• Von Hermigua nach San Sebastian

    March 12 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    In den oberen Lage im Nationalparks Garajonay war es heute weiterhin sehr nass. Etwas weiter unten wurde es deutlich trockner, so dass wir eine erste kurze Wanderung unternehmen konnten. Unser Weg führte uns zu Meseta de Hermigua. Hier gibt es eine zu Ehren der Schutzheiligen der Insel, der Lieben Frau von Guadalupe, gestaltete Nische. Wenn man noch ein Stück weitergeht gelangt man zu mehreren Holzplattformen und -stegen, von denen aus man zwei kleine Wasserfälle sehen kann. Der Nationalpark Garajonay ist die große Quelle von La Gomera. Aus dieser Schlucht fließt das Wasser nach Hermigua und bewässert die dortigen Farmen.
    Danach sind wir nach San Sebastian gefahren. Das Wetter war dort völlig anders, es war sonnig und das Thermometer zeigt 23 Grad.
    Geprägt wird San Sebastian von Christoph Kolumbus, der hier auf seinen Reisen Zwischenstopp gemacht hat. Man findet seine Statue am Eingang der Fußgängerzone. Bekannt ist auch die Iglesia de la Asuncion, in deren Vorgängerbau Kolumbus vor seiner Überfahrt gebetet haben soll.
    Außer dem Wahrzeichen der Stadt, den Torro del Conde, haben wir zwei weitere interessante Punkte besucht, zum einem den Leuchtturm San Cristòbal und zum anderen den Felsen mit der Skulptur des Olympischen Feuer in der Playa de la Cueva. Die Statue erinnert an den Ort, an dem die Fackel für die Olympischen Spielen 1968 in Mexiko entzündet wurde. Die Flamme durchquerte damals die Insel La Gomera auf ihrem Weg nach Amerika.
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