• Tag 2: Vesuv + Pompeji

    October 8 in Italy 🌧 20 °C

    Das Hotelfrühstück war ein absoluter Mist,
    ein Fraß, der beweist, dass Gott uns vergisst.
    Doch danach im Café wurde das Elend vertrieben,
    wo Snacks und Cappuccino den Gaumen liebten.
    Das Wetter war herrlich, die Sonne schien hell –
    so täuscht man Naivlinge jedenfalls schnell.
    Man saß in der Wärme und wartete dann
    auf die Weiterfahrt hin zum schicksalhaften Vulkan.
    Alex spielte den Onkel, den weisen Patron,
    und erntete dafür nur spöttischen Hohn:
    „Nehmt Regenjacken mit!“, befahl der Prophet.
    Wir lachten ihn aus, wie das eben so geht.
    Doch oben am Schlund unseres Freundes Vesuv
    ertönte ganz plötzlich ein Donner-Ruf.
    Ein Gewitter brach los, die Security kam rasch,
    brauste im Auto herauf durch den Klatsch
    und schickte uns wegen Lebensgefahr im Galopp
    vom schicksalhaften Vulkan-Gipfel-Stopp.
    Der schlaue Herr Alex ging zügig voran,
    während der Rest wie gelähmt oben stand.
    Carl und Patrick starrten fasziniert in den Blitz –
    wer braucht schon Verstand, wenn man Todesmut besitzt?
    Die Quittung dafür folgte sogleich:
    Die zwei wurden klatschnass, wie Frösche im Teich.
    Nur Alex fand Unterschlupf, trocken und schlau,
    und belachte das Elend der Guss-Opfer genau.
    Zum Mittag gab’s Ramen, ein echter Genuss,
    die flüssige Rettung nach dem Regenguss.
    Der zitternde Patrick wollt’ Tee, grün und heiß,
    bekam ihn serviert auf Würfeln aus Eis.
    Der Kellner begriff seinen tödlichen Streich
    und korrigierte die Frost-Attacke sogleich.
    In Pompeji blieb der Himmel uns endlich gewogen,
    trockenen Fußes sind wir durch die Trümmer gezogen.
    Spektakulär lag die Stadt in der konservierten Pracht –
    herrlich zu sehen, was so ein Ausbruch erst macht.
    Per Bahn ging es schließlich nach Sorrento hinein,
    dort kehrten wir in ein Spitzen-Lokal ein.
    Bei hausgemachter Pasta, extrem deliziös,
    endete der Katastrophentag doch noch pompös.
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