuke".
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  • Tag 7: Osaka Expo 2025

    May 3, 2025 in Japan ☁️ 15 °C

    Der Tag begann um 8:30 Uhr mit einem stärkenden Frühstück, bevor es zum Osteingang der Expo ging. Dort angekommen, besorgte ich mir zunächst einen Übersichtsplan, wobei mir unaufgefordert die japanische Version ausgehändigt wurde. Nach einer kurzen Unterbrechung für eine Zigarette und einen Toilettenbesuch führte uns der erste Besuch in den philippinischen Pavillon, der sich direkt neben dem amerikanischen Pavillon befand. Hier wurden die verschiedenen Regionen der Philippinen vorgestellt und es gab die Möglichkeit, ein KI-generiertes Bild von sich erstellen zu lassen. Dabei entdeckte ich die Stempelaktion der Expo und eilte zurück zum offiziellen Shop, um mir einen "Expo-Pass" zu kaufen.
    Anschließend traf ich die anderen am deutschen Pavillon wieder, den wir dann gemeinsam erkundeten. Das Thema hier war Nachhaltigkeit, und am Eingang erhielten wir einen "Circular", der als Audioguide diente, meiner Meinung nach jedoch etwas zu ausführlich war. Der nächste Stopp war der türkische Pavillon, der sich als eher enttäuschend erwies und hauptsächlich aus einem Souvenirladen bestand. Danach stärkten wir uns mit einem chinesischen Mittagessen.
    Nach einer kurzen Toilettenpause besuchten wir den thailändischen Pavillon, der eine reine Präsentation bot, gefolgt vom koreanischen Pavillon, der mich ein wenig an Teamlab erinnerte. Danach setzte ich meine Erkundungstour alleine fort und sammelte im Westen der Insel noch einige Stempel.
    Auf dem Rückweg entschied ich mich, die hölzerne Struktur der Expo zu nutzen und lief auf ihr einen Halbkreis, von wo aus sich ein beeindruckender Blick über das gesamte Gelände bot. Zurück im offiziellen Shop erstand ich noch ein T-Shirt und ein Ki-Gumi, ein Holzfiguren-Bausatz. Mit der Bahn fuhr ich anschließend nach Shinsaibashi und wollte kurz den Lego Store besuchen, der jedoch bereits geschlossen war. Ich traf mich wieder mit meiner Schwester und ihrem Freund, und wir ließen den Abend bei einem gemeinsamen Kushikatsu-Essen ausklingen, bevor es zurück ins Hotel ging.
    Mein Fazit zur Expo: Das Gelände ist riesig, und ohne Reservierungen muss man pro Pavillon mit Wartezeiten von etwa 30 bis 60 Minuten rechnen. Um alles zu sehen, wären meiner Einschätzung nach mindestens fünf Tage nötig, Wartezeiten inklusive. Für einen zukünftigen Besuch werde ich mich definitiv über Reservierungsmöglichkeiten informieren und einen kleinen Klapphocker einpacken. Die Architektur der Pavillons hat mir sehr gut gefallen.
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  • Tag 8: Nara & Osaka shoppen

    May 4, 2025 in Japan ☀️ 20 °C

    Der Tag begann um acht Uhr mit einem gemütlichen Frühstück, bevor ich den Zug nach Nara nahm. Dort angekommen, erwarteten mich schon die zutraulichen Rehe, die sich über eine kleine Fütterung freuten. Ein beeindruckender Besuch des Todai-ji Tempels mit seiner riesigen Buddha-Statue durfte natürlich nicht fehlen. Auf dem Rückweg nach Osaka stärkte ich mich mit einem köstlichen Okonomiyaki zum Mittagessen und gönnte mir auf dem Weg zum Bahnhof noch ein paar süße Kibi Dango.
    Zurück im Hotel legte ich eine kurze Pause ein, bevor der Nachmittag individuell gestaltet wurde. Mein Weg führte mich zunächst zu Uniqlo, wo ich ein besonderes T-Shirt aus einer lokalen Kollaboration in der Shinsaibashi-Gegend entdeckte und kaufte. Danach stand das Pokémon Center auf dem Plan. Auf dem Weg dorthin inspizierte ich noch die Preise im Lego Store, die tatsächlich etwas günstiger als in Deutschland waren. Eine unerwartete Entdeckung war ein Pop-Up-Store von RofJ by JUMP, der coole Manga-Artikel anbot – ein weiteres T-Shirt wanderte in meine Tasche. Anschließend stieß ich auf ein Geschäft mit FromSoftware-Merchandise, konnte aber widerstehen.
    Ein neues Bastelprojekt fand ich in Form eines "Paper nano 360". Während ich an der Kasse wartete, traf ich überraschend meine Schwester. Gemeinsam besuchten wir den Ghibli-Shop, wo ich mich für ein Ki-Gumi des wandelnden Schlosses entschied, obwohl das Ki-Gumi von Chihiros Reise ins Zauberland ebenfalls verlockend war. Ein kurzer Abstecher zu MUJI auf der Suche nach einem kleinen Klapphocker blieb leider erfolglos. Im Pokémon Center stellte ich fest, dass das begehrte 151-Set nicht mehr erhältlich war.
    Den Abend verbrachte ich damit, einige Kartenläden aufzusuchen, die jedoch größtenteils geschlossen hatten oder nur Boxsets anboten. Zum Abendessen nutzte ich die Gelegenheit, alleine "Yakiniku Like" auszuprobieren, eine Yakiniku-Kette mit Einzelgrills, wo ich mein eigenes Fleisch am Tisch zubereiten konnte. Zufrieden kehrte ich danach ins Hotel zurück.
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  • Tag 9: Osaka fortgesetzt

    May 5, 2025 in Japan ☁️ 17 °C

    Mein Tag begann heute Morgen um 8:30 Uhr mit dem Frühstück. Eigentlich hatte ich geplant, heute Kyoto zu erkunden, aber da meine Schwester sich krank fühlte und sich lieber ausruhen wollte, änderten wir unsere Pläne.
    Stattdessen beschloss ich, verschiedene Sammelkartenspiel-Geschäfte abzuklappern, in der Hoffnung, das Pokémon 151 Booster zu finden. Auf meinem Weg dorthin kam ich an riesigen Schlangen vor Pachinko-Automaten vorbei, und das schon um 9 Uhr morgens! Es wirkte total surreal und das Phänomen Pachinko bleibt mir weiterhin ein Rätsel.
    Ich besuchte bestimmt zehn Läden, aber keiner hatte das gesuchte Boosterpack oder ein Boxset. Einige Geschäfte meinten sogar, sie würden selbst welche ankaufen. Nun ja, ich werde mein Glück wohl in Tokio versuchen müssen.
    Danach machte ich mich wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Unterwegs schaute ich noch in ein paar Kleidungsgeschäften vorbei, fand aber leider nichts, was mir gefiel. Im Hotel kümmerte ich mich dann noch um ein paar Kleinigkeiten für meine Schwester.
    Nach eineinhalb Stunden Schlaf und einem Melonpan-Snack machte ich mich auf den Weg nach Amerika-Mura. Dieses Viertel ist bekannt für seine vielen Secondhand-Läden. Hier spürte man sofort einen ganz anderen Vibe, einen fast schon amerikanischen Spirit. Es schien, als würden hier alle Hemmungen fallen, Regeln wurden lockerer gehandhabt und Disziplin schien weniger wichtig. Es war etwas schmutziger und an jeder Ecke wurde wieder geraucht, sogar Cannabis, obwohl es in Japan illegal ist. Die Leute hier waren auch alle sehr hip gekleidet. Das ist nicht wertend gemeint, nur eine Beobachtung.
    Leider fand ich auch in Amerika-Mura nichts, was mir wirklich gefiel. Langsam meldete sich der Hunger, und ich entschied mich für Gyoza. Ich bestellte zuerst 14 Stück, aber sie waren so lecker, dass ich mir gleich noch sieben weitere gönnte.
    Danach schlenderte ich noch ein bisschen durch Namba und setzte mich dann eine Weile auf den Platz. Schließlich machte ich mich wieder auf den Rückweg zum Hotel. Mein ursprünglicher Plan war, die Hauptstraße entlangzugehen, aber ich änderte meine Meinung und ging nördlich des Hotels weiter. Dabei entdeckte ich ein Coco Curry. Ich konnte es mir einfach nicht nehmen lassen, dort noch etwas zu essen. Diesmal entschied ich mich für Curry Udon. Es war sehr lecker, aber Curry mit Reis bleibt einfach mein Favorit.
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  • Tag 10: Anreise Tokyo

    May 6, 2025 in Japan 🌧 15 °C

    Der Tag begann um 7:30 Uhr mit dem Auschecken aus dem Hotel. Typisch für diesen Aufenthalt in Japan, empfing uns erneut ein regnerischer Morgen. Kaum einen Augenblick draußen, waren die Socken bereits durchnässt. Um 9:00 Uhr bestiegen wir den Shinkansen nach Tokio. Überraschenderweise gab es diesmal ausschließlich Züge mit reservierten Sitzplätzen, während normalerweise auch unreservierte Waggons zur Verfügung stehen. Die Shinkansen-Linie zwischen Tokio und Fukuoka schien im Zehn-Minuten-Takt zu verkehren. Während der Fahrt genoss ich ein Melon Bread und döste ein wenig. Gegen 12:00 Uhr erreichten wir die Tokyo Station.
    Aufgrund des anhaltenden Regens entschieden wir uns, mit dem Bus weiterzufahren. Eine Baustelle erschwerte den Weg zum Busbahnhof. Schließlich erreichten wir mit dem Bus unser Hotel. Da ein sofortiger Check-in noch nicht möglich war, machten wir uns auf den Weg nach Ginza, einem Viertel, das für seine luxuriösen und hochpreisigen Geschäfte bekannt ist. In einem Adidas-Store erstand ich einen exklusiven Hoodie, der nur in Japan erhältlich ist.
    Anschließend schlenderten wir die Hauptstraße entlang. Anscheinend war heute einer der Tage, an denen die gesamte Straße für den Autoverkehr gesperrt war, sodass wir Fußgänger uns ungehindert auf der Fahrbahn bewegen konnten. Danach traten wir den Rückweg zum Hotel an. Der Regen hatte inzwischen nachgelassen und es nieselte nur noch leicht. Nach dem Check-in gönnten wir uns eine Pause im Hotel.
    Am Abend besuchten wir Kura Sushi, ein Kaiten-Sushi-Restaurant mit einer beeindruckenden Auswahl an köstlichen Speisen. Meine Mahlzeit mit elf Tellern kostete insgesamt 3600 Yen. Danach kehrten wir zum Hotel zurück.
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  • Tag 11: Skytree, Asakusa und Kappabashi

    May 7, 2025 in Japan ☁️ 19 °C

    Mein Tag begann um 8:30 Uhr mit dem Frühstück im Hotel, das ich als viel zu teuer empfand. Für die Zukunft nahm ich mir vor, mir unterwegs etwas zu holen. Gegen 10:15 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Tokyo Skytree. Bevor wir auf den Turm gingen, schauten wir uns verschiedene Shops dort an. Für den Skytree holten wir uns das Combo Ticket, einmal für das Aussichtsdeck auf 350 m und ein weiteres Ticket für das auf 450 m. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, es war weitgehend blauer Himmel, aber etwas diesig. Den Fuji konnten wir trotzdem nicht sehen, er war von Wolken verdeckt. Dafür konnte man bis nach Yokohama sehen, das sind etwa 110 km! Von da oben merkte ich erst richtig, wie riesig Tokyo ist – ein einziger Betondschungel.
    Nachdem wir oben waren, gingen wir wieder an den Geschäften vorbei und ich kaufte mir einen Münzbeutel. Anschließend fuhren wir mit der Bahn nach Asakusa. Dort besuchten wir den Schrein und jeder von uns holte sich ein Omikuji. Das ist so eine Art Glücksschein, der einem die Zukunft beschreibt. Bei mir stand zwar "good fortune", aber was da beschrieben wurde, klang irgendwie nicht so toll. Danach gönnten wir uns ein Melonpan mit Schoko- und Sahnefüllung.
    Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Kappabashi Dori. Das ist eine lange Straße, wo man alles Mögliche an Küchenutensilien kaufen kann. Meine Schwester und ich kauften uns jeweils ein Santoku-Messer. Danach liefen wir wieder nach Asakusa in die Hoppi Dori. Das ist eine Straße mit vielen Izakayas. Dort aßen wir dann verschiedene Sachen.
    Später machten wir uns wieder auf den Rückweg, mit einem Zwischenstopp in Kabukicho, einer Gegend in Shinjuku. Dort waren wir in einem Don Quijote, diesem Laden mit allen erdenklichen Waren auf engstem Raum. Danach versuchten wir uns an den Kranautomaten. Ich hatte tatsächlich Glück und habe etwas gewonnen! Ich hatte in Erinnerung, dass ich meinen Gewinn gegen Sachen aus dem Automaten eintauschen konnte, aber leider geht das nicht mehr. War aber auch nicht so schlimm. Danach spielten wir noch ein paar Runden Darts. Dann machten wir uns endgültig auf den Weg zurück ins Hotel. Im Hotel entdeckte ich beim Fernsehen eine Sendung, in der Deutsch unterrichtet wurde.
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  • Tag 12: Shibuya, Harajuku, teamlabs

    May 8, 2025 in Japan ⛅ 19 °C

    Mein Tag begann um 9:30 Uhr, als ich das Hotel verließ. Der Morgen war angenehm und ich freute mich auf die Erkundungen, die vor mir lagen. Mein erster Stopp war ein gemütliches Café am Rande eines Parks. Dort genoss ich ein entspanntes Frühstück und beobachtete das lebhafte Treiben um mich herum. Im Park herrschte reges Hundegetümmel – es schien, als gäbe es ein regelrechtes Hunde-Meeting. Gleichzeitig tobten Kinder, vermutlich von einem nahegelegenen Kindergarten oder einer Grundschule, beim Fangen spielen umher.
    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum kostenlosen Aussichtsdeck des nördlichen Turms des Tokyo Regierungsgebäudes. Von dort oben bot sich ein beeindruckender Panoramablick über die riesige Stadt. Anschließend schlenderten wir gemächlich zum Shinjuku Hauptbahnhof. Auf dem Weg dorthin nutzte meine Schwester die Gelegenheit, um noch etwas grünen Tee zu erstehen.
    Am Bahnhof angekommen, nahmen wir die Bahn in Richtung Shibuya. Unser Ziel war es, die berühmte Shibuya-Kreuzung aus einer erhöhten Perspektive zu betrachten. Dafür gingen wir in den Starbucks, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Im Erdgeschoss des Starbucks entdeckten wir einen Star Wars Pop-up-Shop, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen.
    Nachdem wir das geschäftige Treiben auf der Kreuzung von oben beobachtet hatten, tauchten wir ein in das Gewirr des Shibuya Center und steuerten das Kaufhaus Shibuya Parco an. Dort stand ein Besuch im Nintendo Store auf dem Programm.
    Anschließend setzten wir unsere Reise mit dem Zug nach Harajuku fort, genauer gesagt in die berühmte Takeshita Street. Danach trennten sich unsere Wege kurzzeitig, denn ich machte mich alleine auf den Weg zum Human Made Offline Store, wo ich zwei schicke T-Shirts erstand.
    Unser nächster Treffpunkt war Azabudai Hills. Dort hatten wir für 18:00 Uhr Eintrittskarten für teamLab Borderless. Diese immersive Kunsterfahrung ähnelte teamLab Planets, bot aber den Vorteil, dass man sich frei in den verschiedenen Installationen bewegen konnte und es keine vorgegebene Reihenfolge gab. Nach anderthalb Stunden faszinierender Eindrücke machten wir noch einen kurzen Abstecher, um ein Foto vom ikonischen Tokyo Tower im Abendlicht zu schießen.
    Danach ging es zurück nach Shibuya, wo wir uns ein ausgiebiges All-you-can-eat Yakiniku-Dinner gönnten. Zufrieden und satt machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zum Hotel, um den ereignisreichen Tag ausklingen zu lassen.
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  • Tag 13: Shinjuku &Akihabara

    May 9, 2025 in Japan ☁️ 22 °C

    Aus meiner Perspektive war heute ein Tag der individuellen Erkundung in Tokyo, genauer gesagt in Shinjuku und Akihabara.
    Um 9:30 Uhr verließ ich das Hotel. Da heute jeder seine eigenen Pläne verfolgte, machte ich mich alleine auf den Weg zum Gebäude von From Software. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein gewöhnliches Bürogebäude handelte, in dem viele verschiedene Firmen untergebracht waren. Ich verzichtete darauf, ein Foto zu machen.
    Anschließend lief ich zu Fuß nach Shinjuku und erkundete ein wenig die Gegend von Kabukicho. Danach machte ich mich auf den Weg zum Adidas Store in der Hoffnung, den gesuchten Pullover auch in Größe XL zu finden. Auf dem Weg dorthin schaute ich kurz im Don Quijote vorbei, aber leider hatten sie den Hoodie nicht. Auch ein kurzer Besuch bei Uniqlo brachte nicht das gewünschte Ergebnis. Im Tower Records fragte ich nach Songbooks von Yorushika, aber auch hier wurde ich nicht fündig.
    Mein nächstes Ziel war ein Tsukemen-Laden. Tsukemen sind Nudeln, die separat von der Brühe serviert werden und die man dann selbst in die Brühe dippt. Da diese Spezialität in Deutschland kaum zu finden ist und ich sie sehr gerne mag – für mich persönlich besser als Ramen oder Udon – wollte ich unbedingt Tsukemen essen. Leider war die Wartezeit in dem ersten Laden meiner Wahl zu lang.
    Deshalb entschied ich mich, nach Akihabara zu fahren, um dort das Tsujita Tsukemen zu probieren. Auch hier gab es eine Warteschlange, aber wenn man Tsukemen möchte, muss man wohl warten.
    Nach dem Essen lief ich zu einem bekannten Photospot, um ein Bild oder ein Video aufzunehmen. Danach kehrte ich nach Akihabara zurück, um nach den 151 Pokémon Boostern zu suchen. Glücklicherweise wurde ich fündig und kaufte vier Stück. Ich stöberte durch einige Figurengeschäfte und suchte weiterhin nach den Boostern, fand sie aber nur noch einmal zu einem etwas höheren Preis.
    Ich überlegte kurz, in Yodobashi Camera eine neue Powerbank und eventuell SD-Karten zu kaufen, stellte aber fest, dass die Preise bei Amazon günstiger waren. Nach einer kurzen Pause besuchte ich noch Big Camera und danach erneut Don Quijote, wo ich Snacks als Mitbringsel für Deutschland kaufte.
    Anschließend fuhr ich zurück ins Hotel, um mich etwas auszuruhen. Um 20:00 Uhr sahen wir uns gemeinsam die Lightshow am Tokyo Metropolitan Government Building an. Danach gingen wir wieder bei Coco Ichibanya essen, bevor wir zum Hotel zurückkehrten.
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  • Tag 14: Abreise Tokyo

    May 10, 2025 in Japan ☁️ 21 °C

    Heute Morgen um 10 Uhr ausgecheckt, begann der Tag erneut mit Regen. Die Fahrt mit dem Bus zum Hauptbahnhof Shinjuku führte zur erfolglosen Suche nach einem freien Schließfach. Daraufhin entschieden wir uns, direkt zum Flughafen zu fahren. Unterwegs frühstückten die anderen, während ich darauf verzichtete. Die Zugfahrt zum Flughafen erforderte einmaliges Umsteigen. Nach der Ankunft am Flughafen mussten wir uns zunächst wegen der gekauften Messer beim Zoll melden. Nach Vorzeigen des Reisepasses und der Anweisung, die Messer im Check-in-Gepäck zu verstauen, passierten wir die Sicherheitskontrolle. Auf dem Weg zum Gate gönnte ich mir noch etwas zu essen und entdeckte überraschend Tsukemen. So aß ich Tsukemen und Gyoza als meine letzte Mahlzeit in Japan. Anschließend warteten wir am Gate auf den Abflug. Die Filmauswahl im Flugzeug erwies sich als besser als bei China Airlines. Ich sah "Konklave" (4/5) und "Companion" (3,5/5). In Hanoi kamen wir mit einer halben Stunde Verspätung an. Wir eilten zum Gate, wo das Boarding bereits begonnen hatte. Nun sitze ich im Flugzeug nach Frankfurt.
    Noch speak no evil geguckt (3,5/5)
    Ende.
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    Trip end
    May 10, 2025