• Zurück nach Zagora

    March 1, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

    Viel zu früh am Morgen werde ich geweckt. Im Halbschlaf geht es die Dünen hoch, und ich bemerke, dass alle anderen noch schlafen. In absoluter Stille genieße ich den Sonnenaufgang und denke mir: Eine Nacht hier ist viel zu kurz.

    Die Erg Chegaga ist übrigens Marokkos kleinere Sandwüste mit etwa 150 bis 200 Metern hohen Dünen. Ob ich die größere bei Merzouga auch noch besuche, entscheide ich spontan.

    Nach dem Sonnenaufgang gab es direkt Frühstück, und der Fahrer drängt darauf, dass wir zurückfahren. Ich finde es etwas zu schnell, aber los geht's. Auf dem Rückweg schlagen wir eine andere Route ein, auf der Suche nach Antilopen und Straußen. Wir finden einen Strauß, der aber nicht sehr begeistert ist, dass Hassan, unser Fahrer, so dicht an ihn heranfährt.

    Nach tollen Landschaften und ein paar Fotostopps nimmt der Wind rasant zu, und ich verstehe, warum wir so schnell aufbrechen mussten. Teilweise war die Sichtweite unter 20 Meter.

    Aber wir sind heil und gesund wieder beim Van angekommen. Auf dem Rückweg halten wir erneut in Tamegroute, um die Herstellung der typischen grünen Keramik des Ortes anzusehen. Kurz vor Zagora besuchen wir noch eine alte Kasbah und ein riesiges Lager mit Antiquitäten. Ein Paradies.

    Erschöpft komme ich beim Campingplatz an und muss erst mal die Eindrücke verarbeiten. Ich beschließe, noch mal zwei Nächte hierzubleiben.
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