• Auf nach Essaouira

    10. februar 2025, Marokko ⋅ ☀️ 22 °C

    Über die Sandpiste geht es zurück zur Küstenstraße, weiter gen Süden. Ein kurzer Abstecher nach Moulay Bouzerktoun erweist sich als wenig spektakulär, also fahre ich zügig weiter. Mein Ziel liegt 20 Kilometer südlich von Essaouira, und als ich am Nachmittag ankomme, ist der Platz bereits rappel voll. Doch wie immer findet sich eine Lösung, und so stelle ich mich kurzerhand in die Mitte.

    Ali organisiert mir ein Taxi, das ich mir mit ein paar Franzosen teile – so gelange ich am nächsten Morgen günstig nach Essaouira.

    Essaouira ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre, seine lebhafte Kunstszene und die historische Festungsmauer, die einst von portugiesischen Seefahrern errichtet wurde. Heute ist die Stadt ein Paradies für Künstler, Musiker und Surfer – und einer der besten Orte, um frischen Fisch direkt vom Grill zu genießen.

    Es gibt so viel zu entdecken, dass ich gar nicht dazu komme, in einem der netten Dachcafés eine Pause einzulegen. Stattdessen lasse ich mich durch die verwinkelten Gassen der Medina treiben. Ich beobachte Holzhandwerker, die in traditioneller Technik filigrane Intarsienarbeiten aus Thuja-Holz herstellen, lerne, wie ein Turban gebunden wird, und sammle Telefonnummern potenzieller Wüstenguides.

    Zum Abschluss mache ich noch einen Abstecher zum lebhaften Fischmarkt, wo Fischer ihren frischen Fang direkt vom Boot verkaufen. Anschließend schlendere ich am Strand entlang, wo mich Sabine und Robby aufgabeln. Gemeinsam fahren wir nach Sidi Kaouki.
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