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March - November 2019
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  • Day145

    Huaraz

    August 1 in Peru ⋅ ☀️ 12 °C

    Es geht endlich wieder in die Berge. Diesmal in den Norden Perus nach Huaraz. Die Stadt selbst ist nicht sonderlich sehenswert aber ihre Lage ist perfekt für Outdoor-Enthusiasten. Zwischen den Gebirgsketten Cordillera Blanca, Cordillera Negra und Cordillera Huayhuash gelegen, gibt es hier die Möglichkeit jegliche Art von Bergsport auszuüben. Es gibt jede Menge Tagestrips zu wunderschönen Lagunen, Mehrtagestouren durch die Gebirgsketten, Gipfel, die man besteigen kann und Sportklettergebiete. Als ich ankomme mache ich zunächst einen Tagesausflug zur unglaublich türkisen Laguna 69. Hier geht es mal wieder auf 4700m, sehr gut um sich für die nächsten Vorhaben zu akklimatisieren. Ich gehe auch zweimal am Stadtrand klettern. Toll, dass es so nah an der Stadt ein so schönes Klettergebiet gibt.

    I’m finally going back to the mountains. This time I’m going to Huaraz in the north of Peru. The city itself is nothing special but it is situated perfectly for outdoor enthusiasts. Within easy reach are three popular mountain ranges with a multitude of outdoor activities: Cordillera Blanca, Cordillera Negra and Cordillera Huayhuash. There are gorgeous day trips to mountain lakes and glaciers, multi day hikes to remote mountain ranges, and great rock climbing and mountaineering opportunities. The first day trip I do here is to the unbelievably turquoise Laguna 69 at 4700m, great for acclimatizing. I also go rock climbing twice right at the edge of town which is lots of fun.
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  • Day143

    Lima Panamerican Games

    July 30 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Panamerican Games (olympische Spiele des amerikanische Kontinents) finden dieses Jahr in Lima statt und neben den Sportveranstaltungen gibt es auch jede Menge kulturelles Rahmenprogramm. Von der Terrasse meines Hostels kann ich an meinem ersten Tag in Lima die Marathonläufer beobachten (bei den Frauen gewinnt hier sogar eine Peruanerin, was natürlich für sehr viel Jubel sorgt). In einem Park in der Innenstadt gibt es jeden Abend Gratiskonzerte von ganz unterschiedlichen Bands und ich gucke mir traditionelle peruanische Musik aber auch Reggae Konzerte an. Da auch die Sportveranstaltungen selber recht günstig sind (aber viele leider auch ausverkauft) gucke ich mir einen Vormittag Badminton an. Volles Programm in Lima!

    This year the Panamerican Games are held in Lima and all across the city are sports and cultural events. On my first morning in Lima I can follow the marathon runners from the terrace of my hostel (a Peruvian women ends up winning the woman’s event). There are free concerts every night in a park in downtown Lima and I end up seeing a large variety of bands from traditional Peruvian music to Reggae. Since the prices for most of the events are very reasonable (even though a lot are sold out), I decide to spend half a day watching badminton matches, which is very fun. So much to do in Lima!
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  • Day141

    Lima

    July 28 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Mit 10 Mio. Einwohnern ist Lima die mit Abstand größte Stadt, die ich in Südamerika bisher besucht habe. In vielen Stadtteilen muss man hier sehr aufpassen und auch beim Taxifahren sollte man sicher sein, dass man in ein offizielles Taxi steigt. Es gibt allerdings drei Stadtteile (Miraflores, Barranco und die Innenstadt) die sich sehr sicher anfühlen und die haben viel zu bieten. Neben kolonialen Gebäuden in der Innenstadt, Parks und Küste in Miraflores und Street Art in Barranco gibt es überall sehr gutes Essen und Restaurants. Dieses Wochenende ist auch der peruanische Unabhängigkeitstag mit einer großen Militärparade und die Panamerican Games finden gerade in Lima statt (dazu mehr im nächsten Post). Es ist so viel los hier, dass sich meine 5 Tage fast zu kurz anfühlen.

    With its 10 million inhabitants, Lima is by far the biggest city that I have visited in South America so far. Lima has some dangerous areas and it is also advisable to be more careful when getting into taxis here. But three areas, Miraflores, Barranco and downtown are safe to walk around in. And these neighborhoods have a lot to offer, parks and coast in Miraflores, colonial buildings in downtown and street art in Barranco. Lima is also famous for its good food and excellent restaurants. The weekend I spend in Lima also happens to be Peruvian Independence Day with a big military parade and the Panamerican Games are held in Lima (more on that in the next post). There is so much going on that my 5 days here feel quite short.
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  • Day138

    Huacachina & Paracas

    July 25 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Meine zwei letzten Stopps an der Küste bevor ich in Lima ankomme sind weniger kulturell, machen aber jede Menge Spaß! Zuerst geht es nach Huacachina, einer kleinen Oase in der kargen Wüstenlandschaft. Hier gucke ich mir zuerst ein Weingut an, in dem auch Pisco hergestellt wird. Der Weinbrand ist das peruanische Nationalgetränk und Zutat meines Lieblingscocktails, dem Pisco Sour. Nach einer Kostprobe geht es zurück zu der Oase und in die Sanddünen. Hier mache ich die typische Dune-Buggy und Sandboarding Tour mit, selbst für einen kleinen Angsthasen wie mich ein riesiger Spaß.
    Weiter gehts nach Paracas, einer Küstenstadt nur 3 Stunden von Lima entfernt. Hier genieße ich ein bisschen Strand und Sonne (nach den ganzen frostigen Nächten in den Anden ist das T-Shirt Wetter hier eine willkommene Abwechslung). Außerdem mache ich eine Bootstour zu einer kleinen Inselgruppe, den Islas Balleastas. Diese Felseninseln beherbergen ein riesige Anzahl an Seevögeln und Robben und werden deshalb auch als „poor man‘s Galapagos“ bezeichnet.

    My two last stops on the coast of Peru before I get to Lima are less cultural but a lot of fun. First I stop in Huacachina, an oasis surrounded by massive sand dunes. I visit a winery that also makes Pisco, the Peruvian national drink and the main ingredient in my favorite cocktail: Pisco Sour. After a tasting I go back to the oasis and join one of the popular dune buggy and sand boarding tours. Even though I was nervous about the speed before I ended up really enjoying going down the dunes.
    Next stop Paracas, a beach town only about three hours from Lima. Here I enjoy the beach and sun, which is a very welcome change from all the frosty nights in the Andes. I also join a boat tour to the Islas Balleastas, a group of islands home to a large amount of sea birds and sea lions also called the poor man‘s Galapagos.
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  • Day137

    Nasca

    July 24 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Es geht weiter zum nächsten „Must-see“ in Peru, den Nasca Linien an der Südküste. Vom Dschungel im heiligen Tal über die schneebedeckten Anden bin ich jetzt in der Wüste Perus gelandet. Eingerahmt von Pazifik und Anden erstreckt sich diese Wüste fast die gesamte peruanische Küste entlang.
    Die Nasca Linien, riesige geometrische Figuren und Tierbilder, die mit erstaunlicher Präzision in den Wüstenboden gezeichnet sind, kann man richtig nur aus der Luft bestaunen. Deshalb entscheide ich mich auch für den 30-minütigen Flug in einem kleinen 8-Mann Flugzeug. Von oben ist es zwar schwer eine Idee der Dimensionen der Figuren zu bekommen aber man kann die berühmten Bilder (Astronaut, Affe, Kolibri, Spinne, Echse, Baum, Hände...) und auch die großen geometrischen Figuren sehr gut erkennen (ich hoffe ihr auf den Fotos auch). Von den Dimensionen (die Bilder sind teilweise über 300m breit) bekomme ich später von einer Aussichtsplattform aus eine bessere Idee.
    Die Linien wurden durch das entfernen der oberen dunkleren Steinschicht erzeugt und sind durch das trockene Klima und den Wind, der neue Ablagerungen verhindert, so gut erhalten geblieben. Angelegt wurden die Zeichnungen von mehreren Generationen der Nasca-Kultur, einem indigenen Volk vor der Inka Eroberung, zwischen ca. 500 v. Chr. und 500 n. Chr. Vermutungen legen nahe, dass die Linien für Rituale mit Fruchtbarkeits- und Wasserfokus erstellt wurden. Auch einige Parallelen zu den Himmelskörpern (Sternzeichen, Sonnenweden) konnten festgestellt werden.

    My next stop is another must-see in Peru: the Nasca lines on the Southern coast. From the lush jungle in the sacred valley through the snow capped Andes I have now reached the Peruvian desert. Flanked by the Pacific Ocean and Andes, this desert reaches nearly along the whole Peruvian coast.
    The Nasca lines are large geometrical shapes and animal drawings that have been etched into the desert with remarkable precision. Due to their size, the only way to really appreciate the lines is from the air, so I decide to take a 30 minute flight over the lines. It’s hard to really grasp the dimensions of the lines from the plane but the famous drawings (astronaut, monkey, humming bird, spider, lizard, tree, hands,...) are very well recognizable (I hope you can also see them in the pictures). I also visit a viewing platform later which gives me a better idea of the lines dimensions (some of the pictures are more than 300m long).
    The lines were made by removing the darker top layer of the desert soil. The dry climate and wind have conserved the lines until today. The drawings were made by several generations of the Nasca people, a pre-Incan indigenous culture, between 500 BC and 500 AD. It is speculated that they were mainly used for fertility and water rituals. Some theories also see parallels to celestial bodies (star signs and solstice events).
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  • Day133

    Arequipa & Colca Canyon

    July 20 in Peru ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach fast vier Wochen Cusco bin ich wieder unterwegs. Ich konnte zwar wegen Gelenkproblemen nicht alle Wanderungen hier machen, die ich mir vorgenommen habe, aber ich hatte trotzdem eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen und neuen Freunden! Die nächsten 2 Wochen geht es strikt entlang des Gringo Trails in Richtung Lima. Mein erster Stopp ist Arequipa, mit seiner wunderschönen Altstadt und umringt von unzähligen Vulkanen. Der prominenteste davon, El Misti, ragt perfekt kegelförmig über der Stadt. Noch nicht ganz wieder erholt lasse ich das Bergsteigen hier sein und gucke mir stattdessen das super restaurierte alte Kloster mitten in der Stadt mit seinen orangen, roten und blauen Gängen an.
    Von hier aus besuche ich auch den Colca Canyon (den zweittiefsten Canyon der Welt, der tiefste ist nur wenige km entfernt). Neben der spektakulären Landschaft ist das Highlight des Besuchs die Tierwelt. Auf dem Weg zum Canyon begegnen uns Vicuñas, ein wilder Verwandter der Lamas/Alpacas, und im Canyon selbst können wir jede Menge Kondore bestaunen, die dicht über unseren Köpfen hinweggleiten. Wahnsinn diese Vögel mit bis zu 3 Meter Spannweite so nah zu erleben.

    After nearly four weeks in Cusco I am on the road again. Because of some joint problems I couldn’t do all the hikes I wanted in Cusco but I still had a great time here with amazing experiences and new friends. The next two weeks I will spend directly on the Gringo trail on my way to Lima. My first stop is Arequipa with its beautiful colonial buildings framed by countless volcanoes. The most prominent of these is El Misti which is a perfectly cone shaped addition to the skyline. Since I am not 100% recovered yet I leave the mountaineering be for now and instead visit a beautiful monastery. The small houses of the nuns are arranged in streets with orange, red and blue walls.
    I also visit the Colca Canyon from here, the Second deepest Canyon in the world (the deepest is only a couple of kilometers further). The landscape is spectacular but the real highlight of the trip are the animals. On our way to the canyon we spot Vicuñas, a wild relative of the Lama/Alpaca, and in the canyon itself dozens of condors spät really close over our heads. Seeing these massive birds with wingspans up to 3m so close is truly beautiful.
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  • Day127

    Machu Picchu

    July 14 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Es geht los zu dem Highlight vieler Südamerikareisen, um das Foto zu kriegen, was alle kennen: auf nach Machu Picchu. Da der Inka Trail (also der tatsächliche Pfad der Inka nach Machu Picchu) schon Monate im Voraus ausgebucht ist und ich nicht nur mit dem Bus/Zug hin- und wieder zurück fahren möchte, entscheide ich mich für den 5-tätigen Salkantay Trek. Hier geht es erstmal zu einem Bergsee umgeben von Gletschern, dann hoch auf 4.600m über einen Pass am wunderschönen Salkantay Gipfel vorbei. Von dort geht es runter in den Dschungel bis es schließlich auf 1.500m fast tropisch ist. Nach einem kurzen Stopp in heißen Quellen um den Beinen nach drei anstrengenden Tagen etwas Entspannung zu gönnen geht es weiter nach Aguas Calientes, dem Tor zu Machu Picchu. Ab hier ist alles strikt geregelt. Man bekommt seine Eintrittszeit zu Machu Picchu zugewiesen und wird, sobald man die Stadt selbst Betritt auf einem strikten Pfad wieder raus geführt, kein Essen, keine Toiletten, kein Zurückgehen. Nur so ist es möglich bis zu 3000 Besuchern täglich Zutritt zu dieser Inkaruine zu verschaffen. Meine Eintrittszeit ist 7 Uhr (die früheste Zeit um 6 Uhr war leider ausgebucht) und um 6:40 Uhr stehe ich (nach einer Stunde Treppen steigen) oben vor dem Tor und warte darauf eingelassen zu werden. Die Lage von Machu Picchu kann wirklich nicht anders als dramatisch beschreiben. Umgeben von steil abfallenden Tälern und regenwaldbewachsenen Bergspitzen liegt die Stadt morgens noch mystisch umgeben von Nebel. Der klart aber glücklicherweise schnell auf und man hat einen tollen Blick auf die Stadt. Nachdem man sich am Anblick von oben satt gesehen hat, betritt man die eigentliche Stadt. Die Stadt selbst ist wie viele Inka Ruinen aufgeteilt in ein zeremonielles Zentrum und einen Wohnbereich. Die ca. 500 Bewohner konnten nur durch ein ausgeklügeltes Abwassersystem und die Terrassenlandwirtschaft hier überleben und bauen. Spekulationen über die Funktion von Machu Picchu gibt es viele, diese reichen über eine Art Ferienpalast des Inka Königs Pachacutec bis zu einem wichtigen politischen, religiösen und administrativem Zentrum der Inka. Die Stadt ist toll restauriert und da sie von den Spaniern nie entdeckt wurde hat sie auch noch viele originale Inkamauern und Tempelkonstrukte. Wenn man durch die Inka Häuser schlendert, sich kurz auf den zentralen Platz setzt oder die Tempel bestaunt, kann man sich diese Stadt sehr gut voller Leben vorstellen.

    I’m off to visit the highlight of many South America trips to get one of the most famous travel photos: I’m off to Machu Picchu. Since the original Inca trail is booked out months in advance and I didn’t just want to take a bus/train journey there and back I decide to do the five day Salkantay trek. This trek first leads to a spectacular mountain lake at the foot of a glacier, it then goes on to cross a 4,600m pass next to the beautiful Salkantay peak. Surrounded by snow capped mountains the trail then descends into the jungle where it starts to get tropical and hot back at around 1,500m. After a stop at some hot springs to give the legs a well deserved rest we hike on to Aguas Calientes, the gate to Machu Picchu. From here on everything is strictly regulated. You get your entrance time to Machu Picchu and after you enter the citadel you are on a one way path out of the city. No food, no bathrooms, no going back. Only this way it’s possible to provide entrance to around 3,000 people daily to this archeological site. My entrance time is 7:00am (sadly the earliest entrance time 6:00am was already booked out) and at 6:40am after an hour of walking up stairs I’m finally at the entrance of Machu Picchu, waiting to be let in. The setting of the ruins can only be described as spectacular. Surrounded by steep valleys and lush green mountains the city is situated on a ridge and surrounded by mist in the morning. The first viewpoint is the postcard picture view from the top. After exploring the surrounding terraces a bit it’s time to get right into the city itself. Like many Inca ruins, Machu Picchu is divided into a ceremonial and a residential center. The roughly 500 inhabitants could only survive here with the help of terrace agriculture and a very sophisticated drainage system. There are still many theories on the use of Machu Picchu, ranging from a vacation home of Incan king Pachacutec to an important political, religious and administrative center. The city itself is very well restored and since it was never discovered by the Spanish, a lot of the original Inca walls and temple constructs remained intact. Wandering through the roofless houses, sitting down in the plazas and marveling at the restored temples, it is not hard to imagine a city full of life centuries ago.
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  • Day119

    Rainbow Mountain & Sacred Valley

    July 6 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Von Cusco aus kann man viele Tagestouren machen. Ich habe mich für eine Tour zum Rainbow Mountain (einem durch unterschiedliche Gesteinsschichten und Mineralien sehr bunten Berg) an meinem Geburtstag, einer Tour ins Sacred Valley (dem heiligen Tal der Inka, in dem man viele gut restaurierte Ruinen und Salzterrassen bestaunen kann) und einer kurzen Wanderung in die nähere Umgebung Cuscos (auch wieder zu ein paar Inka Ruinen) entschieden. Die Wanderung zum Rainbow Mountain ist kurz aber anstrengend (immerhin gehts mal wieder auf über 5.000m) aber die Landschaft ist wirklich toll und die Mühe Wert (trotz einer Menge anderer Touristen). Die Tour ins heilige Tal ist leider etwas gehetzt, an einem Tag geht es hier zu 4 verschiedenen Ruinen und den Salzterrassen. An den Ruinen faszinieren mich besonders die riesigen, perfekt aufeinander zugeschnitten Felsblöcke, die die Inka für ihre Bauten genutzt haben (es gibt viele Theorien wie sie diese transportiert und so perfekt aufeinander platziert haben, welches die richtige ist weiß allerdings niemand) und die Terrassen, die die Inka für Landwirtschaft genutzt haben. In der Ruine Moray sind diese Terrassen kreisförmig angeordnet und wurden von den Inka wohl zu Studienzwecken von Pflanzen genutzt (jede der Terrassen hat ein eigenes Mikroklima). Für die Bestimmung der Jahreszeiten gab es in Tempelanlagen oder anderen Bauten häufig eine Art astronomische Uhr, die die Sonnenwenden und Äquinoktien angezeigt haben.

    Cusco offers a lot of day trips to the nearby mountains, lakes and Inca ruins. I decided to go to rainbow mountain on my birthday (a mountain that has seven colors due to different minerals and rock materials), to the sacred valley (to see Inca ruins and salt terraces) and do a short hike out of town to see some more ruins. The hike to rainbow mountain is short but strenuous (we’re at 5,000+m again) and totally worth it for the colors and scenery. It is quite crowded though. The tour through the sacred valley feels a little rushed. We visit 4 different ruins and the salt terraces in one day. The ruins are fascinating, I’m particularly interested in the massive stones the Inca used to construct their buildings. There are many theories of how they transported and formed these massive boulders but no one knows for sure. The Incas knowledge of agriculture and the terraces they used to farm the steep slopes are also very interesting. In the Moray ruins these terraces are laid out in circles and were presumably used to study plants (the different circles have different micro climates). To determine the seasons the Inca used astronomical clocks that showed the solstices and equinoxes.
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  • Day108

    Cusco

    June 25 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Mein erster richtiger Stopp in Peru ist Cusco im Südosten Perus. Cusco war die Hauptstadt der Inka und ist heute der Ausgangspunkt für Touren nach Machu Picchu. Anstelle der früheren Tempel und Paläste stehen hier heute Kirchen und Kathedralen. Überreste der alten Inka Bauten sind allerdings noch immer überall in der Stadt (Mauern, Straßen und Kirchenanlagen) zu bestaunen und über der Stadt thront neben einer weißen Christusstatue die gut restaurierte Inka Festung Saqsaywaman.
    Ich hatte das Glück den 24.6 in Cusco zu verbringen. An diesem Tag wird hier das Inti Raymi Festival (Fest der Sonne) gefeiert. Zu dem früher wichtigsten Fest der Inka ist Cusco voll von Besuchern aus aller Welt. An diesem Tag gibt es sowohl auf dem Marktplatz als auch in Saqsaywaman Nachstellungen der früheren Zeremonien. Ein riesiges Fest mit tollen Kostümen.

    My first real stop in Peru is Cusco in the south east. Cusco used to be the capital of the Inca empire and is now mostly known as a starting point fortwurschtele to Machu Picchu. In place of the old palaces and temples Cusco now has an impressive number of churches. You can still spot a lot of remains of the old Inca structures (streets, walls and parts of the new churches) when wandering through Cusco. Above the city, next to a white Jesus statue are the well restored ruins of the old Inca fortress Saqsaywaman.
    I was lucky to arrive in the city just in time for the big annual celebration of Inti Raymi (festival of the sun). This used to be the most important celebration of the Inca and on that day you can watch re-enactments of the old ceremonies in the main square and at the ruins of Saqsaywaman. It is a massive festival with tons of details and great costumes!
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  • Day105

    Bolivien Highlights

    June 22 in Bolivia ⋅ ☀️ 6 °C

    Bolivien war ein super Start in den Südamerika Teil meiner Reise. Spanischunterricht ist hier günstig und man findet ständig Möglichkeiten seine Fähigkeiten bei geduldigen Bolivianern zu testen.

    Das Land: Die meisten Reisenden denken bei Bolivien direkt an die Salar de Uyuni, meist der Grund warum der Gringo Trail (so wird der typische Weg der Backpacker durch Südamerika genannt) durch dieses Land führt. Die weite Salzwüste ist in der Tat spektakulär mit tollen Fotomöglichkeiten aber Bolivien hat auch noch viele andere tolle Ecken. Zunächst einmal muss man hier aber Luft mitbringen. Viele von Boliviens Sehenswürdigkeiten liegen nämlich im Hochland auf über 3.000m. Hier wird nicht nur die Luft dünn und man muss alles etwas langsamer angehen, Nachts wird es auch sehr kalt. Das Wetter ist sonst allerdings in den trockenen Monaten super zum wandern und erkunden und Regentage waren hier echt selten. Die Berglandschaften sind spektakulär (vor allem die Cordillera Real um La Paz) und laden zum Bergsteigen, Mountainbiken oder einfach nur wandern ein. An der Grenze zu Peru kann man auch noch den riesigen Titicacasee bestaunen und befahren.
    Auch das bolivianische Tiefland ist toll. Das Klima hier ist eine willkommene Abwechslung von den frostigen Nächten und die Artenvielfalt im Amazonasgebiet einfach beeindruckend.
    An Städten habe ich hier vor allem Sucre und La Paz kennengelernt. Sucre ist eine typische Kolonialstadt mit schönen weißen Häusern und super Cafés um seine Spanischhausaufgaben zu machen. La Paz ist chaotischer, unübersichtlicher aber auch voller Leben. Es gibt hier jede Menge zu entdecken und die Seilbahnen durch die Stadt machen das ganze einfacher.

    Die Leute: Mein erster Eindruck der Bolivianer war meine Gastfamilie. Ich habe zwei Wochen in dieser Familie verbracht und mich am Ende richtig zu Hause gefühlt und der Abschied fiel mir schwer. Meine Familie hat keine Chance ausgelassen mir mehr von ihrer Stadt und vor allem Essenskultur zu zeigen. Sie waren immer da, wenn ich mal Hilfe brauchte und vor allem sehr geduldig mit meinen ersten holprigen Spanischversuchen.
    In Bolivien sollte man zumindest ein bisschen Spanisch sprechen. Auch in der Tourismusbranche ist es noch nicht überall üblich englischsprachige Guides anzutreffen und es gibt einem natürlich auch die Möglichkeit sich besser mit der Saftverkäuferin oder dem Taxifahrer zu unterhalten.
    Vor allem in den ländlichen Regionen aber auch auf den Märkten in den Städten trifft man in Bolivien noch häufig auf traditionell gekleidete Menschen, die Quechua oder Aymara sprechen.

    Unterkunft und Verpflegung: Bolivien hat ein sehr gutes und günstiges Hostelnetz. Es gibt Hostelketten (häufig Partyhostels), die man im ganzen Land findet aber auch immer einige lokale Alternativen. Richtig begeistert war ich hier leider von keinem meiner Hostels. Während eines Spanischkurses kann ich einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie wärmstens empfehlen. Man wird nicht nur komplett umsorgt, man kommt auch sehr viel besser in den Sprachfluss und lernt das Land noch mal von einer anderen Seite kennen.
    Essen ist hier sehr günstig und auch Selbstverpflegung sehr einfach möglich. Ein paar lokale Spezialitäten wie Api mit Pastel (ein heißes Maisgetränk mit einem warmen Käsegebäck) zum Frühstück oder Sopa de Mani (Erdnusssuppe) zum Mittag werde ich zu Hause vermissen. Das viele frische Obst und frisch gepresste Säfte auf den Märkten auch.

    Infrastruktur: Das Busnetz in Bolivien ist super ausgebaut. Beliebte Strecken werden regelmäßig bedient und die Busse sind gemütlich und günstig. Auch Nachtbusse kann man hier sehr gut nehmen, wenn man ein bisschen mehr zahlt bekommt man sogar einen Sitz, den man fast waagerecht stellen kann.
    Das Straßennetz an sich hat allerdings immer noch seine sehr engen und gefährlichen Straßen auf denen man nur sehr langsam vorankommt. Für meinen Abstecher im Dschungel habe ich deswegen einen 30 minütigen Flug der beschwerlichen 12+ Stunden Busreise vorgezogen.
    In den Städten kommt man sehr günstig mit Taxen und Minibussen von A nach B, lange warten muss man auf diese Busse auch nicht.

    Highlights:
    Sprachschule und Aufenthalt in einer Gastfamilie in Sucre
    Ein Besuch der Silberminen in Potosí
    Seilbahnfahren und beim Gran Poder Festival Kostüme bestaunen in La Paz
    Eine Bootstour zwischen Kaimanen und Affen durch die Pampas im Amazonasgebiet
    Ein Sonnenaufgang auf 6.088m auf dem Huayna Potosí
    Am Titicacasee zum Neujahrsfest der Aymara die Sonne empfangen

    Bolivia Highlights in English:
    Language school and living with a host family in Sucre
    Visiting the silver mines in Potosí
    Taking the cable car and watching the massive Gran Poder parade in La Paz
    Sunrise at 6,088m on Huayna Potosí
    Receiving the first rays of the sun at the Aymara new year on the shores of lake Titicaca
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