• Peter Krause
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La Gomera 2026

Wetterkapriolen durch "Therese" Read more
  • Trip start
    March 9, 2026

    Abfahrt in Hohenstein-Ernstthal

    March 9 in Germany ⋅ 🌙 3 °C

    Heute starten wir zur Reise auf unsere Lieblingsinsel La Gomera. Unsere letzte Reise auf die Insel, damals mit Familie Berghof, liegt nun schon fast 4 Jahre zurück.
    Diesmal starten wir aber mit einem etwas mulmigen Gefühl, denn die Welt ist in Aufruhr. Davon wird auch der Tourismus beeinträchtigt, so dass im Nahen Osten zahlreiche Urlauber fest sitzen, weil Kreuzfahrtschiffe nicht fahren oder Lufträume gesperrt sind.
    Da wir aber Richtung Afrika fliegen, hoffen wir, das wir trotz allem einen guten Urlaub haben und das La Gomera noch immer eine Insel ist, auf der die Welt weitestgehend in Ordnung ist.
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  • Flughafen Leipzig/Halle

    March 9 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Heute hatten wir eine kurze Anreise, denn unser Flug nach Teneriffa geht ab Flughafen Leipzig/Halle. Wir haben einen Parkplatz direkt im Parkhaus am Flughafen gebucht, so dass wir keinen Transfer brauchten, sondern zu Fuss direkt ins Flughafengebäude gehen konnten.
    Check-In und die Sicherheitskontrolle erfolgten trotz des relativ großem Andrangs zügig und unproblematisch. Anschließend haben wir die Wartezeit bis zum Boarding in der Flughafenlounge bei einem zweiten Frühstück verbracht. Die Lounge war nur schwach besucht, so dass der Aufenthalt recht angenehm war.
    Unser Flug wird von Marabu durchgeführt, der estnischen Schwesterngesellschaft der Condor, geflogen wird mit einem Airbus A320 neo. Bei Start gab es eine Verzögerung, weil in einem Koffer eine Powerbank vergessen wurde. Aus Sicherheitsgründen mussten alle Koffer wieder ausgeladen werden, um die Powerbank zu entnehmen. Mit 30 Minuten Verspätung hob der Flieger dann doch Richtung Teneriffa ab.
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  • Teneriffa: Vom Airport zum Hafen

    March 9 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Unser Pilot hat die gesamten Verspätung wieder aufgeholt, so dass wir pünktlich in Teneriffa-Süd angekommen sind.
    Vtours hat keine eigene Repräsentanz auf der Insel, sondern die Transfers organisiert MTS Globe, durchgeführt werden sie von Mesa Autobus. Von Mesa erhielten wir dann die Auskunft, das unsere geplante Armas-Fähre um 18:40 Uhr ausfällt. Daher mussten wir auf Fred Olsen umbuchen, diese Fähre geht aber erst 20 Uhr. Dadurch bekamen wir mit dem Mietwagen ein Problem, denn das Auto sollte bereits um 20 Uhr im Hafen von San Sebastian übernommen werden. In einem Telefonat mit Cicar hat mir ein freundlicher Mitarbeiter versichert, das man auf uns wartet, auch wenn das Büro eigentlich um 21 Uhr schließt.
    Nach dem Transfer zum Hafen hatten wir daher noch reichlich Zeit und konnte im Restaurant unseren Abendimbiss einnehmen. Auf der Restaurantterrasse mit Blick über den Hafen sitzt man sehr schön. Schließlich gilt schon immer: Das Beste an Teneriffa ist die Fähre nach La Gomera.
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  • Ankunft im Ibo Alfaro

    March 9 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Nach einer ziemlich unruhigen Überfahrt sind wir auf La Gomera angekommen. Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiterin von Cicar, die auf die Fähre und auf uns gewartet hat, so dass wir unseren Mietwagen, einen Opel Corsa, problemlos übernehmen konnten.
    Etwas schwieriger war es, dem Fahrer unseres Transferbusses zu finden und ihm zu erklären, das wir mit dem Auto selbst zum Hotel fahren. Aber schließlich war auch das geklärt und wir konnten nach Hermigua starten. Zwanzig kurvenreiche Kilometer durch die Nacht waren nicht ohne, aber dann hatten wir wohlbehalten unser Hotel erreicht. Schlüssel und Begrüßungsschreiben lagen bereit und kurz nach 22 Uhr konnten wir unser Zimmer beziehen. Ab morgen ist dann Urlaub 😊
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  • Agulo & Vallehermoso

    March 10 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    Der heutige Tag begann sehr windig und mit dunklen Wolken. Nach dem Frühstück haben wir daher beschlossen, ein Stück zu fahren, denn unten in Meeresnähe ist das Wetter meistens etwas milder.
    Unsere erste Station war der Mirador de Abrante in Agulo. Vom Glasbalkon des Miradors hat man ein tollen Blick auf das Meer und den Ort Agulo.
    Da das Besucherzentrum des Nationalpark Garajonay gleich daneben liegt, haben wir dort noch einmal gestoppt. Es gibt hier einen kleinen botanischen Garten, eine Ausstellung zum Nationalpark, ein kleines Museum und einige Aussichtspunkte. Auch einen Imbiss gibt es, in dem man unter anderem leckere Cookies in verschiedenen Geschmacksrichtungen von Käse bis Karamell kaufen kann.
    Die dritte Station war Vallehermoso, wo wir uns zuerst den Stausee Presa La Encantador mit der Skulptur El Guanche angesehen haben. Ein hübsches Fleckchen Erde. Dann waren wir noch am Parque Maritimo. Leider verfällt das Schwimmbecken weiter und auch das Castillo del Mar ist weiterhin nicht erreichbar.
    Danach ging es zurück nach Hermigua, wo wir im Restaurant "El Faro" fangfrische Dorade zum Abendbrot gegessen haben, natürlich stilecht mit Papas arrugadas.
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  • Valle Gran Rey

    March 11 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Der heutige Tag zeigte sich wieder von seiner unfreundlichen Seite mit Regen, Sturm und Nebel. Wie wir heute erfahren mussten, hat La Gomera schon seit letztem Dezember meist ziemlich regnerisches und kaltes Wetter. Keine schönen Aussichten!
    Wir sind heute ins Valle Gran Rey gefahren. Zwei Dinge sind im Valle gesetzt, als erstes ein Besuch im Bekleidungsgeschäft Algo Diferente. Hier haben wir zwei Hoodies und ein T-Shirt erworben. Alle Textilien natürlich mit dem Markenzeichen des Shops, dem Gomera-Gecko. Das zweite Must-have ist ein Eisbecher im Eiscafé La Crema an der Babybeach, davon konnte uns auch das kühle Wetter nicht abhalten.
    Dann haben wir noch einen Rundgang durch den Ort gemacht. Wie immer um diese Jahreszeit haben die meisten Strände keinen Sand.
    Zurück in Hermigua waren wir zum Abendessen im Restaurant Las Chácaras. Zur Vorspeise gab es Melone mit Serrano-Schinken und als Hauptspeise Schweinerippchen mit Papas Arrugadas. Ein schmackhaftes Essen in einem sehr empfehlenswerten Restaurant.
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  • Von Hermigua nach San Sebastian

    March 12 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    In den oberen Lage im Nationalparks Garajonay war es heute weiterhin sehr nass. Etwas weiter unten wurde es deutlich trockner, so dass wir eine erste kurze Wanderung unternehmen konnten. Unser Weg führte uns zu Meseta de Hermigua. Hier gibt es eine zu Ehren der Schutzheiligen der Insel, der Lieben Frau von Guadalupe, gestaltete Nische. Wenn man noch ein Stück weitergeht gelangt man zu mehreren Holzplattformen und -stegen, von denen aus man zwei kleine Wasserfälle sehen kann. Der Nationalpark Garajonay ist die große Quelle von La Gomera. Aus dieser Schlucht fließt das Wasser nach Hermigua und bewässert die dortigen Farmen.
    Danach sind wir nach San Sebastian gefahren. Das Wetter war dort völlig anders, es war sonnig und das Thermometer zeigt 23 Grad.
    Geprägt wird San Sebastian von Christoph Kolumbus, der hier auf seinen Reisen Zwischenstopp gemacht hat. Man findet seine Statue am Eingang der Fußgängerzone. Bekannt ist auch die Iglesia de la Asuncion, in deren Vorgängerbau Kolumbus vor seiner Überfahrt gebetet haben soll.
    Außer dem Wahrzeichen der Stadt, den Torro del Conde, haben wir zwei weitere interessante Punkte besucht, zum einem den Leuchtturm San Cristòbal und zum anderen den Felsen mit der Skulptur des Olympischen Feuer in der Playa de la Cueva. Die Statue erinnert an den Ort, an dem die Fackel für die Olympischen Spielen 1968 in Mexiko entzündet wurde. Die Flamme durchquerte damals die Insel La Gomera auf ihrem Weg nach Amerika.
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  • Jardin Botánico del Descubrimiento

    March 13 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Eigentlich standen heute die Quellen von Epina auf dem Programm, aber aufgrund des dichten Nebels in den Bergen haben wir uns stattdessen für einen Besuch des Botanischen Gartens in Vallehermoso entschieden. Der Garten beherbergt auf 1,6 Hektar rund 1.500 Pflanzen in mehr als 200 Arten. Man kann viele endemische Pflanzen der Kanarischen Inseln entdeckend ebenso wie zahlreiche Arten von allen 5 Kontinenten. Der Botanische Garten macht einen sehr gepflegten Eindruck und ist unbedingt zu empfehlen.
    Auf der Rückfahrt haben wir noch einen Stopp in der La Laguna Grande gemacht. Diese große Lichtung im Wald ist ein beliebter Picknickplatz der Bewohner von La Gomera. Auch die Touristenbisse machen hier Halt,, denn es gibt neben Toiletten und einem Imbiss auch eine kurzen Rundweg durch den Fayal-Brezal-Wald. Dieser besteht aus Gagelbäumen (faya) und Baumheide (brezo) und bildet den Übergang zum Lorberwald.
    Abendessen gab es heute in der Bar Pedro, der ehemaligen Casa Creativa. Hier kehrt man gerne ein: schmackhafte Tapas, freundliche Bedienung und gute Preise.
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  • Rundwanderung in Hermigua

    March 14 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Heute wollten wir nicht so weit fahren und haben eine Rundwanderung in Hermigua gemacht. Start war an der Kurve El Convento. Von dort ging es zuerst über viele Stufen in die höheren Regionen des Ortes, dann ein Stückchen die Straße entlang, bevor sich der Wanderweg in den Cedro eröffnete. Von dort ging es stetig bergan, vorbei an einen Wasserbecken bis hinauf zum großen Staubecken Embalse de Los Tiles.
    Am Stausee kann man weiter bergan wandern und gelangt dann entlang des großen Wasserfalls zum Restaurant La Vista. Wir haben uns für den Weg links der Staumauer entschieden. Zuerst führt der Weg über weitere Treppen auf 600 m Höhe, bevor man auf einen Fahrweg gelangt. Dieser verläuft oberhalb der beiden Felsen Pedro y Pedra Richtung Hermigua. In einer Spitzkehre zweigt dann wieder ein Wanderweg ab, der relativ steil abwärts zur Straße und von dort zurück zur El Convento führt. Nach rund 7 km und 350 m Höhenunterschied kamen wir wieder am Ausgangspunkt an. Zur Belohnung gab es dann leckeren Kuchen in der Cafeteria El Tabaibal.
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  • Playa Santiago

    March 15 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute war Playa Santiago unser Ziel. Uns empfing strahlender Sonnenschein und Temperaturen von 25°C. Jetzt wird uns auch klar, warum Angela Merkel in diesem Ort oftmals Urlaub gemacht hat.
    Playa Santiago ist stark vom Tourismus geprägt, entlang der Bucht gibt es vor allem Appartements und Gaststätten. Hoch oben über der Steilküste liegt das "Merkel-Hotel" Jardin Tecina. Playa Santiago ist einer von drei Fährhäfen der Insel, die Fähren von Fred Olsen fahren von hier aus in die Inselhauptstadt San Sebastian und ins Valle Gran Rey.
    Interessant ist die kleine, 2006 erbaute, Eremita de la Virgin del Carmen, die sich direkt an das Hafengebiet anschließt.
    Wie die meisten Strände auf La Gomera ist auch der Strand in Playa Santiago vor allem von großen Steinen geprägt. Weitere Buchten gibt es außerhalb des Ortskerns, z.B. die Playa Tapachuga, die gerne von Urlaubern mit Wohnmobilen besucht wird, sowie die beliebte Playa Medio, die man nur über eine schmale, recht abenteuerliche, Straße erreichen kann.
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  • Chorros de Epina & Alto de Garajonay

    March 16 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Beim Blick aus dem Fenster des Hotelzimmers begrüßte uns heute strahlender Sonnenschein, auch die Wolken über den Bergen hatten sich verzogen. Die warmen Temperaturen merkte man sofort an der Legsteinmauer an der Auffahrt zum Hotel, denn zahlreiche Eidechsen waren in der Sonne aktiv. In einer schmalen Steinspalte ließ sich auch ein Gomera-Gecko entdecken.
    Wir haben daher zuerst unseren Besuch an den Quellen von Epina nachgeholt. Von der Straße zu den Quellen sind es nur einige hundert Meter. Der Legende nach soll das Wasser von Los Chorros de Epina heilende Wirkung besitzen. Außerdem kann das Wasser Liebeswünsche erfüllen, wenn man links nach rechts aus den Quellen trinkt. Männer sollen dabei die ungeraden, Frauen die geraden Röhren benutzen.
    Nach dem Besuch der Quellen sind wir zum Alto de Garajonay gefahren und haben wieder einmal den Gipfel erwandert. Für den Aufstieg haben wir den breiten Weg gewählt, der entlang der Bergflanken zum Gipfel führt. Zwar ist dieser Weg wesentlich länger, dafür ist der Aufstieg eine gemütliche Wanderung. Oben auf dem Gipfel war sehr viel Betrieb, entweder gibt es inzwischen wesentlich mehr Touristen oder alle haben seit Tagen auf die Sonne gewartet. Abwärts ging es dann auf dem schmalen, teilweise sehr steilen Weg über den Alto de Pajarito.
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  • Rundfahrt im Nebel

    March 17 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    Der heutige Tag begann mit Nebel und Regen. Wir haben uns daher entschieden, mit dem Auto eine Rundfahrt über die Insel zu unternehmen.
    Unser erster Halt war der Mirador de Bailadero, der sich heute mit Nieselregen, Wolken und ein wenig Nebel zeigte. Man hat vom Mirador einen schönen Blick auf mehrere ehemalige Vulkankegel (Los Roques) und kann von hier aus auf einer ca. 2 Kilometer langen Route zum Mirador de Hermigua wandern. Zum Wandern war es heute aber zu nass. Eidechsen und Skinke, die hier sonst zahlreich zu sehen sind, blieben bei diesem Wetter ebenfalls lieber in ihren Verstecken.
    Die erste Kirche des Tages, die Ermita de San Francisco de Asis am Mirador Igualero wurde von Nebelschwaden umschwebt. Interessant ist dieser Mirador auch, weil es hier eine Statue für El Silbo, der Pfeifsprache von La Gomera gibt.
    Die Ermita Virgen de La Salud in Arure ist wohl eine der bekanntesten Kirchen, denn sie liegt direkt an der Straße zum Valle Gran Rey. Von hier starten verschiedene Wanderwege, z.B. in den Nationalpark Garajonay. Der nahegelegen Mirador de El Santo mit der gleichnamigen Kapelle ist zur Zeit leider geschlossen.
    Den Abschluss unserer Tour bildete die Ermita Las Hayas. Hier gibt es außer der Kapelle auch einen Picknickplatz, witterungsbedingt heute ohne Besucher. Interessant waren hunderte von Tausendfüßlern, die am den Wänden der Kirche zu finden waren.
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  • Hermigua

    March 18 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Regenschauer und kräftige Windböen bestimmten heute den ganzen Tag über das Wetter, dazwischen gab es einige kurze sonnige Abschnitte. Da die Wetterapp anzeigte, das die ganze Insel von schlechten Wetter betroffen ist, haben wir beschlossen, heute in Hermigua zu bleiben.
    Wir sind zuerst auf die gegenüberliegende Talseite gefahren, auf der sich auch der Friedhof befindet. Die Friedhöfe sehen hier völlig anders aus als zuhause in Deutschland, denn sie bestehen aus regalähnlichen Mauern mit Fächern, in die Särge bzw. Urnen gestellt werden. Danach werden die Fächer mit Grabplatten verschlossen.
    Anschließend sind wir zur Playa de la Caleta gefahren. Diese Strand, etwas außerhalb von Hermigua, wurde mit EU-Mitteln gestaltet, es gibt Picknicktische und eine kleines Kapelle. Leider ist das Meer hier oft sehr unruhig, so dass Baden nur eingeschränkt möglich ist. Auch die Imbissgaststätte ist seit längerem geschlossen.
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  • Playa de San Marcos

    March 19 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Unsere erste Station war heute das Kreuz des Windes (La Cruz del Viento). Der Standort des Kreuzes liegt unweit unseres Hotels, nahe der Gemeindegrenzen von Hermigua und Agulo, an einer Stelle, an der früher der Königsweg verlief, die Hauptverbindung zwischen beiden Orten.
    Danach sind wir über Agulo zu Playa de San Marcos gefahren. An diesem Strand sind im frühen sechzehnten Jahrhundert die ersten Siedler aus Teneriffa angekommen. Sie brachten eine Statue des heiligen San Marcos mit, zu dessen Ehren bis heute jährlich ein großes Fest gefeiert wird. Die Statue von San Marcos befindet sich aber nicht in der Kapelle am Strand, da sie dort durch die Meeresluft gefährdet wäre, sondern wird in der Pfarrkirche von Agulo aufbewahrt.
    An der Playa de San Marcos ist Baden verboten, denn das Meer ist hier sehr ungestüm. Die Gewalt der brechenden Wellen zu erleben, ist wirklich beeindruckend.
    Wie wir am Besucherzentrum des Nationalparks erfuhren, gilt zur Zeit eine Unwetterwarnung wegen der zahlreiche Einrichtungen, wie das Besucherzentrum oder der Mirador de Abrante, geschlossen sind. Dennoch war der Besuch nicht umsonst, denn an den Legsteinmauern des Zentrums konnten wir nicht nur Eidechsen, sondern auch Südliche Kanarenskinke (Chalcides coeruleopunctatus) entdecken,
    Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Abstecher nach La Palmita gemacht und den Dorfplatz mit der Kapelle besichtigt. Jedes Jahr am 15. Mai wird hier ein großes Fest zu Ehren des heiligen Isidro von Madrid, dem Schutzpatron des Dorfes, gefeiert, zu dem auch viele ehemalige Bewohner des Ortes anreisen.
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  • Sturmtief "Therese"

    March 20 in Spain ⋅ 🌬 17 °C

    Das Sturmtief "Therese" sorgt auf den Kanaren für extremes Wetter und beeinträchtigt das öffentliche Leben. Kindergärten und Schulen sind ebenso geschlossen wie öffentliche Einrichtungen. Selbst der kleine Stadtpark in Hermigua ist abgesperrt, auch der botanische Garten in Vallehermoso wurde geschlossen.
    Bereits in der Nacht sind große Mengen an Regen gefallen und das machte sich heute auf den Straßen bemerkbar, denn überall sind Hänge abgerutscht und Geröll liegt auf dem Straßen. Bei den engen und kurvenreichen Straßen auf La Gomera ist das besonders gefährlich, denn ausweichen ist oft schwierig. Obwohl an mehreren Stellen schon Bautrupps begonnen haben, die Straßen frei zu räumen und Gefahrenstellen zu sichern, haben wir uns entschlossen, unsere Fahrt nach Alojera abzubrechen und wieder zurück nach Hermigua zu fahren.
    Wir haben dort das Aloe Vera Zentrum besucht, in dem es sehr hochwertige Pflegeprodukte zu kaufen gibt. Ein hübscher Anblick war die kleine Aloe Vera Plantage, auf der die Pflanzen in voller Blüte standen. Anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen im El Tabaibal, bevor wir einen ruhigen Nachmittag im Hotel verbracht haben. Abendessen gab es heute wieder im "Las Chácaras", nach unserer Meinung das beste Restaurant in Hermigua.
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  • Presa de Encantadora

    March 21 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    Therese sorgt weiterhin für kräftige Regenfälle und viel Wasser. Auf Empfehlung der Mitarbeiter unseres Hotels sind wir heute noch einmal zum Stausee nach Vallehermoso gefahren. Durch den vielen Regen der letzten Tage ist der Wasserspiegel stark angestiegen. Die Statue des Guanchen, die in der letzten Woche noch mehrere Meter über dem Wasser stand, befindet sich jetzt nur noch knapp über der Wasseroberfläche. Um ein Überlaufen des Stausees zu verhindern, wurden die Schleusentore geöffnet, ein Ereignis, das es nur alle paar Jahre gibt. Aus fünf Toren donnern die Wassermassen aus dem Stausee in die Tiefe - ein beeindruckendes Schauspiel.
    Anschließend sind wir nach Alojera gefahren. Das Museum Casa de la Miel de Palma war aber wegen der Unwetterwarnung geschlossen. An der Playa war die Uferpromenade unpassierbar, da die Wellen ständig ans Ufer schlugen.
    Auf der Rückfahrt mussten wir dann feststellen, das nicht nur die Wanderwege im Nationalpark, sondern auch die Straße über El Cedro gesperrt war. So mussten wir einen Umweg über San Sebastian fahren um zurück nach Hermigua zu kommen.
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  • Der letzte Tag in Hermigua

    March 22 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ist unser letzter Tag auf La Gomera. Am Vormittag haben wir noch einmal einen kleinen Spaziergang auf unserer Seite des Tales gemacht. Aufgrund des frühlingshaften Wetters waren überall Eidechsen aktiv und Andrea hat sogar einen Gecko entdeckt, der ein Sonnenbad nahm.
    Am Nachmittag hieß es dann ausruhen (schließlich ist Sonntag) und Koffer packen. Ein letztes Abendessen gab es dann noch einmal im Las Chácaras. Almogrotte als Vorspeise, Iberische Schweinebäckchen und Thunfischsteak als Hauptspeise, Mousse Gofio als Dessert und als Abschluss den besten Barraquito der Stadt - ein würdiger Abschluss.
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  • Rückreise über Teneriffa

    March 23 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Frühstück sind wir nach San Sebastian gefahren und haben bei Cicar das Auto zurückgegeben. Die Rückgabe verlief absolut problemlos, Cicar kann man guten Gewissens als Autovermietung empfehlen.
    Von San Sebastian ging es dann mit der Fähre nach Teneriffa. Diesmal fuhr die Fähre von Armas planmäßig, so dass wir erstmals mit dieser Gesellschaft gefahren sind. Armas ist etwas billiger als Fred Olsen, aber dafür hat man auch weniger Komfort.
    Am Hafen in Los Christianos hat uns dann der Fahrer von Mesa-Bus in Empfang genommen und uns zum Flughafen Teneriffa-Süd gefahren. Nach dem Einchecken und der Sicherheitskontrolle waren wir in der Montana Roja Lodge. Die Lodge ist sehr groß und bietet ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränke. Auch Bier, Wein, Sekt und Spirituosen gehören zum Sortiment. Die Lounge verfügt auch über eine Terrasse, von der aus man einen schönen Blick auf das Rollfeld hat.
    Nach der Stärkung in der Lounge ging es dann zum Boarding. Der Flug zurück nach Leipzig erfolgte wieder mit einem A320 der Fluggesellschaft Marabu.
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  • Letzter Zwischenstopp in Leipzig

    March 23 in Germany ⋅ ☁️ 4 °C

    Nach einen ereignislosen Flug sind wir kurz vor Mitternacht wieder auf dem Flughafen Leipzig/Halle gelandet. Die Gepäckausgabe dauert noch einmal eine halbe Stunde, unser Koffer waren diesmal tatsächlich die vorletzten Gepäckstücke, die auf dem Band angefahren kamen.
    Dann wartete schon der Jeep, um die letzte Etappe in Angriff zu nehmen.
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  • Nächtliche Heimkehr

    March 24 in Germany ⋅ ☁️ 3 °C

    Das letzte Stück unser Heimreise war ziemlich schnell erledigt, denn in der Nacht gab es freie Fahrt auf der Autobahn. Gegen 2:15 Uhr sind wir wieder zu Hause eingetroffen.
    Zurück bleibt die Erinnerung an eine Urlaub, der doch etwas anders verlief als geplant. Wir wählen Hermigua immer als Urlaubsort, weil es vom hier aus nur ein kurzer Weg zum El Cedro ist. Dieses Jahr haben wir aber keine richtige Wanderung im Cedro unternehmen können. Da bleibt nur eine Erkenntnis: La Gomera, volveremos!Read more

    Trip end
    March 24, 2026